Jessica Scharf

Blutrache-3-(das Schicksal ist unveränderbar )

 
Der Spalt zwischen den Vorhängen lies das Licht nun auf Linsleys Gesicht tanzen , die genervt sich erst zur Seite drehen wollte , dann aber doch nur mit schweren Herzen die Augen öffnete
-ich wollte doch unbedingt wissen wie liebe ist - lächelte sie voller Ironie und Sarkasmus , nun wusste sie es , aber auch den festen Schmerz der sich dahinter verbirgt auch ihn kannte sie nun , wo ihr das aufstehen oder überhaupt das wach sein so sehr Sinnlos erschien , was sollte sie nun mit sich anfangen?.
Das Geräusch wie das Fernsehen an ging nach dem sie die Fernbedienung betätigte , drang einen Moment an ihr Ohr , wo sie dann jedoch schnell auf lauter schaltete , als sie sah das über diese Grippe berichtet wurde
"es ist hochgradig ansteckend , mehre Hunderte sind nun schon dran erkrankt und noch immer kann kein Gegenmittel , keine Lösung für gefunden werden " den Kopf schüttelte schaltetet sie den Ton aus , so das nur noch das Bild selber vielleicht etwas offenbaren konnte .
Ihre Angst hatte sich gesteigert , sollte es wirklich was mit diesen Tests zu tun haben ? so wie Klaris es sagte? er war Hundertprozentig von überzeugt , versuchte mehr raus zu finden , doch egal in welcher Richtung man es auch versuchte , man scheitertete kläglich .
Langsam sich gerade im Bett hinsetzend schaute Linsley schwer atmend an sich runter , sie wollte es bis her zwar nicht wahr haben , doch es war nicht zu ignorieren , nicht richtig ! etwas stimmte mit ihren Körper nicht , sie würde zwar nicht sagen das es ihr nicht gut ginge , oder drum Theater machen das ihr Körper immer wieder diese Schwäche Anfälle bekommt , als ob man ihr die Bewegungsfreiheit und die Stärke in diesen Momenten nehmen würde , sie waren zwar nicht so oft , das es wirklich ne Behinderung im Alttag sein könnte, doch oft genug um nicht mehr drüber hinweg zu schauen , auch Klaris hatte immer darüber genörgelt das sein Sehvermögen immer wieder schwindet oder mal kaum was bis gar nichts hört .
-Das muss an diesen Tests liegen , doch wieso hat er andere Symptome als ich ? , andere Inhalte der Spritzen?- erhob sie sich grübelnd aus dem Bett


"Morgen Schatz" lachte ihre Mutter sie fröhlich in der Küche an , der süße Duft von Kakao kam ihr friesch entgegen , wo ihr blick nun auf schon fertige Pfannkuchen viel, wo noch weitere in der Pfanne vor sich hin am bruzeln waren .
"Cool" setzte sie sich total begeistert am Tisch hin , es lies sie für einen Moment vergessen was so sehr an ihr nargt und auch was ihr Herz so endlos gerade schwer machte
"ich wusste doch das du dich drüber freuen wirst " grinste Frau Daws bis über beide Ohren , sie hatte extra Pfannkuchen gemacht , damit Linsley ihr Liebeskummer wenigstens für einige Minuten vergessen kann , den sie hatte es ja nicht überhören können das ihre Tochter fast die ganze Nacht das Kissen mit ihren Tränen bedeckt hatte , selbst im Traum liefen ihr noch still Tränen über die Wangen , da gab es keinen Zweifel sie musste ihn einfach so sehr lieben , wie es Liebe einfach nur zu lassen kann .
Abwesend mit den Gedanken stocherte sie mit der Gabel in dem Pfannkuchen rum , was den Blick ihrer Mutter Leidhaft machte , es tat ihr Leid , sie wünschte ihrer Tochter irgendwie helfen zu können , doch in dieser Sache war sie einfach Machtlos , das war etwas was jede Mutter ihrem Kind gerne ersparen würde , jedoch nicht verhindern kann .

Müde vor Kummer legte sich Linsley wieder in ihr Bett , ein schwerer Seufzer entfuhr ihr noch wonach sie einfach wieder nur die Augen schloss , sie wollte vergessen , vergessen wie weh ihr Herz tut , das sie nicht bei ihm ist und das sie diese Situation durchleben muss .


