Yvonne Asch

Gefährliche Liebe____hinterhältiger Plan 9

Gut, sie hatte ihren Durst gestillt und es war bis dahin auch leicht gewesen, sie hatte jetzt noch eine Stunde Zeit bis sie wieder in der Schule sein musste. Wo bekam sie jetzt einen A-Test her? Klar, beim Arzt, aber dann müsste sie sich auch durch checken lassen, bzw sich eine gute Ausrede einfallen lassen müssen und wie sollte sie dies anstellen? Wenn man sie zu genau untersuchen würde, würde man her raus bekommen, dass ihr Körper in einigen Sachen anders war, das sie überhaupt anders war und außerdem brauchte nur jemand mit einer offenen blutenden Wunde in die Praxis kommen und sie könnte dann Gefahr laufen, sich zu verraten, nicht mehr unter Kontrolle zu haben, nein! Das war unmöglich... wer könnte ihr denn jetzt helfen? Hannes! Klar, Hannes hatte für alles eine Lösung und er würde ihr sicherlich auch ein A-Test besorgen können. Sie tippte also die Nummer ins Handy und hielt es an ihr Ohr. Der warme Sommerwind pustete sanft durch ihr schwarzes Haar. Es dauerte eine Zeit lang bis jemand ran ging und fast hätte sie aufgelegt, doch dann meldete er sich doch.
“Josephine?“, fragte er verwundert. Handys waren schon eine tolle Erfindung! Und das der Display auch noch die Nummer anzeigte, hatte sehr viel gutes, man musste nicht bei jeden ran gehen. „Hey Hannes, ich bräuchte deine Hilfe...“, als sie ihn ihre ganze Lage erklärt hatte, hörte sie ein Seufzen am anderen Ende der Leitung. „Du machst Sachen, wie soll ich denn jetzt für dich bitte ein A-Test besorgen?“, murmelte er fraglich in den Hörer. Josi ging zur Bank hin, die in der Einkaufsstraße stand und ließ sich auf sie nieder sinken.

„Du hast doch sonst auch immer so gute Ideen, bitte Hannes lass mich jetzt nicht hängen!“, bat sie ihn. Er grummelte so in etwa, es war ein wie-soll-ich-da-denn-nein-sagen-Grummel,

„Warum lässt du dir nicht einfach für die Stunden eine schlechte Note aufschreiben, ich meine du bist doch sonst immer so gut und bewerben musst du dich ja eh nicht!“. Das war nicht ganz die Antwort die sie erwartet hatte, es war eine ganze weile still am Telefon. „Na gut, na gut! Ich bringe dir in einer halben Stunde eines vorbei, wo bist du grade?“, gab er dann schließlich nach und Josis Augen strahlten, sie wusste auf ihren alten Freund war immer Verlass.

„Ich sitze gegen über von meiner Schule, in der Einkaufsstraße auf einer Bank!“....

tatsächlich brachte er ihr ein A-Test von einen Arzt vorbei und es war perfekt, als sie fragte wie er da ran gekommen ist, hatte er nur mit den Schultern gezuckt und was von Beziehungen gemurmelt. Sie hatte sich ausführlich bedankt, ihn noch einen Kuss auf die Wange gegeben und war dann zur ihrer Schule zurück geeilt.

Natürlich schaffte sie es nicht ganz pünktlich, sie musste nach dem sie in der Klasse keinen mehr getroffen hatte, gleich zur Aula gehen und dort hielt schon ein ziemlich dicker alter Polizeibeamte eine Rede. Sie huschte durch die Zuschauer reihen zur der Reihe hin wo ihre Klasse saß.

„Und es ist wichtig, das ihr nicht alleine in die Nähe des Waldes geht! Wir wissen nicht was es ist, oder wer er ist!...“, der Beamte schien da oben auf der Bühne gar nicht mehr aufzuhören wollen zu reden. Josephine hatte glück sie bekam einen freien Platz neben Tanja die sie auch sofort anlächelte. „Und was sagt der Arzt?“, fragte sie neugierig im Flüsterton und schaute Josi interessiert an. „Das es gar nicht mal so schlimm ist, ich kann und darf sogar wieder beim Sport mit machen!“, oh man, was war sie gut beim Lügen. Tanja schien sich wirklich darüber zu freuen. Doch Josi hörte ihr gar nicht mehr zu denn was der Mann da oben auf der Bühne ins Mikrofon sprach war interessanter: „Wir haben spuren eines Hundes gefunden in der Nähe der Leiche und Fell haben wir auch dort aufgefunden, wir gehen also davon aus das es ein Hund ist der sich vielleicht mit Tollwut angesteckt hat. Von den Spuren her, nehmen wir an das er größer ist als ein Schäferhund. Wir bitten euch also inständig drum das ihr euch von streunen Hunden fernhaltet, solltet ihr einen sichten, so meldet es bitte sofort der Polizei!!!“ was geht hier nur bitte vor? Was passiert hier in unserer Stadt seit neusten?

