Jennifer Roth

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 3)

3

 

Vor dem Tor hält Daphne an und streitet sich mit einem der Wachleute, da er glaubt er hätte einen „Normalsterblichen“ vor sich.

„Beweg deinen fetten Arsch hier raus und öffne das Tor höchst persönlich Bob.“

„Bitte fahren sie ihren Wagen weg.“

„BOB, komm aus diesem beschissenen Pförtnerhäuschen raus und sieh wen du vor dir hast.“

Daphne ist kurz vorm Platzen, dass ist bereits der dritte der sich heute mit ihr anlegt.

„Und wenn du schon mal hier draußen bist, kannst du dein Doppel belegtes Sandwich mitbringen, dann musst du nicht aufhören zu essen.“

Bob kommt aus dem Häuschen und erschrickt, als er Daphne erkennt.

„Oh entschuldigt Miss Phelps, wenn ich gewusst hätte dass Sie es sind, hätte ich natürlich sofort aufgemacht.“

„Sparen Sie sich Ihre lahme Entschuldigung.“

„Ich muss Ihre Freundin durchsuchen Miss.“

„Vergessen Sie es. Sie sind von Anfang an nicht Ihrer Pflicht nachgekommen, also brauchen Sie jetzt auch nicht damit anzufangen. Außerdem habe ich bis jetzt jede Minute mit ihr verbracht und ich glaube nicht, dass sie solange damit warten würde mich zu erschießen.“

„Wie Sie meinen. Sie müssen es schließlich Ihrem Vater erklären.“

„Ich werde meinem Vater mit Freude erklären, was für ein Arschloch Sie sind.“

„Daphne, kann ich dich kurz sprechen?“

„Leg los Bob.“

„Unter 4 Augen.“

Daphne steigt aus dem Wagen und geht in das Häuschen und wartet auf Bob.

„Wieso behandelst du mich wie den letzten Dreck?“

„Wieso hast du mich damals wie den letzten Dreck behandelt als ich dich mit meiner Cousine erwischt habe? Wieso hast du mich betrogen? Wieso Bob?“

„Wie oft soll ich mich denn noch dafür entschuldigen?“

„Gar nicht mehr, weil ich sie nicht annehmen werde! Du warst doch derjenige der gesagt hat, dass ich deine große Liebe wäre und du bist derjenige, der mir die Sterne vom Himmel holen wollte. Was habe ich falsch gemacht? Konntest du nicht abwarten bis ich bereit war, dass du es dir bei meiner Cousine holen musstest?“

„Daphne, so war es nicht. Ich Liebe dich immer noch.“

„Dann lass es lieber, denn ich werde dir keine zweite Chance geben. Du hast mir zu sehr wehgetan.“

„Daphne.“

Doch sie ließ ihn stehen, stieg wieder in ihr Auto ein und fuhr weiter zum Gebäude vor.

„Wow, ich habe das Weiße Haus schon oft in den Nachrichten gesehen. Aber in echt sieht es noch besser aus.“

„Danke, mein Vater wird sich freuen eine Politik geschulte Schülerin zu treffen, denn so habe ich meine Ruhe um irgendwelche Fragen zu beantworten.“

„Dieser Bob, war er mal dein Freund?“

„Ja, ich habe ihn sehr geliebt. Habe mich deswegen oft mit meinem Vater gestritten. Damit Bob seine Stelle nicht verliert. Aber dann habe ich ihn mit meiner Cousine erwischt. Sie haben es getrieben, in MEINEM Bett.“

„Was für ein Arsch.“

„Allerdings. So wir sind da. Jones, könnten sie mein Auto wegfahren?“

„Aber natürlich. Dein Vater hat eine Besprechung und deine Mutter sitzt auf dem Balkon. Sie ist gespannt was ihre Tochter vom ersten Schultag zu erzählen hat.“

Jones, hat den Humor von Chris Tucker und das Aussehen von Will Smith. Er ist nur nicht so durchtrainiert wie Will, aber durchaus Stark. Er ist ein bis zwei Jahre älter als Will.

