Josephine Schröder

Schönes,armes Thailand

Wir kamen endlich in Bangkok an. Mir taten die Beine weh, vom stundenlangen sitzen im Flieger. Neugierig reckte ich die Nase nach draußen. Mir kam ein Schwall von Lärm, schwüler Hitze und Smok entgegen. Die Stadt sah irgendwie grau aus, zu viele Abgase. Manche der Droschkenfahrer hatten Atemschutzmasken auf.
Im Flughafen selbst hingen bei verschiedenen Ständen gebratene , gebackene Enten.
Es ging zunächst mit dem Flugzeug weiter nach Koh Samui. Der Flughafen dort war sehr klein, auf dem Laufband kamen mir zwischen Palmen meine Koffer entgegen. Dann ging es ab mit einem Bus in das Hotel. Das Hotel bestand aus diversen Bungalows und lag direkt am Meer. Es war wunderschön dort, sehr heiß, blauer Himmel, einfach traumhaft. Der Bungalow war schön ausgestattet, hatte eine kleine Terrasse und lag mitten unter Palmen. An der Eingangtür starrten mich zwei große Reptilienaugen an. "Was ist das, eine Schlange?" Nein, es war ein Reptil mit 4 Beinen, eine Art übergroßer Gecko mit Saugnäpfen an den Füßen.
Er war sehr friedlich, ich hatte keine Angst vor dem Tier.
Das Personal im Hotel war sehr freundlich und zuvorkommend. Es gab dort einen deutschsprachigen Reiseführer, welcher später die Sehenswürdigkeiten, Möglichkeiten, Ausflugsziele bekannt gab.
Frühstück gab es in der Bar , direkt mit Ausblick auf das Meer. Es war reichhaltig, geprägt von zahlreichen Obstsorten, für jeden war etwas dabei.
In das Zentrum von Koh Samui konnte man mit kleinen Bussen fahren. Diese waren recht preiswert. Im Zentrum gab es viele Läden, Märkte, Lokale. In den Lokalen konnte man leckeren Fisch, wie Red Snapper essen. Ein Paradies für Freunde der Meeresfrüchte.
Es gab einen riesigen Supermarkt , klimatisiert, mit diversen Waren. Dort gab es alles, was man brauchte und konnte dort auch essen.
Auf der Straße und in den Bar`s gab es viele Prostituierte. Hierbei handelte es sich um diverse Frauen , welche sich den Männern (Touristen)auf der Straße anboten. Man sah diverse,ältere ,europäische Männer mit jungen thailändischen Frauen, teilweise sogar gleich mit zwei Frauen an der Seite. Hierbei kam die Armut der thailändischen Bevölkerung zum Ausdruck. Traurig, aber war!!!!
Ich lieh mir einen Motorroller aus und erkundigte die Insel. Hierbei kam ich an einen Schmetterlingsgarten vorbei. Ich stellte den Roller ab und betrat den Garten. Es war wunderschön dort, überall flogen in dem mit einem Netz umspannten Garten die buntesten Schmetterlinge herum. Man konnte Raupen, Puppen und andere Insekten beoachten. Ein Erlebnis, was ich nicht missen möchte.
Nach dem Butterflygarden besuchte ich ein Mönchskloster. Beindruckend war die riesige Buddastatue, welche über eine weitläufige Treppe zu erreichen war. Hierbei sollte man die Schuhe ausziehen, was für mich ein Akt der Selbstverständlichkeit war, schliesslich hat man die Kultur des Landes zu akzeptieren.
Ich sah Mönche beim beten, diverse Statuen und einen Opferstock.
Am nächsten Tag machte ich eine Schnorcheltour mit, das heisst mit dem Boot rausfahren aufs Meer, zu einer Insel und dort tauchen. Ich sprang voller Neugier in das Wasser und sah dann auch gleich ein paar blaue Fische mit gelben Streifen. Das Wasser war etwas trübe, nicht so klar, wie in anderen Ländern. Das enttäuschte mich ein wenig. Auch die Anzahl der Fischarten war hier nicht so hoch, vermutlich muss man dann einen tiefen Tauchgang mit einer richtigen Tauchausrüstung starten.
Es waren auch viele Seegurken zu sehen. Ich passte auf, dass ich auf keine trat, das wäre mir nicht so angenehm gewesen. Trotz allem hat das Schnorcheln jedoch großen Spaß gemacht.
Was mir in Thailand auffiel, war das Tiere dort nicht allzugut behandelt wurden. In einem Tiergeschäft sah ich diverse Hunde in Käfigen übereinanderstehen, wenn der obere sein Geschäft verrichtete, bekam der unten die Hälfte ab. Das schockierte mich zutiefst, ich verliess den Laden und beschloss in so ein Geschäft nie mehr reinzugehen.
Das Wetter in Thailand konnte sich schlagartig verändern, erst war wunderschönes Wetter, plötzlich wurde es dunkel , regnete ziemlich stark, die Straßen standen unter Wasser, im nächsten Moment war wieder herrlicher Sonnenschein.
Ich unternahm noch viele Ausflüge, auf benachbarte, oder auch weiter entfernte Inseln. Es war alles sehenswert.
Kurzum , Thailand ist durchaus eine Reise wert, die Eindrücke,welche man dort gwinnt, werden nicht so schnell vergehen.
-ENDE-
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.07.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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