Esra Kurt

Das Treffen der maskierten Rächer

Die maskierte Rächerin Ultima V stand vor dem Café "Literä" in New Vienna. Sie wartete auf ihrem Kumpel David Mask, der ein maskierter Enterich war. Denn sie hatten ein Treffen im Café Literä ausgemacht, um sich besser kennen zu lernen "Wo bleibt er denn, dieser David?", sagte Ultima V ungeduldig. Denn sie wartete auf den Erpel eine Stunde lang.
Erst nach anderthalb Stunden kam David Mask.
Ultima V blickte ein bisschen zornig zu David und trat mit ihrem rechten Fuß hin und her auf dem Boden. "Wo warst du denn?", fragte Ultima V ein bisschen wütend. Dabei starrte sie David rot anlaufend an.
David Mask bekam vor lauter Furcht vor seinem Gegenüber Schweißausbrüche. Dann stotterte er: "Tut mir leid, dass ich zu spät gekommen bin. Ich musste noch einen Bösewicht bekämpfen und konnte nicht pünktlich kommen."
Ultima V beruhigte sich wieder und entschuldigte sich bei David, weil sie ihn zornig angestarrt hatte. David Mask vergab Ultima V. Danach gingen die maskierten Rächer in das Café hinein. Anschließend setzten sie sich auf Tisch Nummer zwei des Cafés und bestellten Kakao und Schokoladenkuchen als ein Kellner kam.
Während die Ultima V und David Mask auf ihre Bestellungen warteten, saßen sie erst einmal still da und sagten nichts. Sie guckten sich nur an.
Ultima V und David Mask blickten tief in ihre Augen. So, als würde der Erindruck entstehen, dass sie verliebt wären. Waren sie aber nicht!
Ultima V und David Mask waren nur einfache Kumpel, die sich näher kennen lernen wollten. Denn sie kannten sich erst seit dem Maskenball, der vor einer Woche stattfand. Ultima V hatte David Mask vor der Getränkeausgabe kennen gelernt. Seitdem waren sie richtige Freunde. Doch sie kannten sich noch nicht so richtig, wie Freunde sich eben kennen.
Deswegen hatten sie ausgemacht, sich im Café Literä in New Vienna zu treffen. Nun waren sie dort. Als der Kakao und der Kuchen vom Kellner gebracht  und auf Tisch Nummer zwei gestellt wurden, begannen sich Ultima V und David Mask sich zu unterhalten. Sie ließen den Kuchen erst einmal beiseite, weil es ist ja unhöflich mit vollem Mund zu sprechen.
Sie unterhielten sich über Themen, die sie näher zum Kennenlernen bringen sollten. „Wie alt bist du?“, fragte Ultima V David Mask und schaute ihn dabei an. David überlegte angstregt, weil er nicht zu gut im Merken von Geburtsdaten war. Dann fiel ihm die Antwort an und sagte es Ultima V:
„Ich bin jetzt 20 Jahre alt und wie alt bist du?“ Ultima V brauchte nicht lange zu überlegen und schon viel ihr die Antwort ein. Sie antwortete: „Ich bin jetzt 16 Jahre alt. Ich habe gar nicht gewusst, dass du älter bist als ich. Denn du siehst so jung und hübsch aus.“
David lächelte bei diesem Kompliment. Und fühlte sich geehrt, wegen seines jungen Aussehens. Danach kam ein Themawechsel. Übers Alter wurde nicht mehr geredet, sondern über Hobbys.
„Welches Hobby hast du denn?“, fragte David Mask. Ultima V grübelte ein bisschen, weil sie hatte viele Hobbys. Dann kam ein Kommentar:
„Meine Hobbys sind: Das Spielen von Volleyball, Sport und Vorbilder aus der Literatur.“ David Mask blickte interessiert. Sein Hobby waren auch Volleyball, Sport und Vorbilder aus der Literatur. Da dachte er sich: „Was für ein schöner Zufall!“
David hackte dann nach in der Sache „Vorbilder“. Er stellte Ultima V eine Frage. Diese Frage hatte den Inhalt über die Lieblingsautoren von Ultima V.
