Jennifer Roth

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 8)

8
 
„Und Sie wissen wo er sich befindet?“
„Ja Sir. Und ich weiss, dass Sie ihn suchen, da er als ein Staatsfeind zählt, da er einen Mann vom Präsidenten erschossen hat.“
„Sie liefern uns diesen Mann ans Messer und was wollen sie als Gegenleistung von uns? Von dem FBI?“
„Ich möchte derjenige sein, der ihm die Handschellen umlegt und ich möchte nur 5 Minuten mit diesem Mann bekommen um mich persönlich vorzustellen, falls sie verstehen was ich meine!“
„Sie wollen ihm die Fresse polieren, damit habe ich kein Problem. Nur das er dann Anzeige gegen Sie erstatten wird.“
„Könnten Sie das nicht verhindern?!“
„Schon, dafür müsste ich wissen wie sicher ihre Quelle ist.“
„Reicht das?“ Duke legt dem FBI-Agenten ein Foto auf den Tisch wo man Bob sieht, wie er eine Wohnungstür aufschließt. Der FBI-Agent ist überzeugt.
„Wir können ihnen insofern Schutz bieten, indem wir ihn als unglaubwürdig hinstellen. Das ist überhaupt kein Problem für uns. Nur ob sie es überleben, ist eine andere Sache. Wir wissen schließlich nicht wie Gefährlich dieser Mann ist.“
„Das Risiko gehe ich ein. Ich möchte ihm nur zeigen wer ich bin.“
„Gut, dann machen wir das wie folgt.“
 
„Also jeder weiß was zu tun ist? Gut, dann los. Mission Jones startet jetzt. Aufsitzen.“
Es geht los. Ich weiß nicht ob ich da heile wieder raus komme, doch egal wie, Bob wird für seine Tat bezahlen. Er wird dafür büßen.
Es dauert keine zwanzig Minuten und wir stehen vor seiner Wohnung. Dann mal los.
„Also, sie gehen jetzt da hoch, sorgen Sie dafür, dass er Sie nicht vorher sieht. Er muss die Tür öffnen und Sie dann erst sehen. Dann haben Sie genau fünf Minuten um ihm den Arsch auf ihre Weise aufzureißen. Dann sorgen wir dafür, dass davon nichts Aktenkundig wird. Lassen Sie ihn am leben. Egal wie sauer Sie auf ihn sind. Ist das klar?“
„Ja Sir.“
„Gut. Dann geben Sie uns das zeichen, indem Sie ihm die Handschellen anlegen und uns anrufen.“
„Geht klar Sir.“
„Gut, dann machen Sie ihr Ding.“
Duke steigt aus dem Wagen aus. Er rennt zur Tür, zufällig kommt grad jemand aus dem Gebäude raus, das heißt einmal klingeln erspart. Er rennt die Treppe rauf, geht zu der Tür und klingelt, er hält den Spion zu.
„Wer ist da?“
Duke hat sich vorher erkundigt ob Bob einen männlichen Nachbar hat und den hat er. Duke gibt sich als dieser aus.
„Ich bins Lukas. Hast du vielleicht etwas Zucker für mich?“
„Klar. Warte.“
Wie erhofft öffnet Bob die Tür. Er erkennt Duke sofort. Duke legt den Kopf auf die Seite grinst leicht und schlägt schneller zu als Bob die Tür wieder zu machen kann. Ab jetzt hat er fünf Minuten zeit. Fünf Minuten um diesem Bastard zu zeigen, mit wem er sich angelegt hat.
„Meine Nase du Arsch. Sie ist gebrochen.“
„Das tut mir aber leid. Hast du vielleicht eine Idee warum ich hier sein könnte?“
„Nein.“
Für diese Lüge, schlägt Duke sein Gegenüber mit voller Wucht in den Magen. Bob krümmt sich vor Schmerz.
„Vielleicht jetzt?“
„Wegen Daphne?“
„Ja, weißt du was du getan hast?“
„Ja, ich habe Jones erschossen.“
Da Duke stink sauer war, sich somit kaum noch zurückhalten kann, fegt er Bob den Boden unter den Füßen weg. Bob liegt nun auf dem Boden und jammert vor Schmerz.
„Und warum hast du das getan?“
„Um mich an Daphne zu rächen. Sie ist ein Miststück.“
Das war zu viel. Duke zog Bob an den Haaren hoch packte ihm an Hals und hielt ihn fest. Er sah im jetzt genau in die Augen. Er sprach ganz Ruhig hielt jedoch seine Rechte Faust hoch um den Schlag schon anzukündigen.
„Wenn sie ein Miststück ist, was bist dann du?“ Duke sah, dass das Blut nur so floss und er hatte seinen Spaß daran. Genau das wollte er.
„Du bist ein Schwein. Du hast dich nicht im geringsten an ihr gerächt. Du hast ihr nur zum zweiten mal abgrundtief weh getan, wofür ich dir weh tun werde. Und dann hoffe ich, dass deine Nase nicht mehr gerade verheilt.“
Duke schlägt zu und lässt Bob dabei los. Er trifft nochmal voll auf die Nase und Bob geht erneut zu Boden. Er bleibt liegen. Hustet allerdings Blut, da er sich bei dem Schlag auf die Zunge gebissen hat.
Duke schaut auf seine Uhr, noch zwei Minuten, dann muss er das Zeichen geben.
„Tut es dir leid?“
„Nein. Die Bullen suchen mich eh schon. Also kannst du mich töten und ich entkomme meiner Strafe.“
„Meinst du das? Ich habe nicht die Absicht dich zu töten. Ich werde dich an die Polizei ausliefern. Ich möchte nur Genugtuung spüren. Denn wir beide werden mit dem Gewissen leben, dass ich dir ganz gehörig die Schnauze poliert habe.“
Und Duke tritt Bob gegen den Magen und dann war seine Zeit abgelaufen. Wie besprochen sendete er das Zeichen. Das FBI kam in die Wohnung gestürmt und somit auch der Einsatzleiter.
„Wow. Sie müssen ja stink sauer auf ihn sein. Bringt ihn auf die Wache um ihn zu verhören. Lasst ihn noch was bluten bevor ihr ihm einen Arzt besorgt. Sie haben sich an die Regeln gehalten Mister, also halte ich mich an meine. Sie werden im Fernsehen verfolgen können wie das Gericht entscheidet. Schließlich hat er nicht irgendjemanden erschossen.“
„Ich weiß. Ich werde es mir sogar aufnehmen und immer wieder ansehen damit ich es genießen kann.“
Dann wurde Bob abgeführt. Und Duke? Er fühlte sich gut. Endlich konnte er den Stress, den Kummer, die Wut ja, einfach jedes Gefühl, was ihn Umgab raus lassen. Er hat Bob verprügelt und damit muss Bob leben können. Und dass reicht ihm. Jetzt muss er nur noch hoffen, dass der Präsident brav die Nachrichten guckt.
 
