Norman Buschmann

Angst! (Sweet Dreams ...)

Angst: Ein bewusster oder unterbewusster Stresszustand; mehr oder weniger intensiv. Die Antwort auf eine wahrgenommene Gefahr. In Verbindung mit einer körperlichen Anspannung sowie den Impulsen, den Einflussbereich eben jener Gefahr so schnell als möglich und unbeschadet zu entfliehen. Angst = Macht = Kontrolle (?) Gegenwart Das Summen des kleinen Objektives hallte trotz der nur geringen Größe und Ausstattung der Überwachungskamera wie das heisere Atemrasseln eines an Asthma leidenden Menschen wieder. Im Innern der Kammer war die Beleuchtung nur spärlich, doch kam hinzu, das ein kleines Gerät oberhalb des metallenen Kameragehäuses diesen Makel wieder ausglich. Zwar nicht besonders detailliert und nur in einem Spektrum unterschiedlicher Grau- und Grüntöne, aber dennoch so gut, das dem geneigten Betrachter auf der anderen Seite der massiven Wände kaum ein Detail verborgen blieb. Und ganz allmählich kam wieder Leben in die Körper aus Fleisch und Blut, die nackt und verkrümmt auf den zerschlissenen Matratzen lagen ... Schnitt ... 2 Tage zuvor Sie halten sich für Vampire. Überirdische Wesen, die in ihren Korsagen, Röcken und diversen Assecciors rein äußerlicher Verschönerungen, menschlich auf ein Minimum an Persönlichkeit reduziert sind. Nichts weiter als williges, formbares Fleisch. Und das schlimme daran, sie merken es nicht einmal. Stattdessen baden sie sich in den geifernden Blicken der maskulinen Spezies, die sie hin und wieder zu diversen Paarungsritualen verleiten, nur um am nächsten Tag mit Kopfschmerzen und dem Geschmack von geronnener Milch im Mund wieder im kalten Neonsonnenschein der Wirklichkeit zu erwachen. Ungeliebt und ausgenutzt. Wie so viele, ungezählte Male zuvor. Sie suchten den ultimativen Kick. Etwas, das sie abhob vom Grau in Grau des Alltagslebens und das, untermalt von treibenden Bässen und verzerrten Synth-Loops, irgendwie – anders – war. Und das war er. Anders. Ganz ohne Zweifel. Und sie nichts weiter als williges Fleisch, das verändert – geformt – werden wollte. Er würde ihnen den Kick geben, nach dem sie sich sehnten! Der Club im schwarzen Herzen von Leipzig war nicht sonderlich überfüllt und DeVrough adrett und vornehm gekleidet wie die Male zuvor. Er hatte noch nie Probleme damit gehabt, sich zutritt zu irgend einer Lokalität, egal ob im In- oder Ausland, zu verschaffen. Und so war er auch jetzt ohne Komplikationen eingelassen worden. Die Türsteher des Exile kannten ihn, nickten ihm freundlich zu. Mit festen, erst auf den zweiten Blick dennoch ein wenig unbeholfen wirkendem Schritt war sein erster Weg direkt an die Bar. Nachdem er den gemauerten Torbogen durchschritten hatte, der mit seinen schwarzen, gerafften Samtvorhängen den Eingangsbereich vom Rest der Großraumdisko abschottete, ging es gradewegs auf die Konstruktion aus Stahl, Holz und Pappmachés zu, hinter der drei junge Dinger in aufreizenden Outfits damit beschäftigt waren, dem Kunden gepanschte Drinks für viel Geld zu verkaufen. Und die Kundschaft war nicht grade spärlich gesät. Er verdrehte die Augen, grade so, das es nicht zu sehr auffiel und lachte in sich hinein. Sie hatten keinerlei Ahnung wer er war; wozu er im Stande war, oder wozu er hier war. Und dennoch genoss er in intimen Kreisen der schwarzen Gesellschaft einen Ruf, der seinesgleichen suchte und von dem er mehr als gut leben konnte. Auch wenn er es nicht wirklich nötig hatte, für sein Geld einer geregelten Arbeit nachgehen zu müssen. Trotzdem tat er letzteres mit gradezu minutiöser Akribie und wahrhaftig blutiger Leidenschaft. Und dennoch kannte niemand das wahre Gesicht des Michael DeVrough. Sein Tisch war stets gedeckt und er brauchte nur die Hand nach geeignetem Material auszustrecken, um anschließend in seinem Atelier an die Arbeit gehen zu können. Alles war vorbereitet, es fehlte ihm nur noch das passende Modell. Schnitt ... Gegenwart »Ja, meine, Schönen. Es ist an der Zeit an die Arbeit zu gehen. Findet ihr nicht auch?« Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen glitten die feingliederige, sauber manikürte Hand des Mannes über die stählerne Oberfläche des Tisches, an dem er saß und die letzten Vorbereitungen traf. Ein kleines Kästchen lag auf der Tischplatte, kaum mehr als zwanzig Zentimeter von seiner Hand entfernt. Mattschwarz lackiert, mit einem silbernen Knopf auf der Oberfläche, ein langes Kabel ausstoßend, das irgendwo in der Dunkelheit jenseits der Tischkante verschwand. Der Monitor, auf den das rauschige Bild der Überwachungskamera drunten im Bunker übertragen wurde, flackerte kurz auf, als ein Finger den silbernen Knopf betätigte. »21 ... 22 ... 23!« Dann ließ er den Knopf wieder hochschnellen, ohne in den kommenden Sekunden den Blick auch nur einen Moment von dem Durcheinander auf dem Monitor zu nehmen, das mit der Betätigung jenes kleinen Schaltpultes vonstatten gegangen war. Er war zufrieden, erhob sich und ging fröhlich pfeifend in die Küche und zu den bereit gestellten Utensilien, die er in den letzten Stunden mit der berechnenden Präzision einer Maschine angeordnet und vorbereitet hatte. Schnitt ... 2 Tage zuvor Es hatte an diesem Abend erstaunlich lange gedauert, brauchbares Material ausfindig zu machen. Leipzig war eben auch nicht mehr das, was es noch vor Jahrzehnten einmal gewesen ist. Und dennoch war dies noch immer eine schöne Stadt. Nach einigem hin und her und dem gedanklichen Abwägen war er zu dem Entschluss gekommen, sich mit dem zufrieden zu geben, was sich vor ihm auf dem Feld des Fleisches darbot. Diese Art der Lokalität war wirklich nichts weiter als die schwarze, nach Patchoulis und anderen, mehr oder minder ätherisch-esoterischen Ölen und Parfüms riechender Marktplatz. Eine Ausstellung von Gestalten, Figuren und Abstraktionen. Von Fleisch in Hülle und Fülle. Warm und von heißer Feuchtigkeit durchdrungen erhob es sich vor ihm; von zart blasser Haut umschlossen, unter der sich ein Gespinst von Muskelfasern, Venen und Arterien dahinzog; hier und da von schwarzem PVC umschmeichelt. Eine reizvolle Verpackung, die oftmals mehr erahnen ließ als das sie verbarg. DeVrough hatte Mühe sich zu beherrschen. Zu gerne hätte er sich treiben, seinen Gefühlen und niedersten Instinkten freien Lauf gelassen, um ihnen nachzuhängen ... STOP! Er war hier um zu ernten. Der Spaß an der Freude würde dieser Arbeit zwar ohne weiteres und auf dem Fuße folgen, doch galt es zunächst einmal der Arbeit den Vorrang zu gewähren. Lange würde er sicherlich nicht brauchen. Ein paar geschliffene Worte hier und da, etwas süffisant lächeln, wenn es passt, den Blick nicht aus ihrem Gesicht nehmen und dann *SNAP* Es ist so leicht sich zu bedienen. Viel leichter als man glaubt. Manche Menschen sind einfach zu weit von ihren animalischen Instinkten entfernt, als das sie diese bei Gefahr noch warnen könnten. Oder sie verdrängen den Impuls aufkeimender Angst im Zwang der Gruppe oder Freunde, der sich möglicherweise ihrer bemächtigt wenn ihr Unterbewusstsein dennoch reagiert. Er, DeVrough, hingegen kann es förmlich riechen; die Furcht, die den Geist durchströmt. Doch ist dieser Fluss zu sehr mit anderen Hormonen, Drogen und wer weiß was sonst noch alles verdünnt und eine adäquate Funktion daher so gut wie ausgeschlossen. Oder er ist einfach zu sehr verkümmert, denn wem passiert schon etwas in einer so großen Stadt? Wie dem auch sein mochte, es erleichterte ihm die Arbeit ungemein, denn so war es DeVrough an jenem Abend möglich, gleich zwei Modelle auf primitiv einfache Art zu überzeugen, sich für ihn zu entblößen. Bis auf die Knochen! Schnitt ... Gegenwart Der Raum wurde lediglich von einer kalten Neonröhre erhellt, die, aus den Augenwinkeln betrachtet, ein flackerndes Licht spendete und alles mit grünlich schimmernden Texturen bedachte. Die Tür öffnete sich quietschend, aber dennoch recht dezent. Mehr so, als zertrete man langsam mit dem Absatz eines schweren Stiefels den zarten Körper einer kleinen Maus. Und ebenso, als würde aus diesen kleinen Lungen plötzlich alle Luft entweichen, schloss sich das altertümliche Gebilde aus Stahl und Rost hinter ihm schmatzend und saugend. Es war ein wunderbarer Anblick, das zitternde Fleisch der beiden Modelle vor sich zu sehen; begierig darauf wartend von seiner Hand und durch sein Geschick geformt zu werden. Und dabei war jedes für sich betrachtet schon eine wahre Augenweide; feucht und zerzaust, das Gesicht von den Drogen und Exzessen der vergangenen Nacht immer noch ein wenig verspannt. Ja, wirklich, auf seinem Gesicht