Jennifer Roth

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 2)

2

 

Es ist soweit. Von diesem Tag hat sie schon immer geträumt. Die Highschool. Gut gelaunt klettert Daphne aus ihrem Bett und geht zu ihrem Schrank.

Dort sucht sie sich eine blaue Jeans raus. Dazu nimmt sie das weiße Shirt und einen rot/gelben schal, den sie sich als Gürtel umbindet.

Fertig angezogen eilt sie zum Frühstückstisch und ist ganz aufgeregt.

„Guten Morgen Mom, Dad. Heute ist der Tag der Tage. Heute beginnt für mich eine neuer Lebensabschnitt.“

„Das stimmt Prinzessin. Was hältst du davon, wenn dich Jones bringt?“

„In der Limo?“

„Wenn du möchtest.“

„Nein, ich möchte nicht großes Aufsehen erregen. Es reicht mir, wenn ich den alten Mustang bekommen kann.“

„Hörst du Viola, den alten Mustang möchte sie haben. Den nur gewöhnliche Menschen fahren würden.“

„Na und lass sie doch. Eine bitte mehr die du ihr erfüllen kannst, oder?“

„Ist gut, du kannst ihn haben. Aber nicht nur geliehen.“

„Was wieso?“

„Weil sobald du die Schlüssel in der Hand hältst er dir gehört. Es ist somit mein Geschenk für dich, für diesen besonderen Tag in deinem Leben.“

Daphne bekommt den Mund nicht mehr zu und springt auf und klammert sich an ihren Vater fest um sich bei ihm zu bedanken.

„Das ist wirklich klasse von dir Dad. Ich bin überglücklich. Ich danke dir. Ich werde mich an deine Bedingung halten, dass verspreche ich dir.“

Und das wird sie, denkt sie sich, denn schließlich hängt davon ihre Freiheit als Highschool Schülerin ab.

 

Der Schulhof. Auf einer Wiese liegen Schüler auf einer Decke und sind am Frühstücken und erzählen sich von ihren tollen Ferien. Was hat Daphne zu erzählen? Nur das sie im Weißen Haus ihre Ferien verbracht hat, weil ihr Vater wegen seiner vielen Aufgaben nicht Frei nehmen konnte. Doch wen würde das interessieren?

Sie muss sich in Acht nehmen, hier machen die Leute keinen Platz nur weil sie da her geht. Nein, es hat bestimmt keiner gemerkt wer sie ist. Da sie noch nie im Fernsehen war, da sie bis jetzt immer nur im Weißen Haus war, außer den 2 Jahren wo sie je 2 Wochen mit ihren Eltern im Urlaub war. Die Öffentlichkeit wusste zwar, dass der Präsident eine Tochter hatte, so wussten sie nicht wer sie wirklich war.

Einmal da war sie im Fernsehen zu sehen, aber auch nur weil ihr Vater sie gebeten hatte mit auf den Empfang zu kommen. Das war allerdings schon wieder 2 Jahre her.

Zuerst muss sie das Sekretariat finden um sich ihren Stundenplan zu holen, um herauszufinden in welche Klasse sie kommt und welcher der Schränke ihrer war.

Misses Hamilton die Direktorin der Schule erwartet sie schon, denn schließlich hat sich ihr Vater selbst vorgestellt um seine Tochter an der Schule anzumelden.

„Ah, Miss Phelps. Da sind sie ja. Ich habe Sie schon sehnlichst erwartet.“

„Bitte sagen sie nicht Miss Phelps oder Sie. Ich bin Daphne Misses Hamilton. Nur Daphne. Sagen Sie – Du – zu mir.“

„Okay. Also ich werde Ihnen ich meine dir hier alles zeigen. Das hier ist zunächst dein Stundenplan und Klasse. Die Klassenlehrerin ist Miss Parker. Sollten Sie Entschuldigung solltest du dich nicht wohl fühlen oder sollte dir jemand Schwierigkeiten bereiten, scheue dich nicht etwas zu sagen. Okay?“

„Okay.“

„Nun, ich werde dich jetzt in deine Klasse bringen. Solltest du fragen haben, stehe ich dir gerne zur Verfügung.“

„Danke Misses Hamilton.“

Nach wenigen Metern war es soweit. Das Zusammentreffen ihrer Mitschüler. Wo wird sie sitzen? Wie wird sie aufgenommen? Wissen die anderen wer sie ist? Fragen über Fragen und die Antworten sind nicht weit entfernt. Sie muss nur durch die Tür gehen, die Misses Hamilton ihr aufhält.

