Jessica Scharf

Blutrache(11)Vorwurf ohne Antwort

 

 

 

Abwartend stand Klaris auf dem Flur , sein Sohn war in dem Zimmer was sich genau hinter der Tür vor ihm befand , der Flur mit seinen flakernden Lichtern lies in ihm immer wieder dieses unheimliche Gefühl eines horros aufkommen , die Vorstellung in einem Film , wo bei jeden noch so kleinen Übel , diese diabolische Musik ertönnt , lies sein Grinsen für einen Moment aufleben und die Tatsache das es seinen Sohn scheinbar gut geht lies seine Hoffnung wachsen , doch leider auch die Angst um seinen zweiten , um seinen ältesten Dominik , er war zusammen mit Karoline in seiner Wohnung , wo er zumindest hoffte das sie in Sicherheit seien .
Fragend schaute Klaris nun den Professor an , der Blick von Lery war ernst , vielleicht aber auch bloß der Arbeit gewidmet , wo er nun jedoch Klaris zu nickte , was ihm verriet das alles in Ordnung mit dem kleinen sei , der nun zu seinem Sohn in das Zimmer rein ging .
„Papa“ lächelte der kleine ihn unschuldig an , seine großen blauen Augen wirkten so sanft und voller Liebe , wo der Vater den Sohn nun erleichtert in seine Arme schloss, Tränen der Freunde und der vergangenen Angst klitterten in Klaris Augen , wo sich im gleichen Augenblick aber auch ein fester endschluss in ihm setzte , eine sache die nun erledigt werden muss, die keine zurückstllung dulden würden und nun ihr beginn finden wird.
 