„Daphne, schnell.“
„Was ist denn los?“ Als sie das Wohnzimmer erreicht und im Fernseher sieht was berichtet wird, weiß sie was los ist. Es wird berichtet:
 
„Heute Morgen um 09:00 Uhr, wurde Bob Hall festgenommen. Er hat gestanden, dass er den Angstellten Jones Bryns erschossen hat. Als man ihn abtransportierte…“
Daphne sah den Film der abgespielt wurde von seiner Festnahme. Sein Gesicht war voller Blut. Wer war das? Sie hörte wieder auf den Bericht.
„Das FBI hat eine Zivilperson als Helfer gehabt. Ohne ihn hätten sie noch lange nach Mister Hall suchen können. Da er sich komplett in seiner Wohnung zurückgezogen hatte. Er hatte sich Ruhig verhalten. Auf die Frage wer die Zivilperson war, gab das FBI keine Antwort. Es wurde nur so viel dazu gesagt, dass die Person keine Publicity wolle sondern einfach nur Gerechtigkeit.
Und die soll sie bekommen. Die Gerichtsverhandlung beginnt nächste Woche und ist Live mitzuverfolgen.
Das war >W.D.C. on air< Carola Fly. Ich gebe somit zurück ins Studio.”
Daphne steht wie angewurzelt da und kann nicht glauben was sie gerade geshen und gehört hat. Irgendjemand hat dafür gesorgt, dass Bob gefunden wird. Und sie weiß wer dazu in der Lage ist Bob so zusammen zu schlagen. Nämlich Duke. Wie kann sie ihm jemals dafür danken, dass er das getan hat. Sie hat kein Mitleid empfunden, als sie Bob so gesehen hat. Warum sollte sie auch? Er hatte ja auch kein Mitleid mit ihr.
„Ich möchte mit Bob reden.“ Sagte ihr Vater nach einiger Zeit. Sie starrt zu ihm rüber. Ihre Mom kommt zu ihr herüber und legt einen Arm um sie.
„Ich möchte ihm sagen, dass ich alles dran setzten werde, dass er nicht mit der Todesstrafe belohnt wird. Ich möchte, dass er für den Rest seines Lebens daran denkt, dass er damit leben muss einen Menschen getötet zu haben. Der Tod würde ihn nur erlösen.“
„Das ist meine Meinung. Ich möchte das auch Dad. Er soll mit der Last leben. Lebenslänglich im Gefängnis verbringen. Er soll jeden Tag erwachen und wissen das er sich mit dem Präsidenten angelegt hat. Er soll Bluten. Und ich möchte dabei sein, wenn er dazu Verurteilt wird.“
„So soll es sein.“
Der Präsident verließ das Wohnzimmer um alles zu Organisieren.
„Meinst du wirklich, dass du dabei sein solltest?“
„Ja, er soll sehen, dass ich weiß wer ihm das angetan hat. Wer ihm die Nase gebrochen hat. Ich weiß wer es war und das soll er merken. Ich will ihm meine Freude zeigen, wenn er Verurteilt wird. Ich muss morgen wieder zur Schule und wir schreiben morgen eine Arbeit. Dafür muss ich noch ein wenig lernen.“
„Mach das meine kleine. Und wenn was ist, dann kommst du ja?“
„Ja Mom. Das mach ich.“
 
