Harry Schloßmacher

Was taugt ein Einstein im Wasser ?

 
Kleines Vorwort:
Nur Technische bzw. Super-Technische Zivilisationen können (zumindest potentiell) raumfahren und andere Zivilisationen kontakten. Auch wichtige Gründe, Landwelten zu bevorzugen.
Und: Warum ich ein Fan des Menschen bzw. der Menschheit bin ...
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WARUM  GAS- UND WASSERWELTEN  DEN  LANDWELTEN
NICHT  DAS  WASSER  REICHEN  KÖNNEN ...
 
(Untertitel: "Was taugt ein Einstein im Wasser ? ... NICHTS  ! ! ")
 
 
 
Manche behaupten, Delfine hätten ein (deutlich) weiter entwickeltes Gehirn als Menschen (quasi nur, weil sie besser im Wasser herumtollen können). Daß diese Vorstellung fast schon absurd ist, möchte ich nachfolgend belegen.
 
 
Punkt A)
 
Denn Delphine
 
- verfügen nicht über die Prägnanz und Komplexität der menschlichen Wortsprache
 
- Delfine (wie 'grundintelligente' Kraken) besitzen keine einzige Kultur
 
- haben auch keine Kunstfertigkeiten
 
- sie können nicht rechnen, schreiben + lesen
 
- Delphine haben nicht EIN technisches Gerät erfunden, entwickelt und gebaut .
 
- Gleich so auch kein einziges Bauwerk errichten können...
 
- dergleichen noch Dutzende Defizite aufweisen !
" VON DEN BESONDEREN POSITIVEN MÖGLICHKEITEN DES MENSCHEN" ganz zu schweigen - wo ich auch einen gleichnamigen Beitrag drüber geschrieben habe
 
 
 
Punkt B)
 
Delfine verfügen (wie auch die hochgelobten Kraken) anscheinend nicht über die wohl entscheidende Intelligenz, zu erkennen, daß sie im Wasser ohnehin nichts werden können (profan gesagt) !
Will heißen:
 
- Was taugt ein Einstein im Wasser ??
 
- Was ein Orchester-Dirigent  "am Bau"   (o.ä.)
 
NÄMLICH  NICHTS  ! !
 
 
Delphine, Kraken und Ähnliche  haben eben - für mich zumindest - das Pech bzw. die Unwissenheit, im falschen Medium zu agieren, wo ihre zweifellos vorhandene  GRUND-INTELLIGENZ  (so nenne ich sie einmal) nicht und nie zur Entfaltung kommen wird. 
Generell könnte hier noch gesagt werden, daß Delphine, Kraken und Ähnliche wohl unter Tieren die Intelligenz-Bestien bzw. -kings sein mögen. Aber auch nur dort; denn von tierischer zu menschlicher Intelligenz gibt es einen deutlichen Qualitäts-Unterschied (wie wir ja eben auch gesehen haben).
 
 
 
Punkt C)
 
Und selbst an Land gibt es Tiere, denen "Grund-Intelligenz" nachgesagt wird. Sie können aber 'selbst dort nichts werden' (wieder gesagt), weil sie nicht über die erforderlichen Finger, Hände + Arme verfügen (Bei entsprechend intensiven und dauerhaften Anforderungen wächst das Hirn ohnehin mit). Denn wie bereits erwähnt, genügt es auch an Land nicht, nur dort 'rumzukrebsen', um namhafte Intelligenz und später hochtechnische zu entwickeln.
 
Genügend Finger, Hände + Arme (Hirn wächst ohnehin mit) und Aufrechter Gang sind nötig, um Werkzeuge herstellen zu können und so den ersten Schritt Richtung Gehobener Intelligenz zu bewältigen. Der Grundstock zur Hochtechnischen und Supertechnischen Zivilisation ist so gelegt.  Und diese sollten angestrebt werden, um die wichtigen Naturwissenschaften voll zur Entfaltung zu bringen, um zum Beispiel
 
- Krankheit und Tod irgendwann vollständig zu besiegen
 
- raumzufahren
 
- Mikro- und Makro-Kosmos gründlichst kennenzulernen
 
- Etc., etc.
 
