Peter Böhme

Das Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann

Ich muss hier raus.
Der nächtliche Regen brachte die Fensterscheiben zum Klirren und erzeugte ein angenehmes, regelmäßiges, leises Trommeln. Das Wasser zauberte wilde Spiralen und Formen auf das Glas und lief die Scheiben ganz sanft hinab. Dabei lieferten sich einige Tropfen erbitterte Kämpfe darum, wer als erstes die untere Kante erreichte und wer damit der schnellste Tropfen war. Viele dieser kleinen tapferen Tropfen erzeugten so ein Bild, als wenn das Fenster weinte.
Edward wachte schweißgebadet aus einem Traum auf, einem Albtraum. ‚Oh Gott, was war das für ein Traum? Er war so grässlich, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern.‘ Er richtete sich in seinem Bett auf und schaute, noch geschockt von seinem Traum, auf seine aufgedeckten Beine. Da lagen sie, seine Beine, bereit Befehle auszuführen. Sie schienen ihn auf seltsame Weise zu interessieren, wie ein Mensch, der erkennt, dass er mit dem roten Knopf Handlungen auslösen könnte, die absolut unbegreiflich sind. Er löste sich aus seiner Starre und ließ seinen Blick im Zimmer umherschweifen. Das Zimmer wirkte kühl und allein. Das bemerkte Edward zum ersten Mal, vorher war ihm nie aufgefallen, wie einsam sein Zimmer war. Es bestand gerade mal aus seinem Bett und zwei Schränken (beide für seine Kleidung). Poster waren keine aufgehängt oder etwas Ähnliches, das einen jungen Mann kennzeichnete. Was hatte er hier verloren? Hatte er sich diese Leben überhaupt ausgesucht?
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
Er glaubte nicht, dass er ein Recht auf Mitsprache hatte. Hätte er das nämlich gehabt, würde alles jetzt ganz anders ablaufen.
Edward bemerkte einen stechenden Schmerz in seinem Unterleib und erkannte sofort, worum es sich handelte. Es war seine Blase, die ihn nachts ständig ärgerte. Er hasste es sich aus seinem Bett regelrecht heraus zu prügeln und eine Etage tiefer zur Toilette zu gehen. Warum zum Teufel hatte Gott keine Funktion für den Menschen eingerichtet, die es ihm erlaubte an Ort und Stelle seine Notdurft zu verrichten, ohne jeglichen Gestank, Farbe (nicht das braun und gelb keine schönen Farben wären), Schmutz und anderem, das damit zusammenhängt? ‚Oder wenigstens, dass ich mich nicht mitten in der Nacht auf den Pott setzen muss.‘ dachte Edward und fing an zu lächeln.
Die Nacht war sehr warm, fast stickig, weshalb ein leichter Schweißfilm auf Edwards Stirn für Kühlung sorgte, als er aufstand und trunken in Richtung Tür torkelte. ‚Verdammte Hitze! Verdammte Blase! Ach, alles verdammt!‘
Er öffnete die Tür seines Zimmers, was ein Quietschen hervorrief, da sie seit ... eigentlich noch nie geölt wurde. Dieses Quietschen bohrte sich in Edwards Kopf und ließ ihn innerlich wie äußerlich zusammenzucken. ,Na toll, das wird wieder Kopfschmerzen geben‘ dachte er und setzte sich missmutig in Bewegung.

Ich werde über die Stufe stolpern.
Er stolperte über die Stufe an seiner Tür und fiel fast hin. ‚Was? Wie konnte ich das wissen?‘ Schmerzen durchfuhren Edwards rechten Fuß, da er barfuß unterwegs war und auch sowieso keine Schuhe bei sich im Zimmer stehen hatte. Seine Eltern beschwerten sich darüber zwar immer, aber das war ihm egal. Er liebte es ohne Schuhe zu gehen. Es war seine eigene Art und Weise zu seinen Eltern zu sagen: Ihr könnt mich mal! ‚Zum Glück bin ich nicht hingefallen. Sonst hätte ich vielleicht noch das ganze Haus aufgeweckt. Obwohl, würde meine Eltern das interessieren? Wohl eher nicht. Es grenzt ja sowieso schon ein Wunder, dass sie überhaupt registrieren, dass ich da bin. Ich kann doch sowieso alles alleine machen, wen sollte das also stören.‘
Edward ging in Richtung Toilette. Seine Schritte schlurften über den Teppich und erzeugten ein beruhigendes Rascheln wie das Geräusch von fahrenden Autos, die man in der Ferne ganz schwach hören kann. An der Tür angekommen, blieb er stehen und schaute stumm nach vorne. Edward hörte auf irgendwelche Geräusche aus dem Bad, denn es war ihm schon oft passiert, dass er den Raum einfach betrat ohne zu klopfen und dann dort jemanden aus seiner Familie antraf.