zeichneten sich die unverkennbaren Spuren eines Lächelns ab. Sanfte Falten legten sich um den fein geschnittenen Mund mit den schmalen Lippen. Eine Hand voll kleiner Furchen spielten um die Augen. Der Vergleich mit einem Engel, wie viele Zeitschriften und einschlägige Magazine immer wieder betont hervorhoben, war keinesfalls übertrieben. Und dennoch war DeVrough ein Engel der Finsternis. Eine gestörte Seele, die sich im Rausch von Zeitgeist und dem Verdruss uneingeschränkter Finanzmittel im Labyrinth des Alltags verlaufen hatte. Allerdings hatte er seinen Weg gefunden. Bisweilen zumindest. Langsam, schritt er weiter auf die zuckenden Menschenbündel zu, die auf einer arg durch Moder und Zerfall in Anspruch genommenen Matratze in einer der hinteren Ecken des Bunkerraumes kauerten. Ein verdrehtes Kabelknäuel spulte sich aus ihnen heraus, dessen eines Ende über Umwege bis hinauf in das Arbeitszimmer des modernen Künstlers führten. Die anderen Enden jedoch waren sorgfältig abisoliert und verzinnt worden und anschließend an handlangen Hohlnadeln, Injektionskanülen nicht unähnlich, befestigt worden. Jeweils ein Paar dieser so präparierten Kabelstränge steckte im Fleisch eines jeden Modells, kurz über den Fußgelenken. Er hatte zusätzlich einen mit Salzwasser getränkten Schwamm auf die Penetrationspunkten gelegt und alles mit schwarzem Isolierband kräftig verschnürt. Ein herausreißen war praktisch unmöglich. Und im Zustand seiner auserwählten Musen (wie er sie seit wenigen Stunden scherzhaft im Geiste nannte) so gut wie ausgeschlossen. Dennoch hatte ihn das Spiel der Macht und Gefügigkeit schnell ermüdet. Viel schneller als er ursprünglich angenommen hatte. Nun, vielleicht lag es an dem gut Unterarm langen schnitt, den ihm Gini während ihrer kleinen ... Rangelei im Bett zugefügt hatte und den er mit gut einem Dutzend Stichen und anschließender Desinfektion behandeln musste. Er hatte ihn etwas geschwächt und für ein paar Stunden Ruhe von ihm eingefordert. Seine Pläne waren deshalb ein wenig abgeändert worden. Aber das war schon in Ordnung. So hatte er zusätzlich noch ein wenig mehr Zeit um erneute und vielleicht noch gründlichere Gedanken über seine bevorstehende Kreation Blumen der Pein zu machen. Die altmodische Arzttasche stellte er zwischen sich und die Matratze auf den kahlen, nur hier und da von dunklen Flecken undefinierbaren Ursprungs bedeckten Betonboden. Einen Herzschlag lang verweilte er noch, blickte auf das sich ihm darbietende Rohmaterial hernieder und ging dann in die Hocke. Ja, wirklich, ein wahrhaft erfreulicher Anblick. Und während seine Fingerspitzen die silberfarbenen Schnappverschlüsse öffneten, kehrte so etwas wie rudimentäres Leben in die Augen und Gesichter der vor ihm liegenden Körper zurück. Angst war nur eine (und die harmloseste) von vielen Gefühlsregungen, die er dort ablesen konnte. Todesangst. Ungerührt öffnete er de lederne Hülle des Koffers, beschaute sich die sorgfältig in Schlaufen und Spangen befestigten Instrumente und Utensilien, die er für seine Arbeit brauchte. Schnell hatte er das benötigte Werkzeug gefunden, die Hand in das schwarze Rindsleder des Koffers fahren lassen und es lautlos aus seiner Fixierung genommen. Zwar diente die wie eine Schere zum zerteilen von Rosengehölzen geformte Zange einem gänzlich anderen Zweck, doch das war im Moment egal. Langsam erhob sich seine Hand aus dem Koffer, führte er das Instrument in Richtung Ginis Gesicht. »Ich könnte dir mit diesem Ding jedes Fingerglied einzeln abschneiden. Langsam und so, das sie dir in den Mund springen würden.« Er lachte, heiser und mehr wie eine Maschine, denn von echtem Humor beseelt. »Aber das wäre die reinste Verschwendung von Zeit und ... Material.« Im fahlen Licht der Neonröhre, gepaart mit der raschen Bewegung von Hand und Arm, zuckte die Schere in einem grünlichen Blitzstrahl am Gesicht der jungen Frau vorbei. Diese zuckte zurück, öffnete die Lippen zu einem Schrei der Angst und versuchte auf dem Hintern sitzend von DeVrough wegzurücken. Doch schnell hatte der Künstler die andere Hand nach dem Kabel ausgestreckt, das schmerzhaft in ihren Knöcheln steckte. Sofort erstarben ihre Fluchtversuche, die ohnehin kaum mehr als ein paar Zentimeter weit geführt hätten. Die dicke Betonhülle des Bunkers hätte ihrem kindlichen Verhalten einen kalten Riegel vorgeschoben. So aber blickte Michael DeVrough ihr tiefer in die Augen, lächelte, hob Kabel und Schere in etwa die selbe Höhe und trennte ersteres mit einem einzigen Schnitt durch. Blitze zuckten auf und Funken stieben davon. Sie waren jedoch zu schnell und zu kalt, als das sie einem der dreien etwas hätten antun können. Und da Michael schwarze Einweghandschuhe aus Gummi trug, reduzierte dies die Liste potenziell gefährdeter Personen auf nur noch zwei. Schnitt ... 