 

 

In dieser Nacht schlief Josi wieder schlecht sie wühlte sich von einer Seite auf die andere, ihr Bettlagen war schon völlig verwühlt.

*„Verschwinde Jäsen! Ich will dass du mich in Ruhe lässt! Ich bin nicht gut genug für dich! Ich würde dir nur schaden!“, ihre Stimme war völlig verzweifelt, Jäsen schaute Josephine verwundert und hilflos zugleich an. Dann griff er nach ihren schmalen Schultern und drückte sie fest an sich. „Nein! Du bist nicht das Problem Josi! Du musst uns retten vor diesen Monster was hier um her zieht und alles zerfleischt! Josi mein Schatz, ich habe so großes vertrauen in dich!“, seine Stimme klang völlig voller Zuversicht. Sie umklammerte ihn fester. Und plötzlich bekam sie eine Gänsehaut, das Geheule drang durch den ganzen Wald, es erreichte sogar die Beiden die in vollkommener Dunkelheit dastanden und sich fest im Arm hielten, das Heulen klang wie das eines Wolfes aber nur noch viel wütender, gieriger, es ging tief unter ihre Haut, es war mit keinen Heulen zu vergleichen was sie jemals zuvor gehört hatte. „Rette uns Josi, bitte nur du kannst es stoppen! Rette uns!“, seine Stimme, es war nicht mehr Jäsen der sie grade im Arm hielt und zu ihr Sprach, völlig steif schaute sie zu ihn hoch, ganz langsam konnte sie nur ihren Kopf heben, wie konnte dies sein? Und dann schaute sie wirklich in seine Augen. „Julius?“, sprach sie seinen Namen aus, sie konnte es nicht glauben. Liebevoll streichelte er ihr such das Haar und schaute sie wie sein kleines Mädchen an, dass er um alles auf dieser Welt beschützen musste. „Ja, mein Engel, ich liebe dich so sehr!“, seine Worte hörten sich so gut an, so verdammt gut. Sie lächelte und drückte ihren Kopf an seinen Oberkörper, er fühlte sich so gut an, er gab ihr Sicherheit! Er lebte! Alles sie seine Hand durch ihr Haar streicheln spürte, hob sie wieder ihren Kopf, dann erschrak sie, als sie in die schwarzen Augen von Herr Steiner schaute der sie fest im Arm hielt und ihr durch das Haar streichelt, Blut klebte an seinen Lippen und seine Augen waren so schwarz wie Edelholz. „Ich liebe dich auch Josi...“, flüsterte er ihr zu und wieder drang das Heulen zu ihr durch aber nun war es noch viel näher und sie konnte spüren wie „ES“ nur darauf wartete sie zu fassen und zu zerfleischen. Sie wollte weg rennen, doch Herr Steiner ließ sie nicht, er hielt sie ganz fest an sich. „Fürchte dich nicht, fürchte dich nicht, fürchte dich nicht...“, immer wieder flüsterte er ihr die Worte zu gefolgt von einen Lachen, was so voller Freude war...*

Schweiß gebadet wachte sie auf, ihre Haare klebten an der Stirn und ihr Herz raste, schnell griff sie nach den Lichtschalter der kleinen Lampe an ihren Bett und als das Licht ihr kleines Schlafzimmer erhellte und sie sah das sie alleine war und nichts auf sie lauerte, konnte sie wieder ruhig atmen. Aber es dauerte bis sie sich wieder völlig beruhigt hatte, der Traum war gemein gewesen und sie verstand den Sinn ihres Traumes nicht, vielleicht träumte sie von den Drei Männern, weil diese sie in Moment am meisten beschäftigten? Oder steckte da vielleicht doch mehr hinter? Sie wusste es nicht. jedenfalls konnte sie in dieser Nacht nicht schlafen, erst als die Sonne am Horizont stand und der Morgen angebrochen war, fand sie wieder einen ruhigen schlaf, ein Glück war heute Samstag und sie konnte aus schlafen.

