Jessica Scharf

Ein Neuanfang für die Liebe(4)

Wieder erstreckte sich der Weg an der Hauptstraße in allen Richtungen aus ,so das es Josefine wieder so vor kam als ob es kein Anfang und kein Ende finden würde .

Sie wusste ganz genau das Denis nun mehr als nur verwirrt ist ,konnte das Bild von ihm noch genau vor sich sehen ,wie er schreien zu ihr hin kam ,doch was hätte sie ihm als Erklärung geben sollen ,ohne ihm noch mehr durch einander zu bringen oder sogar Angst ein zu jagen !

-wieso ich? wieso ausgerechnet sie? wieso das ganze überhaupt - wurd ihr Herz immer schwerer ,doch diesmal wollte sie nicht weg laufen ,auch wenn sie nicht wusste wie das alles aussehen sollte ,was ihre aufgabe genau sein sollte oder was geschehen würde , diesmal sollte es jedenfals anders werden ,dem war sie sich sicha .

-Was war nur in mir geschehen? wieso war es mir egal das sie tot sein könnte und was war das für eine Gier nach Macht in mir ,ich wollte immer mächtiger werden und hatte das gefühl allen schon vorraus zu sein - rieb Dina sich mit den Händen an den Oberarmen endlang ,sie verstand das einfach nicht ,es war so als ob das nicht wirklich sie gewesen wär ,als ob jemand anderes in ihr gewesen sei ,sie kontrolierte , was ihr nun mehr als nur Angst einjagte ,aber anders gesehen fühlte sie sich auch so einsamm von allen im stich gelassen und alleine .

Mehrere Tage sind in zwieschen vergangen in denen Denis nicht mehr in den Laden erschien und auch Dinas und Josefines Weg kreutzten sich nicht mehr ,als ob sie sich noch nie gekannt hätten .

Der Weihnachtsmarkt war nun voll im gange ,was Josefines Schritt langsamer werden ließ ,eigentlich würde sie jetzt das Thempo weiter halten was sie vorher drauf hatte ,den sie war von Natur aus jemand der immer pünktlich wenn nicht sogar über pünktlich war ,doch diesmal war es ihr egal ,ihr Blick ruhte einfach nur auf die vielen Menschen die in zwieschen der vielen Weihnachtlichen Ständen endlang gingen ,die fröhlichen Gesichter und die verliebten Paare ,alles wirkte so hamonisch und gemütlich auf seine eigene weise

"wie gern würd ich jetzt auch einfach nur mit Freunden oder so, fröhlich zu dieser Menge gehören ,doch das werde ich wohl nie " ging sie nun auch weiter ,den alleine würde sie diese Menschenmenge nicht ertragen ,es waren zu viele Menschen ,zu viele Fremde ,als das ihre Fobie es erlauben würde ,nur mit jemanden an dessen Seite sie sich sicha fühlt, kann sie solche Situationen ohne weiteres über sich ergehen lassen ,ohne das es wirklich ein ergehen wäre .

Das Geräusch was der Schnee unter ihren Füßen von sich gab ,ließ sie wieder in ihrer Traumwelt zurück gehen ,früher hätte sie alles dafür gegeben so einen Winter zu erleben ,wo wirklich die ganze Zeit hindurch fast Schnee fällt ,alles Weiß ist ,als ob es Puderzucker sei , doch heute quällte es sie einfach nur ,den es holte zu viele Erinnerungen hoch ,zu viel was sie mit der Zeit einfach verdrängt hatte und auch ihre Schultgefühle wurden wieder groß

"KANNST DU NICHT AUFPASSEN??! " rieß eine missbilligende Stimme sie unsanft wieder aus ihren Gedanken ,dessen besitzer sie so wie es aussah auf dem Fuß getretten war und sie erkannte auch diese Stimme sofort wieder

"ah der Wolkenkratzer und du Pissbirne alles klar da oben " hob sie den Blick böse kukend ,den sein Ton hatte sie mehr als nur gereitzt