Auf und ablaufend vor dem großen Fenster in seinen Büro , waren Beris Gedanken zerstreut vor sein geistliches Auge wieder zu finden , er ging alles innerlich noch mal durch , den Anfang wie alles begong , wie besessen er auf all dies war , wie seine Persönlichkeit sich änderte und er nun zu dem wurde was er war , jemand der fast die ganze Menschelt ausgelöscht hatte , nur weil er dem Wunsch nach ging , das Leben um weiten zu verlängern , um so die Möglichkeit die wahre Liebe zu entwickeln auf leben zu lassen , er konnte einfach nicht glauben was geschehen war , was mit ihm geschehen war , - ein Monster - runzelte er über sich selber die Stirn , war Monster wirklich das was ihn nun beschreiben würde?
-ja Beris , Monster trifft genau zu , du drohst anderen Familien aus zu löschen , hast mit Menschen experimentelle Dinge durchgeführt und nun sogar ein unschuldiges Kind als Versuchsobjekt genommen - beschimpfte der junge Mann sich selber, Verzweifelung war der Ausdruck in seinen Augen , sie ging so tief das er nun bereute jemals diesen Wunsch gehegt zu haben , doch war es den wirklich so schlimm das er den Wunsch besaß länger leben zu wollen , weil er bis her die Liebe noch nicht fand und die Angst groß wurde das es wenn er sie finden würde zu spät sein könnte ? Die Zeit zu schnell an ihm vorbei rennt !
„Beris?“ kamm plötzlich eine ältere Frau aus dem Nebenzimmer heraus , wo sich der Blick des Mannes gleich verfinsterte
„was wollen sie Margrit?“ erklang rau seine Stimme , die ältere Dame Blickte ihn missgestimmt an , sie wusste das ihr Sohn sie hassen musste , das er meinte sie würde von all dem was er tut nichts mitbekommen , das sie sich einfach so isolieren lassen würde und keine Fragen stellt , da hatte er sich aber sichtlich geteuscht , wütete sie innerlich , ihr graues Haar neu zu einen Zopf formend .
Beris war schon immer der Meinung das die dunkelen Augen seiner Mutter so sanft wirkten wie sie es auch war , sie schien für ihn immer so etwas wie die perfekte Mutter zu sein , immer nur an das gerechte denken , nie jemanden veruteilen oder weh tun wollen , nein sie war eine mit Unschuld bedeckte Seele, einer der artigen die für andere ihr Leben geben würden , vielleicht hasste er sie deswegen gerade so sehr , weil er Angst hatte sie endteuscht zu haben , auch wenn sie von noch gar nichts wusste , die Tatsache das er nicht wie sie war und sie ihn deswegen nun verurteilen könnte , hatte ihn ihr gegenüber wahrscheinlich nun so abgestumpft, doch hasste er nicht in Wirklichkeit sie dafür das sie so Liebevoll war , sondern sich selber dafür das er es nicht war .
„Ich will endlich wieder raus gehen , mal wieder unter Menschen sein Beris „ setzte sie sich traurig lächelnd auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch , wo ein zweiter sich noch daneben befand , Beris seufzte , unter anderen Menschen ! Das klang wie als ob sie sagen wollen würde,..ich will meine Uhrahnen endlich wieder sehen , wohl genau so abwegig oder`?
„tut mir Leid Margrit , doch dies ist zur Zeit einfach unmöglich „ setzte er sich nun hinterm Schreibtisch ihr gegenüber
„ich lasse mir von dir doch nichts vorschreiben Junge „ stand die alte Dame auf , Blickte ernst zu ihm und steuerte die Tür an
„ich bitte sie Margrit „ die Frau hielt inne , schaute ihren Sohn nun abwartend an , den der klang seiner Stimme war flehend , angebrochen
„Draußen ist es zur Zeit nicht nur gefährlich , sondern lebensgefährlich „ senkte er den Blick , die alte Frau runzelte ihr schon faltige Stirn , wa sollte er nun damit schon wieder meinen können , das er immer so in Rätseln sprechen muss , seufzte sie
„jetzt rede doch endlich mal normal , was soll den jetzt so gefährlich sein ?“ hetzte ihre Stimme, sie war es Leid , fast fünf Monate hatte sie sich nun einsperren lassen , das reichte nun endlich schrie ihr Herz verzweifelt und dem Schrei würde sie nun nach gehen
„ich habe etwas schlimmes getan „ fing er an , seine Mutter nicht anschauen könnend , dessen Blick nun erschrocken wurde und sie sich aus der Bahn geworfen wieder langsam hinsetzte , den sie kannte ihren Sohn , so etwas würde er nicht sagen , wenn es nicht einen wirklich heftigen Grund besitzen würde
„was hast du getan?“ fragte sie vorsichtig nach , obwohl ihr klar sein musste , das er nun wirklich was schlimmes angerichtet haben musste , klang ihre Stimme sanft , ohne jegliche art von vorwürfen
„ich wollte etwas entwickeln lassen um die Lebensfähigkeit zu erweitern „ stoppte er , seine Mutter atmete schwer
„doch ist es schief gelaufen , ein schrecklicher Virus hatte sich dadurch entwickelt und nun die halbe Menschheit ausgelöscht hat , nicht richtig ausgelöscht , sie leben noch , sind jedoch wie Tiere und greifen andere in ihrem Blutrausch an „ nun wusste die alte Dame wirklich nicht mehr was sie sagen sollte, kreidebleich schaute sie ihren Sohn an , dessen Blick nun links von ihr abgewand war , vielleicht war es ein Fehler es ihr gesagt zu haben , doch lange hätte er es sowieso nicht mehr verschweigen können , dachte er sich im stillen und schaltete einfach ab , wobei er sich erhob und das Zimmer einfach verlassen wollte
„ich glaube du bist mir noch einige Erklärungen mehr schuldig junger Mann „ schrie sie nun sichtlich sauer, böse funkelte Beris sie mit einen mal an , wo die alte Frau erschrocken zusammen zuckte
„das sie meine Mutter sind , ist der einzige Grund wieso ich nun nicht anders handele , doch unterlassen sie es bitte mich der artig an zu schreien und ändern die ihren Ton Margrit“ verlies er nun ruhig wieder das Zimmer, die alte Frau saß immer bnoch vollkommen endsetzt dort in diesem Stuhl , erst lädt er sie ein , doch mal sich besuchen zu kommen , was schon reichlich merkwürdig war und nun erkannte sie ihn gar nicht mehr wieder , seine Art war angsteinflössend , nicht mehr so geduldig und sanft , er war ein komplet anderer Mensch geworden , wurden ihre Augen feucht , wo eine Träne nun ihre rechte Wange herunter kulterte .
 