So lange Klaris auf seiner Arbeit genug zu tun hatte und mit Arbeit zu geheimst wurde , konnte er wenigstens ein Teil seines Kummers zurück stecken , doch seine Gedanken kreisten nur darum , sie waren voller Wut , voll Zweifel , Angst und Leid , wo sich hinter all dem auch die Sehnsucht vergrub , zurück gedränkt und vergraben damit er sie nicht so sehr zu spüren bekommt.
Mühsam fuhr er mit der Kettensäge durch den Baumstamm , das Geräusch , dieses Summen lies ihn für einen Moment seine Gedanken vergessen , wo das Ende des Baumstammes schon erreicht war und er zum nächsten Schnitt ansetzte , er liebte seinen Job genau wie sein Studium , doch all dies schaffte es nicht ihm Trost zu geben .
 
Kaputt lies Klaris sich zu hause auf seiner Coutsch fallen , seine Knochen schmerzten , er hatte zu viel in die Arbeit sich hinein gesteigert , was er nun deutlich zu spüren bekam , doch sein innerlicher Schmerz , die Tatsache das Linsley nicht bei ihm war lies dies unwichtig erscheinen , er musste was tun , doch was?
Etwas überrascht schaute er zum Telefon hin , als dessen Klingeln in aus seinen Gedanken heraus zog , er konnte sich einfach nicht vorstellen wer dies sein könnte
-Linsley!- erhob er sich dann jedoch mit einen Funken Hoffnung in den Augen
"ja " nahm er ab
"Klaris , ich bins Karoline " meldete es sich am anderen Ende fröhlich , sie hatte lange nichts mehr von Klaris gehört gehabt , irgendwie war der Kontakt von einen Tag auf den anderen einfach wie weg geblasen gewesen
"ach du bist es Karoline " musste er sich zusammen reißen um nicht enttäuscht zu klingen
"ey freu dich mal nicht zu sehr !! " gab sie trotzig aus Spaß von sich
"nein , so war das nicht gemeint "
"ach so ..und wie war das dann gemeint?" erklang leichtes Lachen in ihrer Stimme mit , sie konnte ja auch nicht wissen das er wirklich enttäuscht war , aber nicht weil sie es war , sondern weil jemand anderes es nicht war , weil es nicht Linsley war, er vermisste sie einfach nur so sehr , die Wohnung wirkte einsam , sonst wenn er von der Arbeit kam saß sie immer auf der Coutsch , wo sie das erste war was er sah wenn er die Wohnung betrat , direkt durch die offene Wohnzimmer Tür , wo sie immer lächelnd auf der Coutsch saß und sofort voller Freude aufsprang um in seine Arme geschlossen zu werden .
Er hatte sie mal gefragt wie sehr sie ihn liebt , vorher sagte sie immer -so sehr das ich es nicht beschreiben kann- , doch irgendwann seufzte sie Lächelnd , stützte sich im Bett auf seiner Brust ab und sagte - ich liebe dich so sehr , das ich jedes mal wenn du zur Arbeit gehst vermisse , die ganze Zeit auf die warte , die Stunden und Minuten zähle in denen du wieder bei mir bist und wenn es dann so weit ist , das du jeden Moment kommen musst freue ich mich immer ein Hütchen ab , ich freue mich so sehr ein Hütchen ab das ich mich noch viel mehr freue wenn du dann endlich da bist , und das gleiche fängt jeden Morgen an , was meinst du wohl wie sehr ich dich lieben muss um mir jeden Tag ein Hütchen ab zu freuen wenn ich weiß du kommst gleich wieder ?- innerlich fing Klaris leicht an zu lächeln , doch wirkte es traurig , den er musste auch sofort wieder daran denken wie verletzt er sie hatte , ihr sagte das er ihr nicht vertraut , sie hatte ihn gefragt ob es immer schon so war oder ob er ihr schon mal vertraut hatte , Klaris Stirn legte sich in Falten , sein Herz schrie vor Dummheit , wie konnte er in diesen Moment in der Küche , wo er seine Brote schmierte und sie mit den Augen nach Liebe flehend dies in fragte , wie konnte er nur sagen das er ihr schon mal ein bisschen vertraute und nun gar nicht mehr , wie konnte er sie nur so sehr verletzen
"Klaris bist du noch dran?" holte Karolines Stimme ihn wieder aus seinen Gedanken