"was du schon wieder , diesmal hast du wohl niemanden der dich aus der Lage wieder raus hohlt was " wurd sein Blick wütend , Josefine wusste ganz genau wer dieser Wolkenkratzer war ,den Denis hatte ihr schon einmal geholfen ,den bei Dirk sollte man schon vorsichtig sein ,doch Josefine war dies recht egal ,sie musste nur wieder an die Situation denken als Denis ihr half und sie sich nicht mal bedankt hatte

-ja er war nett zu mir ,half mir und ich zickte ihn nur an - lächelte sie ausschnaubend

"du musst echt ein an der Klatsche haben , Mädchen " brummte Dirk sie immer wütender werdend an

"ein an der Klatsche ,ist doch klar wenn einem ein Wolkenkratzer an quatscht ,da muss man ja Angst haben das beim nästen mal man nicht auch noch von nem Baum zu gedichtet wird du Pissbirne "

"bitte ,ich schwör ich hau dich gleich gestammpft im Boden rein ,wenn du deine große Klappe nicht gleich zügelst , Mädchen " Josefine wusste das es sein ernst war ,den er sah mehr als nur angepisst aus

"gestampft im Boden ?? willste mich mit deinen Kindersärgen ertretten oder was ,mal ehrlich dafür brauchst du doch schon nen Waffenschein oder "

"sach mal Mädchen willst du echt jetzt schon deinen Schöpfer endgegen tretten " grief er plötzlich nach ihren Oberarmen und beförderte sie ein ganzes Stück nach hinten ,so das sie ohne Vorwarnung direkt gegen den Stand hinter sich knallte ,den Blick noch nach unten gehend wurde sie nun immer wütender ,ihre Hände prallten sich und die Wolken wurden immer düsterer ,wobei leichte Spannung schon in den Wolken lag

"wenn du mich noch einmal berühst wirst du den nästen Moment nicht mehr überleben " erklang ihre Stimme fast Ton los ,nicht mehr belustigend oder frech ,sondern gleichgültig und voller endlosen Zorn

"hast du mich verstanden " hob sie nun den Kopf an ,wobei Dirk vor Schreck einen Schritt zurück ging und Panik sich in seinem Blick wieder spiegelte

"was zum Teufel bist du ,das ist doch nicht mehr normal " ging seine Stimme stockend und Angst zeigte sich in unendlicher massen ,was ihn auch dazu brachte gleich ohne Vorwarnung das Weite zu suchen ,wobei er die ersten zwei unsanft mit anrempelte ,doch das war ihm mehr als nur egal ,den er war nur noch von einem Gedanke geleitet ,das er bloß hier nur noch weg will .

Irritiert mit den Augen klimpernd blickte sie ihm noch etwas nach

-etwas an mir muß ihn Angst ein gejagt haben - ging sie zum nästen stand ,wo sich zwei Spiegel mit Hand bemalten Ramen befanden ,zum verkauf ausgeschieldert .

Als sie den Grund im Spiegel sah wurd ihr Blick immer trauriger ,wie auch leicht verzweifelt ,wobei sich die Farbe in ihren Augen ,die vollkommen Weiß fast gleichen , wieder in das alte Braun langsam zurück normaliesierten und auch der Zorn in ihr sich mit den Wolken auflöste .

Das Geschäft war diesmal soweit ganz leer ,so das sie bei der Arbeit in ihren Gedanken verweilen konnte , Josefine verstand das einfach nicht ,sie war sich sicha das ihre Mutter nicht voller Wut war ,den sie trug ein glückliches Lächeln ,als sie mit den Blitzen zu tanzen schien und auch ihre Augen waren nicht mit Weiß bestückt ,sollte das etwar heißen das es sich nur bei ihr mit Wut verbindet ,das sie es nicht kontrolieren kann ??