Vor dem Haus ihrer Eltern zum stehen kommen , atmete Linsley noch mal tief durch , ihr Blick ging nickend zu Karoline und ein Lächeln in die Augen von dem kleinen Dominik , der es andeutungsmässig erwiderte
„gehen wir“ war noch ein hauch von Hoffnung in ihrer ernster Stimme zu hören , worauf Linsley die Tür zum Haus auf schloss und auf die Wohnungstür zu steuerte, jeder Schritt, jede weiter vergangende Sekunde machte sie panisch , sollten ihre Eltern noch leben ? Es ihnen vielleicht gut gehen , zu viel Hoffnung für ihre an die Realität gebundenen Gedanken .
„wer ist da!!!!“ ertönte plötzlich eine laute Stimme hysterisch , als Linsley nun auch diese Tür aufgeschlossen hatte und Blickte nun um die Ecke gehend in die vertrauten grünen Augen ihrer Mutter, die mit nem Besen bewaffnet vor ihr stand , den sie nun erleichtert mit Tränen in den Augen fallen lies
„Linsley“ ging sie lächelnd auf ihre Tochter zu , diese sie nur stumm an Blickte, kein Wort gelang über ihre Lippen , sie war zwar innerlich gerührt das ihre Mutter noch lebte und so wie es aussah ihr Vater auch , der gerade aus dem Wohnzimmer dazu trat und seine Tochter erfreut anschaute , doch Linsley wirkte abgestumpft, - als ob es eine fremde wär- runzelte Karoline die Stirn , sie schien Linsley gar nicht mehr wieder zu erkennen , von der eins so Liebenswerten Linsley war nicht mehr viel übrig , dieser verträumte , lächelnde aber auch traurig wirkende Blick fehlte, sie war nun eine föllig andere, robust stand sie mit erhobendem Hauptes, wie eine Kriegerin die nichts mehr zu fürchten schien und keinerlei Gefühle mehr an sie ran treten könnten , Karoline fing sich immer mehr an zu fragen was sie so verändert hatte , wieso Klaris sie nicht dort raus gehollt hatte und wieso sie überhaupt da war , schlisslich wurde sie doch beerdigt , irgendwas war dort richtig faul und sie wusste das all diese Antworten in Linsley lagen , das sie nur zu fragen bräuchte , doch genau dies wagte sie nicht , Blickte Linsley mit ihren blauen Augen nur verzweifelt an , früher war sie immer unter ihr , keine Gefahr , jemand den man ausnutzen konnte und nun war sie über Karoline , alles war plötzlich anders
„dein Schicksal nimmt wohl langsam seinen weg kleines „ stellte die Mutter den Besen zur Seite und hielt dem kleinen Mann lächelnd die Hand hin , der diese ebenso lächelnd ergriff , wo sie ihm erst einmal was zu naschen gab , Linsley stand immer noch dort im Flur , was auch Karoline noch tat , dessen blauen Augen auch immer noch verzweifelt fragend auf Linsley ruhten
„Schicksal?“ war nun doch von Linsley zu hören , was sollte ihre Mutter damit meinen , wieso wirkte sie so locker, als ob sie über alles schon seid langem bescheid wusste
„ja Liebes , dein Schicksal , dem konntest du nicht entfliehen , doch es liegt an dir , ob diese Realität , die du nun kennst auch wirklich fortwähren soll“ stellte die Frau nun einen großen Topf mit Wasser auf dem Herd, wo sie zwei Pakete Nudeln rein stellte und Öl wie auch Salz zu gab
„ich denke ihr habt sicherlich Hunger oder“ Karoline nickte wo sie sich leicht angeschüchtert auf die Eckbank neben dem kleinen hinsetzte .
„Wie es liegt an mir ob diese Realität so bleibt ?“ trat auch Linsley nun an dem Tisch heran , sich mit dem Ellenbogen auf der Stuhllehne abstützend , die Art wie diese Wohnung eingerichtet war , die weißes mit Blumen bestickten Gardinen , die blaue Eckbank mit den ebenso blauenm Stühlen und den großen Küchentisch , an dem sie schon als Kind gegessen hatte , es weckte so viele Erinnerungen , Erinnerungen von ihrer Kindheit , wie die wo sie mit den Streichhölzern für die Kerzen gespielt hatte und in dem Stoff der Eckbank ein Brandloch rein setzte , blieb ihr Blick für einen Moment auf die blauen Bezüge hängen , diese darauf gekauft hatte .
„gut es kocht schon „ legte sie auf kiep den Deckel auf dem Topf
„deine Träume sind der Schlüssel kleines „ wand sie ihren Blick nun Linsley zu , die sich langsam auf dem Stuhl nieder lies
„Träume?“ sollte das nun ein Rätsel werden , verängten sich ihre Augen , den das war das letzte was sie gerade gebrauchen könnte
„weißt du unserer Familie ist es nicht nur vergönnt in die Kugel und den Karten das wahre zu sehen , sondern in den Träumen den Weg zu Raum und Zeit zu beschreiten , besseregesagt ist dir dieser Weg vergönnt, den du bist um weiten weiter entwickelt als wir Linsley „die Stimme der Frau war so ernst und klang genau so sehr unendlich stolz auf ihre Tochter, etwas verwirrt verzog Karoline das Gesicht , sollte was an dem gerede dran sein ? Eigentlich würde sie jetzt denken bei Spinnern gelandet zu sein , doch Linsley war eigentlich tot , da wusste Karoline nun wirklich nicht mehr was sie denken sollte
„das bedeutet du musst in deinen Träumen nach einer Tür suchen , mit dem Zeichen einer Sanduhr drauf „wand sich Linsleys Mutter wieder den Nudeln zu
 