Ich höre ein leises Wimmern
Er hörte ein leises Wimmern aus dem Zimmer seiner kleinen Schwester, das sich nur eine Tür weiter befand. ‚Woher wusste ich das, verdammt?‘
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
Wieder ertönte das Wimmern. Edward drehte sich um und schaute zu diesem Zimmer. ‚Was ist denn da los?‘ Er setzte sich in Bewegung. Als er bei der Tür seiner Schwester ankam, wurde das Wimmern zu einem traurigen Schniefen. Es klang schrecklich, dennoch ging Edward hinein, obwohl er auch vor dieser Tür stehen blieb, denn irgendetwas war ihm gar nicht geheuer, schon seit er aufgestanden war.
Das Zimmer roch nach kleinem Mädchen. Das fiel ihm auf. Edward ging einen Schritt weiter und auf einmal wurde ihm ganz schwindelig. Es war als würde die Seele mit Gewalt versuchen aus seinem Körper zu entfliehen. Er konnte sich regelrecht selbst neben sich stehen sehen, so wie wenn man in einen Spiegel schaut. ‚Irgendetwas stimmt hier nicht. Ganz gewaltig nicht.‘ Edward hielt sich an der Tür fest.
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
An der gegenüberliegenden Wand des Raums hing ein Poster von Sponge Bob dem Schwamm. Die kleine Julis liebte diese Zeichentrickfigur, sie glaubte sogar, dass sie wirklich existierte und in Ozeanen umherwanderte und mit Patrick dem Seestern rumalberte oder in der krossen Krabbe bei Mr. Crabbs arbeitete oder Thaddäus mit ihrer bloßen Anwesenheit nervte. Ein Nein Sponge Bob der Schwammkopf ist nicht real beantwortete sie stets mit einem Abwinken und einem verächtlichem Schnauben. Kinder sind manchmal so unbelehrbar.
Vor ungefähr drei Monaten an einem Abend (es war noch nicht mal dunkel, aber der Begriff Abend ist sehr dehnbar) wollte sich Edward eine Fernsehserie über Autos sehen, da er sich sehr für diese Gefährte interessierte. In dieser Sendung ging es hauptsächlich darum, was der richtige Mann für ein Auto braucht, um wirklich als Mann anerkannt zu werden. Eine ganze Stunde (Werbung mitgerechnet!!!) wurde über dieses Auto berichtet, das zwar ein Benzinschlucker der übelsten Art war, aber trotzdem jeder Hinterwäldler bedienen konnte (als würden Hinterwäldler Autos kaufen) und relativ schick aussah (schick= dehnbarer Begriff) oder jenes, das einfach nur schick aussah. Nicht nur Automobile waren der Hauptbestandteil der Sendung, sondern (wahrscheinlich eher) die leichtbekleideten, tätowierten, aber gut aussehenden Moderatorinnen, die alle seltsamerweise einen üppigen Vorbau besaßen. Das und die Tatsache, dass sich in der Serie noch mehr Frauen in Bikini auf der Fronthaube der Autos räkelten und dabei vollkommen nass und glitschig waren, verhalfen den Erfindern zu großem Wohlstand und einer Pensionierung mit zweiundvierzig Jahren und nebenbei noch zu dem Erfolg des Auto-(Frauen)magazins. Auch Edward schaute eher unbewusst diese Zurschaustellung des weiblichen Körpers, denn er interessierte sich viel mehr für das was unter oder hinter den Frauen stand.
An diesem Abend schnappte er sich die Fernbedienung und wollte also diese Sendung schauen, die schlicht Autos hieß (sein Vater fand, dass mediale Verblödung eine bessre Bezeichnung wäre). Aber Edward kam gar nicht dazu den Fernseher anzuschalten. Gerade als er auf On drücken wollte, erschien seine Schwester an der Stubentür, legte einen Dreimetersprint zu ihm hin und riss ihm die Fernbedienung aus der Hand. Dann schaute Julis Sponge Bob. Ein Kommentar wäre hier vollkommen fehl am Platze und vor allem selbstmörderisch gewesen. Niemals sollte man kleine Mädchen reizen.
Edward hätte etwas sagen, hätte vielleicht sogar böse auf sie sein können, aber das konnte er nicht. Im Gegenteil, er fand es süß, wie sie vor dem Fernseher saß, mit großen Augen, und die Abenteuer des Schwamms verfolgte. Letztendlich schaute er Sponge Bob mit und hatte auch seinen Spaß. Nur den Autos trauerte er hinterher, den wunderschönen Autos mit ihren Kurven und... .