"warte mal da ruft noch jemand an "bemerkte er genau in diesen Moment auch das rote aufleuchten , dieses kleine Lämpchen was signalisierte das noch jemand in der Leitung war
"ja?" schaltete er um
"Klaris?" sein Herz erstarrte , diese zarte Stimme, diese vorsichtige Angst
"Linsley" einen Moment schwieg sie , er klang nicht mehr sauer !
"ich ..." wollte sie gerade anfangen zu reden
"Klaris hallo" hörte sie dann jedoch die Stimme von Karoline in der anderen Leitung , da das Telefon oftmals sich die Leitungen einfach zusammenfügt , er wollte es längst schon weg gebracht haben , doch schob es immer aufs nächste mal
"Karoline?" ihre Stimme erklang so fassungslos , sie konnte einfach nicht glauben das sie am anderen Ende war , er wusste wie sie dazu stand , das sie eifersüchtig war , ihr nicht traute und er telefonierte mit ihr !
"Linsley" wollte Klaris gerade noch was sagen , als auch schon das schnelle Tuten an sein Ohr drang , sie hatte einfach aufgelegt
"Klaris?" erklang Karolines Stimme erneut
"ja"
"war das Linsley??" fragte sie irritiert , konnte sich nicht vorstellen was sie von Klaris wollen würde und ihre Eifersucht lies es noch schlimmer wirken als es wahrscheinlich war , versuchte sie sich innerlich selber zu beruhigen
"ja Karoline das war Linsley " kurzes Schweigen trat ein
"was wollte sie?"
"mit mir reden " seine Stimme war plötzlich so rau , als ob er das Thema nicht anschneiden wollte und das tat er normalerweise nur mit Dingen die ihm weh taten oder sauer machten
"mit dir reden?" wiederholte sie seine Worte fragend , Klaris musste schwer atmen , seine blauen Augen schauten trotz los aus dem Fenster
"wir haben Streit " gab er dann als Antwort , wusste zwar nicht wieso er es ihr sagte , doch vielleicht brauchte er einfach nun jemanden zum reden , jemanden der ihm zu hörte
"Streit?" fragte Karoline irritiert , sie verstand gar nichts mehr
"wieso Streit?" fragte sie deswegen noch schnell dahinter
"ja so wie man sich halt streiten tut "
Immer noch starrte Linsley den Höher des Telefons fassungslos an , ihr Herz pochte so schnell und ihre kleine Seele war verletzt , wo sie schweren Herzen nun auflegte , dieses Gefühl als ob das Herz in diesen Moment wirklich ein ganzes Stück sinken würde, alles mit sich runter zieht und schwerer wird , es lies wieder Tränen in ihren Augen auf quellen , doch sie kämpfte gegen an , strengte ihre Augen an , so das die Tränen gestoppt wurden und nur ihr Herz still vor sich hin weinte .
-Hat er Gefühle für sie?- schloss sie kurz ihre Augen , er sagte ihr einmal das sie seiner Ex verblüffend ähneln würde und ihre Angst das dies Liebe erwachen lassen könnte wuchs mit jedem Wort in dieser Richtung , mit den Geschichten wie sie sich immer an ihn ran machte , schöne Augen , ihren Körper in Szene setzte und die Sprüche kein Zweifel mehr an flirten übrig ließen , obwohl ihre Schwester immer dabei war , er verheiratet war und Kinder im Spiel waren , wie egoistisch kann man sein um so etwas im kauf zu nehmen zu zerstören , wuchs Wut in ihr , sie hasste Karoline , dafür das sie schön war , das sie ihn liebte und dafür das es die Schwester seiner Ex sein musste , genau so sehr dafür das er sie immer in Schutz nahm , in dem er sagte es ist Familie , den es war nicht seine Familie , Familie empfindet nicht solche Gefühle für einander .



Klaris hatte sich doch von Karoline dazu überreden lassen sich mit ihr zu treffen , in ihrer Lieblings Eisdiele , wo sie immer mit ihm hin wollte , wo er nun nachdenklich saß und auf sie wartete , mit dem Löffel im Kaffee rum stochern , es erinnerte ein wenig an Spielerei , daran das man träumt , doch das war nicht wirklich das was sein Zustand inne behielt , es war mehr Abwesenheit und Kummer was dies hervorrief .