Klaris wusste nicht ganz genau ob es nun das richtige gewesen ist was er tat , doch was für eine andere Wahl sollte es da schon geben , er musste seinen Sohn einfach dort zurück lassen um Dominik und Karoline zu hohlen , den dort waren sie sicher , was er in seiner Wohnung nicht wirklich so empfand , den Schlüssel aus dem Zünder entnehmend , öffnete er langsam die Autotür und stieg aus , doch sein Blick ruhte panisch , völlig verzweifeltz auf die zerstörte Tür seiner Wohnung , sie schien völlig aus der Angel gerissen zu sein , sollten dies etwa diese Fiecher verbracht haben , Angst und Panik vermischten sich mit unendlichem Hass
-Dominik- rannte er unter Tränen in seine Wohnung rein ,hetztend durch alle Räume , doch keine Spur von ihnen , das einzige was er fand war einen Zettel auf dem Tisch
-wir sind bei Linsleys Eltern - las er in den Gedanken mit , wo sein Blick nun fest Geradeaus ging , wieder mit einem direkten Ziel vor Augen , er musste nun so schnell es ging dort hin .
 
Linsley saß in ihrem alten Zimmer auf dem Bett , wärend Karoline in der Küche mit ihrer Mutter bei Kaffee und Kuchen eine Unterhaltung führte und der kleine im Wohnzimmer mit ihren Vater Zeichntrickfilme schaute , es schien ihren Vater richtig gut zu tun mal wieder das gelache eines Kindes zu hören , überhaupt ein Kind um sich herum zu haben , nur Linsley saß in Gedanken verloren , auf einer Antwort ihrer Fragen suchend in ihrem Zimmer auf dem Bett , die weiche Federkern Matratze war immer noch so gut erhalten wie sie diese in Erinnerung hatte , auch alles andere war immer noch des gleichen , die vielen Kuscheltiere die ihr so mansche grausamme Nacht in Tränen begleitet hatten , weil die Tatsache eine Außenseiterin zu sein eine wirkliche schmerzhafte Nacht jedes Mal verschafft hatte , eine in der sie all diese Menschen die ihr das Leben eins so sehr zur Hölle gemacht hatten verfluchte und hoffte ihnen es irgendwann mal heim zahlen zu können und das obwohl sie wusste das sie nicht einmal einer Fliege was zu Leide tun könnte und nun !! Scheinbar waren sie alle tot , gefressen oder an der Grippe vorher schon ihrem anderen dasein entgegen getreten , nun wusste sie aber auch das sie nicht mehr die selbe war nun würde sie es ihnen ohne jegliche bedenken auf der schlimmsten Art und Weise heim zahlen können .
„Linsley!“ öffnete sich langsam die Tür , wo zwei große blaue Kinderaugen sie anfunkelten
„was ist hm..?“ lächelte sie den kleinen liebevoll an , wie oft hatte sie sich vorher immer gewünscht die beiden doch kennen zu lernen
„spielst du etwas mit mir ?“ kam er mit einem Memoryspielt auf sie zu , was sie nun etwas deprimiert anschaute , sicher sie würde gerne mit dem kleinen jetzt spielen , einfach so tun als ob nicht sei , überlegend strich sie über ihr schwarzes kurzes Top , was nach unten hin abgefranzt und zerfledert war , eigentlich wollte sie ja ein neues an ziehen , doch selbst dies war unter ihren schlimmen Gedankenlichen Frageneinfluss unmöglich gewesen
„ frag mal ob der Opa mit dir spielt , der macht das sicherlich gerne „ strich sie ihm sanft über das kurze blonde Haar , wo der Junge fröhlich zu nickte und gleich wieder aus ihrem Zimmer raus rannte
-eine Tür mit einem Sanduhr Zeichen !- lies sie sich aufs Bett zurück fallen , auf die weichen blauen Kissen drauf , wo sie nun erschöpft die Augen schloss
„wieder gewonnen „ lachte der kleine fröhlich auf , wo Linsleys vater deprimiert den Kopf fallen lies , aber auch gleich wieder auf lachte und ne weitere Runde forderte , in der Hoffnung doch noch mal zu gewinnen , dem der kleine natürlich sofort erfreut zu nickte und die karten neu legte
 