Selbstverständlich liebte Edward seine Schwester. Welcher großer Bruder täte das nicht? Wenn man als Junge eine kleine Schwester hat, dann versucht man doch sie zu beschützen, um zu gewährleisten, dass sie auch später ein schönes Leben hat. Dieses Gefühl grenzt schon fast an Liebe, nur nicht an die körperliche Liebe, sondern eher an die Liebe, die man empfindet, wenn man unter seinen Kumpels auch Mädchen dazu zählen kann. Trotzdem liebte Edward Julis. Würde ihr etwas zustoßen, wäre er nicht nur traurig, sondern so am Boden zerstört, als wäre er ein lebendiges Wrack. Aber ihr war noch nie etwas zugestoßen und ihr wird auch nie etwas zustoßen: Julis hatte schließlich einen Bruder, der auf sie aufpasste.
Als sich Edward nach rechts wandte, weil dort seine Schwester lag, überkam ihn ein Gefühl des Beschützens, das er immer verspürte, wenn er sie sah. Etwas so Schönes, Kleines, Niedliches muss man einfach vor der grausamen Welt da draußen schützen. Es würde an ein Verbrechen grenzen das nicht zu tun. Sie lag nur da, schluchzte und weinte bitterlich. Das ließ Edward aufatmen und dadurch beruhigte er sich.
„Hey Kleine. Was ist denn los mit dir?“ fragte Edward, als er sich auf den Rand ihres Bettes setzte und sich zu ihr beugte.
„Ich hatte einen Albtraum, Eddie. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, warum er so böse war“, war die Antwort von dem kleinen Mädchen.
„Keine Angst, Kleines. Dir wird hier nichts geschehen. Ich bin jetzt da und passe auf dich auf“, sagte Edward mit sanfter Stimme und stupste Julis auf ihre kleine Stupsnase.
„Das tust du für mich Eddie? Bleibst du die ganze Nacht hier bei mir und passt auf mich auf? Tust du das?“ sagte das Mädchen mit weniger Angst in der Stimme.
„Dafür sind große Brüder doch da!“
„Und was ist, wenn ich wieder einen bösen Traum habe? Was ist dann, Eddie?“ wieder mit etwas mehr Angst.
„Dann wecke ich dich auf, Schätzchen“, sagte Edward ganz locker und ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
„Hör doch auf mich so zu nennen.“, sie wurde rot.
„Weshalb? Ich finde die Farbe steht dir“, bemerkte er und lächelte mit seinem besten Lächeln in ihr Gesicht.
Edward wartete bei seiner Schwester und schaute sich um. Das Zimmer war ein richtiges, kleines Mädchenzimmer. Überall lagen Spielsachen herum, bevorzugt Puppen. Es war ein Wunder, dass Edward keines gestreift hatte, als er eintrat. Die Tapete war grell und mit noch grelleren Farben gesprenkelt und die Schränke in diesem Raum hatten an einigen Stellen tiefe Schrammen, als hätte jemand einen großen Hammer dagegen geschlagen. Das Bett seiner Schwester stand in der Mitte des Raumes an der Wand, die zugleich den Eingang bildete. An der Decke hing eine Micky Maus Lampe, auf der außer Micky noch Donald, Pluto und Goofy abgebildet waren. Edward gefiel das Bild von Goofy am Besten. Auf dieser Abbildung hob er drohend die Hand, weil Pluto ihm gerade einen frisch gebackenen Kuchen gestohlen hatte und wegrannte, um seine Beute behalten zu können. Dennoch drückte das Bild auch einen gewissen Wahnsinn aus. Goofys Miene ähnelte einem Menschen (was ist Goofy eigentlich für ein Lebewesen?), der eine Zwangsjacke sein Eigen nennen darf und scharfe Gegenstände nicht sein Eigen nennen darf. Und wenn man Goofy eine Axt in den drohenden Arm drücken würde, sähe es aus, als verfolgte der vollkommen durchgeknallte Goofy Pluto. Genau genommen täte Goofy das auch, allerdings ist er Walt Disney, seinem Erfinder, unterworfen, weshalb ihm die Hände gebunden sind. Wäre er das nicht, würde er sich die erstbeste Axt schnappen und Pluto verfolgen und brutal abschlachten, schließlich hatte er seinen Kuchen gestohlen und Diebstahl musste bestraft werden. Eigentlich drückten doch alle Comicfiguren von Disney diesen Wahnsinn aus, den man als kleines Kind nur nicht so wahrnimmt, weil einem die Augen noch verschlossen sind. Zum Beispiel würde jeder vernünftiger Mensch zwei Streifenhörnchen einfach töten, wenn sie ihn ärgerten. Oder eine Katze, die krampfhaft versucht zu ein Maus zu fangen und dabei mit Raketenwerfern und Maschinenpistolen Waffen hat, mit denen man einen ganzes Haus pulverisieren könnte, stellt doch diesen Wahnsinn dar. ‚Ein Kin! d müsste man sein. Das wäre es doch.‘
Die Atemzüge seiner Schwester wurden gleichmäßiger, bis Edward glaubte, dass sie schlief. Er stand auf und bemerkte, dass sein Stechen im Unterleib nicht nachgelassen hatte. Deswegen war er ursprünglich aufgestanden. Also machte er sich wieder auf den Weg, was sehr eigenartig aussah, weil der Schmerz sich inzwischen angestaut hatte und jedes Erwähnen von Wasserfällen oder überhaupt von Wasser unweigerlich zu einem Dammbruch geführt hätte, der zwar dafür sorgte, dass der Schmerz verschwand, aber der auch unangenehme Folgen bereitstellte. Zum Glück war es Nacht und alle schliefen, zumindest fast alle.
