Yvonne Asch

Anders als Du....3

Wie eine halbe Ewigkeit, so erschien es jedenfalls Anastasia, trennten sich seine Lippen von den ihren. Wie in Trance schaute sie den jungen Mann vor sich an. Was war geschehen? Hatte sie wirklich grade seine Lippen mit den ihren berührt? Hatte sie ihn wirklich hier in aller Öffentlichkeit auf der Tanzfläche geküsst, obwohl sie im Dienst war? Panik fand sich in ihren grünen Augen hier. Wollte sie ihren Job verlieren?

„Was ist los?“, fragte Kevin sie verwundert, der nun den Ausdruck in ihren Augen sah, ihre Nervosität spürte. Sie schüttelte hektisch den Kopf, dann viel ihr Blick auf die zwei Männer die wild miteinander  Diskutierten, die ihr dann zornige Blicke rüber warfen. Ihr wurde ganz flau im Magen. Sie musste endlich zu Verstand kommen.
“Es tut mir leid, aber ich, ich muss dir was erklären…“, stammelte sie, der junge Mann schaute sie fragend an, dann legte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. „Gut, ich werde dir zu hören!“, sagte er sanft. „Ich ar..“, doch noch ehe sie den Satz beenden konnte stürmte auch schon Herr Kilo und ihr Chef auf sie zu. „Es tut mir leid!“, sagte sie nur schnell dann wandte sie ihn den Rücken zu und stürmte auf ihren Boss zu, bevor er sie und Kevin erreichen konnte.

Kevin stand verwundert alleine auf der Tanzfläche und schaute verdattert der jungen Lady hinter her. Was hatte sie nur auf einmal? War er vielleicht zu schnell gewesen, er hätte sie wohl nicht küssen sollen?

Noch bevor Herr Kilo zu seinen Sohn gelangte, erreichte Anastasia die Beiden Männer. Herr Kilo schaute sie wütend an. „Du!“, fing er zornig an und zeigte mit dem Finger auf sie, sein Puls schien fast zu explodieren. „Du! Wie kannst du es nur wagen?!“. Anastasia schluckte laut, senkte jedoch keines falls ihren Blick, sondern schaute den wütenden Mann tapfer in die Augen. „Es tut mir äußerst Leid!“, versuchte sie ihn etwas gut zu stimmen. Doch Herr Kilos Blick wurde keines Wegs weicher. Seine alten Augen funkelten fast vor Zorn. „Er verlobt sich heute und du wagst es ihn zu küssen?“, sagte er nun etwas ruhiger. Er verlobt sich? aber? Er hat mich geküsst nicht ich ihn, warum muss ich mich jetzt dafür rechtfertigen? Ihr Blick wurde etwas zarter, ihre tapfere Miene war nur noch ein Hauch von dem was sie gewesen war. „Sie sind hier um zu arbeiten Frau Luncha!“, baute sich nun ihr Vorgesetzter ins Gespräch ein. Sie nickte wissend. „Es ist unerhört was sie sich hier eben geleistet haben, sie können froh sein wenn ich noch einmal ein Auge zu drücke, mit ihnen!“. Die junge Kellnerin nickte nur noch ab, was sollte sie auch schon dazu sagen? Ja, sie hatte einen Fehler gemacht, ja, für einen Moment hatte sie alles um sich her rum vergessen und schwebte nur noch wie ein Vogel über den weiten, unendlich langen Horizont, doch man schien ihr die Flügel gestutzt zu haben, denn weit kam sie nicht und der Fall tat unwahrscheinlich weh. Nie hätte sie gedacht, dass ein Mann den sie doch gar nicht kannte ihr so wehtun konnte! er wollte sich heute verloben und denn noch küsste er sie, warum? Liebte er das Spiel mit dem Feuer, liebte es Frauen in seinen Bann zu ziehen? „Also, ich hoffe ich sehe ihre kleine Kellnerin heute Nacht nicht mehr ich hoffe sie wird jetzt von hier verschwinden und meinen Sohn in Ruhe lassen!“, riss die Stimme von Herr Kilo sie aus ihren wirren Gedanken. Sie schaute auf und nickte wieder einmal. „Gut, dann pack deine Sachen für heute!“, sagte ihr Chef. „Ja natürlich!“, sagte sie knapp, drehte sich um und ging um ihre Tasche zu holen, wie sollte sie denn nur jetzt bloß nach Hause kommen? „Ach Frau Luncha?“, hörte sie noch einmal die Stimme ihres Boss, sie wandte sich an ihn und sah ihn fragend an. „Dass dies nicht noch einmal vorkommt hören sie?“. „Ja, natürlich!“, damit wandte sie sich um und holte ihre Tasche.