+ langsam lief Linsley einen langen Flur endlang , alles in Weiß gehalten , wo ein paar Meter weiter plötzlich zwei Stufen in Grau nach unten führten , und den weißen Gang weiter fortführen liesen
-wo bin ich - rümpfte sie leicht die Nase , war sie nicht gerade noch in ihrem Zimmer gewesen und lag im Bett ? Linsley wusste nicht mehr so ganz genau was nun wirklich wahr war
„Feuer?“ blieb sie verdutzt stehen , ihre grünen Augen Blickten nun überrascht auf die Wände die in der Ferne nun ein flackerndes Licht an sich trugen , Flammen mussten das sein , ging sie weiter , doch um so näher sie kam um so weiter entfernten sich auch diese flakernden Lichter , wo die Schatten herrlich zu tanzen wussten
„was soll der scheiß „wurde sie langsam sauer , das war wie als ob man von Nudeln träumt und diese beim essen immer länger werden würden , genau so wurde dieser Gang immer länger und länger , was Linsley schon voll hysterisch werden lies, klar sie war immer ein geduldhafter Mensch gewesen , doch von dieser Engelsgeduld war ihr auch der kleine Rest gerade ausgegangen , wo sie am liebsten durch die Wände nun gegangen wäre, was sie jedoch dann doch als abwegig empfand und sein lies, so wie sie ebend einfach brav den Weg weiter ging , der sich ironischer Weise natürlich auch weiter in die länge zog
„Gott alter, wie auf einer Rolltreppe, die falschrum läuft „ verrollte sie die Augen , das sie genervt war , war ihr nun nämlich deutlich an zu sehen , mehr als das schon , sie war sauer
„ja ?“ öffnete die Frau die Tür als es zu ihrem überraschen klingelte, eigentlich wäre sie natürlich jetzt mit dem Besen hin gegangen und hätte erst einmal gerufen wer da ist ,doch etwas sagte ihr das dies ein wichtiger Besucher sei
„guten Abend ich bin gekommen um meinen Sohn zu hohlen ..DOMINIK!!!“ schrie er nun in die Wohnung hinein , wo gleich die Kinderschritte zu hören waren und der kleine zur Tür kam
„kommen sie doch erst mal rein Klaris „sprach sie beruhigend , eigentlich wollte er ja nein sagen , doch auf Grund das sie sich immer so gut verstanden hatten tat er was man ihm sagte un trat an ihr vorbei in die Wohnung rein .
„SCHLUUUUUSSSSSSSSSSSSSSS JETZT!!!!!“schrie Linsley verzweifelt unter Zorn , fest sich drauf konzentrierend das dies nun endlich ein Ende haben soll , wo sich die Tür plötzlich vor ihr befand , die sie total benommen nun an Blickte
„die Sanduhr !“ sprach sie fazieniert von dem was sie sah , sollte ihre Mutter doch recht gehabt haben
- oh man das träume ich gerade - seufzte sie , das würd nun auch alles merkwürdige erklären , grinste sie sich innerlich selbst aus ,
Die Türklinge die sich direkt unter dieser eingemeißelten Sanduhr befand , was ebenso wie das innere der Ausmeißlung vergoldet , wo der rest in einem matten Silber war , wo ein silberner an der linken Seite vergoldeter Schlüssel im Schloss sich befand ; stach ihr direkt ins Auge, den sie nun wie gesteuert einfach raus zog ,
-was - verschwamm in diesen Moment alles um sie herum .
„tut mir Leid das ich die letzte Zeit nicht hier war „ setzte Klaris sich nun auf dem Stuhl Karoline gegen über , die ihn einerseits sofort an lächelte und anderseits tat der Gedanke weh das auch Linsley hier war
„ist schon gut Klaris , Linsley ist ja jetzt auch da , hab ich euch nun beide endlich wieder hier , passt doch „
-Linsley?- wurden seine klaren blauen Augen groß , sollte sie wirklich hier sein?
„wo ist sie ?“