 
Die Bankkarte zurück ins Portemonnaie steckend kam Linsley aus der Bank heraus , sie wollte sich einfach ablenken , sich selber auch mal etwas gönnen , endlich mal nur an sich denken und nicht an andere , wo sie Willens entschlossen durch die Stadt ging , die vielen Geschäfte lockten ihre grünen Augen neugierig an , wo sie dann jedoch überrascht stehen blieb , eine kleine Eisdiele auf der anderen Straßenseite war es die ihre Aufmerksamkeit in sich rein zog , direkt auf den jungen Mann der dort alleine saß und so sehr nachdenklich wirkte .
Ein fast sehbares Lächeln erschien auf ihre Lippen , ihr Herz raste und sie wünschte sich nichts sehnlicher als jetzt einfach nur rüber zu gehen , sagen das es ihr Leid tut und alles wieder gut werden solle , das er sie an lächelt und im Arm nimmt , doch als sie gerade den ersten Schritt dazu ansetzen wollte um über die Straße zu gehen , in dieser kleinen Eisdiele hinein , blieb sie wie erstarrt stehen , alles Farbe lief aus dem Gesicht , Wut und Hass mischten sich mit ihren Schmerzen die ihr Herz in diesen Moment erfasst hatten , als ob man Flügel bekommen würde um frei zu sein , doch diese aus Blei seien und zum Fliegen einfach nicht gemacht , genau so schaute sie nun Karoline an , die vor der Eisdiele noch mal ihr kurzes rotes Kleid zurecht zupfte , mit den blauen Augen so sehr strahlte und nun in die Eisdiele hinein ging , direkt zu diesem Mann , der sie nun leicht lächelnd anschaute , zu dem Mann der doch sie an lächeln sollte, dem man der doch ihr gehörte , doch in diesem Moment , wo sie ihm so zärtlich über das Haar lächelnd strich und sich ihm gegen über setzte wirkte es nicht wie ihr Freund , sondern wie der von Karoline , von der Frau die ihm nun gegen über sitzt und verliebt anschaute , seine Gegenwart und Aufmerksamkeit erfahren darf .
Um nicht gleich wieder in Tränen aus zu brechen schloss sie einfach nur die Augen , sie musste wieder daran denken wie sie Abends zusammen im Bett lagen , ihre Eifersucht mit ihr durch ging und sie ihm sagte das sie Angst habe er würde sich in Karoline verlieben , das es ihr weh tut zu wissen das er sich alleine mit ihr trifft , wo er ihr dann versprach es nie wieder zu tun , das die Beziehung im wichtiger sei und er sie nie und nimmer auf dem Spiel setzen würde
-und wieso sitzt du nun dort mit ihr alleine?- öffnete sie schwach lächelnd die Augen , wo Tränen nun über ihr Gesicht rangten , das blonde Haar wehte im Wind und sie wirkte so unendlich verletzlich .