"Josefine kannst du mal bitte her kommen " holte die Stimme der alten Dame ,der das Geschäft gehörte sie aus ihren Gedanken ,die hinter der Verkaufstheke sich befand

"ja bitte " ging sie auch ohne zu zögern zu ihr hin ,die alte Dame wirkte nachdenklich ,leicht bedrückt sogar

"weißt du wieso mein Enckel plötzlich nicht mehr hier her kommen wollte?" diese Frage traf Josefine wie ein Schlag ins Gesicht ,dem sie sich aber nichts anmerken ließ und nur mit den Schultern leicht zuckte ,dabei wusste sie es nur zu genau ,sie war der Grund ,sicha hatte er nun Angst vor ihr ,sieht ein Monster in ihr oder etwas ähnliches in der Art ,was ihr Herz immer schwerer machte ,den Josefine sehnte sich nach ihm ,vermisste ihn sogar regelrecht .

Die Nacht war schon eingebrochen und Josefine lag immer noch wach im Bett ,immer wieder an die Situation denkend ,immer wieder seinen schreienden Blick vor Augen sich führend ,liefen ihr nun vor lauter Verzeiflung die Tränen ,auch das Dina diese Person sein sollte ließ sich in ihr einfach nicht festigen ,sie wollte das ganze einfach nicht mehr und der Gedanke ,der Wille wieder weg zu laufen wurde immer größer in ihr.

Die Tage gingen an einander vorbei und alles normaliesierte sich fast wieder so weit ,eigentlich wollte Denis wirklich nichts mehr mit Josefine oder Dina zu tun haben ,doch die offenen Fragen und die Sehnsucht trieben ihn ,so das er Ziellos durch die Stadt irrte ,

Der Weihnachtsmarkt war wie jeden Tag wie Denis schnell bemerkte gut besucht ,normalerweise würde er gerne sich die vielen Stände nun anschauen und sich auch ein Glas Glühwein gönnen ,doch diesmal larg der Gedanke mehr als nur fern ,den egal wo er auch hinschaute überall waren nur Pärchen ,die er nun wirklich im Moment nicht gebrauchen konnte ,den er hatte genug daran zu knabbern Josefine aus seinen Kopf zu bekommen ,was aber nicht so recht klappen wollte .

Ne weile blieb er einfach nur so in mitten der laufenden Menge zwieschen den vielen Ständen stehen ,als ihm plötzlich ein bekanntes Gesicht ausfiel ,die er gleich fassungslos anblickte ,aber auch Dina hatte ihn schon bemerkt und blieb getroffen stehen

"das beim letzten mal das.." wollte sie gerade anfangen

"ich will davon nichts hören " ging sein Blick jedoch nur an ihr vorbei ,den die Wut in ihm hatte sich immer noch nicht gebändigt , noch nie hatte er nehmlich zuvor jemanden so grausam wirkend gesehen und mit solchen Leuten wollte er einfach nichts zu tun haben

"es tut mir leid ,das war nicht ich " schrie sie ihn umdrehend in seine Richtung nach ;als er einfach an ihr vorbei ging

-nich ich??- wieder hollte er teils ihre Worte in seinen Gedanken ,den wie sollte das gemeint sein das es nicht wirklich sie war ,vielleicht ein Doppelgänger??

"wer bitte schön dann?" blieb er ernst schauend stehen und drehte sich wieder zu ihr um ,erleichtert kam Dina vor ihm wieder zum stehen

"ich weiß es nicht ,irgendwas stimmte nicht mit mir" ,obwohl es sich so unnormal anhörte glaubte er ihr ,den das Gefühl hatte er auch von ihr gehabt und passen tat es wirklich nicht zu ihr

"ist ok " wollte er gerade weiter gehen ,doch sie hielt ihm an der Jacke fest

"lass mich los " sprach er im ruhigen aber immer noch leicht drohenden Ton ,als ob er sich zusammen reißen müsste um nicht richtig aus zu ticken

"nein bitte ,ich liebe dich doch " sein Blick blieb weiter hin kalt

"bitte tu mir das nicht an Denis ,ich liebe dich ,ist dir das den egal ??" fühlten sich ihre Augen leicht mit Tränen

"nein ist es nicht ,aber es reicht bei mir nicht für eine Beziehung oder der artiges Dina " sprach er immer noch ruhig wirkend ,als ob kein Gefühl drinne sei ,doch der Schein trügt ,sie tat ihm wirklich leid und die Situation schmerzte

"bitte Denis ich liebe dich " umarmte sie ihn um den Oberkörper ,wobei er leicht die Arme amhob und sie ihn somit ohne schwirigkeiten umarmen konnte in der Hoffnung er würde seine Arme nun auch um sie legen .

