Yvonne Asch

Gefährliche Liebe____Männersorgen 13

Also gut, sie fasste es kurz zusammen, sie sollte ein Versuchskaninchen sein. Sukan hatte sie also nur ausgenutzt. Hmm aber er hatte nie so gewirkt als würde er sie nur ausnutzen, er war so lieb zu ihr gewesen, er hatte ihr so viel kraft damals gegeben und er hatte ihr soviel beigebracht, er hatte sie fast wie eine Tochter behandelt und als sie los ziehen wollte, hat er sie gehen lassen. Sie schaute Fiona etwas merkwürdig an, konnte sie ihr denn auch glauben? Na ja, sie hatte ja genug beweise, die ganze Akte über ihr Leben, alles was sie wichtiges erlebt hatte, stand in ihr drinnen, von da an wo sie zum Vampir geworden war und nun ein neues Leben für sie begann.
“Es ist schwer zu verstehen, dass kann ich mir durch aus vorstellen, aber sie sind wirklich sehr wichtig für den hohen Rat!“, riss sie plötzlich die junge Frau aus den Gedanken. Josi schaute verwundert auf. „Wieso?“, schoss es knapp aus ihr her raus. Fiona sah sie nur abwartend an. dann plapperte Josephine auch schon weiter: „Ich meine, gut, vielleicht bin ich etwas anders, wie sie es so schön sagten, weil mir so ein komisches Zeug in die Blutlaufbahn geraten ist, aber wieso bin ich dadurch so wichtig für den Hohen Rat? Ich meine was kann ich denn schon verändern?“. Nun lächelte Frau Lufina und trank einen Schluck vom Cappuccino, danach schob sie sich einen Keks in den Mund. „Weist du…“, fing sie an, während sie noch kaute. „wenn es wirklich stimmt  das diese Flüssigkeit das war was wir alle befürchten, dann bist du verdammt wichtig für uns, dann bist du des Rätselslösung!“. Langsam aber sicher wurde Josi ziemlich ungeduldig, warum konnte Fiona nicht endlich mal auf den Punkt kommen? „Und was für eine Lösung sollte das bitte sein??“, fragte sie genervt. Fiona erhob sich vom Sofa, trank den letzten Schluck vom Cappuccino und lächelte die junge Frau mit dem Pech, schwarzen Haar an. „Ich hole dich Morgen um 19 Uhr von hier ab, dann werden wir zusammen zu Jemanden fahren der dir alles genau erklären wird…“, dann hielt sie inne und schaute Josi in die Augen. „Ich danke dir für deine Gastfreundschaft  und für die leckeren Kekse, jetzt muss ich leider los!“. Josephine dachte sie höre nicht richtig, erst sie heiß machen auf  das was sie zu erzählen hatte und dann nur die Hälfte erzählen! Sie erhob sich ebenfalls. „Fiona, du sagst mir vorher noch was ich sein soll!“, ihre Stimme war kräftig und ernst, der Ton war überhaupt nicht mehr freundlich. Ernst schaute nun Frau Lufina in die eisblauen Augen und dann schüttelte sie den Kopf. „Tut mir Leid, das darf ich nicht. Morgen wirst du alles erfahren!“, und mit diesen Satz ging sie Richtung Tür. Josephine wollte dies nicht dulden, wie konnte  man nur so sein? Wie konnte sie glauben, einfach so in ihre Wohnung zu kommen, ihr etwas zu erzählen was sie alles viel anders sehen ließ und dann einfach verschwinden und sie mit der halben Wahrheit hier stehen zu lassen?

„Halt!!!“, schrie sie ihr nun hinter her und schritt ebenfalls auf die Tür zu. Der Vampsec drehte sich nicht einmal um. „Es tut mir Leid aber so ist das nun ein mal, du musst dich bis Morgen gedulden!“, damit öffnete Fiona die Tür und verschwand einfach so nach Draußen.

Vollkommen wirr stand Josephine nun da. Was hatte das nur alles zu bedeuten?

An liebsten wäre sie hinter her gerannt und hätte es wenn nötig aus Fiona her raus gequetscht aber das hätte wohl möglich nichts gebracht außer einen Haufen Ärger. Also beließ sie damit bleiben und rutschte auf den Sessel zurück, die Akte hatte der Vampsec mitgenommen.