Als sie wieder in den riesigen Saal war, stand Herr Kilo von den Leuten umgeben und redete mit kraftvoller Stimme, sie wollte sich nur kurz an hören was er zu sagen hatte, da nach würde sie gehen.

„Ich bin leider sehr alt geworden, die Last mit meiner Firma ist mir über den Kopf gewachsen. Ich kann sie einfach nicht mehr alleine führen. da habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen wer sie erben wird. Ja, mein älter Sohn Ken ist ein durch aus verantwortungsvoller Mann geworden, er sieht zu den noch prächtig aus, natürlich nicht ganz so gut wie sein junger Vater…“, er hielt eine kurze Pause und grinste in die vielen Gesichter, die nun in schallenden Lachen ausbrachen, Anastasia seufzte nur stumm. „er wäre sicherlich ein wirklich gut Geschäftsführer aber da er nun einmal nicht mehr in Deutschland lebt und seine eigene Autofirma in Amerika leitet, dachte ich mir, ich müsste nun meinen jüngeren Sohn auch endlich mal etwas bieten!“, sein Blick wanderte zu Kevin, jedoch schaute er seinen Sohn er etwas bedrückend an. Dann redete er weiter: „Nun, en jeder kennt ihn als charmanten und gut aussehenden aber auch genauso verantwortungslosen jungen Mann…“, Kevin warf seinen Vater einen zornigen Blick zu, wie konnte er ihn nur so bloß stellen? „Trotz allem gebe ich eine Chance, ich möchte ihn gerne die Firma überschreiben, wenn du…“, nun war er ganz an Kevin gewandt „Wenn du noch in 2 Monaten heiratest!“. Wie von einen Blitz getroffen starrte Kevin seinen Vater an, versuchte er grade wahrhaft ihn zu etwas zu zwingen? Heiraten? Ich soll für die Firma unter die Haube gehen? Bitte… jetzt kommt er mir sicherlich wieder mit Jasmin. Verdammt, klar ich möchte die Firma aber eine Frau heiraten, der mein Herz nicht gehört? Kaum dachte er wieder an sein Herz schaute er sich automatisch nach Anastasia um, konnte sie jedoch nicht sehen. Sie beobachtete immer noch die Rede von etwas weiter weg. „Umso stolzer bin ich, das Kevin sich entschieden hat Jasmin um ihre Hand anzuhalten!“, sagte nun Herr Kilo vollkommen ernst. Jasmin die neben Ken stand der noch immer ihre zarte Hand, vom tanzen hielt, verlor fast die Fassung. Kevin und sie beten ihn zu heiraten? War das war? Ihr Herz jubelte, endlich würde es gestillt werden, doch ihr Verstand glaubte nicht daran. Herr Kilo wandte seinen Blick zu Kevin. „Ich bin so stolz auf dich mein Sohn! Ich konnte nicht anders als es heute zu verkündigen, ich freue mich einfach so wahnsinnig!“. Kevin war blass, er wusste nicht was er nun sagen, schaute Hilfe suchend zu seinen Bruder und sah dann die strahlenden Augen von Jasmin. Himmel, nein sie glaubt das ja wohl nicht etwa?

Doch sie glaubte es, jedenfalls wollte sie es glauben. Sie war schon seit sie 16 Jahre alt war in Kevin verliebt, und jetzt war sie schon 20 Jahre alt und er? Er hatte sie immer wie eine Schwester behandelt, scheinbar nie mehr gefühlt als Freundschaft, aber jetzt? Jetzt wollte er sie zu seiner Frau nehmen, endlich würde das in Erfüllung gehen wovon sie schon immer geträumt hatte, sie musste einfach strahlen, sie kannte es einfach nicht verbergen, wie glücklich sie war.