Josefine hatte gerade Pause gehabt und wagte einfach nicht zu glauben was sie da sah ,

-er hatte doch keine Gefühle so weit mehr für sie !!! hat sich das etwar geendert??- raste ihr Herz ,doch mit einem bitteren bei Geschmack ,den sie hatte es in seinen Augen ganz genau gesehen gehabt ,da war keine Liebe mehr ,sollte diese jetzt etwar wieder aufgeflammt sein ?? sie wusste einfach nicht mehr was sie denken sollte und dieser Anblick schmerzte ,wesswegen sie einfach dem den Blick endrieß und weiter ging ,einfach in der Menge wieder verschwand .

Für einen Augenblick war es Denis so ,als ob jemand da gewesen sei ,auf die Stelle schauend wo gerade noch Josefine stand konnte er aber niemanden so weit sehen ,dessen Gegenwart von Bedeutung haben könnte .

Josefine fand innerlich nun keinen wirklichen Grund mehr hier zu bleiben ,vorher war es die Tatsache das sie vor sich selbst weg lief ,dann ihr Herz was wollte das sie bleibt ,nicht wieder weg läuft ,weil es ins geheim im Unterbewustsein sich nach ihn sehnte .

Noch nie kamm ihr der Weg zurück zur Arbeit so lang vor ,von weiten konnte sie nun das Geschäft schon sehen ,alles in ihr brach innerlich wie ein Kartenhaus zusammen ,all das was in so kurzer Zeit für sie an Bedeutung gewonnen hatte zerbrach einfach ,einfach so .

Einen Augenblick vor dem Geschäft verharrend schloß sie einfach nur die Augen

-was will ich jetzt noch hier??- diese Frage wieder hollte sich nun wie ein Echo immer wieder in ihren Kopf ,sie wollte plötzlich einfach nur noch weg von hier ,dieser Drang brachte sogar leichte Verzweiflung in ihren Augen zurück .

"Dirk??" blieb Denis total überrascht stehen ,als er ihn auf sich zu kommen sah ,Angst prägte sein Gesicht ,war einfach nicht zu übersehen

"Denis deine kleine Freundin ,was zum Teufel ist sie ,das ist ein Monster "stammelte er ,nicht ruhig stehend könnend ,immer wieder unruhig und panisch in allen Richtungen zurück schauend

"von wenn redest du ?" versuchte Denis ihn erst einmal leicht zu beruhigen

"von der kleinen Braunhaarigen " nun wusste auch Denis von wem die rede war ,wobei er sich selber innerlich Teils aus lachte ,den das hätte er sich eigentlich auch denken können , schließlich hätte sie rein terötisch auch tot sein müssen .

 

Das glingeln der Türglocke ,was dadurch ertönt das die Tür beim aufgehen immer wieder an der kleinen Glocke oben anstößt ließ die alte Dame neugierig hoch schauen

"Denis" lag auch gleich ein Lächeln auf ihren Lippen ,auch wenn es ein überraschtes war

"wo ist Josefine?" platzte es fast schon aus ihm herraus

"gute Frage mein junge ,sie hatte ebend gekündigt ,sagte das sie umziehen wolle und deswegen nicht weiter hier arbeiten könne" teilte seine Großmutter ihm mit

-umziehen?- nun eilte die Zeit, er musste sie finden ,an sonsten würde er sie nie wieder sehen ,den er wusste leider nicht wo sie wohnte .

