Carmen Schordie

Die Überraschungen eines Schüleraustausches IIII

Als wir dann bei uns im Flur standen, nachdem wir unsere Jacken an die Gaderobe gehängt hatten, sha ich Tim fragend an. "Möchtest du etwas trinken oder auch etwas essen? Ich meine, vielleicht Chips zu Film oder so?" - "Ja, was zu trinken wäre gut nach der Aufregung heute. Soll ich dir helfen, du kannst das ja gar nciht tragen mit den Krücken." Ich nickte und ging voran in die Küche. Dort sagte ich Tim, wo er Gläser, Cola und eine Schale für die Chips findet. Gerade als wir auf dem Weg in mein Zimmer waren, weil dort der einzige DVD-Player stand, schellte das Telefon. Tim stütze mich, sodass ich ohne Probleme ans Telefon gehen konnte.
"Hallo Schatz, ich hoffe wir haben dich nicht geweckt.Wir kommen hier heute Abend nicht mehr weg. Die Feier hat so lange gedauert, dass Bernd und Susi uns angeboten haben bei ihnen zu schlafen. Ich hoffe, dass dir das nichts ausmacht."
"Nein Mum, ist schon in Ordnung. Ich war ja eh noch wach. Wann sehen wir uns dann wieder? Morgen oder bleibt ihr übers Wochenende?" Sie hörte wie ihre Mutter sich an ihren Mann wandte und ihm dasselbe fragte. Schließlich meldete sie sich wieder und sagte sie würden sich morgen noch einmal melden und dann entscheiden. Sie wünschte eine gute Nacht und verabschiedetet sich von ihrer Tochter.
Diesmal war es Tim, der fragend schaute. Ich erklärte ihm die Situation und wir gingen in mein Zimmer. Ich hatte an der einen Wand meine zerbrochen Skateboards aufgehängt und überall Poster von Skatern und Rockbands. Er sah sich um und meinte: "Sieht anders aus, als bei meiner Schwester. Ok, sie ist ja auch erst 15, aber es sieht mehr wie ein Zimmer von nem Jungen aus. ...Hab ich das jetz echt gesagt? Opps, sorry, wollte jetzt nicht beleidigend klingen...!" Tim lächlte entschuldigend. "Ist schon ok. Sagen viele. Alle meine Freundinnen finden des komisch, aber man gewöhnt sich dran. Das bin nun mal ich. Nicht so ein Schickimicki-Mädchen, dass alles in Pink hat. Ich steh mehr auf blau und Schwarz. Wirst du ja sicherlich bemerkt haben." Ich lächlete ihn an und setzte mich aufs Bett. Ich zog einen Tisch heran, Tim stellte die Sachen ab und sah sich bei den DVD's um.
Tim hatte sich schließlich für einen Film entschieden und legt ihn ein. Dann kam er zum Bett, auf dem ich mich bereits hingelegt hatte. Er legte sich neben mich, so nah, dass ich nervös wurde. So lagen wir 119 Minuten da. Als der Film zu ende war, hatte ich die Augen geschlossen und schlief. Tim beobachtete mich eine Weile, bevor er entschied, den Fernseher auszuschalten und ebenfalls zu schlafen. Er wollte mich nciht wecken, weil er dachte, ich sah einfach so süß aus, während ich schlief.
Ich wachte irgendwann gegen 5 Uhr auf und bemerkte erst jetzt, dass Tim noch da war. Zuerst machte ich mir Sorgen meine Eltern könnten ihn und mich so, in meinem Bett, ich in seinem Arm, sehen, doch dann fiel mir ein, dass sie ja gar nicht in der Stadt waren. Ich war noch müde und kuschelte mich wieder in seine Arme,und wenige Sekunden später war ich schon wieder eingeschlafen.
Erst gegen 9 Uhr wurde ich von sanften Berührungen an meiner Wange geweckt. Ich wollte die Zärtlichkeiten noch ein wenig geniessen und lies die Augen geschlossen. Tim schien das dann irgendwann bemerkt zu haben, denn er stoppt. Ich wollte gerade nachsehen , was los war, als ich seine Lippen auf meinen spürte. Ich erwiderte den Kuss und öffnete meine Augen erst, als wir uns von einander trennten. Ich lächelte Tim, der ebenfalls lächelte, an. Wir blieben noch ungefähr eine halbe Stunde im Bett liegen und standen schließlich auf, um zu frühstücken.
 
Seit diesem Tag sind Tim und ich ein Paar. Mein liebsten Freundinnen freuten sich für mich genauso wie für Tim. Natürlich wussten am Montag in der Schule alle von uns, aber mir war das egal, denn ich hatte sie gefunden. Die große Liebe.
Heute bin ich noch genauso glücklich wie damals, obwohl wir jetzt schon über 2 Jahre zusammen sind. Es gibt zwar ab und zu Streit, aber dafür sind die Versöhnungen umso schöner. Damals bliebt er noch das ganze Wochenende bei mir, da meine Eltern beschlossen hatte, erst Sonntag gegen Abend zurück zu sein. Wir haben, glaube ich die meiste Zeit im Bett verbracht. Mit Kuscheln und vielen wunderbaren Küssen blieb dies ein unvergessliches Wochenende.
Das alles konnte nur Dank des Schüleraustausches geschehen.

Ich wurde ja unzählige Male (von einer Person^^) gebeten, endlich weiter zu schreiben.
Bitte, Jessica, nur für dich habe ich mich heute hingesetzt und geschrieben, gelöscht, gegrübelt und fantasiert, bis die Hände bluteten und mein Kopf rauchte.
Liebe Grüße und ich freue mcih auf Kommentare!
Carmen Schordie
Carmen Schordie, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.08.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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