Am nächsten Morgen, Daphne wird wach und macht sich für die Schule fertig. Heute wird sie endlich mal mit Duke reden können. Sie muss sich nur noch überlegen, wie sie die beiden Schränke los werden soll.
Sie geht runter in die Küche, schnappt sich ihre Brote und geht raus zum Wagen, wo die beiden Schränke schon auf sie warten. Schränke, denkt sie sich und fängt an zu grinsen. Schränke hat Duke damals zu ihren Bodyguards gesagt und seitdem sind es für sie auch nur noch Schränke. Er hatte ja schließlich recht. So Breit wie Schränke sind sie und hol, wenn die Schränke neu sind. Sie fängt an zu lachen und steigt ein.
In der Schule angekommen, trifft sie auf Lilly.
„Morgen Lilly.“
„Morgen Daphne, na hast du gelernt?“
„Ja, habe ich. Hast du Duke schon entdeckt?“
„Nein noch nicht.“
Sie gingen zusammen rein. Und die beiden Schränke dicht hinter ihr. Sie möchte gerade an ihren Schrank, da sieht sie den Gang weiter runter und entdeckt Duke. Er ist da. Ihr Herz macht einen Satz. Wie und Wann soll sie mit ihm reden? Schnell schreibt sie einen Zettel. Es klingelt, sie geht ganz dicht an Duke vorbei und gibt ihm somit den Zettel, dann geht sie schnell zu ihrem Platz und wartet auf seine Reaktion.
 
„Hi Duke, ich muss, nein ich möchte mit dir reden und das ganz dringend. Nicke bitte wenn du es auch möchtest.“
Sie möchte mit mir reden?! Nein, ihre Schränke werden auf sie aufpassen und schon habe ich die Arschkarte gezogen. Lieber nicht. Ich glaube es war ein Fehler ihr meine Liebe zu gestehen.
Somit sieht er sie an und schüttelt mit dem Kopf. Er nimmt den Zettel und zerreißt ihn und schmeisst ihn weg.
Er setzt sich weit weg von ihr.
 
