Carmen Schordie

Die Überraschungen eines Schüleraustausches I

Mika, Mareike, Talle und ich waren schon ganz schön aufgeregt. Vor genau einem Monat kam die Direktorin in unsere Klasse. Wir dachten schon es gäbe wieder einmal Ärger. Doch sie verkündete das Eintreffen einer Austauschschülerin aus Guatemala. Sie suchte Freiwillige, die sich um die Austauschschülerin kümmern. Wir meldeten uns freiwillig, in der Hoffnung was neues zu erleben.
Und da standen wir heute beim Sekretäriat und wartet auf das Mädchen. Schließlich kann einen Oberstufenschülerin mit einem Mädchen um die Enke. Das musste sie sein. Sie stellte sich als Zayda vor.
Die Eingewöhnungsphase war ein bisschen schwierig, aber zu schaffen.
In Zaydas 4 Woche in Deutschland hatte sie Geburtstag und uns zu ihrer Tauschfamile eingeladen. Wir freuten uns alle sehr und trafen und schließlich an ihrem Geburtstag dort. Auch anwesend waren einige Schüler aus der Oberstufe unteranderem Tim, mein Schwarm. Gott sei Dank hatte ich mich schick gemacht, eigendlich zwar für Zayda, aber im Laufe des Abends eher für Tim.
 Ich bemerkte erst, dass er mich ständig ansah, als mich meine Freundinnnen darauf aufmerksam machten. "Jacky, er schaut dich an. Schon die ganze Zeit. Das ist deine Chance.", meinte Talle. Mareike und Mika nickten zustimmend. Doch der Abend endete ohne eine Gelegenheit um mich mit Tim zu unterhalten.
Schließlich machten sich alle für den Aufbruch bereit. Ich verabschiedete mcih erst von Mareike, die zuerst abgeholt wurde, dann von Mika und Talle, sie würden bei Talle übernachten. Nun musste ich mich auch langsam auf den Weg machen, denn ich musste noch ungefähr 45 Minuten nach hause laufen, da meine Eltern nicht da waren um mich abzuholen. Also verabschiedete ich mich von zayda und dann anderen. Zuletzt warf ich noch einen Blick auf Tim. Er lächelte. Er lächelte mich an. Ich lächelte zurück und ging aus der Tür.
Ich verbrachte die erste 5 Minuten damit, meinen Gedanken nachzuhängen. Ich hörte etwas lauter meine Rock-Musik, die mir haöf abzuschalten. Doch plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter und ich erschreckte mich so, dass ich mit den Armen nach diesem Jemand ausschlug. Ich traf ihn ins Gesicht ohne zu sehen, wer es war. Als ich mich ganz umdrehte, konnte ich erkennen, dass es sich um Tim handelte. "Tim, das tut mir schrecklich Leid! Ich habe mich nur so erschrocken, ich habe Musik gehört!" Tim hatte sich von dem Schlag erholt und schaute mir in die Augen. Sein Lächeln kerte wieder zurück und er sagte: "Das ist nicht weiter schlimm. Ich habe gesehen, dass du alleine nach Hause läufst und da ich eh in deiner Nähe wohne, dachte ich mir, ich könnte dich begleiten. Nicht das dir noch etwas passiert. Das könnte ich mir nicht verzeihen." Ich wunderte mich erst, doch dann fiel mir ein, wem ich gegen überstand. "Also...das...das ist wirklich nett von dir. aber du musst dich nciht mit so jemandem wie mir blicken lassen. Ich kann auch gut auf mich aufpassen." Was zum Teufel sagte ich da?! Ich wollte, dass er in meiner Nähe war, dass er mich begleitet, mich sicher nach Hause bringt, mich vielleicht sogar küsst! Doch was tat ich? ich schickte ihn weg. " Jacky, ich begleite dich, mir ist unwohl, wenn ein hübsches Mächen wie du alleine durch die Nacht wandert." Ich merkte wie ich rot wurde.

Liebe/r Leserin/Leser dieser Geschichte
Diese Geschichte ist zu vielen Teil die reinste Wahrheit. Doch zwischen durch auch nicht...
Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesne und natürlich kommentieren! Bitte!
Liebe Grüße
Carmen Schordie
P.S.: Bei Fragen oder sonstiges einfach eine E-Mail schreiben.
Carmen Schordie, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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