 

„Wir müssen sie in eine Falle locken!“, die Stimme von Clemens klang tot ernst, ihn war die Sache auch ernst, er wollte dieses Mädchen so schnell es ging los werden und er verstand seinen Kollegen nicht, das er noch nicht einmal den Versuch gemacht hatte sie aus zu schalten. Leonardo trank einen Schluck von seinen Kaffee, die Mittagssonne brannte heiß auf die Beiden Männer nieder die in einen kleinen Kaffee saßen und sich Gedanken um Josephine machten. Das Cafe war nicht sehr voll, sicherlich waren die meisten Leute bei so einen schönen Wetter schwimmen, noch dazu war es Samstag. „Ich kann sie nicht so einfach aus den Weg räumen und das weist du auch!“, Leo war schon fast zornig darüber, es klang ja fast so als machte Clemens ihn Vorwürfe. Der dicke Mann schüttelte den Kopf und schob sich die Gabel mit einem Stück von der  Schokotorte drauf, in den Mund. „Ich weis, ich weis…“, murmelte er mit vollem Mund. Leonardo sah ihn überlegend an dann fuhr er fort: „ich habe schon eine Idee, ich werde mir ihr Vertrauen erschleichen und du wirst mir dabei helfen!“.

Clemens schaute seinen Kollegen neugierig an. „und wie stellst du dir dies vor?“, fragte er verwundert. „Wir locken sie in eine Falle, sie muss ihre Zähne zeigen und ich werde ihr zur Hilfe kommen, da du sie fast getötet hättest, na ja ich werde sie retten und sie wird mir ihr kleines Geheimnis anvertrauen!“, schoss es aus Herr Steiner  her raus, Clemens musste erst einmal darüber nach denken und die ganze Idee verarbeiten, dann zog er eine Augenbraue hoch und schaute Leonardo an. „Ich soll sie also angreifen, ja? Und du meinst ich habe mich dann noch unter Kontrolle wenn ich erst einmal verwandelt bin und Fleisch wittere?“, fragte Clemens, er klang ganz und gar nicht von der Idee überzeugt. Leo nickte. „Ja, du greifst sie an und ich werde ihr zur Hilfe kommen, denk dran nicht du würdest sie zerfleischen, sie würde dich zerfleischen, wenn sie wirklich das ist was wir befürchten…“, murmelte er und winkte die Kellnerin her ran, um gleich bezahlen zu können.

 

Das Klingeln an ihrer Tür ließ sie aufhorchen, sie fragte sich wer was von ihr wollen würde. Hannes konnte sie ausschließen, dies war nicht seine Zeit, er kam wenn ja nur mitten in der Nacht. Aber trotzdem schlürfte sie zur Tür, sie trug nur eine Jogginghose und ein schlapper T-Shirt, selbst ihr Haar hatte sie noch nicht mal gekämmt. Etwas verschlafen öffnete sie die Haustür und schaute nun verwundert Jäsen an der sie lieb anlächelte. „Na, außen Bett gefallen?“, fragte sie und musterte sie lächelnd, es war nicht so ein Lächeln, das es spöttisch war, sondern eher freundlich. „Ja, ich bin eben erst aufgestanden. Was willst du denn?“, fragte sie noch etwas verschlafen, natürlich sagte sie ihn nicht das sie nicht wirklich geschlafen hatte und eher an Schlafmangel litt. „Heute Abend feiert Tanja doch ihren Geburtstag und sie fragt ob ich dich nicht irgendwie dazu überreden kann mit zu kommen…“, man merkte richtig das Jäsen nicht so ganz wusste wie er es anfangen sollte. Josephine fand dass es mal was anderes war, den sonst so selbstbewussten Jäsen, nun so verlegen da stehen zu sehen, ob es ihn noch peinlich war wegen gestern? Sie hoffte es. „Nein, ich habe keine Lust!“, sagte sie nur und wollte die Tür grade wieder schließen, doch Jäsen stellte sein Fuß dazwischen. „Warum nicht?“, fragte er nun hastig. Sie hörte auf die Tür zu zuziehen. „Ich meine, wieso verschließt du dich vor allem Menschen so??“, fragte er sie. „Tue ich nicht“, doch sie tat es und sie wusste es selber auch. „Doch das tust du! Komm bitte mit, ich brauche noch eine nette Begleitung!“, bat er sie und seine Stimme klang nun zuckersüß. Einen Moment lang, überlegte sie sogar nicht doch mit zu gehen. Aber dann vielen ihr zehntausend Dinge ein die dagegen sprachen. Sie schüttelte den Kopf. „Nein, danke, ich muss Morgen arbeiten!“.