1 Tag zuvor Es war bereits weit nach Mitternacht, als DeVrough endlich das begehrte Rohmaterial hatte. Doch zuvor musste es noch ein wenig aufgemuntert und anschließend erweicht werden, damit es sich durch sein Zutun leichter, geschmeidiger in die gewünschten Formen treiben ließ! Zu diesem Zweck hatte er in seinem Auto immer ein paar ganz spezielle Vorräte verborgen. Ein wenig des weißen Pulvers in die Nase, ein paar Tropfen der goldgelben Flüssigkeit in den gekühlten Champagner; dies alles zusammen und er hatte wahrlich eine willige und überaus viskose Rohmasse, die sich ohne weitere Probleme verarbeiten ließ. Zunächst hatte er sich damit begnügt, während der Fahrt zu seinem Anwesen, den beiden Mädchen über den Rückspiegel zuzuschauen. Er konnte sich einer mittleren Erektion im Zentrum seiner Lenden nicht erwehren, während Gini und ... wie hieß sie doch gleich noch? Debora sich gegenseitig den Champus aus dem Bauchnabel tranken. Kein ganz leichtes und vor allem kein sauberes Unterfangen, betrachtete man die Umstände einer Fahrt quer durch die Stadt, etlichen Links-Rechts-Kurven und diversen, oftmals nicht ganz sanften Stopps an roten Ampeln. Selbst zu so fortgeschrittener Stunde waren letztere immer noch aktiv. Dabei waren die Fahrzeuge des nächtens kaum der Rede wert. »Hey, was machst du da vorne eigentlich? Komm hier zu uns nach hinten ... wir haben eine nette ... Überraschung für dich:« Dummes Ding, dachte DeVrough, lächelte und blickte Gini dabei über den Spiegel in die Augen. Er konnte ihre durch das Koks angestachelte Geilheit riechen, während sie mit fliegenden Fingern an die Taille von Debora griff und deren Gürtel löste. Die beiden jungen Frauen, sie waren kaum älter als 22 oder 23, kicherten vergnügt und hatten offensichtlich sehr viel Freude an ihren kleinen Spielereien. Feuchte Spuren ihres Speichels glitzerten im Licht vorbei huschender Straßen- und Reklamebeleuchtungen an den unterschiedlichsten Stellen ihrer Körper . Ein beherzter Griff der süßen Gini, und Deboras nicht grade unansehnliche Oberweite platze aus dem Dekolleté ihres Lackkleides heraus. Diverse Ringe in den Brustwarzen und die Ausläufer eines Gespinstes aus dunklen Tätowierungen ließen sein Herz höher schlagen: sein Herz für die Kunst! Er würde sie zu einem weiteren Meisterwerk seiner Schaffenskunst machen. »Später, wir haben ja schließlich die ganze Nacht Zeit uns noch besser kennen zu lernen. Und dann kannst du mir gerne die Überraschung zeigen.« Während er diese Worte sprach, legten sich Ginis Lippen um den Ring in Deb´s linker Brust. Laut schmatzend sog und lutschte sie daran, bis sich ein leichter Bluterguss zu erkennen gab. Innerlich verfluchte Michael sie jetzt schon. Dies waren Makel, die nur sehr schwer wieder zu beseitigen waren, erst recht, wenn er sie zu einem Großen Ganzen zusammen fügen wollte, bevor er sie malte. Zu schade, aber dafür würde er das kleine Miststück bestrafen müssen. Später. Zunächst wollte er sie sich aber erst einmal ausgiebig ihren Freuden und Abneigungen hingeben lassen. Später dann würde er mit involvieren; auf seine ganz spezielle – Art! Schnitt ... Gegenwart »Sweet dreames are made of this ... nananaaa.« Warum ihm ausgerechnet jetzt und ausgerechnet dieser Song der Eurythmics (TM) einfiel, vermochte er sich selbst nicht zu erklären. Dennoch hatten diese Lyrics etwas für sich. Und sie passten. »Some of them want to abuse you, Some of them want to be abused ...