 
Aber zurück zum Hauptfaden:
Nicht nur
PHASE I
 
 "Auf die Bäume ihr Menschen-AFFEN "  >>  alles, was sonderlich intelligent werden will, muß  IM  URSPRUNG (!)  zwangsläufig dort rauf, um die erforderlichen Finger, Arme + Hände zu entwickeln !!
Zunächst wird damit nur im Geäst der Bäume gehangelt und rumgeturnt...  Später in
 
 
 
PHASE II
 
erfolgt in anderer Landschaft mit Vorteil/Zwang zum Aufrechten Gang die wichtige Rückbildung der nun unbequemen, unpraktischen überlangen Arme.
 
 
 
PHASE III
 
Das jetzt deutlich verkürzte Greifsystem des Ur-Menschen ist praktischer, um mit Werkzeugen (und deren Vorläufern), Waffen, Geräten (u.ä.) umzugehen. Aber dies ist wohl in dieser Phase nicht das Entscheidende ! Erstmals besteht nunmehr für die Ex-Menschen-Affen die Möglichkeit, die vorher benannten ersten Hilfs-Objekte dauerhaft mitzuführen, zu horten, etc.. Und dies ist insofern auch ein wichtiger Schritt - eine entscheidende Voraussetzung - zur Ratio-Höherbildung, weil nur durch dominierende Beschäftigung mit Werkzeugen (und deren Vorläufern), Waffen, Geräten (u.ä.) fortwährend ein Kreativ- und Denkschub erfolgt.
Mit anderen Worten: Die Baum-Menschen-Affen können zwar kurzfristig auf der Erde nit ihren Fingern, Armen + Händen Steine, Stöcke, etc., nutzen .... sobald sie aber wieder auf ihren Bäumen Schutz, Unterkunft, etc., suchen, müssen sie jene Hilfen wieder zurücklassen, damit ihre Greifsysteme wieder kletterfrei werden. So kommt es nie zu einer richtigen Beziehung zu diesen Hilfsobjekten, geschweige denn Intellekt-Erweiterung durch permanenten Gebrauch dieser Gegenstände ... 
 
Händeartige Greifsysteme alleine genügen also nicht, um sich aus einem "Grund-Denkvermögen" weiter/höher zu entwickeln. Es muß noch langer Gebrauch von Werkzeugen bzw. techn. Hilfsmitteln, Waffen, etc., unbedingt dazu kommen. Denn erst dann wird Denken mit der Zeit sich steigernd gefordert und entsprechend vergrößert sich die Gehirnleistung. Der Gebrauch nur von Steinen, Stöcken und dergleichen, ist zu simpel, zu monoton. Erst bei techn. Hilfsmitteln/Waffen setzt ein Kreativ- und Denkschub ein, der - zumindest beim Menschen - sich allmählich steigernd zur Höheren Intelligenz führte. Bei diesen techn. Hilfsmitteln und Waffen ist man ständig um Verbesserung bemüht. Bei Waffen kommt noch eine "Neuwaffe-Abwehr - Neuwaffe-Abwehr -Spirale" dazu.         
 
Ist nämlich einmal ein Werkzeug/Hilfsmittel oder eine Waffe da, dan kreisen die Gedanken der Benutzer oft um deren Verbesserungen. Eine nahezu fortwährende mentale Herausforderung und somit wichtiger Grundstock für spätere Höhere Geistesleistung.
Pazifisten hören natürlich nicht gerne, daß auch Waffen hier Bedeutung haben bzw. hatten. Aber 
 
"Was ist, ist!" 
 
würde ich mal salopp entgegnen. Außerdem geht es da um vergangene Zeiten, wo das einerseits bedauerliche Waffenhickhack andererseits eine dauernde geistige Herausforderung war, die auch menschlichen Geist beflügelte.
 