Er schaute sie eindringlich an, fast so als wollte er prüfen, dass sie auch grade die Wahrheit sagte. „Wenn du es dir anders überlegst, du weist ja wo du mich findest, ich werde so um 20 Uhr losgehen!“. Sie nickte und nahm es damit zur Kenntnis. „Wie geht es deinen Fuß?“, fragte er sie, wollte er vielleicht das Gespräch noch nicht als beendet sehen? Sie schaute ihn misstrauisch an. „Gut, gut“, sagte sie schnell dann wollte sie das Thema als beendet wissen und sagte schnell: „Ich hab Wasser auf den Herd, es müsste bereits kochen! Wir sehen uns ja.“ Er verstand und nickte, nahm sein Fuß aus den Türrahmen und trat zur Seite. „Ja, wir sehen uns!“, damit drehte er sich um und verschwand die Treppen hoch, Josi schaute ihn noch hinter her. Hörte er eigentlich nie auf sie zu nerven?

Die Zeit wollte nicht vergehen und Josi schaute immer wieder zur Uhr es war halb 7, dann war es zehn nach halb 7 und dann viertel vor… sollte ich vielleicht doch mit hin gehen? Was habe ich z verlieren? Sie wusste was sie z verlieren hatte, aber sie hatte es auch satt, sich ewig hier ein zu sperren und was war schon dabei wenn sie einmal auf eine solche Feier ging? Sie hatte erst Blut zu sich genommen, also konnte doch nichts passieren oder? Irgendwie wusste sie dass es nicht in Ordnung war hin zu gehen, aber denn noch machte sie sich fertig und sie wollte gut aus sehen, aus welchen Grund eigentlich? Wen wollte sie denn beeindrucken? Sie zog den schwarzen Kajal fein entlang und setzte dann noch etwas, zart braunen Liedschatten auf. Lange hatte sie überlegt was sie anziehen sollte, dann hatte sie sich doch für den schwarzen, Knie langen Knitterrock entschieden, dazu eine rote Seidenbluse, ein  Knopf würde sie auflassen und ihren Körper etwas zu betonen. Sie sah nicht schlecht aus, der Rock und die Bluse passten irgendwie zu ihrer Erscheinung, es wirkte zwar sexy aber es war auch nicht zu gewagt, es verdeckte noch genug, um etwas Fantasie anzuspielen. Sollte sie jetzt wirklich gehen? Sie hatte doch noch nicht mal ein Geschenk oder? Das würde sie schnell auf den Weg dort hin besorgen. Als Josi zur Uhr schaute, glaubte sie es kaum es war 20 Uhr, eben wollte die Zeit nicht vergehen und dann raste sie plötzlich an ihr vorbei, schnell zog sie sich noch passende Schuhe und dann eilte sie hinaus in das Treppenhaus. Grade als sie die Tür zu zog, hörte sie wie unten die Haustür ins Schloss fiel. Verdammt ist der Pünktlich…