« Vielleicht war es ja sein ganz persönlicher Fetisch, Dinge immer auf bereits vorhandenes aufzubauen. Seine Bilder, moderne Abkömmlinge der Meisterwerke eines Hieronymus Bosch, so die Presseberichte der einen Seite. Ein Mensch ohne jegliche Art von Kunstverstand, der mit rohen Methoden und unvollkommen Techniken eine Leinwand lediglich colorierender Gewalt aussetzt, so die Kritiker der anderen Seite. Wie dem auch sein mag, über Kunst lässt sich bekanntlich streiten. Dennoch hatte er mehr Erfolg in seinem kreativen Schaffen, als manch ein anderer Künstler der heutigen Zeit. Und seine Bilder fanden immer einen Abnehmer; vorausgesetzt, DeVrough wollte verkaufen und sich nicht selbst an den Früchten seines Schaffen ergötzen, in dem er sie in der großen Halle seines Hauses ausstellte. Doch bis sein neuestes Meisterwerk diesen Ansprüchen genügen, und ob es überhaupt jemals ausgestellt werden würde, das blieb abzuwarten. Seit seinem letzten Streich, dem Abbild der Königin der Agonie hatte er keinen Pinsel, oder auch nur eines seiner zahlreichen anderen Werkzeuge zur Hand genommen. Beinahe drei Jahre war es her, das er das Mädchen hier unten vorbereitet und gemalt hatte. Sie war stark und hatte es fast eine halbe Woche lang ausgehalten, ohne an den unvermeidbaren Folgen seiner Kunst zu sterben. Dennoch war sie nach einer gewissen Zeit den Weg allen Fleisches gegangen. Nachdem er sie hier hatte hängen lassen, ihr Bildnis in roten Farbtönen vor sie gestellt, auf das sie bis zur letzten Sekunde in einen Spiegel aus Ölfarben und Leinwand schauen musste, während er die Schlauchklemme entfernte, die eine Art Zapfhahn aus der Oberschenkelarterie dargestellt hatte. Der Quell seiner Farben. Irgendwann, eine Zeit vermochte er nicht zu nennen, denn auch sein zweites Leben, das des dunkel umwölkten Künstlers Michael DeVrough wollte weiterhin bestehen, war er wieder hinab in das Atelier im Bunker gegangen. Der Zinneimer, in dessen verbeulter Öffnung das Schlauchende aus dem Oberschenkel des Mädchens ragte, war bis dicht unter den Rand mit dunklem Blut gefüllt gewesen. Sie musste sich während dieser Prozedur versucht haben zu bewegen, was allerdings aufgrund der Fixierungen durch die Klemmkugelringe in Brustwarzen und zweier V-Förmig angeordneten Linien darunter nicht ganz einfach und darüber hinaus auch sehr Schmerzhaft gewesen sein dürfte, kam doch hinzu, das an eben jenen Ringen feine Schnüre aus einem äußerst unnachgiebigen Material befestigt waren, die alles, Ringe und Haut auf einer konstanten Spannung hielten, bis er eben die Lust an seiner bizarren Schöpfung verloren hatte. Allerdings nicht, wie bereits erwähnt, ohne ihr Abbild vorher komplettiert zu haben. Für wahr, eine Königin der Agonie war sie gewesen. Ihre Überreste hatte er anschließend sorgfältig entsorgt; zerkleinert und mit reichlich Säure in der bunkereigenen Sickergrube überschüttet, kaum mehr als ein halbes Dutzend Schritte von hier entfernt. Vermutlich trieben noch ein paar Reste ihrer Kleidung auf der ölig schimmernden, schwer nach Schwefel und Ammoniak riechenden Oberfläche. Doch auch diese würden früher oder später verschwunden sein und sich zu dem Brei aus Knochen und weniger rasch zersetzenden Substanzen gesellen, die den Boden der Grube bedeckte. Schnitt ... 1 Tag zuvor Er hatte seine Pläne ein wenig abändern müssen. Nicht viel, aber dennoch so rasch, das ihm ein Schauer kalter Wut durch die Gedärme flutete, den er nur mit Müh und Not niederkämpfen konnte. Gini und Deborah waren auf der Rückbank des Wagens so in ihr intimes Miteinander vertieft gewesen, das sie nicht einmal mitbekamen, als DeVrough per Knopfdruck das große Schmiedeeiserne Hoftor aufgleiten ließ, das die schmale mit Kies bestreute Einfahrt zu seinem kleinen Gut versperrte. Im fahlen Licht des Mondes glitzerten die unregelmäßigen Formen der Kieselsteine wie herabgefallene Sterne. Als er mit den Reifen seines schweren Wagens darüber fuhr, knirschte es, als zermalme er abgenagte und getrocknete Knochen. Vor der Treppe hinauf zur Eingangstür seines Hauses ließ er den Wagen ausrollen. Um den Schein eines Kavaliers zu wahren, war er rasch aus dem Wagen gestiegen und um diesen herum geeilt. Er hatte sich nicht weiter die Mühe gemacht, in den Rückspiegel, oder seine Schulter direkt in den hinteren Teil des Autos zu blicken. Vielleicht wäre er etwas behutsamer zu Werke gegangen. So aber hatte sein Handeln ein paar unangenehm makabere Folgen. Kaum das er den Wagen umrundet und die Tür geöffnet hatte, fiel ihm Deborah bereits entgegen. Noch ehe er recht begriff