Bruno Rosetti

Liebst du nur mich?

Liebst du mich, nur mich?". ich starre sie an in diesem Zwielicht, versinke in ihren Pupillen, gross wie die Auspufftöpfe des Ford Camarro, den ich nie hatte , sehe die kleinen Schweissperlen auf den winzigen Härchen über den sinnlichen Lippen , bemerke den milchigen Tropfen in ihrem linken Mundwinkel und könnte verzweifeln, doch sie beugt sich über mich, zieht mit einer raschen, gleitenden Überkreuzbewegung ihr T-Shirt hoch und warm strahlen mir ihre schönen Brüste entgegen, in die ich eintauche , wie in eine eigene Welt, und ich höre nicht die Tür, die hastig geschlagen ins Schloss fällt und glaube an Zufall als kurz darauf ein Wagen vor dem Haus gestartet wird.
"Liebst du nur mich"?, die Frage , ich stelle sie nicht mehr, sie klingt in mir nach, sie nimmt mich in den Arm und die Lust treibt uns fort, die Liebe im Kielwasser, ja, ja, sie liebt nur mich, jetzt liebt sie nur mich, in diesem Augenblick, in diesen Augenblicken, aus denen unser Leben besteht, in manchen dieser Augenblicke, da liebt sie nur mich...und was will ich mehr?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.06.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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