"so was ist los Klaris?" strich Karoline durch ihr prachtvolles Haar und ihre blauen Augen schauten ihn lieblich an , voller verständiss und voller Liebe und Sehnsüchte.
Klaris nahm den Löffel aus seinem Kaffee heraus , zuckte kurz mit den Schultern und nahm einen kräftigen Schluck , als ob er damit all seine Sorgen , all seinen Kummer einfach runter spülen wollte.
Der Keller brachte Karoline die Bestellkarte , ein breites viel sagendes Grinsen lag auf seinem Gesicht , was deutlich zeigte das Karoline ihm gefiel , was Klaris genervt diesen Keller anschauen lies , damit der sich endlich verzieht
"was hast du den?" schaute Karoline in deswegen fragend an , jedoch nicht ohne ihr sicheres Grinsen zu verlieren , den es wirkte doch sehr nach Eifersucht oder?
"es nervt mich einfach das jeder Kerl dich an graben muss" gab er zu seinem besten und trank auch den letzten Schluck Kaffee nun leer .
-Es nervt ihn !- sprachen Linsley Augen tausende Bände , sie hatte sich an einem Tisch etwas weiter von ihnen Weg gesetzt , konnte jedoch jedes Wort hören und die beiden gut sehen , was sie an der Trennwand den Blick vorbei gerichtet direkt auf die beiden auch tat.
"Warum nervt es dich denn?" hackte Karoline weiter nach , Klaris schaute sie genervt an , als ob er sagen wollte das diese Frage wohl um sonst sei , das es doch selbst erklärend ist
"würd es dich nicht nerven wenn mich jedes mal eine an macht , wenn wir uns unterhalten?" gab er rau als Antwort , Karoline grinste
"hm...ist es etwa nicht dem?" ihr gefiel dieses hin und her
"wenn du meinst " entnahm er ihr seinen Blick , Karoline zischte leicht aus , ja es war immer so gewesen die Frauen schauten ihn schmachtend an und wenn sie mal an gemacht wurde nervte es ihn , hatte das was zu bedeuten? es musste einfach was zu bedeuten haben , schlugen ihre Gedanken in einander
"so jetzt zu dem eigentlichen zurück , wieso hast du mit Linsley Streit und seit wann hast du was mit der zu tun ?"
-mit der!- das klang so herab lassend verengten sich Linsleys Augen , die immer noch fest auf die beiden gerichtet waren
"ich weiß auch nicht , ich glaube ich war einfach unfair zu ihr " atmete er schwer aus , was Linsleys Augen senken lies , den das war er wirklich ,er hatte ihr weh getan , so wie so oft schon , jedes mal hatte sie drüber weg gesehen , sich gesagt er ist nun mal so , doch diesmal war es einer zu viel
"unfair? was war denn?" machte Karoline einen Schmollmund , das hatte sie bei ihrer Schwester eins ab geschaut , er sagte nämlich immer das er dies an ihr so anziehend fand , einfach süß !
"ja was war den !" prustete er sarkastisch aus "ich habe ihr gesagt das ich ihr nicht vertraue , was sie natürlich verletzt hat und ach ich weiß auch nicht wieso ich das sagte " nun hatte Karoline lauter Fragezeichen auf dem Gesicht , Vertrauen? wieso sollte er ihr vertrauen? wobei ? worum ging es eigentlich , all diese Fragen standen ihr nun in den Augen , was Linsley nicht unentdeckt blieb , sie fing an sich zu fragen wieso Karoline so schaute , was sie so sehr überraschte und verwirrte
-sie weiß nichts von mir !- wurde ihr Blick dann jedoch mit einen mal entsetzt , wieso sagte er ihr das nicht ? wieso wusste sie es nicht? wollte er es etwa nicht , weil er Gefühle für sie hatte , nicht wollte das sie denkt er sei für sie nicht mehr zu haben
-warum????!!!- schloss sie schmerzhaft die Augen , es tat so unendlich weh , er tat ihr weh
"Klaris?" senkte Karoline leicht den Kopf um seinen Blick auf zu fangen , fragend schaute er sie nun an
"ich verstehe gar nichts ! wobei vertraust du ihr nicht , was ist los?" Klaris seufzte leicht , er hatte ganz vergessen das sie ja von nichts wusste
"ich und Linsley sind zusammen und ich kann ihr einfach nicht vertrauen " der Satz ich und Linsley sind zusammen wurde in Karolines Kopf so laut , das der Rest des Satzes nur noch schwach zu hören war, von diesen Worten in ihren Kopf übertönt wurde
-wir sind noch zusammen - lächelte Linsley den Blick auf den Tisch gewannt , es lies sie wieder etwas Mut schöpfen
"ihr seid zusammen?" Klaris sah wie kreidebleich Karoline war , das war auch der Grund wieso er ihr bis her nichts von sagte , er wollte sie nicht verletzen !
"ja " gab er leise von sich , Karoline musste sich zusammen reißen um ruhig zu bleiben , Hass loderte auf Linsley in ihr auf
"und du liebst sie?" fragte sie mit nun rauer Stimme , Klaris zuckte mit den Schultern , was Linsley erschrocken die Augen auf reißen lies
"wie du weißt nicht ?" grinste Karoline wieder , aber so überspielt das Klaris es nicht sah , doch Linsley sah es , doch es war ihr egal , das was zählte war nur sein Schulter zucken , was sie unüberlegt handeln lies , es war nun einfach zu viel , viel zu viel , sauer stand sie auf , ihr Körper war verkrampft und Wut war unermesslich , genau wie der Schmerz in ihr
 
