Jessica Scharf

Blutrache(10)infiziert

 

 

 

Langsam drehte Linsley sich um ihre eigene Akse, die Geschäfte , alles war verlassen , erstieckende Stille umgab ihre Sinne , wo nur dieses eine Geräusch immer mal wieder irgendwo zu hören war, wie ein Tier was sich um einen herum bewegen würde, irgendwo im Verborgenen lauert. Fest entschlossen blickte sie direkt in einer Richtung, dort zwischen den beiden Geschäften wo ein kleiner Spalt sich zwischen befand, Dunkelheit von Schatten gespendet wurde, wo vielleicht eins bis zwei Menschen Platz finden würden, dort musste dieses Geräusch her kommen.
-Na warte! -, ging sie im geraden Gang drauf zu, das Grün ihrer Augen wirkte scharfsinnig , als ob sie genau wissen würde wo es sich sei und vor allem was sich dort befand.
Deutliches Gestöhnte trat nun an ihre Ohren , wie jemand der unter Schmerzen versuchen würde sich zu bewegen, vielleicht an gewaltiger Übelkeit leidet.
„Na komm schon her! „, bildete sich nun langsam ein Grinsen auf ihren Lippen, es musste ein infizierter sein, grinste sie weiter, ein Zielobjekt für sie, doch innerlich wusste sie das es nicht nur ein -Es- war, nicht nur ein Infizierter, sondern auch ein Mensch, ein eins fühlendes Wesen was Familie und Freunde besaß, ein Leben führte.
Zwei rot unterlaufende Augen blickten nun in das Grün von den ihren, Augenringe von großer Tiefe, wo die Haut von ihrer ursprünglicher Farbe kaum noch was vorwies. Wackelig auf seiner schwankenden Weise, setzte es zwei Schritte weiter auf sie zu , wo das linke Bein sich nicht ganz gerade mit bewegte, hinter her schlief, indessen ein wiederwärtiges Geräusch fortwährend seinen Lippen entrang.
Immer noch stand Linsley dort und blickte mit ihren grünen Augen diese Kreatur an, ihr Verstand wollte und konnte noch immer nicht gänzlich glauben das dies wirklich mal ein ganz normaler Mensch gewesen sein sollte, Ironie , dachte sie, den innerlich hatte sie sich schon vorgestellt gehabt das es ein -Er- sein würde, so wie man es unter einen Infizierten sich automatisch vorstellte und nun stand wirklich ein Mann vor ihr, das graue Haar viel fettig nach hinten und der ebend so angegraute Bart war von Speichel und Blut verklebt.
„Meinst du das Gott dir den Himmel zeigt? Wenn ich dir jetzt den direkten Weg in die Hölle zeige ?„, griff sie nach der Waffe links an ihrem Gürtel und zielte nun direkt zwischen seinen Augen, wobei sie innerlich hoffte das es auch tatsächlich so wie in den allbewerten Zombiefilmen sein würde, ein Schuß direkt in den Kopf hinein und das Problem würde gelöst sein.
„Na komm schon! Gib mir einen Grund zu schießen, mach noch einen weiteren Schritt!“, besaß ihre Stimme genug Provokation um über die wirkliche Gemütslage hinweg zu spielen. Das darauf folgende geschah alles ganz schnell, seine schwankende Weise wurde für den Moment schneller, Panik durchzuckte ihren Körper, ein kurzes zischendes Geräusch was dir Luft durchbrach und Linsleys geweiteten Augen die versuchten zu realisieren das sie wirklich abgedrückt hatte.
Blut lief lienienhaft seiner Stirn herunter, wobei er sein Gleichgewicht nach hinten weg verlor und viel, ein Bild was für Linsley wie in Zeitlupe sich abspielte, während das dumpfe Geräusch wie sein Körper auf den Boden schlug ein unwillkürliches zusammen Zucken bei ihr hervorgerufen hatte, wie jemand der trotz der Tatsache das er wusste das man ihn erschrecken würde, dennoch genau das tat, sich erschrecken!.
"Ist er?...", wollte sie gerade auf ihn zu, als sie entsetzt direkt wieder zurück wich und hysterisch von der Panik getrieben kaum ihr eigenen Atem mehr beruhigen konnte. Wie konnte das nur sein? Wackelten ihre Augen, dieses Etwas bewegte sich einfach wieder, zwar schleichend und langsam, doch es richtete sich wieder auf, während das Blut in seinen Linien weiter von der eintrittswunde über sein Gesicht lief.
Sollte er nicht jetzt richtig tot sein ? In den Filmen verlief es doch auch immer so?- umklammerte nackte Angst ihren Hals und fing immer deutlicher an zu zudrücken, während sie unwillkürlich immer weiter zurück auswich, über die unebenen Steine der Stadt hinweg, den Blick weiterhin verzweifelt in seiner Kenntnis, das der Schuss nichts gebracht hatte, auf dieses schwankende Etwas gerichtet, welches nun zwar in seiner hinkenden Art das Bein noch enormer hinter her schlief, sich jedoch weiterhin unaufhörlich wie ein betrunkender Gestörrter auf sie zu bewegte.
„Nicht so schnell!„, hielt sie erneut den Lauf der Waffe auf dieses Etwas gerichtet , wobei der Schuss nun direkt auf seine Kniescheibe ging, die in Bruchteile einer Sekunden zersprungen war und ihm das Bein zurück riss , wo er sackend zu Boden ging. Trotzdem hielt es seinen Blick noch immer auf sie gerichtet, egal was sie tat , er lies sie einfach nicht aus den Augen, bewegte sich nun sogar griechend weiter auf sie zu, sich mit den Fingern an jedem einzelnem Stein nach vorn gezogen, konnte Linsley sehen, wie seine Fingernägel sich dabei schon zurück bogen, während dieses unaufhörlich wiederliche Stöhnen sie langsam wahnsinnig machte
„Verdammt! Wieso willst du nicht endlich verrecken?“, schrie sie verzweifelt, während das Geräusch von abgefeuerten Kugeln immer wieder erneut die Luft durchbrach. Doch egal wie viele Wunden sie ihm auch zu fügte, so lange die Knochen nicht richtig gebrochen waren sondern funktionsfähig, bewegte Es sich weiter, direkt auf sie zu.
"Nicht doch!", hetzte ihr Blick kurz zur Seite weg, als sie aus dem Augenwinkel zwei weitere Schatten sich auf diese obskurse Weise bewegen sah. Auch wenn es nur ein kurzer Blick war, denn sie auf die beiden ebenfalls schwerfällig sich bewegenden erhaschen konnte, hatte Linsley deutlich erkennen können das es sich dabei um eine blonde Frau und einen dunkelhaarigen Mann gehandelt hatte.
Im Sprung genung Abstand zwieschen sich und dem Krichendem gebracht, zielte sie die Waffe auf die anderen beiden, im Wissen das sie nur noch diese beiden Schüsse hatte und zertrümmerte dessen Kniescheiben.
Denn das einzige was sie zur Zeit tun konnte war sie langsamer zu machen, es verschaftte ihr zwar nur ansätzlich Zeit, doch noch waren ihr die Hände gebunden, wo nun weitere Schreie zu hören waren, weiteres Gestöhne, was wie aus allen Richtungen zu kommen schien, aus den Ecken, den Läden, seine Richtungen unaufhörlich verfielfältigte.