Edward begann sich umzudrehen

Ich werde an ein Spielzeug stoßen.
und stieß an ein Spielzeug. Ein Geräusch durchdrang die Ruhe. Nur der Regen klatschte weiter an die Fenster. Edward blickte, erschrocken von seiner eigenen Tollpatschigkeit, zu seiner Schwester. Sie schlief weiter. Er dachte nicht weiter nach und ging sehr schnell in das Bad und auf die Toilette. Vor der Kloschüssel ließ Edward die Hose runter nachdem er die kleine Glühbirne anschaltete , um richtig zielen zu können und seinem Wunsch nach Erleichterung freien Lauf zu lassen. Das Bad wirkte kühl und steril. Der Boden bestand aus hellbraunen Fliesen und nur vor der Toilette lag einer von diesen flauschigen Badteppichen. Edwards Mutter hatte ihn als Schnäppchen in einem Supermarkt in der Nachbarstadt gekauft. Seine Mutter bezeichnete sich selbst als Frau mit Gespür für billige Gegenstände mit großer Wirkung und Haltbarkeit. In der Regel stimmte Edward ihr nicht zu, außer bei diesem Fall, denn der Teppich war so weich und kuschelig und da er noch vor der Toilette lag, mochte man gar nicht mehr aufhören seine Tätigkeiten zu beenden. Genau der Tür gegenüber hing ein Waschbecken mit einem darüber befestigten Spiegel sowie Ablage. Auf der Ablage standen Becher für Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta (die mit den drei Streifen). Der Spiegel wies an der unteren rechten Ecke einen Sprung auf, der sich zur Mitte hinzog. Edward konnte sich nicht erinnern dort jemals einen Sprung gesehen zu haben. ‚Was ist hier los? Dieser Sprung. Der war vorher nicht da. Oder war er doch da und ich habe ihn bloß nicht bemerkt? Nein, das hätte ich mitbekommen, der Sprung ist neu.‘ dachte er und ging näher zu dem Spiegel, um ihn sich genau anzuschauen, als er fertig war. Er berührte ihn und fuhr ganz sanft die Linie entlang. Er konnte keine Unebenheit spüren, der Sprung war praktisch nicht da. Edward schloss die Augen. ‚Vielleicht spüre ich ihn jetzt. Vielleicht fühle ich mehr, wenn ein Sinn ausfällt.‘ Wieder nichts. Er öffnete die Augen. Der Sprung war verschwunden, einfach weg. Der Spiegel sah so aus wie immer. Edward riss die von U! ngläubig keit geweiteten Augen auf und trat mit dem rechten Fuß nach hinten. Dabei trat er auf den flauschigen Badezimmerteppich, der durch seine weiche Oberfläche die Möglichkeit bot auch auszurutschen. Edwards rechten Fuß schleuderte es nach vorn genau so wie den linken, der auch noch schmerzhaft die untere Seite des Waschbeckens streifte. Seinen Oberkörper drückte es nach hinten und sein Nacken knallte hart auf die Kante der Toilette. Schließlich rutschte Edwards Kopf auf den Boden und seine Armen standen im rechten Winkel zu ihm ab. Er sah aus wie jemand, der auf dem Boden gekreuzigt wurde. Ungefähr drei Minuten geschah nichts. Edward schaute nur stumm zur Decke und bewegte sich kein bisschen. Dann fing er an zu lachen, ein hysterisches Lachen, und faltete seine Arme auf der Brust. So lag er noch mal circa drei Minuten da.