was geschah, war es auch schon geschehen. Das Mädchen klappte in der Hüfte nach hinten und krachte mit dem Hinterkopf auf die verzierten Sandsteinplatten, die Weg vom Rondell des Hofes hinauf zur Treppe markierten. Ein dumpfer Schlag war zu vernehmen, während auch Gini zu begreifen schien, das mit einem Male aus ihren spielerischen Scherzen ein ohnmächtiger, alles lähmender Ernst geworden war. Deborah rührte sich nicht und hatte die Augen wie in Trance nur einen winzigen Spalt weit geöffnet. Das Licht der Laternen reichte jedoch aus um erkennen zu können, das die Augen des Mädchens weit nach hinten gedreht waren und sie das Bewusstsein verloren hatte. Mühsam wälzte Gini sich von ihr hinunter, wobei DeVrough ihr hilfreich eine Hand entgegenstreckte. Noch ehe das Mädchen überhaupt verstand, sie hatte ohnehin alle Hände voll damit zu tun, ihre Blöße hinter dem kaum ausreichenden Stück Minirock zu verbergen, geschweige denn ihren Busen hinter dem, was einmal eine ordentlich geschnürte Corsage darstellte. Unbeholfen stöckelte sie hin und her, vergrub die Finger im toupierten und gefärbten Haar und verzog das Gesicht zu einer kindlich-naiven Fratze, aus der Angst und Unverständnis dem Künstler gradezu entgegen sprangen. Doch dieser scherte sich einen Dreck um die Belange oder Fragen seines Modells. »Scheiße, was ist mit ihr? Ist sie ...« »Nein! Und nun halt die Klappe und fass mit an.« Seine Worte waren Befehle, die sie in ihrem derzeitigen Zustand kaum als solche aufnahm. Dennoch blickte sie nur noch ein paar Sekunden fragend in seine Richtung, bevor er ihr abermals zu verstehen gab, sie solle die Beine umfassen und dann den Weg zur Treppe hinauf einschlagen, damit man sie in die behagliche Wärme des Hauses verschaffen konnte. Es gelang ihnen sogar, wenn auch nur zögerlich. Irgendwann, DeVrough hatte sich bereits etliche Methoden eines langen und qualvollen Todes für den Trampel Gini ersonnen, lag der wie leblos wirkende Körper auf dem ebenso überbreiten wie langen Bett in DeVroughs Schlafzimmer. Ein großer aber nur spärlich möblierter Raum, in dem das Bett das den größten Platz einnahm. Gini staunte nicht schlecht. Nachdem sie sich der ungewohnten Las ihrer Freundin entledigt hatte, begann sie damit das von Schweiß und Spray verunstaltete Haar aus dem Gesicht zu fingern. Er sah ihr einen Moment dabei zu, blickte abwechselnd zu ihr und der halb toten Deborah und wägte ab, was er als nächstes machen sollte. Der Blick, mit dem das junge Ding, Gini, den Raum seiner Ruhe maß, wie sie die drei Bilder an den Wänden begutachtete und sich dabei verhielt, als existierten er und Deb überhaupt nicht, ja, das war wahrlich Balsam für seine Seele. Die Faszination seiner Bilder war unumstößlich. Entweder man mochte sie, dann zogen sie einen sofort in ihren Bann. Oder man verabscheute sie. Dazwischen gab es nichts. »Gütiger ... wie kannst du hier nur schlafen?« Sie blickte kurz in seine Richtung, das Gesicht plötzlich eine Maske bewundernder Furcht, ob der Tatsache, das es immer noch Menschen gab, die vom Interesse her ein paar Nummern über den ihren standen. Splatter- oder Snuff-Videos hin oder her, dieser Mann in ihrem Rücken, der plötzlich auf lautlosen Sohlen an sie herangeschlichen war und behutsam die Arme um ihre Taille legte, war eines jener unerkennbaren Wesen, die sich im Schatten der übrigen Menschheit verbargen, diese mit listigen Augen belauerten und nur ab und an ihr wahres Ich veröffentlichten. Oh, wie nah sie doch der Wahrheit mit diesen plötzlichen Gedanken kam. Das konnte auch DeVrough erkennen. Trotzdem nahm er sich Zeit für sie, führte sie auf das Bett zurück, gleich neben den nur schwach atmenden Körper ihrer letzten Gespielin. Rasch hatte er sich seiner überschüssigen Kleidung entledigt und das selbe mit der von Gini getan. Nackt, mit nichts weiter als ihren hohen Stiefeln an den Beinen, vergnügten sie sich auf seinem Bett; vollführten Liebesakte und Positionen, von denen sie in ihren dreckigsten Phantasien nicht zu träumen gewagt hätte. Er drang in sie ein, rasch und brutal, wurde im nächsten Moment so sanft, das sie die Härte und Wärme seiner pulsierenden Lenden beinahe zum Weinen angeregt hätten. Waren es Tränen des Schmerzes oder der Freude, die ihr heiß und salzig über die Wangen