Peter Böhme

Großstadt 1

Katz und Maus
Jack rennt. Sie verfolgen ihn immer noch. Aber weshalb? Er hat nichts getan. Gut, er wurde von diesem komischen Typen angerempelt, aber wie gesagt, er wurde nur angerempelt. Der Typ hatte es nur eilig und da er sowieso etwas tollpatschig aussah, ist es kein Wunder, dass er Jack angestoßen hat.

Jack rennt weiter, die Straßen entlang und auch durch Seitengassen, trotzdem finden sie ihn immer wieder. Wie ist das möglich? Das ergibt doch keinen Sinn.
Schweiß rennt über Jack’s Stirn, die durch die Sonne schon ein wenig gebräunt ist. Er hat einen freundlichen, irgendwie hypnotisierenden Blick, der schon mancher Frau den Kopf verdreht hat. Aber er darf keiner Frau den Kopf verdrehen, er ist bereits verheiratet. Das sieht man an dem Ring, der ihm gerade von seinen dünnen Fingern rutscht.
Er versucht ihn noch zu fangen, aber es gelingt Jack nicht. Der Ring fällt in ein Gulliloch. Damit ist er unerreichbar für Jacky, wie er von seiner Frau liebevoll genannt wird.

Durch diese kurze, aber dennoch vorhandene Ablenkung fällt Jack. Jetzt merkt er auch dieses quadratische Ding in seiner Jackentasche.
Deshalb jagen sie ihn. Dieser Typ von vorhin wurde von den Leuten verfolgt, die jetzt Jacky verfolgen. Wegen diesem quadratischen Kasten.

Jack dreht sich um und sieht in ein zufrieden grinsendes Gesicht. Der Typ, Grinsefresse denkt Jack, schleift ihn in eine Seitengasse. Dort zückt er etwas. Jack reißt die Augen auf, als er erkennt was es ist, und schreit. Doch es ist zu spät. Man hört nur einen Knall, dann herrscht Ruhe.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.07.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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