Na dann wollen wir mal Daphne.

 

„Guten Morgen alle zusammen.“

„Guten Morgen Misses Hamilton.“ Wie im Chor. Ist das Pflicht? Und Daphne kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

„Das ist Daphne Phelps.“ Einige Mädels stecken die Köpfe zusammen und tuscheln etwas, was Daphne noch früh genug zu spüren bekommt. Doch jetzt denkt sie sich nichts dabei, denn es ist ihr erster Schultag. Ihr großer Tag.

„Hallo Daphne, ich bin Miss Parker.“

„Hallo.“

„So, ich lass euch jetzt wieder alleine. Ich hoffe du fühlst dich wohl hier. Und ansonsten meldest du dich bei mir.“

„Ist gut. Danke Misses Hamilton.“

„Also Daphne, stell dich doch bitte mal der Klasse vor.“

„Gut. Hi, ich bin Daphne Phelps, 17 Jahre alt, bin hier in Washington D.C. geboren.“

„Und was machst du so gerne?“

„Ich singe gerne. Spiele gerne Theater. Schaue mir gerne Musicals an und alles andere was mit Schauspielerei zu tun hat.“

„Dann ist die Theatergruppe genau das Richtige für dich. Geleitet von mir.“

„Danke.“

„Gut dann nimm doch bitte dort drüben Platz und…..“

Miss Parker wird unterbrochen, als die Tür aufgeht und ein weiterer Schüler hereinkommt. Daphne ist geblendet. Er hat eine Kurzhaar Frisur, wie bei der Army. Leicht abstehende Ohren, ein schmales Gesicht, was ihn unheimlich Attraktiv macht.

Er hat auf jeden Fall einen Waschbrett Bauch. Denkt sich Daphne und bemerkt nicht, das die Mädels erneut ihre Köpfe zusammen stecken und tuscheln. Und die Blonde Barbie sie am liebsten mit ihren Blick  töten möchte.

„Ah, Mister Miller, willkommen. Haben Sie sich entschieden die Schule zu beenden?“

„Nein, nur mein Bewährungshelfer meint ich sollte das hier durchziehen.“

„Na dann sehen wir mal ob das klappt. Daphne, bitte nimm Platz.“

„Danke.“

Zu ihrer Überraschung sitzt – Mister Miller – direkt hinter ihr. Doch wie ist sein Vorname? Warum ist sie so von ihm angetan. Er hat sie noch nicht mal eines Blickes gewürdigt. Neben ihr sitzt ein Mädchen was sie anlächelt.

„Hi Daphne, ich bin Lilly. Ich habe ihren Vater gewählt.“

„Hallo Lilly, das ist schön ich werde es ihm ausrichten.“

„Möchtest du meine Freundin werden?“

„Klar, warum nicht? Du wirkst nett und ich habe eine gute Menschenkenntnis.“

„Danke.“

 

Es klingelt und Daphne schreibt noch den Rest von der Tafel ab. Da sie zu spät mit dem Abschreiben angefangen hatte.

„Ich warte draußen auf dich.“

„Ist gut Lilly.“

Sie packt gerade ihre Sachen zusammen als sie hinter sich etwas hört.

„Dein Name ist Daphne?“

„Ja, und deiner Miller?“

„Nein, also irgendwie schon. Ich heiße Duke Miller.“

„Das ist ein toller Name.“

„Danke, aber ich wollte dir nur sagen dass ich deinen Vater nicht gewählt habe, da ich die Politik verabscheue. Klar soweit?“

„Okay, nur….“

„Scheiß auf dein nur.“

Verdammt, er war so gemein zu ihr und sie hat sich in ihn verknallt. Warum? Er sieht gut aus, hat eine wunderschöne Stimme und in den Kurzen Augenblick konnte sie seine blauen Augen sehen. Mann ist das ein Kerl.