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Ohne Bäume (oder Ähnliches) also keine Entwicklung zu bemerkenswerter/außergewöhnlicher Intelligenz möglich - zumindest keine (hoch)technische !!
So wage ich nachfolgendes zu behaupten:
 
Keine Intelligenz vorhin benannter Art ist demnach anzutreffen
 
- In Wasserwelten
 
- 'Auf' Gasplaneten
 
- Auf 'Festplaneten', die deutlich größer als die Erde sind:
Weil hier die überaus starke Schwerkraft wohl alles niedrig und sehr kompakt hält. Dort wohl eher Gebüschartiges als Bäume zu erwarten sind (und das wohl immer bei dicken Stämmen).
Ob dort Affenartige rumhangeln können, wage zumindest ich zu bezweifeln. Wie soll das auch in kompakten Niedrig-Gebüschen gehen ?
Und sollte es doch Affenartige dort geben, dann nur mit superdicken Händen + Armen ! Mit solch grobschlächtigen Greifern aber fällt es sehr schwer, Werkzeuge und dergleichen herzustellen. Sollte es dennoch gelingen, dann fehlt aber auf jeden Fall die Finger/Hände-Feinmotorik für Gehobene Technik, wie wir sie allerorts kennen. Vielleicht und höchstens die Herstellung von primitiven Hilfs-Objekten unterer Schublade wären noch möglich)
 
So messe ich dem Leben auf erdähnlichen Planeten erheblich mehr Bedeutung zu als jenem auf Gasplaneten und in Wasserwelten...
 
 
 
Punkt D)
 
Intelligenz ist natürlich auch eine Definitionsfrage. Aber für mich hauptsächlich eine Frage des (Mindest-)Anspruches. Mir imponiert
eben nur Intelligenz, die es (zumindest potentiell) schafft:
 
   a) Das Weltall zu erkennen, erforschen und erkunden...
 
   b) Vielleicht auch das Weltall mit der Zeit zu besiedeln...
 
   c) Zumindest Instrumente herzustellen, die Kontakte mit Außerirdischen ermöglichen könnten...
 
   d) Auch den Mikro-Kosmos bis zum geht nicht mehr zu erforschen...
 
   e) Tolle, effektive Rechner herzustellen, um (auf der Basis der eingehenden Werte aus Mikro- und Makro-Kosmos) aussagekräftige, weiterführende
   Computer-Simulationen und -Szenarien zu erstellen...
 
   f) Zumindest sich zu fragen, ob es einen Gott gibt? (...und dann entsprechend darüber diskutieren kann)...
 
   ETC..
 
Im davor genannten Sinne bin ich auch gerne anthropozentrisch - eben vom Menschen ausgehend.
Noch mehr:
Bin sogar ein Fan des Menschen und der Menschheit, was diese vorgenannten Dinge betrifft ! Jene ungeahnten (einmaligen ? ) Möglichkeiten lassen - für mich jedenfalls - auch die Schwächen des Menschseins verblassen ...
 
Wer sich aber damit begnügt, daß Wasser-Wesen ihre Bahnen durch's Wasser (inclusive Brechungsindex) berechnen können (wenn auch anscheinend excellent) ... bitte schön, es sei ihm gegönnt - meine Welt ist es jedoch nicht.
Und zudem: Hätten alle Menschen der Erde (mit ihren unendlich vielen Könnern und Spezialisten) nur die Aufgabe (und überhaupt den Willen), beste Wasser-Bahnberechnungen zu erstellen - wir würden gar die Delfine (diese Wasserkünstler) noch um Längen schlagen ! Davon bin ich überzeugt...
 
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copyright 2003 by  Harry Schloßmacher
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.06.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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