Schnell huschte sie die Treppen hinunter und riss die Tür auf, sie sah wie Jäsen grade über die Straße gehen wollte. „Hey! Jäsen! Warte! Ich komme mit!“, schrie sie ihn hinter her. Als er Josephines Stimme hörte musste er lächeln, er hätte nicht erwartet dass sie doch noch mit kommt, lässig drehte er sich um und winkte ihr zu. Sie kam auf ihn zu und er musterte sie gründlich. Es verschlug ihn fast die Sprache, so wunderschön war sie, ihre langen, schlanken Beine, die hohen Schuhe, dieser Gang und ihre Augen die ihn neugierig anblickten. „Schön, dass du doch mit kommst!“, gab er zu und konnte noch immer nicht seinen Blick von ihr lassen. Sie genoss es richtig dass er sie so ansah. „Ja, was soll’s, dann bin ich Morgen halt etwas müde auf Arbeit.“, gab sie zu und Beide gingen Richtung S-Bahn. „Was arbeitest du denn?“, fragte er neugierig und riss seinen Blick endlich von ihr los, sie hatte ihn einfach gefesselt. Diese Ausstrahlung die sie besaß, war unbeschreiblich. „Hmm… unwichtig…“, wich sie seiner Frage aus. „Wenn du meinst… Schön das du mich doch begleitest“, gestand er ihr. Sie sagte erst nichts dann schaute sie lachend an. „Ich gehe nicht als deine Begleitung dahin, was denkst du eigentlich? Du hältst dich auch für unwiderstehlich, was?“, sagte sie neckend und musterte ihn von der Seite. Er schaute sie nachdenklich an. „Nein, tue ich nicht! ich weis was unwiderstehlich ist!“, gab er zu. Sie schaute ihn nun interessiert an. „So und was wäre das?“, sie blieb stehen und schaute ihn noch immer interessiert an. Er holte noch mal tief Luft dann blieb er auch stehen, griff nach ihrem Arm und zog sie an sich ran, sie war so verwirrt über seine Handlung und so verlegen das sie ihn nur mit großen Augen anschauen konnte, er schaute ihr direkt in die eisblauen Augen, eine weile trafen sich deren Blicke nur und Beide schwiegen. Auf ihrer Haut lag eine Gänsehaut, sie spürte seinen warmen, lebendigen Atem und er roch so unwiderstehlich gut, dass es ihre Sinne schon fast berauschte. Sie durfte nicht… doch ehe sie zu Ende denken konnte, senkte er seinen Körper zu den ihren hinunter und flüsterte ihr etwas ins Ohr: „Ich weis ganz genau was unwiderstehlich ist!“. Nun war ihr ganzer Körper von einer Gänsehaut umspielt, ihr Herz raste und sie wurde Puderrot. Er ließ vorsichtig ihren Arm los und schaute die völlig ernst an, ihre Augen flackerten und ihr Wangen waren noch immer rot. Er konnte nicht anders als…

„Du brauchst gar nicht zu erröten, Naseweis! Dich meinte ich damit sicherlich nicht!!“,

sagte er lachend, ihr Herz rast noch immer und denn noch nahm sie seine Worte zu Kenntnis sauer sah sie ihn an. „Das ist mir schon klar!“, zickte sie ihn an. Er grinste und setzte seinen Weg fort. „Gut, dann habe ich es mir sicherlich auch nur eingebildet das du für einen kurzen Moment, richtig verlegen warst!“, neckte er sie weiter. Sie stand noch immer da, langsam kam sie wieder zu sich und eilte ihn hinter her, noch immer hatte sie den Geruch seines Blutes im Kopf, er roch genauso wie in ihrem Traum. „Du kannst mich mal!“, sagte sie nur und war wieder neben ihn. Er schielte sie von der Seite an. „Was?...“, fragte er ernst und sah sie noch immer an. „Lecken?“. Jetzt spürte sie wie Wut sich in ihr breit machte. „Du kannst mich mal!!“, ihre Stimme war nun noch wütender. „Ja, was denn? Lecken?“, sein Grinsen war nun noch breiter geworden. „Als ob du das könntest!“, murmelte sie und ging etwas schneller. „Du meine Zunge kann Sachen anstellen, davon träumst du nur, du würdest meinen Namen schreien!“, sagte er nun lauter damit sie ihn da vorne auch hörte. Puderrot lief sie weiter. Was war nur mit ihr los? Sie ist doch kein Teenager mehr! Und trotzdem machte er sie verlegen. Eine Frau die mit ihren Kinderwagen grade an Jäsen vorbei ging, warf ihn einen entsetzten Blick zu, aber Jäsen ignorierte ihn gekonnt. „Josi, nun komm schon, tu nicht so ernst!“, rief er ihr nach, doch ihre Schritte wurden nicht langsamer. Waaa…  der kann mich mal! Der soll endlich erwachsen werden! Warum lässt der mich nicht einfach in Ruhe?

 

Leonardo stand vor der Haustür von Josephine, er roch sie er roch wie sie über die Straße gegangen war und das sie nicht alleine ist. Jäsen ist bei ihr. Herr Steiners Blick verfinsterte sich. dieser Junge! Der soll bloß nicht meinen Plan zu Nichte machen! Der ist mir sowieso ein Dorn in den Augen, vielleicht sollte ich ihn aus dem Weg schaffen!!

 

Aber erst einmal wollte er sich um seinen ausgedachten und noch lang geplanten Plan kümmern, sie würde ihn schon bald blind vertrauen und er würde der Einzige sein, den sie hatte, den sie ihr Vertrauen schenken würde und dann… ja, dann würde er sie zerquetschen… wie ein überflüssiges Insekt! Und er würde es genießen. Schade drum dass sie solch eine Schönheit ist, aber auf dieser Welt war kein Platz, entweder sie oder er. So war es nun einmal. Und er zog doch eher sich vor!

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.07.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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