„Duke Miller hat mit dir geredet?“

„Oh mann Lilly, erschreck mich doch nicht so. Ja er hat mit mir geredet. Aber er war nicht gerade nett.“

„Warum sollte er auch. Er ist ein böser Mensch.“

„Das kann ich mir vorstellen. Schließlich sprach er von einem Bewährungshelfer.“

„Letztes Jahr hat er Michael Chase zusammen geschlagen, weil er ihn angerempelt hat. Er hat ihm 2 Rippen gebrochen und ihm seine 300.000 $ Nase gebrochen. Weißt du Michaels Eltern sind reich. Nun ja, er hat ihm auch noch einen Arm gebrochen.“

„Das klingt ja fürchterlich.“

„Allerdings. Er ist für ein halbes Jahr ins Gefängnis gekommen und allem Anschein nach hat man ihn raus gelassen, damit er seinen Abschluss machen kann.“

Doch Daphne wird alles genauer erfahren, aber das weiß sie jetzt noch nicht, denn sie kann nicht in die Zukunft schauen. Was wird die Zukunft für Daphne bringen?

 

In der Schulkantine ist viel los und Lilly weist Daphne auf die Verschiedensten Gruppierungen hin.

„Dort drüben, sind unsere Computer Freaks. Hier sind die Café Freunde, rempel sie am besten nie an. Dort sind unsere Mathematiker sie nehmen ständig an irgendwelchen Turnieren teil, haben bis jetzt auch immer gewonnen. Und zu den Damen dort drüben, gehst du am besten auch nie hin.“

„Warum?“

„Ashley ist scharf auf Duke. Und Ashley ist die beliebteste Schülerin auf der Schule hier. Sie hat Bilder von sich im Schrank, wo sie die Krone der Abschlusskönigin trägt. Wenn du ihr zu nahe kommst ohne sie gefragt zu haben ist sie deine schlimmste Feindin.“

„Okay, ich schätze das bekomme ich hin. Und wer sind die dort hinten alle?“

„Oh die hinten links, sind die Loser. Daneben sitzen die, die immer mit ihrem Game Boy spielen, also die etwas hängen geblieben sind.“

„Aha. Und wo sitzt Duke immer?“

„An dem Tisch, der neben Ashleys Tisch steht. Das ist der Tisch der Coolen.“

„Ist Ashley eine Cheerleaderin?“

„Sie ist der Captain!!“

„Und….“

„Hey, möchtest du dich etwa hier hin setzten?“

Es war Duke.

„Ja, der Platz ist frei.“

„Nein ist er nicht. Es ist mein Platz.“

„Oh, warte. Ich sehe deinen Namen nicht hier stehen, Luke.“

„Erstens muss mein Name nicht da stehen und Zweitens ich heiße Duke.“

„Oh natürlich Brook. Sag das doch gleich. Aber ich dachte dein Platz wäre dort drüben.“

„Duke. Ich heiße Duke. Und mein Platz ist da wo ich das möchte. Und heute möchte ich da sitzen wo du dich gerade hinsetzen möchtest.“

„Gut, dann muss du mich auf den Schoß nehmen, denn ich werde mich hier hin setzten.“

Ashley bekommt Wind von dem Schauspiel und beobachtet alles.

„Dieses Miststück legt sich mit Duke an. Wer ist das?“

„Das ist die neue.“ Erklärt ihr Clara.

„Also was ist, machst du jetzt die Fliege und setzt dich woanders hin oder nimmst du es in kauf, dass ich mich auf deinen Schoß setzte, DUKE?“

Er kommt mit seinem Gesicht sehr dicht an ihres. Ihr Herz fängt an zu rasen. Gleich am ersten Tag ein Problem? Bitte nicht.

Er spricht so leise, dass nur Daphne hört was er sagt.