Was habe ich nur falsch gemacht? Wieso möchte er nicht mit mir reden? Dann wird Daphne von etwas Zeuge, was sie nicht glauben kann. Sie beobachtet wie Ashley zu Duke geht ihn in den Arm nimmt und ihn Küsst. Und Duke erwidert den Kuss. Sind die beiden etwa zusammen? Nein, dass kann er mir nicht antun. Jetzt ist es ihr egal, ob er mit ihr reden möchte, sie wird mit ihm reden. Und sie weiss auch schon wie!
Sie schreibt ihre Arbeit und gibt sie dann ab. Die Leute die fertig sind, dürfen den Raum verlassen und Duke sitzt noch über den letzten Fragen sie hat also genug Zeit um ihren Plan in die Tat umzusetzten.
Vor der Tür warten ihre Schränke. „Jungs, könntet ihr mir einen großen Gefallen tun?“
„Kommt auf den Gefallen an Miss.“
„Wie sehr mögt ihr mich?“
„Sehr.“
„Gut. Ich müsste mal mit einer Person reden, wovon mein Vater nichts erfahren darf. Könntet ihr mir also Versprechen meinem Vater gegenüber nie davon zu reden. Oder ihm irgendwas zu erzählen?“
„Ja, das werden wir tun, aber nur, weil Sie immer so gut zu uns sind Miss.“
„Danke. Ich werde jetzt dort auf die Mädchentoilette gehen und einer von euch wird mit reinkommen um die Lage zu checken und dann wenn dieser Junge, der dort  drüben sitzt dran vorbei kommt, schickt ihn bitte zu mir rein und sorgt dafür, dass sonst niemand rein kommt okay? Ich muss mit ihm ganz dringend unter vier Augen reden. Und ihr wartet draußen, bis ich entweder aufschreie oder bis er wieder raus kommt. Ansonsten möchte ich ungestört sein.“
„Geht klar. Und kein Wort zu ihrem Vater richtig.“
„Kein einziges Wort darüber, ganz genau.“
Es ist gar nicht mal so schlecht seine Schränke dabei zu haben, denkt sich Daphne und gibt das Zeichen, dass die Operation Toilette beginnt.
Sie geht rein und Adam kommt mit um die Lage zu checken, keiner da sie ist somit allein. Adam geht vor die Tür um auf Duke zu warten.
 
Endlich fertig. Er gibt seine Arbeit ab, schnappt sich seinen Rucksack und verlässt das Klassenzimmer. Er geht, wie von Daphne erwartet an der Toilette vorbei.
„Hey.“ sagt Adam, Duke guckt und wird im nächsten Moment schon von beiden in die Toilette reingezwengt. Duke weiß nicht was um ihn geschieht doch wird ihm das schnell klar, als er vor Daphne steht.
„Was willst du?“ fragt Duke in einem Ton, den Daphne nicht von ihm kennt. Gut, denkt sie sich, wenn du die Tour haben möchtest kannst du sie haben. Nur denke an eins, ich habe zwei Schränke vor der Tür.
„Was ich will? Ich will mit dir reden. Ich will wissen warum du nicht mit mir redest. Ich will das wir einiges klarstellen zwischen uns.“
„Ich rede nicht mit dir weil dein Vater es mir verboten hat.“
„Das ist ein Grund Duke aber kein Hindernis. Seit wann hörst du auf das was man dir sagt? Ich habe deinen Brief erhalten und ich habe mich…..“
Er unterbricht sie.
„Schön für dich. Nur hab ich nie ne Antwort bekommen. Und ich bin auf einmal der böse?
Du willst mir ein schlechtes Gewissen machen? Fang erst mal bei dir selber an.“
„Was ist mit dir los? So kenn ich dich nicht.“
„Dann ist wohl die Zeit gekommen, dass du mich mal so kennenlernst.“
„Du bist ein Arsch Duke.“
„Danke, aber ein ehrlicher Arsch. Ich habe den blöden ehrlichen Fehler gemacht und dir gesagt was ich empfinde und von dir kommt nicht mal über Lilly eine Botschaft für mich. Du bist doch diejenige die sich zurückgezogen hat. Nicht ich. Wie lange soll ich denn noch warten bis du endlich dazu bereit bist, mir deine Gefühle mitzuteilen? Hä Daphne, wie lange denn noch?“
„Dann überleg doch mal warum ich mich zurückgezogen habe! Ich habe einen Freund verloren, der für mich wie ein Vater war. Ich bin so eine Idiotin. Ich hätte ihm nie versprechen sollen seinen Wunsch zu erfüllen. Die einzige die hier einen Fehler gemacht hat bin ich. Ich verdammt noch mal. Wegen mir ist Jones tot, weil ich dir….“
„Ja, weil du mir was?“
„Vergiss es. Ist ja eh nicht mehr von interesse bei dir, du stecktst deine Zunge ja inzwischen in die Fresse von der Schlampe namens Arschley.“
„Ja und, was geht dich das an? Bin ich dir etwa Rechenschaft schuldig? Muss ich mir die Erlaubnis von Miss Phelps holen, bevor ich meine Freundin küsse?“
„Das war unterhalb der Gürtellinie.“
„Das ist mir egal.“ Nein, dass war es ihm nicht, schoss es ihm durch den Kopf. Es tat ihm in der Seele weh sie so fertig zu machen. Sie so da zu sehen, kurz vorm heulen. Lange könnte er nicht mehr standhalten.
„Was habe ich dir gegenüber falsch gemacht Duke, was?“
„Du hast mit mir gespielt.“ Bitte Glaub mir kein Wort Daphne, bitte.
„Gut, wenn du meinst. Dann habe ich das.“ Sie dreht sich um und ihr laufen die ersten Tränen übers Gesicht. Er will gerade einen Schritt auf sie zugehen um sie in den Arm zu nehmen.
„Geh. Bitte geh Duke.“
Er möchte ihr noch was sagen doch kann er es nicht. Er hat sie zu tief getroffen. Er hat sie dazu gebracht sich die Schuld an Jones Tod zu geben und das wollte er nicht, aber es ist passiert.
Er ist an der Tür. „Ich habe nicht mit dir gespielt, dass wollte ich nie. Ich konnte nur nicht ehrlich sein. Ich habe verlernt Gefühle zu zeigen, geschweige denn darüber zu reden. Und dann bin ich so blöd, gebe ein Versprechen ab, was ich hiermit wieder breche.“
„Was für ein Versprechen?“
„Das ist egal, es hat für mich keine Bedeutung mehr. Ich breche es und ich hoffe das mir derjenige verzeihen kann, dem ich es gegeben habe.“
„Daphne, du wolltest mit mir reden also tu es, noch bin ich hier.“
„Und was hat das für einen Sinn? Sag mir welchen Sinn hat das reden noch?“ Sie ist immer noch von ihm abgewandt, doch ist ihr bewusst, dass er schon längst weiß das sie weint. Denn er kennt sie einfach zu gut.
„Ich weiß nicht, aber versuch es doch einfach mal.“
„Es ist echt lustig, grad brüllst du mich an und jetzt tust du auf verständnisvoll.“
„Weil ich weiß, dass du am Ende bist, du brauchst deine Tränen nicht zu verstecken. Und am wenigsten möchte ich, dass du die Wahrheit vor mir verstecktst.“
„Welche Wahrheit? Für mich gibt es sowas nicht mehr. Ich habe nun endgültig gelernt, dass Gefühle verräterisch sind, dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Diesen Fehler werde ich nun nie wieder machen.“
„Verdammt noch mal Daphne, komm von dem beschissenen Ross runter und sag was du mir sagen wolltest.“
Sie dreht sich zu ihm rum, geht auf ihn zu. „Ich liebe dich Duke.“ Und sie verlässt die Toilette. Er war so baff, er konnte sie nicht mal mehr festhalten. Er war sprachlos. Ja, richtig sprachlos.
Er läuft hinter ihr her, ist nicht schwer, denn schließlich laufen zwei Schränke hinter ihr her. Er läuft etwas schneller doch ist er nicht schnell genug und sie fährt davon. Er läuft noch auf der Straße hinter dem Wagen her doch fehlt ihm bald die Luft. Und sie sieht ihn durch das Fenster.
Leb wohl Duke. Denn von jetzt an, wird sie den Privatunterricht wieder nehmen. Sie wird sich wieder in das Weiße Haus zurückziehen und alles vergessen was war. Sie wird da weiter machen wo sie vor zwei Jahren aufgehört hat.
 

