Andreas Rüdig

Der Jungfrauenbewahrer

Der Jungfrauenbewahrer
 
Ich liebe dich, Leonhard.
 
Was für ein Kompliment, liebste Sigislinde. Ich liebe dich auch.
 
Ich würde dich gerne etwas fragen, Leonhard. Ich würde gerne intim mit dir werden, mein Leonhard. Du weißt, daß ich aber schon Willibald versprochen bin. Doch er wird mich nur ehelichen, wenn ich eine Jungfrau bin. Was also tun?
 
Das laß nur meine Sorge sein, mein Herzblatt.
 
Langsam öffne ich Sigislindes Bluse. Dann streife ich den Büstenhalter ab. Oh, welche Freude sich da meinen Augen offenbart. Als Sigislinde auf ihr Bett sinkt und endlich auf dem Rücken liegt, liege ich auch schon auf ihr. Eins rechts eins links - was sich nach Stricken anhört, ist hier die Reihenfolge, in der ich sauge und nuckele.
Oh, ich vergaß: Sigislinde hat ja noch ihr Höschen an. Endlich ist es ausgezogen. Ein Kuß auf den Bauchnabel - und schon liege ich mit dem Kopf  zwischen Sigislindes Beinen, das Gesicht nach unten.
Was als nächstes kommt, fragen Sie? Ich beginne, Sigislinde in ihrer Scham zu küssen. Zuerst ganz vorsichtig, dann intensiver, immer fordernder. Auch meine Zunge kommt zum Einsatz, sehr zum Wohlgefallen Sigislindes. Je mehr ich küsse, desto ekstatischer werden ihre Schreie. Und dann: der finale Kuß. Entspannt und befriedigt sinkt Sigislinde zurück ins Bett.
 
Sigislinde?
 
Ja, Willibald, mein Herr und Gebieter?
 
Sigislinde, du bis eine Göttin. Du bist immer noch Jungfrau. Ich darf dich als erster Mann genießen. 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.09.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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