 

Irritiert blickte Klaris sich in dem Zelt um, es war das selbe in dem er eins mit Karoline gewesen war, wo sie unbedingt diese Wahrsagerin treffen wollte, verengten sich seine Augen. Wut, Hass, alles projektzierte sich nun auf diese Frau, denn alles was sie sagte war Wirklichkeit gewesen! Als plötzlich Schritte zu hören waren und Klaris direkt zur Seite weg wich, so das er nun direkt neben dem Eingang stand und mit angespannter Körperhaltung auf den Moment lauerte wo es rein kommen würde.
Doch nur verwundert die junge Dame vor sich ansah, welche ohne ihn wirklich angesehen zu haben, an ihm vorbei gegangen war.
-Linsley?!-, wurden seine Augen groß.
„Linsley“, versuchte er seine Hand auf ihre Schulter abzulegen, doch glitt diese lediglich durch ihren Körper hindurch, was Klaris verstört ungewollt die Hand direkt wieder zurück ziehen lies und mit starren Augen ihrem Agieren zu sehen. Sie trug ein dunkles Kleid , ihr Blick sah müde aus, wo sie nun von dem Tisch an der Ecke , ein großes Tuch nachm , über den Kopf streifte und ein kleines als Mundbedeckung entsprach , seine Augen funkelten verwirrt und verzweifelt auf Linsley, er konnte einfach nicht fassen was er sah ..plötzlich wurde alles dunkel , es wirkte wie Zeit Verschiebung , wo er plötzlich Karoline raus gehen sah und wieder zu Linsley hin blickte, die immer noch vor diesen runden Tisch sah , in ihren Augen waren leichte Tränen , langsam löste sie das Tuch von ihrem Mund und blickte starr den Tisch an
„ich muss sterben ?!“ lächelte sie schwach , doch sie lächelte wurde der Ausdruck in Klaris schmerzhaft , wo plötzlich wieder alles dunkel wurde und er plötzlich sich selber in seinem Schlafzimmer sah , wo er sich vorsichtig zu ihr runter beugte, einen kuss auf die Stirn gab
„ja stimmt das war ihr geburstag „ wurden seine blauen Augen groß , als er sah wie ihr still eine träne übers gesicht lief
- stimmt ich hatte davon geträumt das wenn ich nicht gehe das mein Sohn einen Autounfall haben wird und wen nicht - stoppte er , den zu diesem Zeitpunkt wusste er die antwort nicht , die ihm erst später vor Augen geführt wurde, nämlich in dem Augenblick wo er sie im Krankenhaus sah , wo ihm der zusammenhang der karten klar wurde und das ende des satzes bewusst
„linlsey“ ging er langsam weinend in die Knie runter, wo er die Augen nun langsam schloss , er wollte und konnte einfach nicht glauben , das all dieses Leid was für sie bestimmt war, das sie es wusste und trotzdem getan hatte , sie hatte ihr Leben für seinen Sohn gegeben
„mein Sohn !“ öffnete er panisch wieder die Augen , als ihm wieder bewusst wurde das er in Lebensgefahr schwebte , wo er plötzlich jedoch nur in das schlafende gesicht von seinem kleinen Sohn rein blickte, prüfend strich er ihm über die Stirn ,
„nicht mehr heiß „ lächelte er erleichtert und schloss wieder die Augen .

