Andreas Rüdig

Völlerei

Die Völlerei (auch Freßsucht, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmääßigkeit) ist gemeinhin bekannt als die sechste der sieben Totsünden.
Die Völlerei ist die Charaktereigenschaft, das Laster eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt und ihn somit undankbar gegenüber dem Schöpfer und der Gabe des Lebens werden läßt. Die Strafe für diese Todsünde ist in der katholischen Mythologie die Verbannung in die Hölle und die Erleidung ewiger Schmerzen. Deshalb führen Nonnen, Mönche und sehr gläubige Christen ein bescheidenes Leben.
 
Sach ma´, Selma, geh´n wir `nen Kaffee trinken?
 
Ey, Dicker, willste mich anbaggern?
 
Jau.
 
Die Zeit in der Konditorei war herrlich. Käsekuchen, Käsesahnetorte, Frankfurter Kranz, Sachertorte, gedeckter Apfelkuchen - es war eine wahre Wonne, Selma essen zu sehen. Wie sie die Gabel in den Kuchen steckte und die volle Gabel dann zum Munde führte - ich habe selten jemanden so sinnlich essen sehen. Selma konnte auch viel essen, sehr viel sogar. Ich habe noch nie jemanden so viel Kuchen essen, überhaupt essen sehen.
Ich mag dicke Frauen. Und so dick wie Selma ist, gehört sie zu den schönsten Frauen überhaupt.
 
He, Dicker, hör auf, mein Doppelkinn zu befummeln. Fang lieber bei meinem Busen an.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Andreas Rüdig).
Der Beitrag wurde von Andreas Rüdig auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.11.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Wir Kinder aus dem JWH von Annett Reinboth



Mein Buch "Wir Kinder aus dem JWH", erzählt von meinen ersten 18 Lebensjahren. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Mein Elternhaus war ein kaputtes und krankes dazu.
Es war nur eine Frage der Zeit bis ich in einen JWH eingewiesen wurde. Viele glaubten damals das so ein Jugendwerkhof für Verbrecher sei. In meinem Buch geht es nicht darum, das ich nach dem Mitleid der Menschen schreie. Ich stelle nur in Frage, ob das was man uns damals angetan hat noch in einem gesunden Maße gerechtfertigt werden kann...

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Humor" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Andreas Rüdig

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Schloß Heltorf von Andreas Rüdig (Spannende Geschichten)
7 Punkte, warum Sie als Mann NIEMALS ... von Helena Ugrenovic (Humor)
Stumme Kälte von Rainer Tiemann (Trauriges / Verzweiflung)