Was sollte sie jetzt tun? Sie musste sich ablenken und den Kopf etwas frei bekommen,

also schnappte sie sich ihre Schlittschuhe und verschwand ins Treppenhaus.

 

Die Eishalle war wie immer nicht abgeschlossen so konnte sie zum Glück etwas üben.

Sie schnürte die Schuhe fest zu und begab sich auf das dicke Eis. Etwas laufen, dass würde ihr nun gewiss gut tun. Hier war sie ungestört und sie konnte sich ganz der Musik hingeben.

Sie schaltete den CD- Player an und machte das Lied an zu den sie auftreten würde. dann wärmte sie sich erst einmal, mit ein paar leichten Übungen auf, das Lied war auf Repeat gestellt und wieder holte sich so mit wenn es zu Ende war, von alleine. Sie war also wichtig für den hohen Rat! Sie lebte doch nun schon so verdammt lange, wieso kam man denn jetzt erst zu ihr damit an und ließ sie ein leben lang im Glauben, sie wäre nichts Weiteres als ein normaler Vampir? Vielleicht würde sie ja Morgen mehr verstehen. Sukan und sie hintergangen? Das konnte sie sich kaum vorstellen und es machte sie unendlich traurig, nach den Tod ihrer Eltern hatte sie bei ihn jemanden gefunden der ihr Geborgenheit gab, der sie beschützte und sie vielleicht sogar auch erzog? Aber nun sollte das alles gar nicht echt gewesen sein. Es trieb ihr die Tränen in die Augen, denn es verletzte sie so sehr. Sie hatte Sukan sehr gemocht. Damals hatte er ihr erzählt das er Menschen ebenfalls achtete und das er nie einen unschuldigen Menschen töten würde, von Sukan hatte sie gelernt Menschen in die Seele zu schauen, wenn sie wollte, von Sukan hatte sie gelernt nur die schlechten zu töten und jetzt hieß es, er hätte die Vampire auf ihre Familie gehetzt um an ihr her ran zu kommen, um sich ihr vertrauen zu erschleichen? Und sie hatte ihn vertraut!

Leonardo lächelte als er sie da auf den Eis laufen sah, er hatte gewusst das sie nicht krank war und er hatte es sich gedacht, sie hier zu treffen. Aber schon alleine so wie sie grade lief, konnte man ihr ansehen das sie durch einander war. Sie lief viel zu hektisch und zu unkonzentriet. Ein kleines Lächeln legte sich auf sein Gesicht, es war nur gut für ihn, wenn sie Kummer hatte.

Er ging ans Geländer der Eisfläche und lehnte sich an. „Dich bedrückt was, du läufst zu hektisch“, sagte er dann zu ihr, um auf sich aufmerksam machen. Erschrocken durch seine Anwesenheit zuckte sie zusammen und verlor das Gleichgewicht. Sie viel zu Boden und schlitterte noch etwas auf den Eis entlang dann blieb sie liegen und fluchte laut. Nichts schien zu gelingen. Sie war doch grade sowieso schon so nahe am Wasser gebaut, wieso musste er jetzt auch noch hier sein und sie so durch einander sehen. Tränen liefen an ihren Wangen hinab und sie traute sich nicht ihren Kopf zu heben um zu ihn zu schauen er sollte ihren Kummer nicht bemerken. Aber Leonardo hatte es schon gleich bemerkt, er kam auf die Eisfläche und ging vorsichtig zu ihr hin, selbst auf den Eis, waren seine Schritte völlig sicher.