rannen und im sanft gewölbten Tal zwischen ihren Brüsten dahin flossen, bis hinab zu ihrem Bauchnabel, von wo aus er sie hinfort küsste, während er zuckend in ihr verweilte, sie ungehindert weiter streichelte und liebkoste; keine Spur von Erschöpfung zeigend. Sie beendeten den ersten Akt ihres außerordentlichen Liebesspieles in eben jenem Moment, da sich auch Deborah wieder regte. Langsam, benommen, wie nach einem kräftigen Faustschlag, drehte sie ihren Kopf nach links und rechts. Ihre Augen blinzelten in das Halbdunkel des Zimmers; erblickte die Reflexe der Kerzenflammen auf dem Glas der gerahmten Bilder. Gini benahm sich hingegen, als erwache sie aus einem bösen Traum. Speichel rann ihr wie geil aus dem Mund und benetzte ihre Unterlippe und das Kinn. Sie schluckte, ließ die Zunge über die Lippen gleiten und drehte noch langsamer ihren Kopf zur Seite. Vorsichtig ruckte ihr Hintern von ihm weg, entließ seine Erregung aus der Umklammerung des warmen Fleisches ihres Unterleibes und ... sank sofort darauf mit dem Gesicht in der Bettdecke, als der Schlag seiner kräftigen Faust sie gezielt im Genick traf. Doch nicht kräftig genug. Ihr Bewusstsein schwand nur einen kurzen Bruchteil von Sekunden. Dann hatte sie sich wieder so weit unter Kontrolle, drehte sich von ihm fort und zur Seite. Doch DeVrough sah, das er auch hier gepatzt hatte, missachtete das hilfeheischende Gurgeln Deborahs und zog an der bordeauxfarbenen Seidendecke, zog Gini weiter an sich heran. Doch das Mädchen war nicht ohne. Ihre Schenkel glitten auseinander, ließen ihn im Kerzenlicht einen wunderbaren Blick auf ihren bar daliegenden Intimbereich erhaschen, über den Schatten aus Gold und Anthrazit tanzten. Im nächsten Moment traf ihn die Spitze ihres Stiefelabsatzes unangenehm an der linken Brust, während sie gleichzeitig weiter von ihm fort zu krabbeln versuchte. Es polterte und die Lampe auf einem der Nachttische zerschellte am Boden, als sie nach etwas, ganz gleich was es auch sein mochte, langte, um diesen Verrückten von sich zu stoßen. Eine Unterarmlange Glasscherbe glitt ihr unter die Finge. Schnell und fest schloss sie diese darum, spürte nicht wie die scharfen Ränder ihre Haut ritzten und warmes erregtes Blut wie Öl eine Ritusklinge zu salben begann. DeVrough duckte sich und fiel mit der Brust auf ihre Unterschenkel. Mit dem linken Arm umschlang er diese, hielt sie fest umklammert. Mit dem anderen versuchte er ihr das Bewusstsein durch kräftige Schläge an das Kinn zu rauben. Dies gelang ihm jedoch erst, nachdem die Scherbe in ihren Händen einen langen, nicht besonders tiefen aber wie Feuer brennenden Schnitt auf seiner Linken hinterließ. Deborah war erneut in Ohnmacht gefallen, was ihm weitere Kraftanstrengungen ersparte. So konnte er rasch, gezielt und äußerst Effektiv Hände und Füße beider Mädchen mit schwarzem Isolierband an die Bettpfosten fesseln, ehe er sich, prustend und nach Luft japsend im Badezimmer auf den Wannenrand sinken ließ und mit fliegenden Fingern die Wunde aus einem Verbandkasten versorgte. Anschließend übermannte auch ihn eine tiefe aber kurze Bewusstlosigkeit ... Schnitt ... Gegenwart Sie waren, trotz der vorangegangenen Unannehmlichkeiten, ein wahrer Quell der Inspirationen. An expliziten Stellen mit Schmuck versehen, der einem nicht auf Anhieb bewusst wurde, die Haut mit aufreizenden Bildern verziert. Wahrlich, sehr schöne Bilder, die er für sein Projekt als ... Vorlage nutzen konnte. Die Operationsmesser waren äußerst scharf und ließen sich wie Pinsel führen. Auch hinterließen sie farbliche Spuren, ebenfalls wie Pinsel. Da er selbst ausschließlich in roten Farbtönen und Schattierungen malte, waren die von ihm angebrachten Schnitte das Labsal für seine angeschlagene Künstlerseele. Dennoch hatte er sich bereits auf der Fahrt hierher geschworen, Gini zu bestrafen. Nach nur einer halben Stunde zierte ein Gespinst aus filigranen Schnitten und Linien Schultern und Rücken des Mädchens. Zwei weitere Stunden, und die vormalig mit schwarzer Tinte unter die Haut gestochenen Schwingen eines Engels waren durch ihn mehrere Millimeter tief in die Haut geschnitten worden, Immer entlang der Tattoostriche, bis selbst die unterschiedlich tiefen Schattierungen der einzelnen Federn in dicken roten Blutstropfen