Rache, Verhaftung, Verzweiflung und Streit.
Die Hauptpunkte in diesem Kapitel.
Ich hoffe es gefällt euch und wünsche euch viel Spaß beim lesen.
Ich warte gespannt auf eure Kritik.

Eure
Jenny
Jennifer Roth, Anmerkung zur Geschichte

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jennifer Roth).
Der Beitrag wurde von Jennifer Roth auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Meditationen über Gelassenheit von Jürgen Wagner



Der Zugang des Menschen zu seinem Wesen im Anschluss an Martin Heidegger und Meister Eckhart

Meister Eckhart und Martin Heidegger vereinigen auf ihre Weise Frömmigkeit und Denken. Beide bringen ans Licht, dass es in der Gelassenheit noch um mehr geht als um eine nützliche Tugend zur Stressbewältigung. So möchte dieses Buch dazu beitragen, dass wir westliche Menschen im Bewusstsein unserer Tradition u n s e r e n Weg zur Gelassenheit finden und gehen können. Die Begegnung mit anderen Wegen schließt dies nicht aus, sondern ein.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Liebesgeschichten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Jennifer Roth

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 4) von Jennifer Roth (Liebesgeschichten)
Eine E-Mail-Liebe von Barbara Greskamp (Liebesgeschichten)
… die Geschichte vom Maffeiplatz ! von Egbert Schmitt (Autobiografisches)