Jessica Scharf

Meredec 2

-Das habe ich doch nicht gewollt - kuckte Steffi verstört zur Tür hinaus wo Meredec gerade noch zu sehen war , das Geräusch eines Autos was ohne einmal zu halten davon fuhr, lies befürchten das dies ein wirklicher Fehler gewesen ist , so weit hatte Steffi einfach nicht gedacht gehabt , sie hatte es mal wieder völlig vermasselt , wieso musste sie sich auch in alles immer einmischen , dabei tat sie dies doch um Meredec zu schützen .

Der Flur bebte , schwere , feste Schritte näherten sich wie ein Lauffeuer ,mit brennender Wut knallte die Tür gegen die Wand und wieder ein Stück zurück

"kannst du mir mal sagen was du getan hast ?" schrie Steffi außer sich , ratlos blickte Julian vom Bett auf , er war gerade dabei einen Film sich an zu sehen und hatte es sich dabei auf dem Bett gemütlich gemacht, beide Arme hinterm Kopf verschränkt und die Beine über einander gelappt

"wer hat dich den gestochen ?" wand er sich dem Film wieder zu

"willst du mich verarschen ? Kannst du nicht einmal aufhören Frauen wie ein Stück Fieh zu behandeln ?" das war nun ein offensichtlicher Vorwurf

-Stück Fieh?- "wovon redest du ?"blinzelte er flüchtig zu ihr rüber, sie kochte , die Wut war fast schon wie Hitze , die alles um sie herum verbrannte

"ich meine Meredec , sie war so freundlich sich für mich bei dir zu endschuldigen "

"dann hat sie wirklich nicht gewusst wofür?" setzte Julian sich hin , Steffis Gesicht wurde noch härter

"mein Gott , soll ich mich bei dem Madam oh ich bin schüchtern und beleidigt , vielleicht endschuldigen ?"stand er auf

"Aja ..willst mit ner Wand reden und ihr ihren Namen geben ? Sie ist abgehauen , denkt ich habe sie absichtlich in diese peinliche Lage laufen lassen "

Julian musste unwirkürlich an fangen zu lachen , was seine Schwester noch mehr in Rage brachte

"das konntest du von Anfang an ja schon gut , Weiber aufziehen und nicht wie Menschen wirklich behandeln, da soll doch mal jemand verstehen wieso die alle dir immer unterfallen , sich auch noch in dich verlieben !" ruhig hörte Julian sich all die Vorwürfe an , von Miestkerl bis hin zum kalten Herz haber

"bist du jetzt fertig?" brummte er langsam dann doch auch etwas genervt werdend

"nein bin ich nicht !!" rief sie , schon rot angelaufen vor Wut

"so jetzt reicht es aber " stand er mit harten Schritten auf

"RAUS!!" packte sie an den Schultern , drehte sie um und beförderte sie so aus seinem Zimmer wieder raus , wo sie nun vor ner abgeschlossenen Tür stand und diese sauer an schaute .

Die ganze fahrt über war Meredec mit sich selber am ringen , sie konnte einfach nicht glauben das Steffi sie so in die Falle rennen lassen hatte , wollte sie sie etwa vor führen?

-nein das würde sie nie tun - sagte eine leise Stimme mit freundlichen Klang im hinter Grund

"nie tun? Hast du da etwas nicht mit bekommen " murmelte sie sauer , den Blick starr auf die Straße gerichtet

-vielleicht war das alles auch ein Missverständnis- wurden ihre Augen bedrückt

-ja es könnte wirklich ein Missverständnis sein !- seufzte sie, den sollte dies wirklich so sein , hatte sie ja perfekt über reagiert und die einzige Freundin die sie hatte verloren ! , im Rückspiegel prüfend einen Blick gesetzte , ob auch wirklich niemand hinter ihr war , wendete sie den Wagen wieder in die andere Richtung , das war der Vorteil an einer Landstraße, wenn kein verkehr war ,konnte man ohne Schwierigkeiten wieder wenden

-hoffentlich ist sie nicht mehr böse - versuchte sie ein Lächeln auf zu setzten , mit dem Ziel das wieder gerade zu biegen .

