Norbert Wittke

Türkei? - Nein Danke!

 

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Erlebnisse in der Türkei
erzählen soll, aber die Terrorjustiz dort, die einen Jugendlichen
wie Marco sinnlos weiterhin festhält, hat mich dann dazu ge-
bracht, doch von dieser Türkei zu berichten.
 
Es ist schon schlimm, dass ein Staat mit über 91 %
Islamitischen Gläubigen, der nach außen hin so tut, als ob
er die Ehre der Frau schützen will, gleichzeitig so wenig
dafür unternimmt. Wir waren ab Mitte November 2006
3 Wochen im Hotel Side Mare Classic in Side Kumköy.
Dort prostituieren sich Jugendliche wie erwachsene Türken
und machen jede Frau ohne männliche Begleitung an.
 
Wir waren in Side,  und ich wollte in einem Internetcafé nach
meinen E-mails sehen. In der Zeit wollte sich meine Frau auf
eine Mauer am Hafen setzen und etwas das Meer, die Schiffe
und die Leute beobachten. Sie hatte sich kaum hingesetzt, da
wurde sie schon von drei Jungen zwischen 13 und 15 Jahren
belästigt. Sie versuchten sie gleich zu betatschen und boten
ihren islamitischen Schwengel für die Liebe an. "Ich mach es
dir gut. Willst du mal anfassen?" Das waren ihre begleitenden
Worte. Nur durch hinzukommende Deutsche Ehepaare konnte
sie sich den widerwärtigen Belästigungen entziehen.
 
Das Hotelgelände des Side Mare war zwar wie ein Gefängnis
von allen Seiten bewacht. Aber rundherum lauerten Türken
aller Altersgruppen, die versuchten alleinstehende Frauen
auszuspionieren. Sobald sie nur das Gelände verließen wurden
sie schon verfolgt und belästigt. Wieder priesen ihnen die
streng gläubigen Frauenbeschützer ihre Künste im Bett gegen
billiges Geld an. In einem Falle sagte der Beschützer sogar zu
einer Frau, die sich seinen Belästigungen kaum erwehren
konnte "Du bist alleine. Ich bin jetzt dein Mann". Bodenlose
Frechheiten gegen die die Justiz dort vorgehen sollte, wenn
sie willens ist Mädchen und Frauen zu schützen.
 
Es gab auch nette Erlebnisse. Aber selbst in den Bazaren
wird man unaufhörlich belästigt. So etwas sollte in einem
Land, das auf Touristen angewiesen ist nicht passieren.
 
Im Hotel selber, ein VierSterne Hotel mit winzigen und un-
zweckmäßig eingerichteten Zimmern, einem Garderoben-
schrank, der nicht einmal die Kleidung für eine Person
fassen konnte, ausladenden Metallmöbeln, die kaum einen
Durchlass freiließen, war ein großer Teil der Personals auch
äußerst unfreundlich. Bei All Inclusive durfte man sich kein
Glas Wasser auf das Zimmer nehmen. Auf einem Schild stand:
"Aus hygienischen Gründen dürfen keine Gläser auf das Zimmer
genommen werden. Wenn aber bezahlt, dann dürfen Sie."
Die Kellner waren, sobald sie das erwünschte Trinkgeld erhalten
hatten, unfreundlich. Besuch von außen durfte wie im Gefängnis
nicht empfangen werden. Eine Bekannte durfte noch nicht einmal
Sohn, Schwiegertochter und kleiner Enkelin ihr Zimmer zeigen.
Bespitzelungen von vorne bis hinten. Eine äußerst unfreud-
liche Atmosphäre.
 
Ich warne jeden vor einer Türkeireise. Es ist zwar ein schönes Land
mit vielen Ausflugsmöglichkkeiten. Aber in der jetzigen Form mit
zunehmendem Islamismus, wo Christen verfolgt werden, christ-
liche Gemeinschaften  bei Ausübung ihrer Religion behindert werden,
sollte man dieses Land meiden, das wirklich noch nicht reif für
Europa ist.
 
07.09.2007                        Norbert Wittke
(Ich möchte eine Ergänzung anführen. Es gibt viele weltoffene Türken wie den
Generalkonsul der Republik Türkei, den ich in Nürnberg kennen lernen durfte.
Der Türkische Staat sollte einschreiten und verhindern, dass die Touristen 
belästigt werden. Es gab andere Länder, wo das inzwischen funktioniert
hat. Ich kenne einige Türken, die meine Meinung vertreten. Dann wäre das
Land wieder eine Reise wert.)
 

 

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