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
(der sprung war da)
(nein war er nicht)
(aber ich habe ihn doch gesehen, der sprung war da)
(mach dich nicht lächerlich, hast du ihn gespürt)
(nein, aber ...)
(also)
(was ist mit julis)
(beschütze sie, achte auf sie)
(sie schläft, sie ist sicher)
(aber bist du es)
(wer passt auf mich auf)
(trommel trommel trommel trommel trommel trommel trommel trommel trommel
regelmäßiges trommeln)
(wer war das)
(der wind der wind das himmlische kind)
(was)
(goofy der schlächter, goofy das psychopatische ungetüm)
(ich habe angst)
(das solltest du auch haben)
Nach dieser kurzem Zeitspanne entspannten sich Edwards verkrampfte Muskeln und er stand auf. Er hatte keine Lust mehr darauf noch einmal zu dem Spiegel zu schauen, er hatte keine Lust noch mal alles zu erleben, aber es brachte nichts, es geschah ja doch immer wieder.
Edward stützte sich mit den Händen ab und drückte sich dadurch nach oben, so das er stand. Er stand sehr wackelig auf den Beinen und schwankte noch immer hin und her. Seine Beine bewegten sich und Edward konnte sofort wieder einen stechenden Schmerz spüren, diesmal war es jedoch der Kopf, der ihm wehtat und der ihn dazu veranlasste seine rechte Hand, mit der er den Sprung, die feine Linie entlang gefahren war, an den Schädel zu pressen. Er wollte nicht mehr hier sein. Alles kam ihm so unwirklich vor, so verdammt unreal. War er nicht erst vor ein paar Minuten aufgestanden? Eigentlich stand man doch nicht mitten in der Nacht auf, außer Edward er tat das immer.
Seine Beine bewegten sich weiter und führten ihn zur Badezimmertür. Die langen, herabhängenden Arme erhoben sich, wie Kobras, die beschwört wurden. Sie drückten auf den Lichtschalter. Auf einmal war es finster. Er öffnete die Tür und ging den Flur entlang. Dort trabte Edward Stufen, die fürchterlich knarrten, hinunter zur Küche. Er schaute sich um. Das Licht des Mondes zauberte bedrohliche Schatten in die Küche. Äste, die vorher einfach nur Äste waren, erzeugten ein knochige Hand, die sich durch den aufkommenden Wind bewegte und noch furchterregender wirkte. Der Regen hatte zugenommen. Es klang nun eher wie ein Trommeln.
Die Küche bestand insgesamt aus vier Teilen. Die Tür durch die Edward den Raum betrat, wurde links von einer Wand und rechts von einer Geschirrspülmaschine, Spüle und den darüber hängenden Schränken abgeschirmt. Dieser Teil zog sich bis zur anderen Wand und bildete mit dem an der anderen Wand stehenden Herd einen neunzig Grad Winkel. In der Spüle stand ein leeres Glas, und es sah so aus, als hätte der vorherige Benutzer nicht alles getrunken, sondern in den Ausguss gekippt, was die Wasserflecken bewiesen. Die Spülmaschine stand offen. Nur vereinzeltes Besteck und Teller standen in ihr. In der Mitte des Raumes stand still der Esstisch. Auf einer parallelogrammähnlichen Decke auf dem Tisch verweilte eine Schale, mit Bananen und Äpfeln gefüllt. Die Decke hatte an den Rändern Fransen und sah nach schmutzigen blau aus, innen war sie weiß – auch eher schmutzig. Der Tisch dagegen hatte die Farbe des Holzes einer Buche. Gegenüber der Eingangstür stand der weiße Kühlschrank. An ihm klebten professionelle Zeichnungen von Julis und Rechnungen, die noch zu bezahlen waren. Der vierte Teil bestand aus einer weiteren Tür und einem Fenster in der hinteren rechten Ecke. Die Tür führte in das Wohnzimmer, das man von zwei Seiten betreten konnte, das Fenster bot ein Ausblick auf eine asphaltierte Straße.
Die Bodenfließen kühlten Edwards Füße, als er den Raum betrat, wodurch er auch selbst etwas von seiner Anspannung verlor. Gott war diese Nacht unheimlich (wie jede, wie jede). Er ging schnell zur Spüle, nahm sich hastig ein Glas aus dem darüber befindlichen Schrank und goss sich kaltes, klares Wasser hinein. Gerade als er zum Trinken ansetzen wollte, hörte er ein brummendes Geräusch. ‚Wohl nur der Kühlschrank.‘ Edward achtete nicht weiter darauf und nahm einen Schluck. Das Wasser schmeckte bitter, aber das war ihm egal. Er hatte schließlich schon genug zu verarbeiten. Da war der bittere Geschmack vollkommen unwichtig und unwesentlich.