„Nein… Geh bitte weg“, ihre Stimme vibrierte. Er lächelte und hockte sich zu ihr hinunter, legte seine Hand auf ihren Rücken und zog sie zu sich hoch, so dass sie auf den Knien saß, aber ihren Kopf hatte sie noch immer gesenkt, sie wollte ihn nicht ansehen. Zärtlich hob er ihr Kinn mit seinen Fingern an. „Was ist los mit dir, Josi?“, fragte er leise und schaute nun in ihre Tränen gefüllte Augen. Sie schämte sie für ihre Tränen und wollte weg sehen doch er ließ es nicht zu. „Kleines, du brauchst deinen Kummer nicht zu verbergen, ich bin für dich da!“, sagte er zärtlich und lächelte sie liebevoll an. Sie war so durch einander aber es tat gut, dass er grade bei ihr war und sie fest hielt und dann schlank er sanft seinen Arme um sie und drückte sie an sich, sie ließ es geschehen und dieser enge Kontakt, ließ sie nur noch mehr weinen, sie fühlte sich sicher und geborgen. Weinend lag sie fast in seinen Armen und er hielt sie fest an sich, fuhr ihr mit der einen Hand zärtlich durchs Haar und mit der anderen, streichelte er sanft ihren Rücken. Sie ließ ihren Tränen freien lauf. „Was ist mit dir?“, flüsterte er nun zärtlich in ihr Ohr. Sein Atem war warm und er kribbelte auf ihrer Haut, als sie einatmete, roch sie wieder nichts, gar nichts. Wieso nicht?? er musste doch nach irgendetwas riechen?

Aber er schien keinen Geruch zu haben, das lenkte sie so sehr ab, dass sie sogar auf hörte zu weinen und sie lag nun ganz ruhig in seinen Armen. Er hielt sie jedoch noch immer fest. Bis sie sich aus seinen Armen entwendete und ihn nun in die Augen schaute, da lag wieder ein schwarzer Schleier in seinen Augen, sie starrte ihn tief in die seine. „Alles okay mit dir?“, fragte er sie nun sanft. Sie nickte vorsichtig. „Ja, ähmm… Danke, ich hatte nur einen kleinen Aussetzer“, versuchte sie sich raus zu reden, in Moment machte sie sich mehr Gedanken darum, wer er war, ob sie ihn vertrauen konnte.

„Du vertraust mir doch oder? Ich werde dein Geheimnis wirklich bewachen und es für mich behalten, das weist du hoffe ich!“, sagte er nun und schaute sie ganz fest an. sie nickte. „Ja, das weis ich…“, sagte sie und versuchte sich auf die Beine zu kämpfen. Doch zu zittrig waren ihr Beine und als sie grade wieder auf den Füßen stand, verlor sie das Gleich Gewicht. Doch Leo fing sie auf, er war bereits auch aufgestanden. Sanft hielt er sie fest und streichelte ihr dann zärtlich durchs Haar. „Was hast du?“, fragte er sie besorgt, er spürte wie unruhig sie war. „Nichts…“, log sie. sie waren sich verdammt nah und er konnte spüren wie ihr Herz raste. Wieso tat seine Nähe so verdammt gut? Noch ehe sie nachdenken konnte spürte sie wie er ihren Kopf an hob und ihr wieder tief in die Augen schaute. „Du brauchst dich nicht mehr alleine zu fühlen“, flüsterte er ihr zu, während er seinen Kopf senkte und seine Augen schloss. Sie spürte wie sie errötete und dann schloss sie ebenfalls ihre Augen, war sie Verrückt? Fragte sie sich noch kurz, doch dann trafen seine Lippen auch schon sanft auf die ihre und er knabberte liebevoll an ihrer Unterlippe, dann küsste er sie zärtlich und drang mit seiner Zunge in ihren Mund ein. Sie war total durch einander. Fühlte sich hilflos, aber selbst wenn sie kraft gehabt hätte sich da gegen zu wehren, hätte sie es überhaupt getan? Seine Zunge massierte sanft ihre und seine Hand spielte liebevoll mit ihren Haar. Sie war vollkommen ihn verfallen und erküsste verdammt gut und gekonnt. Ewigkeiten schienen zu vergehen…