„Jones ist mein bester Freund hier im Weißen Haus. Wenn du irgendwas möchtest, dann wende dich bitte an ihn. Er ist auch der netteste von allen Angestellten.“

„Aber nur, weil ich dir die Windeln wechseln durfte. Und du für mich wie eine Nichte bist.“

„Oh, letztens war ich wie eine Tochter für dich.“

„Mist, du hast mich schon wieder erwischt. Ich komm gleich und bring euch was zu trinken. Wo möchtet ihr es hinhaben und was darf ich deinem Besuch bringen?“

„Oh, das ist Lilly, die erste die nett zu mir war. Sie wird meine Freundin werden.“

„Hallo Lilly. Herzlich Willkommen. Es ist nur von Vorteil die Freundin der Präsidententochter zu sein, denn so kannst du das Weiße Haus besichtigen ohne Eintritt zahlen zu müssen.“

Jones lacht laut los und auch Daphne kann sich nicht halten vor lachen. Lilly steht wie angewurzelt da und weiß im Moment gar nicht was es auf der Welt für Getränke gibt.

„Lilly, was möchtest du trinken?“

„Bring ihr das gleiche wie mir. Pfirsich Eistee. Zu meiner Mutter auf den Balkon.“

„Ist gut.“

Somit stieg Jones in ihr Auto ein und fuhr es in die Garage.

„Kommst du Lilly, ich möchte dich meiner Mutter vorstellen.“

„Die First Lady?“

„Das ist die Frau des Präsidenten oft. Und wenn ich die Tochter von ihm bin, dann ist die First Lady meine Mom. Nun komm schon.“

„Okay.“

„Hier haben wir die Empfangshalle. Hier wird der Besuch entgegengenommen, der Rang und Titel trägt. Zu deiner Rechten ist der Speisesaal für maximal 30 Personen dort grenzt noch ein kleinerer Saal dran, da können noch mal um die 20 Personen einen Platz finden.

Zu deiner Linken ist die Große Küche. Mit einem von 4 Zugängen zum Keller. Und die Speisekammer befindet sich ebenfalls dort. Da habe ich mich früher immer drin versteckt. So die beiden Treppen vor uns führen in die erste Etage. Dort befindet sich das Büro von meinem Vater wie auch der Besprechungsraum. Und dann gibt es noch den Konferenzraum, dort werden die Meisten Vorschläge diskutiert und abgestimmt. Und noch andere Büroräume. Schließlich brauchen einige Angestellte von meinem Vater einen Arbeitsplatz. Wir gehen noch eine Etage höher. So. Hier oben ist der Balkon der sich am Ende vom Gang befindet und man hat von dort einen wunderschönen Blick in den Garten. Am anderen Ende des Gangs befindet sich mein Zimmer. Die letzte Tür links ist das Schlafzimmer meiner Eltern. Gegenüber liegt die Toilette falls du mal musst. Und nun gehen wir auf den Balkon.“

„Wow.“ War alles was Lilly äußern konnte.

„Hi Mom.“

„Hallo Liebes. Wie war dein erster Schultag? Oh, und wer ist dieses hübsche Mädchen?“

„Das ist Lilly. Sie war die erste und einzige die Nett zu mir war. Sie ist sehr für Politik. Das erste was sie zu mir sagte, war: >ich habe deinen Vater gewählt<.“

„Daphne, bitte.“

„Du brauchst dich nicht zu schämen. Ist nicht schlimm, landet hier nur an der richtigen Adresse.“

„Na, wenn dein Vater das hört schwillt seine Brust wieder an vor Stolz.“

„Eine Dumme Frage. Wie möchten Sie angesprochen werden?“

„Es reicht, wenn du Misses Phelps sagst. Musst nicht immer First Lady sagen.“

„Okay.“

„Na los Lilly, setzt dich.“

„Also erzähl, wie war die Schule.“

„Ganz okay. Habe etwas Stress bekommen, aber das bekomm ich alleine hin.“

„Das habe ja wohl immer noch ich zu entscheiden. Hallo Schatz.“

„Hi Dad. Dad das ist Lilly eine Schulkollegin. Lilly das ist Mister Präsident.“

„Mister Phelps reicht vollkommen.“

„Hallo Mister Phelps.“ Bringt Lilly mit Müh und Not raus. Und dann sieht sie in die Augen vom Präsidenten und fängt an zu plappern.