Durch die Menge suchend streifend gingen seine Augen in alle Richtung fast ,auf der Suche nach der kleinen Braun haarigen ,doch egal wo er auch suchte ,er fand sie einfach nicht .

 

Ohne Schnellichkeit in ihren Schritten zu haben ,vollkommen langsam lief Josefine die lange Hauptstraße endlang ,eigentlich hatte sie sich lange schon ein Fahrrad hohlen wollen ,etwas was diesen Fußmasch ihr erspart ,doch schob es immer wieder herraus ,so wie alles andere auch was teuer und für sie selbst war .

"wo soll ich jetzt hin?die näste Stadt oder doch noch weiter?"murmelte sie überlegend ,darüber grübelnd ob die näste Stadt weit genug ist um Denis zu vergessen

-Denis- senkten sich ihre Augenglieder ,wie gern würde sie noch mal sein Grinsen sehen ,noch einmal so ein Streitgespräch mit ihm führen .

Der Spiegel zeigte Dinas Schminke verlaufende Gesicht ,wo die Tränen immer noch unaufhörlich ihren Wangen herrunter liefen

"willst du dir das bieten lassen? einfach jemanden so mit deinem Herzen spielen lassen ?"

- !? - blickte sie starr ihr Spiegelbild an ,was ihren Blick direkt stand hielt ,ein hinterhältiges Lächeln lag auf dessen Mund ,was so endlos dreckig wirkte

"was zum Teufel bist du ?" überwand Dina sich zu reden ,die Worte nich im Mund zu verschlucken

"was ich bin ,ich bin du Dina ,ohne mich wärst du nichts ,ich will dir doch nur helfen ,dich beschützen Dina" legte es eine Art Lächeln drauf was nicht durch schaubar schien

-mir helfen - ging Dinas Herz ein Stück weiter nach unten

"du bist einsam ,alle sie haben dich allein gelassen ,räche dich Dina ,tue ihnen weh ,so wie sie es dir auch getan haben ,breche sie "

"brechen?" wieder hollte Dina die Worte ,die so endlos verlockend erklangen ,wie ein sinnliches Lied ,was verführen sollte ,Serenen die den Verstand beeinflussten ,wo ihr Spiegelbild zuversichtlich nickte

"ja brechen "

"da ist sie" blieb Denis starr und erleichtert stehen ,als er Josefine am Anfang der Stadt gesehen hatte , Josefine hatte wieder umgedreht ,wollte irgend etwas kaufen ,eine Art Abschiedsgeschenk an sich selber ,ein andenken ,wesswegen ihre Augen suchend an all den Geschäften vorbei ging

"Josefineee" hörte sie plötzlich Denis seine Stimme ,erst wollte sie sich umdrehen ,ihr Herz raste vor Freude ,doch tat sie es denoch nicht ,den der Ries in ihem Herzen war zu groß ,das gnarren unter ihren Füßen ,was vom Schnee kam wenn sie einen Schritt weiter ging ,ließ sie alles andere um sich herrum abgestumpf war nehmen ,sie konzentrierte sich einfach nur fest auf dieses Geräusch ,auf dieses Knarren was eine Art Knierrschen war ,ein Geräusch was Gänsehaut machte und doch angenehm klang ,fast schon beruhigend könnte man sagen .

"Bitte Josefine" hielt eine Hand sie an der Schulter plötzlich fest ,stur schaute Josefine in Denis Gesicht rein

"wieso willst du weg ziehen? vor was rennst du weg ?"

"verdammt ihr alle mit euren weg laufen !!!! konnt ihr mich nicht einfach mal in ruhe lassen ,ist es den so schwer zu kapieren das ich allein sein will ,DAS IHR MICH IN RUHE LASSEN SOLT HÄ?????" schrie sie letzterliches .

Total verdutzt und überrascht muste Denis schlucken ,das hatte gesessen wie ein fester Hieb im Magen

"was bist du Josefine ? wieso bist du nicht gestorben als die Blitze dich traffen?" seine Stimme war ernst und Angst vor der Antwort lag tief in seiner Seele .