„Hör mal kleines, jede Tussi hier auf der Schule rollt mir den roten Teppich aus, wenn ich komme. Also gewöhnst du dich besser dran, dass auch zu tun.“

„Wieso sollte ich, ich bin nicht wie jede andere eine Tussi. Ich bin Daphne und du kennst auch meinen Nachnamen und somit weißt du dass ich dir jede Menge Probleme bereiten kann. Ich brauch nur mit der Wimper zu zucken. Also gewöhn du dich daran, dass ich dir nicht den roten Teppich ausrolle, wenn du kommst!!“

„Du bist ganz schön Mutig, mir die Stirn zu bieten.“

„Mein Vater ist der Präsident, ich bin es gewohnt jemandem die Stirn zu bieten.“

„Ich werde dich im Auge behalten.“

„Aber bitte nicht zu sehr, nicht dass du dich noch in mich verliebst.“

„Ganz bestimmt nicht.“

„Dann ist ja gut. Ach ja, guten Appetit.“

Somit setzt sich Daphne auf den Platz und Duke dreht sich rum und geht.

Jetzt kann sie in Ruhe essen, wenn es Ashley Banks nicht gäbe.

„Hallo Miststück.“

„Oh welch nette Begrüßung.“

Drei Damen stehen vor ihr. Ashley scheint 2 Hunde zu besitzen, denn die folgen ihr auf Schritt und Tritt.

„Was sollte das da eben?“

„Was?“

„Na das mit Duke.“

„Oh das. Ich wüsste nicht warum ich dir das sagen sollte.“

„Ganz einfach ich bin Dukes Freundin und wenn sich eine Tussi an ihn ranmacht, darf ich ja wohl erfahren was so was soll.“

„Dann geh und frag ihn.“

„Was glaubst du wer du bist. Eine Prinzessin?“

Ashley glaubt sie habe ihr gegenüber in die enge getrieben. Aber sie wird gleich merken, wer in der enge ist.

„Ashley Banks war dein Name?“

„Ja, du hast es erfasst.“

„Gut, denn dein Name hat kein Gewicht bei mir. Er macht mir keine Angst, wie vielleicht deinen Hunde, die hier neben dir stehen. Nein, denn es sollte genau anders herum sein. Du sollst wissen, ich bin Daphne Phelps. Solltest du nicht wissen was Phelps bedeutet, solltest du die Nachrichten auf CNN gucken heute Abend, der Präsident hält eine tolle Ansprache.“

„Das werde ich.“

„Gut, und jetzt zisch ab, ich möchte essen.“

Lilly steht der Mund offen. Sie kann nicht glauben was gerade passiert ist. Sie ist fest entschlossen Daphne stets zur Seite zu stehen.

„Lilly, mach den Mund zu es ist nicht gerade Appetit anregend.“

„Entschuldige. Nur kann ich nicht glauben, was gerade passiert ist.“

„Wieso?“

„Erst bietest du Duke die Stirn und dann legst du dich noch mit Ashley an. Das hat bisher noch keiner getan.“

„Dann wird es ja mal endlich Zeit, dass das jemand tut.“

„Wenn du meinst.“

„Ja, dass tue ich. Und was Ashley betrifft, wird die Sache noch richtig Lustig. Sie hat sich für die Theater Gruppe eingetragen und ich mich auch. Ich hoffe Duke tut das auch noch.“

„Du magst ihn hab ich recht?“

„Quatsch. Ich finde es nur klasse mich mit ihm zu streiten. Ihm die Stirn zu bieten.“

Nun hier im zweiten Kapitel kommt eine neue Umgebung für Daphne hinzu. Die Highschool. Es tauchen verschiedene Personen auf. Mit einer kommt sie gut zurecht, sodass sie Freundinnen werden und mit anderen muss sie sich erst Anlegen.
Auch hier hoffe ich, dass ihr Spaß beim Lesen habt.
Und ich freue mich wieder über eure Kritik ob gut oder schlecht ist egal.

Eure Jenny
Jennifer Roth, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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