Walter Günther

Der einzigartige Umgang mit der grünen Stahlpumpe

 

Grüne Stahlpumpen erkennt man sehr leicht an ihrer Lackierung, nämlich grün. Nun ist natürlich nicht alles was grün ist auch eine Stahlpumpe. Nehmen wir z.B. mal Gras oder Sträucher. Worauf kommt es also an? Richtig, auf die Form und...? Auf die Funktion, ganz recht, auf die Funktion und das Material. Die Form alleine genügt in den seltensten Fällen, es sei denn, die Funktion besteht darin nur Form zu sein. Dann wäre da aber noch das Problem mit der Farbe.

Solch müßige Betrachtungen haben schon in viel kleineren Kreisen zu nichts geführt. Begeben wir uns deshalb lieber in die Praxis.

Wenn man etwas pumpen muß, ist es sehr von Vorteil, mit der modernen Stahlpumpe zu arbeiten. Nach einer kurzen Eingangslackierung (grün), ist sie in Stunden gebrauchsfertig und erfüllt im allgemeinen jede Pumpsituation ohne Klagen und Murren. Man kann Wasser, Jauche, Stahl, Klee, Wintermäntel, Wachs, Plutonium, Gürteltiere oder Spekulatius mit ihr pumpen. Sie ist in der Tat ein Allespumper.

Ein Meisterwerk der modernen Stahlkochkunst, kombiniert mit einer hervorragenden Farbgebung, wird sie schnell ein unentbehrlicher Helfer auf allen Wegen und Stegen. Leicht in der Handhabung, servicefreundlich und agil im Einsatz, bildet diese Pumpe ein nicht wieder gut zu machendes Produkt aus Raum und Zeit.

Hier kurz einige Hinweise zu ihrer korrekten Bedienung:

Beim Ersteinsatz löse man die Madenschraube (A) unter dem Knuffenmuffel (C) und drehe den Herbgrober gegen den Sinn bis zur ersten Markierung der Feistmutter (F). Anschließend sprenge man den Ersatzbeutel vorsichtig aus der Golgmann-Fuge und löse behutsam die Verbindung zum Schuft. Dazu eignet sich der mitgelieferte Berg. Nach ca. 10 Stunden sollte der Ersatzbeutel wieder gelandet sein und man kann ihn gut gelaunt öffnen. Die darin befindliche Schnur ist genau zu halbieren und mit dem beiligendem Honig der Länge nach neben die Golgmann-Fuge zu kleben. Die so entstandene Implosionshemmung verhindert ein frühzeitiges Erweichen des Gehäuses.

Die Pumpe ist jetzt bereit und kann mühelos getrunken werden.........ähm.....j....ja....doch!

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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