Anastasia sah mit gemischten Gefühlen zu den was sich da vorne abspielte, sie schluckte, er wollte sie nun also wirklich heiraten? Was für ein Spieler. Küsst sie und möchte sich heute dennoch verloben, während die Frau die er nun liebte auch über die Tanzfläche, in diesen Saal fegte, machte er sich einfach an eine wild Fremde ran. Arschloch…an liebsten hätte sie dieses eine Wort aus sich hinaus geschrieen und der ganzen Menge hier im fein geschmückten Saal  gesagt, was für ein widerlicher Kerl er war, aber sie  musste schweigen.

Kevin ging vollkommen steif auf Jasmin zu, selbst obwohl ihr Gesicht fein gepudert war, konnte er ihre roten Wangen hindurch schimmern sehen und den Glanz in ihren Augen? Ein Glanz voller Hoffnung, voller Freude und so voller Liebe. Wie konnte er ihr denn jetzt sagen, das er nie vor hatte sie zu heiraten? Wie konnte er sie denn so erniedrigen vor all den Menschen? Er hasste seinen Vater dafür, er wusste genau, dass Kevin so etwas nicht tun konnte, weil er Jasmin liebte, nicht so wie ein Mann seine Frau liebte, nein, er liebte sie so als sei sie seine kleine Schwester, die er um alles auf der Welt beschützen musste, aber wie konnte er sie denn vor sich selber beschützen?

Als er vor ihr stand in ihre Augen schaute, fühlte er sich so unendlich mies, was sollte er ihr denn jetzt nur sagen? Voller Liebe funkelte sie ihn an.

Anastasia schaute gebannt zu, Wut war in ihr, Wut gegen sich und gegen ihn, gegen seinen Vater und überhaupt deswegen, weil sie nur das war, was sie war, eine junge Frau, die alleine in ihren Leben war, die alles selber regeln musste, die keine Familie hatte die ihr bei stand, nur einen Haufen Schulden, die sie kaum zu bezahlen wusste.

„Jasmin, ich…“, versuchte er nun irgendwie aus dieser Situation her raus zu kommen, doch sie unterbrach ihn schüttelte heftig ihren Kopf und streckte ihn ihre zierliche Hand entgegen. „Nein, Kevin, du musst mir nichts erklären, ich möchte nichts lieber als deine Frau zu werden!“, sagte sie mit zaghafter Stimme und ihre Augen strahlten ihn noch immer an. Was sollte er nur tun? „Aber du..“, flüsterte er ihr leise zu, damit es niemand anderes hörte. Doch diesmal wollte sie nicht wieder einen Riss in ihren Herzen verspüren, diesmal musste es doch endlich geflickt werden, sie wollte nicht dass er den Moment ihres Glücks zerstörte. Er musste sie doch auch einfach lieben! „Nein, ich möchte wirklich!“, sagte sie nun mit Kraft voller Stimme und warf sich in seinen Arm. Er hielt sie an sich, alle Leute schauten gebannt zu den Beiden hin und Herr Kilo hatte ein tief zufriedenes Gesicht. Die Menschen fingen an zu applaudieren, berührt von den was sich da grade vor ihnen abspielte. Kevin glaubte kaum was hier geschah und dann sah er sie, sie stand an der Türschwelle, mit einer großen schwarzen Tasche um die Schulter, sie sah ihn direkt in die Augen, diese grünen Augen, er hatte sie schon einmal gesehen nur wo. Sie schüttelte kurz den Kopf, ihr Blick wirkte so verletzt und sauer, dann sah er wie sie sich umdrehte und  langsam zur Tür hinaus verschwand. „Anastasia…“, murmelte er leise. Doch seine Worte, wurden von der feiernden Menge übertönt.

Die letzten Tage kamen ihr vor wie ein seltsamer Film, oder wie ein Traum. Langsam begann sie sich zu Fragen, ob dies alles überhaupt geschehen war, hatte sie wirklich mit diesem Mann getanzt? Hatte sie ihn wirklich geküsst und war dann mit einen Taxi nach Hause gefahren? Es wirkte doch alles so wie in einen ihr bekannten Märchen, Aschenputtel, wenn sie sich recht erinnerte hieß dieses Lieblingsmärchen von ihr so. da hatte sich doch auch ein armes Bauernmädchen in einen Prinzen verliebt, nur ging dieses Märchen mit einen glücklichen Ende aus, doch sie war hier in der Wirklichkeit, in der Realität, es gab keinen Prinzen der auf einen weisen Ross zu ihr geritten kam, um sie dann mit sich auf sein Schloss zu nehmen.