Als er sie nach Hause fuhr und vor ihrer Wohnung anhielt, schaute er sie liebevoll an. „Ist alles in Ordnung? Also fühlst du dich wohl?“, fragte Leo sie lieb. Josephine schaute etwas durch einander zu ihm. Sie nickte zaghaft. „Ja, ich denke doch…“, murmelte sie. sie wusste nicht so recht was sie von dem Kuss halten sollte ob das alles so richtig war. „Hör zu, ich bin immer für dich da, okay, kleines?“, er schaute sie so ernst und besorgt an, das es sie schon ganz unsicher machte, sie nickte wieder nur und öffnete die Autotür. „Gute Nacht!“, sagte sie nur noch dann warf sie die Tür zu und ging auf wackligen Beinen zur Tür. Was war nur los mit ihr? War das denn alles so richtig? Der Kuss hatte sie völlig durch einander gebracht und dann noch das er nicht roch… nie zu vor war sie einen Lebewesen/ Menschen begegnet der Geruchlos war. Als sie die letzte Stufe erlangte schaute sie zur ihrer Wohnungstür und sofort war ihr Kopf wieder ganz wo anders. „Was machst du vor meiner Tür, Jäsen?“, fragte sie ihn mit harter Stimme, Jäsen trug nur ne Jogginghose und ein schlapper T-Shirt. Er lächelte sie an. „Auf dich warten, ich muss mit dir reden!“, sagte er ruhig. Sie schüttelte den Kopf und wühlte in ihrer Tasche nach dem Schlüssel. „Ich denke nicht!“, lenkte sie gleich um. Er seufzte, dann ging sein Blick zu ihren Schlittschuhen. „Du warst wieder Schlittschuh laufen“, fing er an und trat nicht von der Tür beiseite. Sie schaute ihn giftig an. „Na und?“, schnauzte sie ihn nur an. er schüttelte den Kopf. „Was ich gesagt habe tut mir Leid, ich hätte es nicht sagen sollen!“, sagte er vorsichtig und trat näher zu ihr. „Du musst viel durch gemacht haben…“, fuhr er fort und trat noch einen Schritt auf sie zu, sie ging etwas zurück und prallte mit den Rücken an die Wand. Er trat nun ganz nah zu ihr und versperrte ihr den Weg mit seinen Armen in dem er sie an die Wand ab stützte. Dann sah er ihr tief in die Augen. „Ich lasse dich erst gehen wenn du mir verzeihst“, sagte er leise. Sofort drang sein Geruch in ihre Nase, sein Blut roch verdammt gut, und sie erinnerte sich sofort an den Traum, er war genauso wie sie ihn im Traum wahrgenommen hatte. Sie konnte ihn einfach nicht beschreiben. Warum ließ er sie nicht in Ruhe? Doch er hatte nicht vor sie gehen zu lassen erschaute ihr noch immer tief in ihre Augen und sie fühlte wie sich eine Gänsehaut auf ihre Haut legte. „Geh beiseite…“, stammelte sie, ihre Stimme klang völlig ohne Selbstbewusstsein, was war denn nur mit ihr los? Er schüttelte den Kopf. „Erst wirst du meine Ent…“, er konnte gar nicht zu Ende sprechen, jemand packte ihn hart an der Schulter und riss ihn beiseite, mit solcher einer Wucht das er fast die Treppen runter gefallen wäre.

Leonardo??... wurden ihre Augen groß, als sie ihn da stehen sah und er schaute völlig kalt zu Jäsen den er eben noch am Kracken gepackt hatte und weg gezogen hatte.

„Man(n) bedrängt ein Mädchen nicht!“, sagte er kühl zu Jäsen, der ihnen ebenfalls kalt ansah.

In Beiden Männer loderte Zorn und Wut und Beide fühlten sich stark. Beide starren sich tief in die Augen wie zwei Wölfe die um ihren Rang kämpften. Völlig durch einander schaute Josi von einen zum anderen. Ihr Kopf war wirr durch einander, sie spürte die Anspannung die zwischen den Männern lang und fühlte den Zorn den Beiden für einander empfanden.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.07.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Lieder eines sattvischen Engels von Angelos Ashes (Übersetzer Uwe David)



Die Idee, die vorgelegten Gedichte in eine Buchform zu bringen, kam mir eines Tages in der Meditation. Dabei verspürte ich eher den Wunsch, dem Leser ein Gefühl von Liebe und Trost zu vermitteln, als dass es ein intellektueller Prozess war. Die Lieder sind einfach gedacht und ebenso gelesen, gibt es mir das Gefühl, erfolgreich die Lücke zwischen Wissen und Werden geschlossen zu haben. Dies ist die Reise, die wir alle von unserem Verstand zum Herzen unternehmen müssen, um uns selbst und die Welt um uns herum heilen zu können. Der Titel des Buches verweist auf eine engelhafte Reinheit, die zugleich Anspruch und auch die tiefe Wirklichkeit ist, die wir alle sind. Es liegt nur an uns, diese Qualität zu entdecken und manchmal helfen dabei ein paar wenige Worte.

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