nachgebildet waren. Kraftvoll schnitt er die letzte Linie nach, warf das Skalpell anschließend in eine Edelstahlschüssel mit Wasser, um sein Werk zu bewundern. Es war nahezu perfekt. Nahezu! Doch bevor er sich abermals ihrer annahm, um die Blutungen zu veröden, die nun den Rücken zierten, verabreichte er ihr eine weitere Dosis jener Drogen, die, ähnlich den szenetypischen Poppers, für kurze Zeiten entkrampfend und Gefäßerweiternd wirkte. Zudem katapultierte sie Gini weiterhin in unbekannte Höhen und ließ sie in ihrem Zustand den Schmerz des Einbrennens ihrer Flügel leichter ertragen. Schnitt... Ein paar Stunden weiter Wie lange er gebraucht hatte? Er konnte es nicht sagen. Er wollte es auch nicht, denn das Resultat seiner Arbeit entschädigten ihn für alle Schmerzen und Stunden, die er hinnehmen und investieren musste. Oh, und wie sie ihn entschädigten. Er hatte seine Kleidung vollständig abgelegt und trug nichts weiter als schwarze Einweghandschuhe. Das Blut seiner Opfer klebte daran, ebenso wie es seine spärlich behaarte Brust verklebte. Und sein Gesicht. Es war, mit angetrocknetem Blut verkrustet, zu einer Maske des Wahnsinns entstellt. Ein Grinsender Abnormität mit gefletschten Zähnen, bar jeder Empfindung, bar jeder Menschlichkeit. Und dennoch empfand dieses Wesen in Menschengestalt etwas. Pure Verzückung und Glückseligkeit im Angesicht der erstarrten Angst und Qual, die seine Opfer in den letzten Minuten ihres gepeinigten Lebens ertragen mussten. Fasziniert von so viel Schönheit, so viel abstrakter, mit Worten kaum zu beschreibender Kunst. Er hatte die Körper beider Mädchen so miteinander verwoben, das sie wahrlich wie eine Blume wirkten. Ihre nackten Leiber waren aneinander genäht, von scharfkantigem Stacheldraht umflochten, der tief in die Haut schnitt und mit Seilen unter der Decke befestigt. Letzteres erzwang den Effekt, als würden die Körper beineah frei in der Luft schweben. Anschließend hatte er die Arme so arrangiert, hier und da unter Zuhilfenahme einiger grober Nadelstiche, das diese wie Blütenblätter wirkten, mit denen sich die Opfer, ihre Blöße bewusst, gegenseitig vor ihm verbergen wollten. Doch hatte er ihre Extremitäten so mit den Körpern vernäht, das es ihnen, selbst unter Aufbietung der größten Kräfte, nicht gelungen wäre, sich loszureißen. Dafür hatte er kleine Taschen in die Haut geschnitten und Hände und Finger darin eingeschlossen. So beschattete Ginis Rechte ein Stück der Brust von Deborah, die ihren Kopf weit nach hinten überstreckt und mit aufgerissenem Mund da hing. Erstarrt in purer Qual. Auch ihre Tätowierungen waren von ihm mit einem Skalpell und Lötkolben tief in die Haut gegraben worden, bevor er sie drapiert hatte, um gleich darauf mit dem Einbinden seiner Modelle in ein weiteres seiner Bilder begann. »Für wahr, Blumen des Schmerzes, meine Schönen.« Durch einen Luftzug, eine winzige Bewegung der muffigen Luft im Inneren der Bunkerkammer, waren die beiden Körper in sanftes Pendeln verfallen. Deborahs Kopf schaukelte weiter nutzlos am gebrochenen Genick hin und her. Doch der von Gini drehte sich in seine Richtung, die Augen weit geöffnet, als wollten sie aus ihren Höhlen springen »Oh, habe ich dir Angst gemacht?« Ein feistes Lächeln huschte über DeVroughs Züge, während er sich wieder der Leinwand widmete und mit gekonnten Strichen sein Werk in Öl verewigte. »Sweet Dreames, meine Schönen.« - ENDE -

So, und bevor es wieder Kritiken hagelt ... Nein, ich habe nihcts gegen Frauen, ich verehre diese Wesen sogar! Die geschmäcker sind nur eben verscheiden ...

Die Storie ist von mir als kleines Prequel zu einer Geschcihte namens ABGRÜNDE gedacht, welche vor gut 2 Jahren den 1. Platz im Geschichtenwettbwerb des Obook-Verlag in Zusammenarbeit mit Klaus Zenkel (www.daemonen.de) gewonnen hat.

Warum ich das geschrieben habe? Naja, ich hatte einfach Lust, meinen Charakter erneut morden zu lassen ...

Was dei ganze Sache beim Lesen evtl etwas erschwert ist die tatsache, das irgendwie alle Absätze usw. verloren gegangen sind ... Schade, aber vielleicht kann man da ja noch was machen
Norman Buschmann, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.08.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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