Sie wollte nicht den Reichtum, nein, daran hatte sie kein Interesse, das hatte sie nie gewollt. Es störte sie nicht in ihrer kleinen Wohnung zu leben und jeden Tag arbeiten zu gehen, um sich über Wasser halten zu können. doch was sie wirklich störte, dass war das  sie ganz alleine war. Klar sie hatte Freunde, Fiona zum Beispiel oder Ben der sie immer aufmunterte. Aber etwas fehlte, etwas was man nicht so schnell fand. Sie wollte sich doch nur endlich verlieben, aber wieso suchte sie sich grade einen Typen aus, der weit über ihr stand, der unerreichbar für sie war und noch dazu verlobt! Eigentlich musste sie ihn doch hassen und doch saß sie hier und träumte jeden Abend von ihm, von diesem Kuss, von seiner Stimme und dachte viel zu oft an ihn. Ein Räuspern drang von ihr. Sie sprang auf und griff nun endlich nach ihren Schlüssel, sie musste zur Arbeit, sie lag recht gut in der Zeit also konnte sie noch einmal bei Ben vorbei schauen und ihn einen Guten Morgen wünschen.

Kevin klopfte wutentbrannt an die Bürotür seines Vaters, der ihn schon seit 3 Tagen immer aus dem Weg ging. Jasmin war noch total auf Wolke 7 und begann jetzt schon mit der Hochzeit Planung, wie sollte er ihr denn nur ein Nein geben?

Die Faust haute immer wieder mit voller wucht, auf das dunkle Holz der Tür. Herr Kilo schaute von seinen Akten auf und runzelte die Stirn, dann erhob er sich und ging zur Tür hin über. Seine Hand ruhte an den Schlüssel, der im Schloss steckte und die Tür verschlossen hatte. „Was ist?“, fragte er dann leicht genervt. „Mach deine verdammte Tür auf, du bist mir mehr als nur eine Entschuldigung wert!“, schrie er durch die geschlossene Tür und wieder hämmerte seine Faust auf das Holz. Herr Kilo fasste sich an die Stirn und schüttelte den Kopf.

„Es ist wirklich das Beste wenn du sie heiratest, sie ist nur gut für dich und du lernst endlich erwachsen zu werden!“, sagte er nun mit sanfter Stimme. Kevin hatte aufgehört mit der Faust gegen die Tür zu schlagen. „Wie soll ich erwachsen werden, wenn du immer mein Leben bestimmst?“, fragte er zischend. „Nun mach die verdammte, scheiß Tür auf!“, schrie er wieder wütend. Herr Kilo seufzte schaute zum Fenster hinaus und sah wie der silberne Bmw von Jasmin vor rollte. Er lächelte zu frieden als das Auto auf den großen Hof zum stehen kam. „Kevin, geh deine zukünftige Frau begrüßen, sie ist grade die Auffahrt hoch gefahren!“, sagte er zu seinen Sohn, durch die verschlossene Tür. Jasmin? Oh nein, nicht doch… „Du kannst dich nicht Ewig vor mir verstecken, glaub mir irgendwann stelle ich dich zur rede und du wirst das alles noch bitter bereuen!“, schrie er ein letztes mal, dann wandte er sich zum Fenster und sah wie Jasmin in einen schwarzen Rock, weisen High Heels und einer weisen Bluse aus den Auto stieg. Verdammt er hat nicht gelogen… nun wollte Kevin nichts anderes außer fort. Wie sollte er sich ihr gegenüber auch verhalten? Die letzten male waren einfach nur grausam für ihn gewesen, er musste so damit kämpfen nicht los zu schreien vor Verzweiflung. Also lief er durch den langen Flur Richtung Hinterausgang.

„was darf es denn für sie sein?“, fragte Anastasia die Frau, mit dem jungen Kind freundlich.