Edward dachte an seine Eltern. Sie waren gute Eltern, wirklich gute Eltern, dennoch ging er mit seinen Problemen nicht zu ihnen. Er behielt sie für sich und fraß sie in sich hinein. Nur ab und zu redete er mit Julis über die Probleme, die meist nicht verstand, weshalb die Probleme eben das waren. Gerade deshalb ging Edward zu dem kleinen Mädchen. Wenn er einen schlechten Tag hatte, was sehr häufig vorkam, und sie ihn ansah, mit ihrem unschuldigem, neugierigem Blick, konnte er nicht mehr schlecht gelaunt sein, sondern war froh, dass er noch lebte und dass sie noch lebte. Wobei er sich häufig fragte, ob sein Leben überhaupt als solches zu bezeichnen wäre. Sein Leben war einsam und gezeichnet durch Einsamkeit und Qualen, die er täglich zu spüren bekam. Jeden Tag fasste Edward neuen Mut, aber das brachte nichts, es war sinnlos.
Edward nahm einen weiteren Schluck,

Ich werde mich verschlucken.
verschluckte sich und fing an fürchterlich zu husten. Das Husten schwoll in der kleinen Küche an, bis es klang wie ein Hund, der bellte, aber nach kurzer Zeit die Lust verlor weiter zu machen. Nach kurzer Zeit hatte Edward sich wieder unter Kontrolle. ‚Was sollen diese Gefühle? Oder sind es Gedanken? Was ist das? Wieso weiß ich schon vorher, was geschieht? Wie kann das sein?‘
Er schüttete den Rest seines Getränks in den Ausguss der Spüle, wodurch Wasserflecken entstanden, stellte das Glas auf die metallene Oberfläche und schaute sich nochmals in der Küche um. Das Trommeln des Regens, das gleichmäßige Ticken der Kuckucksuhr, die neben dem Kühlschrank hing. Er hatte Angst. Dann machte er sich auf den Weg, die Stufen zu erklimmen.
Plötzlich bekam er ein unglaublich, intensives Gefühl, des Nichtrealen. Das Weltengefüge schien sich zu verzerren. Edward konnte regelrecht sehen, wie jede einzelne Stufe immer breiter wurde, als würde sie wegfließen. Was war in dieser Nacht eigentlich geschehen, fragte er sich. Warum stand er eigentlich hier? Er wusste es nicht, er hatte es vergessen. Dennoch kam ihm alles sehr bekannt vor. Es regnete inzwischen sehr stark. Ein Gedanke verfestigte sich in Edwards Kopf, das war nicht das erste Mal, er kannte die Zukunft und auf einmal stand er in Julis‘ Zimmer mit einer Decke in der Hand und schaute auf seine Schwester. Sie war aufgewacht.
„Eddie, wo warst du?“ fragte sie ganz erschrocken.
„Was ist hier los?“
„Eddie?“
„Ich bin doch gerade die Stufen raufgegangen!“ stellte Edward mit unsicherer Stimme fest. Er hob seine Arme an und schaute auf seine Hände, das tat er immer, wenn er wissen wollte wer er eigentlich war. Seine Handfläche war vollkommen ohne Konturen. Keine Linie oder Falte zog sich über sie. Auch die Fingerkuppen hatten keine Konturen. Sie wirkten irgendwie zu glatt und kühl.
„Was ist hier los?“ stellte Edward seine Frage erneut.
„Eddie, du wolltest auf mich aufpassen, damit ich einschlafen kann. Du wolltest die bösen Geister vertreiben.“
„Was ist hier nur los?“ sagte Edward mit verzweifelter Stimme.
„Eddie!“ dröhnte es vor Edward.
Er blickte wieder auf und sah Julis in ihrem Bett liegen. Er spürte wie sich seine Beine wieder bewegen wollten. Er versuchte dagegen anzukämpfen, aber es half nichts. Seine Beine führten ihn zu dem einzigen Fenster in diesem Raum.
„Wo gehst du hin?“ fragte Julis.