"Linsley?!" hob Klaris den Kopf überrascht und erschrocken an , als diese einfach an deren Tisch vorbei ging , vorher war sie außen rum gegangen , doch nun wollte sie das er sie sieht und merkt was er getan hatte , kurz drehte sich Linsley um , ihre Augen waren glasig , was er genau sehen konnte , sein Herz drohte zu zerspringen , er wollte auf stehen was sagen , einfach was tun , doch stattdessen blieb er einfach nur starr sitzen .
-sie hat alles mit bekommen - schrien nun seine Gedanken ihn an , worauf er doch auf stand
"Klaris!" wollte Karoline ihn auf halten , doch er ging ohne sie zu beachten einfach Raus ,


"Linsley " hielt er sie Draußen am Arm fest , so das sie ihn anschauen musste , scheu und panisch blickte sie in sein Gesicht , seine Augen sahen so Wut voll aus , so kalt seine Gesichtszüge , wo seine Augenbrauen sich verengt hatten
"was willst du ?" versuchte sie kühl und gleichgültig zu wirken , was auch gut gelang , doch durchschaubar war , für jemanden der sie kannte und Klaris tat dies
"was soll das Linsley?" blickte er sie fest an , Linsley zuckte zusammen
"was soll was? gefällt es dir nicht das ich dein zucken gesehen habe? oder dich mit Karoline? " spottete sie voller Sarkasmus , Klaris Blick blieb sauer
"du verwirrte " verengten sich seine Augen sauer , wo ihre weit sich öffnen , er nannte sie verwirrte , es klang so beleidigend
"was?" schrie sie schon fast
"schrei mich nicht an Perle " verengte sich sein Griff an ihrem Arm , das sie leicht ihre Augen zu drückte
-PERLE- wurde sie noch wütender
"ich schreie dich nicht an , wenn ich schreie klingt es anders glaub mir !" ihre Stimme klang nun gar nicht mehr so verletzt oder unsicher , sondern ruhig und Ton los , als ob es ihr egal sei , doch dies war es nicht und das sah er
"was soll das Linsley , du bist doch gegangen !" Linsley schwieg kurz , wusste nicht was sie gegen sagen sollte , den er hatte Recht , klar sie hätte jetzt auch sagen können das er zuerst ging und sie alleine dort zurück lies , das ihr das Dach dadurch drohte auf dem Kopf zu fallen , sie es dort nicht alleine in diesen Moment aushielt , doch was würd es bringen? nur noch mehr Streit
"du hast mir versprochen dich nicht mehr mit ihr alleine zu treffen " wurde ihr Blick wieder verletzt genau so wie sie es auch wirklich war , sein Griff lockerte sich , Demut und Reue zeigte sich in seinen Augen
"sie gehört zur Familie" da war es schon wieder wurde nun ihr Blick sauer , er nahm sie wieder in Schutz
"nein sie gehört nicht zu deiner Familie , ihr seid nicht verwandt , verdammt sie liebt dich und du sie wohl auch " wurd das und du sie wohl auch immer leiser , wo ihre Augen wieder glasig wurden
"wenn du meinst " gab er rau von sich , wie sehr sie dies an ihm doch hasste wenn er das sagte , einfach auswich , weil es ihm zu doof wurde
"ich liebe dich ok " senkte sie den Blick , wobei ihre stimme so leise und zerbrechlich erklang
"ich dich doch auch Linsley " strich er ihr leicht über den Arm und schloss sie einfach in seine Arme , was sie weinend einfach zu lies , obwohl so viel dagegen sprach , lies sie es einfach zu .
kaoline konnte und wollte sich das einfach nicht anschauen , ihr Herz verkraftete es einfach nicht , so lange hatte sie nun schon gehofft und all diese Hoffnung wurde nun mit einem Schlag zu niechte gemacht .