„Geben sie mir bitte 10 frische Mohnbrötchen!“

als sie die Brötchen in die Tüte verstaut hatte, blieb fast ihr Herz stehen als sie zum Fenster hin über schaute und sah wer grade dabei war den Bäckerladen zu betreten „Kevin…“, murmelte sie entsetzt und spürte wie ihr auf einmal wieder ganz anderes wurde, wie sie scheinbar völlig benommen wurde. Wusste er etwa, dass sie hier arbeitete? Hatte er sie doch wieder erkannt und wollte sich jetzt bei ihr entschuldigen?

Wie in Trance reichte sie der Frau die Brötchen und kassierte das Geld, dann sah sie wie Kevin seine leichte Sommerjacke auf den Stuhl legte und sich dann zu ihr an die Kasse begab. „Schönen Abend noch!“, wünschte sie der Käuferin, als sie gehen wollte. Die schüttelte verwundert den Kopf und grinste dann schließlich. Abend war schließlich gut, es war mal grade 10 Uhr Morgens.

„Hey!“, begrüßte Kevin die hübsche Verkäuferin vom letztes mal. Die ihn wie ein UFO ansah, vollkommen entsetzt und sie sagte eine ganze weile nichts. „Alles in Ordnung mit ihnen?“, fragte er sie dann leicht besorgt. Sofort verfinsterte sich ihr Blick. Was bildete er sich nur ein, erst behandelte er sie wie etwas zum wegwerfen und jetzt kam er einfach zu ihren Arbeitsplatz und erkannte sie scheinbar nicht einmal!

„Was ist?“, fragte sie zynisch. Nun war er wirklich verstaunt, nannte man dies Gastfreundlichkeit und eine gute Ladenführung. Wie sie ihn verbissen in sein Whyskifarbenen Augen schaute, die kräftige Grün in ihren Augen, und dieser seltsame Glanz, es kam ihn vor als kannte er diese Farbe sehr gut, er verband es mit etwas vertrauten. Aber wieso? Er hatte sie doch nur einmal hier gesehen.

„Geben sie mir bitte einen Kaffee ganz schwarz und ein Brötchen mit…“, sie unterbrach ihn: „Mit Käse, richtig?“, doch ihre Stimme klang keines Wegs freundlich, eher zornig. Er nickte nur. Als sie ihn den Rücken zu wand und er ihren Rücken sah, ihre kupferfarbenen, lockigen Haaren und die starke Haltung, brachte er sie auf einmal in Verbindung mit Anastasia. Schwachsinn, dachte er sich. und lächelte sie an, als sie ihn den Kaffee und das Brötchen hin stellte. „Heute ja sogar mit Tasse“, neckte er sie. sie zuckte mit den Schultern. Und kassierte nur das Geld, auch obwohl er ihr Trinkgeld gab, nahm sie es nicht an und schob es ihn zurück, bevor sie ihn den Rücken zu wand. Er beobachtete sie die ganze Zeit wie sie ihre Arbeit tat und die anderen Kunden freundlich bediente, nur zu ihr war sie motzig gewesen, wieso? Er legte seine Stirn in falten und nippte an seinen Kaffee. Nach einer weile verließ er den Laden, legte auf den Tisch noch 2 Euro hin, als Trinkgeld, was sie ja abgelehnt hatte.

Anastasias Blick folgte ihn, sie blutete von innen, niemals zuvor hatte jemand sie so sehr verletzt und man hatte sie schon wirklich oft verletzt.

Kevin wollte nicht nach Hause, er hatte kein Interesse daran Jasmin oder seinen Vater zu begegnen und somit schlenderte in Gedanken an Anastasia durch den gepflegten Stadtpark. Nur wieso bracht er jedes Mal wenn er an Anastasia dachte, diese blöde, eingebildete, unfreundliche Verkäuferin mit ihr in Verbindung?

Wütend trat er einen Stein weg, er kannte dieses Mädchen nicht einmal und trotzdem sehnte er sich nach ihr. Vielleicht sollte er Jasmin einfach heiraten, sie war keine schlechte Frau und die wahre Liebe, die gab es doch heut zu Tage nicht mehr, wieso aber suchte er dann so sehr nach ihr?

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.04.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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