Jennifer Roth

Liebe, aller Anfang ist schwer!!! (Kapitel 12)

12
 
 
Mittagspause. Daphne geht zu ihrem Schrank. Sie ist gerade dabei ihre Bücher in den Schrank zu legen, als Ashley ihr die Tür zu schlägt.
„Was willst du schon wieder? Meinst du nicht, dass du heute morgen schon genug Luft verbraucht hast?“
„Dir wird das Sprüche kloppen noch richtig leid tun. Ich mach dich fertig, es wird dir noch richtig leid tun, dich mit mir angelegt zu haben.“
„Oh jetzt bekomm ich aber Angst. Du solltest nicht mit Schläge drohen, wenn du im Endeffekt Angst um deine Fingernägel hast. Sie könnten nämlich abbrechen.“
„Du tauchst hier auf und glaubst dir gehört die Welt. Das ist allerdings hier nicht der Fall.“
„Hat Duke mit dir Schluss gemacht?“
„Nein.“
„Warum willst du dich dann mit mir prügeln?“
„Damit du lernst wer von uns beiden die bessere ist. Wem du dich unterzuordnen hast.“
„Dir ganz bestimmt nicht. Es ist mir zu billig mit dir zu reden.“
Daphne dreht sich rum und geht. Sie geht auf den Haupteingang zu um nach draußen zu gelangen.
 
Allan hält gerade vor dem Haupteingang und Duke steigt aus. Er sieht Daphne und hofft, dass sie ihn nicht sieht, denn dann würde sie wissen wollen, was er in ihrem Auto macht. Dicht hinter Daphne sieht er Ashley angerannt kommen, die sich mit voller Wucht gegen Daphne fallen lässt. Daphne fällt die Treppen runter. Sie liegt noch am Boden, als Ashley anfängt auf Daphne einzuschlagen.
„Warum wehrst du dich nicht?“
Dann bildet sich ein Kreis um die beiden. Allan und Duke gehen ebenfalls dahin. Duke wird gerade richtig wütend auf Ashley und lange kann er nicht Allan von ihr fern halten. Er möchte das auch gar nicht.
Allan möchte grad dazwischen gehen als Daphne aufsteht.
„Du möchtest das ich mich wehre? Das kannst du haben.“
Daphne holt mit der Rechten aus und trifft Ashley voll auf die Nase. Diese fängt an zu bluten.
„Ist dir das jetzt endlich genug?“ Daphne ging ein paar Schritte auf Ashley zu. Sie sprach jetzt leiser, so leise das nur Ashley hören konnte was sie sagte.
„Du hast Duke bekommen und nicht ich. Warum reicht dir das noch nicht?“
Daphne will gerade gehen, als Ashley sie von hinten an den Hals packt.
„Weil er dich liebt und nicht mich.“
Daphne bekommt kaum noch Luft und sie fällt auf die Knie, dass ist allerdings zu viel für Allan. Er packt sich Ashley hebt sie hoch und stellt sie zur Seite. Er hat aber so feste zugepackt, dass Ashely davon blaue Flecken bekommen wird. Und das war sein Ziel.
Er nahm Daphne auf den Arm und trug sie zum Wagen. Dann fuhr er los.
 
Ashley entdeckt Duke. Doch er schaut nicht gerade mitfühlend zu ihr herüber.
„Hast du gesehen, wie sie mich geschlagen hat?“
„Ich habe auch gesehen, wie du sie die Treppe runter gestoßen hast. Und wie du auf sie eingeschlagen hast. Auch wie du sie gewürgt hast.“
„Das hab ich nicht.“
„Ashley hör auf zu lügen.“
„Ich habe das nur für dich getan.“
„Für mich? Hast du sie noch alle? Du glaubst, dass du mich beeindruckst, wenn du Daphen zusammen schlägst?“
„Ja.“
„Falsch gedacht. Es ist Aus Ashley.“
„Du machst mit mir Schluss?“
„Ja. Du hast doch selber gesagt, dass ich Daphne liebe und nicht dich.“
Ashley fing an zu weinen und lief davon, Clara lief ihr nach.
Er selbst fühlte sich gut dabei.
 
„Ist alles okay bei dir?“
„Das werden nur ein paar blaue Flecken, mach dir deshalb keine Sorgen.“
„Weswegen hat dich dieses Mädchen angegriffen?“
„Sie ist eifersüchtig.“
„Hat sie einen Grund dazu?“
„Nein, denn schließlich ist sie mit denjenigen zusammen. Also eigentlich nicht.“
„Dein Vater wird fragen was passiert ist.“
„Dann tu mir bitte den Gefallen und gib du ihm die Antwort darauf. Ich habe kein Bock mit ihm darüber zu reden.“
„Warum denn nicht? Es fing doch an wieder gut zwischen euch zu laufen.“
„Wenn du meinst.“
„Daphne!“
„Was? Ich habe einfach kein Bock dazu. Er hat sowieso wieder irgendeine Besprechung und den Urlaub machen wir erst im Sommer. Echt klasse. Und dann gehe ich aufs College, dann ist er mich eh los. Dann muss er sich nicht mehr um mich kümmern.“
„Daphne ich kenne dich und ich weiß was du gerade machst.“
„Ach ja, was mache ich denn gerade?“
„Du willst dich verkriechen und dich unerreichbar für andere machen.“
„Wenn du meinst.“
Allan wusste, dass er nicht weiter kommt. Aber er hofft. Er hofft, dass Daphne früh genug erkennt, dass das nicht der richtige Weg ist.
Er fährt durch das große Tor, was die Außenwelt vom Weißen Haus fern halten soll, ganz besonders die Journalisten.
Daphne steigt aus und geht ohne ein Wort zu sagen an ihren Vater vorbei, der sie gerade fragen wollte was mit ihrem Auge passiert ist.
Er schaut ihr hinter her, bis sie im innern des Gebäudes verschwand. Dann wendete er sich an Allan.
„Was ist passiert?“
„Nun Sir, Ihre Tochter hatte heute ihre erste Prügelei, aber ich kann Ihnen versichern, dass ihre Gegnerin viel mehr abbekommen hat.“
Allan dachte dadurch ein lächeln auf das böse Gesicht vom Präsidenten zu zaubern, doch das ging ganz gewaltig nach hinten los.
„Ihr Gegnerin ist mir ganz egal. Wer hat die Prügelei angefangen?“
„Die andere. Daphne hat sich nur verteidigt.“
„Warum haben sie sich geprügelt?“
„Keine Ahnung was die andere fürn Sprung in der Schüssel hat.“
Oh ja, Allan konnte grad gut verstehen, warum Daphne nicht mit ihrem Vater reden wollte. Die Wut die Daphne im Bauch hat und die Wut, die ihm von Präsidenten fast ins Gesicht springt, hätte sehr wahrscheinlich zu einem unheilvollem Gewitter zwischen den beiden Geführt.
Sie soll sich ruhig verkrümel, während er dem Präsidenten Rede und Antwort stehen muss. Hauptsache sie hat ihre Ruhe.
 

Daphne zieht ne ganz neue Seite auf.
Sie prügelt und wird zur Rächerin.
Aber lest selber und spart bitte nicht mit euren Kommentaren.

Ich freu mich schon.

mfg
eure Jenny
Jennifer Roth, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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