„Ich habe Sie gewählt. Sie halten das was Sie versprechen und ich werde Sie immer wieder wählen.“

„Danke, dass ist sehr nett.“

„Ich finde seit Sie in der Politik sind, Politik richtig interressant. Ich möchte sogar Politik studieren.“

„Das freut mich natürlich noch mehr.“

„Ich habe mich für den Debattierkurs in unserer Schule angemeldet und das Problem ist, dass…..“

„Dass Sie nicht richtig Debattieren können?“

„Genau.“

„Das können wir ändern. Wann beginnt dieser Kurs?“

„Schon nächste Woche Dienstag.“

„Gut. Dann komm morgen wieder mit Daphne mit. Ich werde mir in der Zwischenzeit ein Thema raussuchen, worüber wir Debattieren können. Ich werde es so real wie möglich für dich gestalten. Ist das Okay?“

„Ja, danke sehr.“

„Keine Ursache. Du hast von einem Problem gesprochen Daphne, in welcher Form?“

„Dad. Hast du noch nie einen Film geschaut in dem eine neue auf die Schule kommt? Das ist normal. Die beliebteste von allen kommt an und erklärt einem den Krieg. Doch wird sie morgen ankommen und mich um Verzeihung bitten, weil sie anhand deiner Ansprache merken wird wer ich bin. Und der Typ.“

„Welcher Typ? Du bist nur ein Tag an dieser Schule und redest schon von einem Typen. Der letzte Typ der von dir angesprochen wurde meinte mit dir machen zu könne was er will. Nur wegen dir hat er seinen Job behalten.“

„Ich weiß Dad. Ich habe es auch nicht auf diese Art und Weise gemeint. Er meinte mir sagen zu müssen was ich tun soll wenn er den Raum betritt. Und ich habe ihm gesagt, dass er da lange drauf warten kann. Ich habe also alles im Griff.“

„Gut, wenn du das sagst, werde ich dir Glauben. Schließlich hast du mir was versprochen.“

„Ja, dass habe ich. Ich werde mich auch dran halten, denn schließlich hast du mir beigebracht sein Wort zu halten, was man abgibt.“

„Das ist meine Tochter. Siehst du Viola, sie hat doch etwas von mir gelernt.“

„Nicht nur etwas Dad sondern eine ganze Menge. Nämlich zu nehmen, was ich möchte. Danke Jones. Komm Lilly, ich zeige dir mein Reich der Ruhe.“

„Okay.“

„Was für ein Mädchen.“

„Danke Jones. Wir wissen, dass Sie unsere Tochter mögen.“

„Ach Eric, seh doch das gute. Sie wendet an was sie gelernt hat. Und sie hat eine ganze Menge von dir gelernt.“

„Ich weiß. Nur beunruhigt es mich, dass es wieder einen Mann gibt.“

„Er ist ihr auf den Schlips getreten und sie hat ihn in seine Schranken gewiesen. Sieh  das Positive. Alle Finger sind noch dran, ihre Nase war gerade die Ohren waren unverletzt und blaue Flecken, konnte ich auch keine Entdecken.“

„Es macht dir unheimlich viel Spaß mich zu zanken?!“

„Klar somit bekomme ich heute abend Gelegenheit mich dafür zu entschuldigen.“

„Ich bin gespannt wie du das anstellen möchtest.“

„Lass das mal meine Sorge sein.“

 

„Deine Eltern sind richtig nett.“

„Ja das sind sie. Nur mein Vater ist manchmal etwas zu streng. Aber im großen ganzen ist er mein Vorbild. Meine innere Stimme.“

„Das Glaub ich dir aufs Wort. Ich hoffe ich war gerade nicht zu peinlich?!“

„Quatsch. Mein Vater mag Menschen die sich für die Politik interressieren. Und er hilft wo er nur kann.“

„Ich muss mich angehört haben wie ein Teenager der sein Idol auf Knien anbetet.“

„Also das du meinen Vater magst, war wirklich nicht zu übersehen, aber er hat es dir nicht übel genommen. Da ihm viel mehr daran liegt dir in deiner Schwäche zu helfen. Und Glaub mir, wenn du morgen mit ihm Debattierst, kannst du den Kurs für Fortgeschrittene belegen.“

„Das wäre super.“

„So wir machen als erstes Hausaufgaben und dann Vergnügen wir uns in der Stadt und dann bringt Jones dich in der Limo nach Hause. Ist das Okay?“

„Auf jeden Fall.“

 

Hier im dritten Kapitel taucht eine Person auf, die mit Daphne einen Streit hat, was später in der Geschichte nochmal zur Sprache kommen wird.
Aber lasst euch überraschen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und scheut euch nicht Kritik abzugeben.

Ich Danke euch.

Eure Jenny
Jennifer Roth, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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