Georges Ettlin

Der gehörnte Amselrich

 
 
 
 
Als das dicke Vöglein pfoff, hatt`s geregnet und es troff
von seinem Schnabel Wasser nicht zum Nabel, denn ein Nabel braucht er keinen,
will mir scheinen, kommt der Vogel doch vom Ei .
 
Einerlei, das Vöglein hat gesungen, niedlich hats geklungen.
 
Als dann kam der lange Regen, tat das Vöglein nicht bewegen
seine Schwingen, konnte nun nicht singen ; doch immerhin... es pfoff,
als es troff....wohl auch vor Liebe, hoffend das bei seinem Neste bliebe
sein Frauchen mit dem Triebe, still zu stehen, nicht zu gehen, sich zu ducken,
nicht zu flehen, wenn sie alle Vöglein fucken. 
 
Als die Maiensonne dann geschienen, kamen Bienen, dann ein Ei,
blau und etwas gräulich, später auch noch drei.
Dem Vogel war es einerlei.
Die Mutter schaute schläulich, dachte sie doch wie sie wund und bläulich....
geritten wurde..., das war gräulich, heimlich von dem ganzen Vogelschwarm.
 
Das machte Vogelvater klein und arm.... Musst` er doch jetzt Futter suchen,
da half kein Jammern und kein Fluchen ! 
 
 
****
 
C/G.E.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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