Jennifer Roth

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 1)

1
 
Der
Präsident der United States of America, bekam von seiner Frau eine Tochter
„geschenkt“ und behandelte sie wie eine Prinzessin. Schenkte ihr schöne
Kleider, ein Auto und vieles mehr.
 
Ihr
Name wunderschön klingend in den Ohren: Daphne. Sie hat schönes langes braunes
Haar, gelockt. Schöne weiche Haut. Sie ist groß und schlank und 17 Jahre alt.
Er
kümmert sich gut um die Vereinigten Staaten, hält seine Versprechen und hat im
Großen und Ganzen keine Sorgen. Außer eins Daphnes Drang eine Highschool zu
besuchen. Warum? fragt er sich seit
Wochen. Er hat ihr die besten Privatlehrer des gesamten Landes besorgt. Jeder
ein Speziallist auf seinem Gebiet. Doch sie möchte lieber auf die öffentliche
Highschool gehen. Warum? fragt er
sich erneut. Er geht die Liste nun schon zum 20. mal durch, findet aber immer
noch nicht den Grund warum seine Tochter diesen Wunsch geäußert hat.
Die
Gemahlin, hübsch ja anmutig möchte man sagen. Auch sie ist sehr beliebt bei den
Menschen. Und sie lacht sehr gerne, ganz besonders über ihren Gatten der sich
sorgt um den Wunsch ihrer Tochter. Würde er sie doch endlich fragen, denn sie kennt
den Grund.
 
Dann
haben wir da noch Daphne selbst. Die sich in ihr Zimmer zurückgezogen hat. Sie
ist etwas bockig zurzeit. Denn schließlich bekommt sie nicht das was sie sich
sehnlichst wünscht. Und ihr Vater versteht es einfach nicht. Den
Privatunterricht hat sie seit einer Woche ausfallen lassen. Ihr Vater ist sauer
darüber, aber sie ist es schließlich auch.
„Miss
Phelps, ihr Vater möchte Sie sprechen.“
„Danke
Jones, aber wenn er das möchte soll er selber kommen, er weiß schließlich wo
mein Zimmer ist.“
„Soll
ich Sie zitieren?“
„Ja!
Und jetzt sehen Sie zu, dass er es auch noch vor dem Abendessen zu hören
bekommt.“
 
Nur
wenige Minuten später an ihrer Tür.
„Daphne
Phelps. Mach sofort diese Tür auf oder ich sorge dafür, das du sie gar nicht
mehr benutzen kannst.“
„Sie
ist auf. Ich habe nur noch nicht herein gesagt. Also komm rein.“
„Nun
dann.“ – er tritt ein – „Sag, was ist denn so besonders dran an einer
öffentlichen Schule den Abschluss zu machen?“
„Dad,
was ist so besonders daran der Präsident zu sein?“
„Nun
man kommt unter die Menschen, man hat Kontakt zu ihnen und man kann sich
entfalten. Aber hier geht es nicht um mich, sondern um dich.“
„Nun,
man kommt unter die Menschen, man hat Kontakt zu ihnen und man kann sich
entfalten. Ich könnte Freunde bekommen. Kontakt zur außen Welt.“
„Und
was ist wenn es nicht so wird wie du es dir Vorstellst? Wenn du gehänselt
wirst, weil du nun mal die Tochter von mir bist?“
„Das
muss ich dann halt in Kauf nehmen, aber wenn du mich nicht gehen lässt Dad,
finde ich es nie heraus.“
„Gut,
dann lasse ich dich ab nächstes Jahr auf die Highschool. Deine Letzten 2
Schuljahre, wirst du an einer öffentlichen Schule beenden. Aber sobald es zu
einem Problem kommt greife ich ein.“
 
 
 
 
 
Er
verlässt ihr Zimmer und was sie nicht sieht, ist dass ihr Vater ein Lächeln auf
den Lippen hat.
Problem?
Wie meint er das? Soll das etwa heißen, dass sie jede Sekunde von Bodyguards
umgeben ist? Nein, dass kann er ihr nicht antun.
 
„DAD!!!“
schreit sie und rennt ihm hinterher. „Dad, wie habe ich das zu verstehen, wenn
du sagst wenn es zu einem Problem kommt greifst du ein?“
„Ganz
einfach Daphne. Wenn dir irgendwelche Leute Kummer bereiten, werde ich dafür
sorgen, dass die Leute merken, wessen Tochter du bist.“
„Toll,
jeder wird dann denken, dass Daddy kommen muss um mir zu helfen!!! Wie soll ich
erwachsen werden, wenn du mir noch nicht mal zutraust auftretende Probleme selber
zu klären.“
„Daphne,
wie soll ich denn wissen, dass es dir gut geht, wenn ich mich nicht um dich
kümmere?“
„Das
ist echt klasse Dad. Das heißt dann auch so viel, dass du mir Bodyguards an die
Fersen heften wirst. Was sollen dann die anderen von mir denken?“
„Mir
ist egal was die anderen Denken. Du sollst Sicher deine Schule besuchen und
wieder verlassen. Mehr möchte ich ja gar nicht.“
„Mit
dir kann ich einfach nicht reden.“
Somit
marschiert sie wieder in ihr Zimmer und dieses mal schließt sie ab.
Nein,
es ist unmöglich mit dem Vater zu reden, wenn er der Präsident der Vereinigten
Staaten ist. Es ist furchtbar. Dann kann sie direkt bei dem Privatunterricht
bleiben. Alle werden sie anstarren, wenn sie zwischen 2 Brocken sitzt um dem
Unterricht zu folgen. Nein, das möchte sie auf keinen Fall. Das kann er nicht
von ihr verlangen. Nein.
 