Einige Momente blieb es einfach nur still zwieschen den beiden ,es war eine Art Stille ,wie wenn man auf etwas wartet ,so etwas wie eine Bestrafung ,wo die eigenen Gedanken einen quällen weil sie einfach aus bleiben vor Angst und warten ,darauf wartend bestraft zu werden in der Hoffnung es nicht zu werden

"ich bin es doch ok " senkte sie den Blick ,genau so wie leicht drehend ihre Schulter ,damit er seine Hand von ihr nimmt und wollte einfach weiter gehen

"ich verstehe das nicht " zitterte leicht seine Stimme ,aber nicht weil er Angst vor ihr hatte ,sondern weil er sich Sorgen machte und verzweifelt war

"ich kann es dir nicht so richtig erklären ,nur das ich nicht das bin wo nach ich aussehe ,aber ein Mensch schon ,nur mit einer Aufgabe ,ja ein Mensch mit einer Aufgabe , Denis" erinnerte sie sich an die Worte von Dito

-mit einer aufgabe!-

"was für einer Aufgabe?" sprach er seine Gedanken nun fragend aus ,doch Josefine zuckte nur mit den Schultern und ging nun wirklich weiter ,Denis wollte erst hinter her ,sie nicht einfach gehen lassen ,fest halten oder so ,eigentlich wusste er selber nicht was er machen sollte ,er wollte sie nicht verlieren ,wusste aber nicht wie er dies machen sollte ,den fest halten wie einen Gegenstand oder ein Haustier würde wohl nicht gehen ,das wäre wohl auch mehr gegen die Menschenwürde .

Einige Wochen waren vergangen in denen Denis weder Dina noch Josefine gesehen hatte , Josefine war mitlerweile auch schon aus der Stadt endzogen und hatte keine Indizien hinter lassen wie man sie auf finden könnte ,als ob alle Spuren die auf sie zurück weisen würden ausgelöscht worden seien .

Schwer schnaufend stand er vor seiner Wohnungstür ,es war Wochenende und auf feiern hatte er in letzter Zeit wirklich keine Lust mehr gehabt ,es fehlte einfach etwas ,dieses gewisse etwas was allem den Sinn gibt ,es nicht nutzlos erscheinen lässt , als ob man einem Vogel das Fliegen bei bringt und die weite Welt nur durch eine Scheibe zeigt ,wofür hat es dann die Federn ,den Drang den Himmel zu erobern ,sich frei zu fühlen ?

"liebst du das Leben Denis?"

"was?" drehte Denis sich um ,als er eigentlich gerade die drei Stufen zu seiner Haustür schreiten wollte

"Dina!" wurd sein Blick ein wenig überrascht ,sie hatte er mitlerweile schon voll kommen vergessen gehabt

"weißt du wie es ist wenn man sein Leben verliert , Denis?" die Art wie sie seinen Namen immer betonnte ließ in Denis eine leichte Stuzigkeit auftretten ,als ob er Unheil richen würde ,so ein abgestumpftes Lächeln trug sie ,das lange blonde Haar wehte sachte im Wind ,der Schnee hatte sich so weit schon aufgetaun und der Frühling stand bevor .

"Einsamkeit ist wie der Tod ,man ist allein" ging sie einen Schritt auf ihn zu ,immer noch mit diesem abgestumpften Lächeln ,was nicht wie sie wirkte ,nicht die zuvor liebliche aber auch berechene Dina

"was willst du , Dina?" brummte er leicht ,die Situation war ihm unangenehm ,es war spät und er war müde

"ich will das du einsam bist , Denis" wurd aus ihrem ähnlichem Lächeln ein Grinsen

-ja einsam ,das bin ich doch schon - schnaufte er lächelnd drüber aus

"gib mir deine Hand , Denis " hielt sie ihm ihre hin .
 
 
fortsetzung folgt ^^.....

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.01.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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