 

 
Eine Art Zirkusmusik , diese Art von Melodie die immer ertönte wenn die Clowns ihre Shows trieben , erklang plötzlich hinter Linsley an ihr Ohr , wo sie sich verwundert nun umdrehte
„ein Pantomiene !“ klimperte sie nun wirklich deprimiert mit den Augen , das ganze war doch einfach nur albern , ging sie einen Schritt zurück , den Patomiene beobachtend , wie er Weiß im Gesicht angemalt, mit einer Träne unter dem linken Auge und einem Schwarz weißen Anzug , dort vor ihr stand , den linken Arm nun hinterm Rücken hervor ziehend , hielt er einen Schlüssel in der Hand , wo er mit der anderen Hand erst auf ihren , dann auf seinen Schlüssel zeigte und mit dem Blick darauf die Augen fest schloss, so tuend als ob er sich konzentrierte , wo ein schwaches Licht dem nun endtrat , die Augen auflachend öffnen , nickte er ihr zu , zeigte noch mal den Schlüssel , tat so als ob er in in einem Schloss schieben wollte, wo im selben Moment eine Tür erschien , mit der schrieft Sanduhr drauf , dessen Tür er mit dem Schlüssel öffnete und drin verschwand , womit auch diese Tür sich wieder einfach zusammenzog und im nichts genau so sich auflöste .

 

„wo sie ist , in ihrem Zimmer „ antwortete Linsleys Mutter auf seine Frage , Klaris konnte es einfach nicht fassen , sein Herz jagte sich und fing wieder an zu bluten ,
„willst du nicht mal zu ihr gehen „ wollte die Frau ihm gerade vorschlagen
„nein ich glaube das möchte er nicht , den er ist sicherlich nur wegen seinem Sohn und wegen Karoline gekommen „ betonte sie Karolines Namen eigenartig , doch leider hatte sie recht , was Klaris dem bezüglich schweigen lies
„unsere Wege werden sich wohl nun hier trennen „ sprach sie , immer noch tief in seine blauen Augen schauend
„das ich dich Liebe zählt da wohl nicht „ gab er trotzig als Antwort und gleichzeitig auch als Frage , Linsley seufzte
„mich Lieben ja , deswegen hattest du dich auch für sie entschieden „ deutete sie auf Karoline , die nun nicht verstehend die Stirn runzelte
„ja aber nur weil .“ stoppte er
„ja weil?“ war Linsley schon kurz davor zu schreien , ihre grünen Augen funkelten ihn ernst und wutvoll an , er konnte einfach nicht sagen was es war , doch sie war nicht mehr die selbe
„was ist aus dir geworden Linsley?“ brach seine Stimme
„was aus mir geworden ist ? Ich habe mein Leben für deine Liebe gegeben um zu sehen das diese Liebe nicht real ist , du hast dich ebend einfach für ne andere entschieden , für Karoline „ verlies sie nun einfach die Wohnung , ohne noch einmal zurück zu schauen , wo sie nun auf der leeren Straße Richtung Stadt runter lief, am ganzen Körper total verkrampft
- wie kann er es nur wagen - liefen ihr nun Tränen die Wange herunter, wie konnte er sagen das er sie liebt , wenn er sich doch gegen sie entschieden hatte , wie konnte er dann an ihre Liebe appellieren , sagen das es dan wohl egal ist das er sie liebt , dabei wünschte sie sich doch einfach nur so sehr das genau das Stimmen würde .

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.04.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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