Edward atmete stoßweise ein und aus. Sein Atem erzeugte einen dichten, weißen Nebel und ließ die Scheibe anlaufen. Ihm war kalt. Auf eine Art bei der sich die Kälte langsam, aber sicher, im Körper ausbreitet, seine sämtlichen Organe fast einfriert und dafür sorgt, dass es schwer ist zu atmen. Edward war diese Kälte bekannt. Es fiel ihm schlagartig ein, nicht er konnte bestimmen, was er machen wollte. Er hatte keine Kontrolle, konnte nichts steuern, als wäre er eine Spielfigur beim Schach, die man willkürlich
(opfern)
bewegen konnte.
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
Das Klatschen des Regens an die Fensterscheiben klang immer bedrohlicher.
Edwards Kopf senkte sich und fing an damit gegen die Scheiben zu hämmern. Immer poch poch poch, immer wieder. Er wollte das nicht, sein Körper wurde von jemand anderem gesteuert. Poch Poch Poch.

Es wird blitzen, dann drei Sekunden später donnern.
Es blitzte und drei Sekunden später donnerte es – der Anfang eines Gewitters. Gewissheit breitete sich auf Edwards Gesicht aus, vermischt mit grauenhaftem Entsetzen, als sein Kopf sich wieder hob.
Die Nebelschwaden wurden immer stärker. Alles schien in Zeitlupe abzulaufen. Der Regen, das Ausbreiten des Nebels, das Anlaufen des Fensters, das Donnern. Alles war so unwirklich. War Edward etwa kein sechzehnjähriger Junge mit dunkelblondem Haar und dunklen Augen? Hatte er keine kleine Schwester namens Julis, war sein Familienname nicht Pears? Das waren Fragen, die sich Edward stellte, während er weiter gedankenverloren in die Welt schaute und absolut nicht fühlte. Dort draußen existierte nichts, absolut nichts. Es war stockfinster. Man konnte nichts sehen, wie als hätte jemand einen dunklen Schleier über die Welt da draußen gelegt, der jede Helligkeit verschlingt, sie in sich hineinsaugt und von ihr ernährt, um zu überleben.
Edward bemerkte, dass es aufgehört hatte zu regnen. Stille, unendliche Stille. Man konnte nur das leise konstante Atmen von seiner Schwester hören. Sonst nichts. Angst durchflutete Edward. Pure Angst in ihrer ursprünglichsten Form. ‚Wer auch immer das macht, er soll damit aufhören. Bitte mach, dass es aufhört. Ich will hier weg, das ist alles nicht wirklich, denn ich schlafe ja noch. Genau ich schlafe und habe einen Albtraum. Ein Albtraum ist es, ein mieser kleiner Albtraum. Oder? Ist es einer?‘ Es war keiner.
Er drehte sich um und sah zu seiner Schwester. Er traute seinen Augen nicht. Die Haut des Mädchens verfärbte sich in ein tiefes Schwarz und blätterte ab und glitt sanft auf den Boden. Die Haare auf Julis‘ Kopf fielen aus und nur einzelne Büschelchen blieben auf ihrem Haupt. Ihre rot-gelbe Schlafkleidung schien in sich zu fallen, zersetzte sich und ließ ein kleines nacktes Mädchen zurück.
„Hey Eddie passt du auf mich auf?“ blubberte das Geschöpf vor Edward. „Du wolltest auf mich Acht geben. (Es klang wie U wollst uf ich Ach gen). Warum machst du das nicht? Das macht mich traurig. Weißt du das?“ fuhr die Fratze fort. „Vielleicht sollte ich dir wehtun? Das wäre doch lustig! Lass uns Goofy und Pluto nachspielen. Du darfst dir auch aussuchen, wer du sein willst.“
Langsam lösten sich die Muskeln und das Fleisch in ihrem Gesicht auf. Man konnte sogar schon die Wangenknochen erkennen – ein grausiger Anblick.
„Oder wir spielen einen Arbeitstag in der krossen Krabbe nach. Wer willst du sein?“ blubberte das Geschöpf weiter, das nun keinerlei Ähnlichkeit mit Julis mehr aufwies.
Das Monster stand auf und setzte Schritt um Schritt nach vorn, immer näher zu Edward kommend, der noch festgefroren am Fenster stand.
Dunkles, rotes Blut spritzt aus seinen offenen Wunden, welches auf den blauen Teppich und Julis‘ Bett fiel. Ungefähr drei kleine Schritte vor Edward blieb es stehen.
„Weißt du was? Eigentlich find ich dich echt toll. Am liebsten würde ich dich gleich hier vernaschen. Du siehst so geil aus. Ich will dich ficken!“ sagte es und ein dünner, aber sehr druckreicher Strahl Blut sprudelte aus ihrer Scheide, die nun einen dunkelbraunen Farbton hatte. Das Blut floss Richtung Edward und auf den Stellen auf denen es floss, dampfte und roch es nach verbrannten Haaren.