 

Mit festen Blick richtete Linsley sich nun fest entschlossen aufrecht , ihr Blick ging grinsend Geradeaus , nun in jeder Hand eine Waffe haltend , wie die personifizierte ruhe wirkend stand sie einfach so da, in der Mitte, umzingelt von diesen Fiechern , sie wollte einfach nicht akzeptieren das es hier schon zu ende sein sollte, sie musste doch seine Familie retten und wollte sich nach ihrer auch vergewissern , das konnte doch noch nicht das Ende von allem sein , genau so wollte sie sicher gehen , das die Kinder von Klaies noch lebten , den die Zukunft die sie sah , dort spielten sie eine große Rolle,
Es muss so sein - schloss sie kurz die Augen , nur einen Bruchteil eines Momentes, schlisslich hatte sie diese Zukunft doch gesehen gehabt !
„fahrt zur hölle „ rannte sie auf die von sich links zu , schoss sie aus dem Weg und ratte hindurch , direkt in das Geschäft rein , ein kleiner Minimarkt war es in dem sie nun schnell durch die Gänge rannte, eine Idee war ihr noch gekommen , als sie daran denken musste wie man Algen wirklich vernichten kann , den egal wie oft man sie auseinander reisst sie leben einfach weiter …also musste man sie radikal vernichten , so wie es diese Organisation anfangs versuchte hatte , als sie noch meinten es eindämmen zu können .
Langsam wieder aus das Geschäft heraus tretend , lag ihr nun ein direktes Grinsen auf den Lippen , das Grün ihre Augen war Geradeaus gerichtet wo sie in der rechten Hand eine Flasche Haarspray hielt und in dem anderen ein Feuerzeug
„wollen war doch mal sehen ob ihr brennt „ lächelte sie zu frieden , das Feuerzeug von Körper weg haltend wo eine Flamme in die höhe sich fraß
„fresst das!!!“ schrie sie laut und sprühte mit dem Haarspray direkt in die Flamme rein , wo sie nun mit der Stichflamme auf diese Kreaturen zu rannte .
„licherterlein brennend ohne brennend doch „ .

 

Karoline versuchte wirklich tapfer zu sein und dem kleinen die Angst zu nehmen , doch wie konnte sie für den Jungen stark sein , seine Angst tilgen , wenn sie selber doch auch so eine Angst hatte ?, immer wieder kratzte etwas an der Tür , gestönne drang durch die scheiben an ihre Ohren und die schritte vor der Wohnung waren deutlich zu hören , es mussten viele sein , hielt sie den kleinen fest an ihrem Körper , dem seine blauen Augen vor Angst fast schon schrien , er vermisste seine Mutter und hatte ohne Papa doch so eine Angst , Tränen der Verzweiflung rangen seinen Wangen herunter, wo Karoline ihm beruhigend über das dunkelblonde Haar strich , doch Worte fand sie keine , sie wusste nicht wie sie mit einem acht jährigen Kind umgehen sollte, was man als trost zu ihnen sagt und vor allem wie man sich ihnen gegenüber verhält, sie war doch nie für Kinder , nicht mal babysitten hatte sie gemacht , wo ihr wohl alle anderen weit hinaus waren
„Karoline“ klammerte sich der kleine schreiend noch fester an ihrer bluse, die unter seinen fingern völlig spannte , schreckhaft riss Karoline die Augen auf , ein riss in der holz Tür , wo Fingernägel sich nun durch diese stallt hindurch wüllten , das nun angebrochene Holz immer mehr versuchten auseinander zu reisen , was alles von diesem gestönne begleitet war , Angst , Panik , - was soll ich tun - sie blickte einfach nur starr auf diese Finger , sah zu wie das Holz immer mehr nach gab und wollte sich fast schon mit dem Tod abfinden , den in diesem Haus gab es keine Möglichkeit aus zu weichen oder sich zu verstecken
„schon mal was von ANKLOPFEN GEHÖRT???!“ ertönte blötzliche schreiend eine Stimme, wo so viel Rauheit und stärke in den letzten Tönen drine war
-Linsley?- lockerte sich der Körper von Karoline wieder ein wenig , als sie diese Stimme wieder erkannte, wo leichte Funken von Feuer durch den Spalt der Tür flog , die mit einen mal plötzlich nach vorne , aus der Angel fallend zu Boden ging
„wollen wir?“ stand sie dort , mit einem Flammenwerfer in beiden händen , wo die Schläuche sich auf ihren Rücken in einer großen Flasche verweinten , die trägerhaft an ihrem Körper befestigt war
„ja“ murmelte sie erleichtert , wo unendliche Freunde aus ihren Augen sprach

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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