Kimberly Chua

I don´t need a man, or? 1.Kapitel: Schlechte Nachrichten

I don't need a man, or? 1.Kapitel: Schlechte Nachrichten
 
Lautstark dröhnte das Lied aus dem Radio. I don't need a man von den Pussycat Dolls. Die 14-jährige Denise Worens liebte diese Musik und kennzeichnete es oft als ihr Charakterlied. Sie brauchte keinen Mann. Und keinen Ring um ihren Finger. "I don't need a man..", sang das Mädchen richtig, ehe sie wieder schwieg, um dieses Lied zu genießen. Doch dann packte sie die Lust zu tanzen und das tat sie auch. "I don't need a man!", sang sie wieder und drehte sich einmal im Kreis. Sie liebte es zu tanzen und zu singen. "I don't need you, i don't need you, no!", sang sie und ließ sich dann auf ihr Bett fallen, als das Lied zu Ende war und das nächste Lied begann, von den Pussycat Dolls. Schließlich hatte sie auch die CD von ihnen und hörte es täglich. Ausser sie musste lernen. Denn sonst gab es ein Donnerwetter von ihrer Mutter.
Als sie die Treppe runtersprang, um zum Abendessen zu kommen merkte sie das ihre Eltern und ihre kleinere Schwester im Wohnzimmer waren und dort auf den Sofa saßen. "Hab ich was verpasst?", fragte Denise, als sie an den Türrahmen stand und langsam nervös wurde.
"Setz dich bitte zu uns, Denise. Wir müssen dir was sagen.", sagte ihr Vater und machte ihr eine Geste, dass sie reinkommen darf. Denise setzte sich neben ihrer Mutter und schaute verlegen zu Boden.
"Wir werden umziehen, Denise.", sagte ihre Mutter nach einer Weile.
"WAS?!", rief Denise und sah ihre Eltern ungläubig an. "Wohin?"
"Nach Berlin."
"Toll und meine Freunde muss ich hier allein lassen?! Das könnt ihr mir nicht antun. ICH LIEBE DIESE STADT!", schrie Denise zufällig und rannte die Treppe hoch zu ihrem Zimmer. Dort schloss sie die Tür ab, ließ sich aufs Bett fallen und weinte, bis ihre Augen vor Müdigkeit zufielen.
Am nächsten Morgen wachte sie mürrisch auf und wollte einfach nur im Bett liegen bleiben. Langsam kroch sie unter ihrer Decke und schloss die Augen. Nach wenigen Minuten war sie wieder eingeschlafen.
Piiep, piiep, machte der Wecker und ließ ihre Laune noch verschlechtern. Erschrocken sah sie die Uhrzeit: 10:41 Uhr! In 19 Minuten sollte sie doch bei ihrer besten Freundin sein?! Schnell warf sie die Decke zurück und lief ins Badezimmer. Dort zog sie sich neue Sachen an, kämmte ihre Haare und kam dann frisch in die Küche. Schnell machte sie sich ein Brot und aß es einbisschen ruhrig auf. Als es 55 Minuten nach waren zog sie ihre Jacke an, schlüpfte in ihre Schuhe und rannte aus dem Haus.
Währenddessen sah die Mutter ihrer Tochter verdutzt nach, schüttelte aber den Kopf und ging wieder ins Haus.
"Entschuldigung, da..das ich zu Spät gekommen bin.", entschuldigte sich Denise nach Luft ringend. Doch ihre Freundin lächelte. "Macht nichts, komm rein!" Schweigend trat Denise rein und zog sich ihre Schuhe aus. Ihre Freundin nahm ihr die Jacke ab und hängte es dann über den Haken. Im Wohnzimmer der Familie Norton setzten sich die beiden aufs Sofa und guckten Fernsehen. Schon wieder dachte Denise an den gestrigen Abend und an der für sie schlimmen Nachricht. Ihr Blick wurde traurig und das bemerkte ihre Freundin Lauren.
"Wenn dir was auf den Herzen liegt, sag es ruhrig!", flüsterte sie. "Okay.", antwortete sie und nahm viel Luft.
"Also. Gestern habe ich von meiner Familie erfahren, dass wir umziehen werden. Natürlich war ich nicht davon begeistert, weil ich meine beste Freundin verlieren würde.", erzählte sie ihr. "Dich werde ich verlieren.", fügte sie noch hinzu.
Die beiden waren den Tränen nahe. "Nein, das dürft ihr nicht.", antwortete Lauren nach einer Schweigeminute. Gleich darauf erschien ihr großer Bruder an der Tür. "Oh, jetzt muss ich weinen. Zwei Freunde verlieren sich.", sagte er und spielte so, als wäre er traurig.
Doch Lauren ignorierte ihn. "Vielleicht werden sie sich ja anders überlegen."

Tja, dies ist meine erste Geschichte und ich hoffe sie gefällt euch, bis jetzt. Über Vorschläge und Kritik würde ich mich auch freuen. Also nicht scheu sein!

Liebe Grüße von mir, Kimberly.

P.S. Es gibt noch weitere Kapiteln
Kimberly Chua, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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