„Fick mich! Fick mich!“ schrie das Geschöpf und sprang mit unglaublicher Behändigkeit auf Edward. Es klammerte sich mit seinen Beinen um die Hüften von Edward, der nicht in der Lage war auszuweichen, und hängte sich mit seinen leblosen Armen an seine Brust. Blut spritzte auf Edwards Kleidung, die sofort heiß wurde und begann zu verdampfen. Ein Fetzen Fleisch hing an der Wange des Monsters herab. Edward konnte den fauligen Geruch riechen und ihm wurde übel.
‚Du musst etwas tun‘ dachte er und löste sich aus seiner Starre. Er wollte hier nicht sterben. Seine Hände wanderten zu seinen Hüften und versuchten sich irgendwie zwischen ihn und die Beine zu schieben, um einen Hebel anzusetzen. Die Beine verkrampften sich und nichts passierte. Wut packte Edward. Was sollte das eigentlich alles? Warum gerade er? Was hatte er denn getan? Diese Wut verhalf ihm dazu, das letzte aus sich herauszuholen und seine letzten Kraftreserven anzuzapfen. Die Beine lösten sich widerwillig, gaben aber am Ende doch nach und lagen unbeholfen auf dem Boden, da das Geschöpf sich noch an Edwards Kleidung festklammerte, und einfach nicht loslassen wollte.
„Lass los du verdammtes Miststück!“ schrie er und spuckte dem Wesen hasserfüllt ins Gesicht. Dieses zog sich blitzartig an ihm herauf und setzte zu einem Biss an. Geschockt von der plötzlichen Bewegung machte Edward einen Schritt nach hinten. Das Monster biss ins Leere, setzte aber nach und verbiss sich in Edwards Hals. Erneut spritzten Blutfontänen nach oben, so als würde man Wasser ausspucken. Edward konnte einen Kupfergeschmack in seinem Mund spüren und schloss die Augen, als er nach hinten fiel und auf seinem Rücken liegen blieb.
Wieder war es still. Nur das fleischige Reißen an seinem Hals war zu hören und das damit verbundene zufriedene Schmatzen. Doch es tat ihm nicht weh. Sehne über Sehne wurde aus seinem Hals gerissen, doch er konnte nichts spüren. Keine Schmerzen, nichts. Das Geschöpf unterbrach seine Tätigkeiten nicht und sagte mit vollem Mund: „Eeeeeedie, aufpaaaassen, auf mich. EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEddie!“
Und auf einmal war es ganz still. Edward öffnete die Augen. Er war von Schwärze umgeben. Vor sich sah er einen Jungen im Bett liegen und sich unruhig hin und her drehen. Der Junge schien einen Albtraum zu haben. Edward bemerkte wie er sich langsam auf ihn zu bewegte. Er kam immer näher, bis er kaum einen Meter von ihm entfernt war. Das Bild vor Edward verzerrte sich. Was plastisch und real aussah, formte sich zu verschwimmenden Umrissen. Die Welt wurde weich und löste sich auf, wie Aspirin in Wasser und Edward mit ihr.
‚WAS ZUM TEUFEL IST HIER LOS? ES SOLL AUFHÖREN! ES SOLL AUFHÖREN! ES SOLL AUFHÖREN! JETZT SOFORT!‘ schrie Edward innerlich mit seiner Stimme, die jedoch einfach nicht in der Lage war, Geräusche nach außen hin abzugeben.
Schließlich bemerkte Edward wie er im Bett des Jungen lag. Er bemerkte wie er sich unruhig drehte, obwohl er schlief.
„Nicht schon wieder, ich stehe das nicht noch einmal durch“, sagte er abermals unausgesprochen mit weinerlicher Stimme.
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
„Ich will das nicht“
Er hörte einen Knall und das Letzte, was er dachte war

Ich muss hier raus.

Edward wachte schweißgebadet aus einem Traum auf. Er versuchte sich zu erinnern, aber es fiel ihm nicht ein, was in dem Traum geschehen war. Edward hatte eine Vorahnung. Er setzte sich in seinem Bett auf und schaute verloren auf seine Beine. Wie seine Beine doch interessant waren.
Ein Stechen in seinem Unterleib veranlasste ihn dazu, auf die Toilette zu gehen. Er wusste, was geschehen würde. Er konnte seinen Körper nur nicht steuern. Er war eine Marionette.
(es war etwas anderes, das das für dich gemacht hat)
Und schon machte die Marionette weiter.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.07.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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