Ultima V sagte David Mask, dass die Schriftsteller Cornelius Böhme, Cornelia Fun und Julius Dicht ihre Lieblinge waren. Außerdem erwähnte sie, dass die Bücher „Der Schatten der Rosen“, „Die Nixenkinder“ und „Der heimtückische Biss“ die Lieblingsbücher von ihr waren. Und diese Bücher wurden von Ultima Vs Lieblingsautoren geschrieben.
„Klingt sehr interessant“, rief David Mask. Er hörte Ultima V bei der Sache Literatur gut zu, weil er selber – wie schon gesagt – Vorbilder aus der Literatur mochte.
Und bei diesem Gerede stellte sich schon wieder ein Zufall heraus. David Mask mochte auch Cornelius Böhme, Cornelia Fun und Julius Dicht.
Damit Ultima V diesen schönen Zufall merkte, umarmte David Mask die maskierte Rächerin ganz fest. „Ich habe dieselben Vorbilder wie du, Ultima V“, flüsterte David Mask.
Ultima freute sich doppelt. Einmal für die „heimliche“ Umarmung und ein zweites Mal für denschönen Zufall. Dann setzten sich die maskierten Rächer wieder hin. Danach gab wieder ein Themawechsel. Diesmal wurde über die Sache der Reiche, in denen Ultima V und David Mask lebten.
Ultima V lebte im Silbernen Reich. David Mask lebte im Toonischen Kaiserreich. Darüber unterhielten sich die maskierten Rächer jetzt. "Wer regiert eigentlich in deinem Reich?", fragte David Mask Ultima V.
Ultima V schilderte ihrem Freund, dass das Reich, in dem sie lebte von einer Königin namens Selena regiert wurde. Zusammen mit Selenas Gatten Marius und ihrer Tochter Selena junior bildeten sie die Königsfamilie. Gemeinsam regierten sie das Silberne Reich. Ziemlich rigide, aber dafür aber sehr gut.
David Mask fand die Politik des Silbernen Reiches interessant. Er fand Politik im Allgemeinen spannend. Danach erzählte er von der Politik seines Imperiums. David Mask schilderte, dass sein Reich von der Familie des Kaisers Pitt regiert wurde. Der Oberhaupt des Reiches war Kaiser Pitt. An zweiter Stelle war seine Frau, Kaiserin Serena. Und Nummer drei an der Spitze des Toonischen Reiches war Pitts Tochter Dolly. Sie war die älteste Kaisertochter und war auch die Thronfolgerin des Imperiums.
Ultima V musste ein bisschen gähnen, weil sie Politik total langweilig fand. Dies merkte David Mask und akzeptierte es. Denn er wollte Ultima V nicht verletzen. Jetzt fand wieder ein Themawechsel statt.
Nun wollten sich Ultima V und David Mask über die Veranstaltungen der verschiedenen Reiche unterhalten. Als sie sich unterhalten wollten, kam auf einmal ein Kellner und sagte zu ihnen: "Es ist gleich Ladenschluss. Wir müssen die Tische abräumen und die Gäste müssen raus."
Ultima V und David Mask fanden es schade, dass schon Ladenschluss war und gehen mussten. Sie standen auf und gingen raus aus dem Café Literä.
Als das Café schon geschlossen hatte und die maskierten Rächer draußen waren, sagte David Mask vor dem Abschied: "Was soll's. Das Kaffeehaus ist geschlossen. Aber wir werden uns morgen auch wieder treffen, um uns besser kennenzulernen. Bist du damit einverstanden, Ultima V?"
Ultima V nickte. Dann trennten sich die Wege von den maskierten Rächern. Aber morgen werden sie sich wieder treffen.

Esra Kurt                                     27.05.2008
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.07.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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