Einige Tage vergingen in dem die Beziehung der beiden wieder richtig auflebte , Arm in Arm waren die beiden eingeschlafen , eigentlich konnte Klaris es beim schlafen nicht haben sie in die Arme zu nehmen , das Seitliche wurde mit der Zeit einfach unbequem .
+ "Das ist ein wink mit dem Schicksal " sah er diese Wahrsagerin wieder vor sich , ihre Augen sahen ernst und besorgt aus
"Schicksal?" runzelte er die Stirn
"wenn du Heute zu hause bleibst wird dein ältester Sohn einen Autounfall haben , doch solltest du gehen wird ...."+bevor er das Ende des Satzes hätte noch vernehmen können wurde er von Linsley aus dem Traum heraus gerissen , weil sie sich von ihm weg drehte und dabei unbeabsichtigt ihr Ellbogen in seine Seite stach , verwirrt aber lächelnd schaute er zu seiner schlafenden Linsley , wo sein Blick dann jedoch Schmerzhaft wurde als er ihre stillen Tränen im Gesicht sah
"sie träumt schlecht " nahm er vorsichtig seinen Arm unter ihr weg damit sie nicht wach wird .
"mein Sohn wird einen Unfall haben wenn ich Heute zu hause bleibe?"schob er vorsichtig sein Handy auf um die Uhrzeit zu sehen
-Fünf Uhr !- runzelte er überrascht die Augenbrauen , genau die zeit wo er immer zur Arbeit ging , eigentlich hatte er ihr ja versprochen zu hause zu bleiben , es war ihr Geburtstag lächelte er sanft , doch sein Traum erschien ihm so echt , das die Angst in ihm aufloderte , irgend etwas sagte ihm einfach das es besser sei wenn er dran glauben würde ,
"hatte die Wahrsagerin nicht gesagt das einer wegen dem anderen stirbt?" obwohl Klaris bis her nicht an die Worte dieser Frau glauben wollte , tat er es innerlich doch , doch er konnte bis her immer noch nicht hinter das Geheimnis dieses Satzes kommen .


"Herzlichen Glück Wunsch mein Schatz " gab er der noch schlafenden Linsley einen sachten Kuss auf den Mund , die kurz die Augen öffnete , sich dann aber wieder um drehte , wo er die Tür wieder vom Schlafzimmer hinter sich schloss .
Vorsichtig öffnete Linsley die Augen als sie hörte wie die Angel von der Wohnungstür wieder ins Schloss viel
-er ist wegen seinem Sohn gegangen !- schloss sie wieder die Augen , wo eine Träne langsam ihre Wange herunter lief , sie hatte in ihrem Traum übermittelt gehabt was sie sah , ihre Mutter sagte ihr mal das so etwas geht , wenn eine große Nähe da ist und die Seelen verbunden damit sind , sie wollte das er es weiß, das er sein Schicksal beeinflussen kann , auch wenn ihre Mutter immer sagte das egal was man tut , das Schicksal bleibt unveränderbar , das selbst dieses Handeln dazu gehört , er hatte sich nun mal für seinen Sohn entschieden und es reichte ihr um seine Endscheidung zu respektieren , er liebte seine Kinder einfach so sehr , das es nichts gab was dem gleich kam , öffnete sie langsam wieder ihre Augen , obwohl sie wusste was der Heutige Tag bringen würde , war ihr Gesicht mit einem Lächeln bestückt und ihre Augen voller wärme , den sie würde es für ihn tun , auch wenn ihr Lächeln traurig war.


"Es breitet sich immer weiter aus , ist kaum auf zu halten , hat sich fast schon schleichend überall in allen Ländern in der Umgebung ausgebreitet , wo immer mehr Menschen dran erkranken , eine Epidemie des Grauen ist ausgebrochen , Menschen sagen das Gott diese Seuche geschickt hat , andere wiederum sagen das Menschen sich selbst der Teufel sind , doch was ist war " Klaris schaltete einen anderen Sender ein , auch wenn seine Arbeitskollegen es eigentlich zu Ende hören wollten und gebannt zuhörten , es war ihm egal , er wollte es einfach nicht hören und niemand sagte was gegen sein tuen .


Der Morgen war angebrochen und die Uhr zeigte nun halb Zehn , glücklich schloss Linsley noch mal die Augen ,die Jacke die Klaris ihr gekauft hatte , mit diesem rosanem Tasch zierte ihren Körper und der Kampf mit den Tränen war schon den ganzen Morgen in ihr gegenwärtig , doch sie wollte nicht weinen , nicht mit dem wissen das es das richtige ist , das sie es nicht verändern kann .
Das klicken der Tür wie sie zurück ins Schloss viel und das Geräusch wo sie die vielen Stufen herunter lief , nie hatte sie all das so intensive wahr genommen wie jetzt , doch man sagt ja , man weiß etwas erst zu schätzen wenn man es nicht mehr besitzt .
-herzlichen Glückwunsch Linsley- sprach sie innerlich mit zerbrochener stimme leise zu sich selbst .

Fortsetzung folgt^^

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.03.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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