„So,
du hast Daphne also zugesagt, dass sie die Highschool besuchen darf? Das ist
schön, sie hat sich bestimmt sehr darüber gefreut.“
„Zu
einem ja mein Schatz zum anderen nein.“
„Warum?“
„Sie
hat mich durchschaut. Sie hat gemerkt, dass ich sie nicht ohne Schutz gehen
lassen werde.“
„Eric,
das ist auch schrecklich für sie. Sie möchte Erfahrungen sammeln, möchte Kummer
und Freude erleben. Möchte Freunde finden. Das kann sie alles nicht, wenn du
sie rund um die Uhr beobachten lässt. Das führt nur dazu, dass sie irgendwann
anfängt deine Leute abzuhängen. Und dann passiert viel schneller etwas.“
„Meinst
du das wirklich ernst?“
„Ja
natürlich. Sie ist 17 Jahre alt. Erinnere dich doch mal was du alles gemacht
hast als du 17 warst. Vergiss nicht dass du auch mal in dem alter warst. Bitte
tu dir, mir und vor allen Dingen Daphne den Gefallen.“
„Ich
werde es mir überlegen. Reicht morgen früh beim Frühstück?“
„Ja
Mister Präsident.“
„Was
soll das denn jetzt wieder?“
„Nichts.
Gute Nacht Schatz.“
 
Der
Wecker klingelt. Nur noch 5 Minuten denkt sie sich und dann steht sie auf.
Nichts da.
Jones
steht vor der Tür und klopft unablässig.
„Was
verdammt noch mal wollen Sie Jones?“
„Ihr
Vater Miss erwartet Sie zum Frühstück. Er möchte mit Ihnen und Ihrer Mutter
sprechen.“
„Okay,
bin gleich da.“
 
15
Minuten später sitzt sie am Frühstückstisch und ist gespannt was ihr Vater so
wichtiges Mitzuteilen hat. Gespannt wartet sie darauf.
„Guten
Morgen alle zusammen. Schatz, Daphne.“
„Guten
Morgen Dad. Mom.“
„Morgen.“
„Also
Daphne, du möchtest wie jedes andere normale Kind auf die Highschool. Du
möchtest also Erfahrungen sammeln wie jedes andere Kind egal in welcher Art.
Ich meine Kummer, Freude und so weiter. Sehe ich das Richtig?“
„Ja,
genauso ist es.“
„Gut.
Und du möchtest es alleine schaffen? Ohne Bodyguards?“
„Ja.“
„Gut.
Dann soll es so sein. Allerdings unter einer Bedingung.“
„Die
wäre?“
„Wenn
du merkst dass du es nicht alleine schaffst, dass du in Schwierigkeiten kommst,
dann sag bitte früh genug bescheid, sodass wir dir früh genug helfen können.
Ist das okay für dich?“
„Keine
Bodyguards?“
„Keine
Bodyguards, es sei denn du wünscht es, aber erst dann.“
„Erst
wenn ich wünsche?!“
„Ja.
Akzeptierst du die Bedingung?“

Ja ich akzeptiere deine Bedingung.“
 
Somit
sprang Daphne fröhlich vom Tisch auf, umarmt Ihre Eltern und plant gleich
einkaufen zu fahren, damit sie auch ja alles hat, wenn die Schule losgeht.
Eine
Stunde später steht sie im Einkaufszentrum. Sie geht in jede Boutique um ja
alles zu sehen. In ihrer Lieblingsboutique Marell & Sands findet sie immer
was. Die tollsten Sachen und auch die teuersten Sachen. Nachdem sie sich 10
neue Hosen, 15 neue Röcke und 20 neuer Tops gekauft hat müssen auch noch neue
Schuhe her.  Nachdem die Einkäufe
erledigt sind hat sie natürlich Hunger.
Danach
fällt ihr ein, dass sie eine neue Tasche braucht und natürlich neue Stifte und
Blöcke. Man ist das Aufregend!!! Endlich die Möglichkeit Freunde zu finden.
Freunde hatte sie noch nie. Nur einen und das war Jones, es bereitet ihr immer
große Freude ihn zu zanken. Aber er ist auch immer für sie da. Er fährt sie
überall hin und das beste er ist sogar mit ihr zum Einkaufen gefahren. Hat sich
die ganzen Anproben über sich ergehen lassen. Er ist klasse einfach klasse.
Als
sie dann endlich wieder nach Hause kommt, fällt sie total ermattet auf ihr Bett
und schläft sofort ein.

Ich wollte Daphne und ihre Umgebung vorstellen und hoffe das es mir recht gut gelungen ist. Ich habe Daphne in den Kopf gesetzt die Highschool zu besuchen, um den Präsidenten vorzustellen, nämlich als eine Autoritätsperson.
Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel und habt Spaß beim lesen.
Ich freue mich über jeden Kommentar.

Eure Jenny
Jennifer Roth, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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