Julian war mittlerweile so genervt und sauer geworden , das der Film ihm keine Ablenkung mehr bot und er sich in seiner Arbeit zurück zog , verflüchtigte , den kleinen schwarzen Aktenkoffer unterm Bett hergeholt hatte er nun die Mappe mit den unterlagen in seinen Händen , sich an der Bettkante angelehnt schlug er die erste Seite auf

-ja so weit bin ich auch schon - brach er das lesen wieder ab , nach dem er über die helfe der ersten Seite las und nichts neues für ihn an Informationen hervorstach .

"OK , die Geräte sagen er muss hier in der Stadt sein !" versuchte er irgendwo welche Zusammenhänge zu finden , doch es wollte sich nicht einmal ein lausiger Zusammenhing finden lassen, nicht einen einzigen

-wieso diese Stadt ? Warum nach so vielen Jahren ? Und wieso riskierst du gefunden zu werden ?- ging sein Blick über die Fassung der Mappe, blätterte bis zur letzten Seite , wo ein Foto bei gelegt wurde , ein junger Mann , mit stechend dunklen Augen und gefährlichen Blick , schaute trotz den Fesseln direkt in die Kameralinse rein , sie waren eins mal freunde , bevor all dies geschah , bevor es so außer Kontrolle geraten war und aus seinem Freund ein Monster in Menschengestallt entstand, seid dem jagte er ihn , beauftragt von den selben Leuten für denen sie beide ein mal gearbeitet hatten !, nennt man so etwas Ironie? Oder doch lieber einen unübergänglichen Schicksalsschlag , wenn aus unzertrennlichen freunden (auch Arbeitskollegen ) erbittliche Feinde werden .

"wer bist du nur geworden ? Nun schlagen zwei Herzen in deiner Brust und zwei Seelen besitzen deinen Körper, doch welchen Herz bist du ?" das Gewicht leicht nach Recht verlagert griff er nach seiner Lederjacke , ein Liebling was er niemals eintauschen würde .

Ein kleiner dreieckiger Bildschirm, wo ein Signal schwach wieder gegeben wurde , zog er aus der Jackentasche hervor

"du bist hier ganz in der nähe , ja mein alter Freund , gib acht den so lange du genetische Felder auf baust und wenn es nur ein kleines Kraftfeld ist , werde ich dich finden " fixierte er den kleinen aufblinkenden Punkt, was seinen eins so guten Freund wieder spiegelte .

Es gab mal eine Zeit wo er versuchte ein Gegenmittel zu finden , einen Ausweg um seinen Freund zu retten , vor dem was ihn in besitzt genommen hatte zu befreien , schmerzliche Erinnerungen , ein Bild !, beide standen vor einander, bevor er entfleuchen konnte , er versuchte mit reden an ihn ran zu kommen , sein Herz fühlte sich gefangen , beinahe hätte ihn nämlich genau dieser Versuch das Leben gekostet , er war fest der Meinung an ihn ran treten zu können , einen Teil seiner Menschlichkeit noch sehen zu können , doch plötzlich wurde geschossen , ohne das acht auf ihn selbst genommen wurde

"ja du hattest mir das Leben gerettet " lies diese Erinnerung alles Farbe aus seinem Gesicht laufen , ein Kraftfeld, wie ein Schutzschild was man nicht sehen konnte hatte sein Freund um sich und auch um ihn gebildet , wonach er verschwand , was nun schon ziech Jahre zurück reichte .

Noch einmal all ihren Mut zusammen genommen , musste Meredec sich selber überwinden um diese Feier, dieses Haus wieder zu betreten .

Suchend gingen ihre Augen durch die Menge , doch sie konnte Steffi nirgends finden , das nächste Ziel was sie ansteuerte war die Treppe nach oben , woanders konnte sie sich Steffi einfach nicht vorstellen .

Ohne an irgend etwas anderes zu denken zog sie die Tür auf und ging die Treppen hoch , das lange Kleid etwa vorne hoch gehoben , war dies auch schnell erledigt .

Feste an Steffis Zimmer geklopft machte aber niemand auf , die einzige Rektion die drauf zu vernehmen war , war das Julian aus seinem Zimmer kam und neugierig der Ursache des Klopfens auf den Grund gehen wollte

"Meredec!" hob er jedoch überrascht sie zu sehen die Augenbraue

"wo ist Steffi?" fragte sie leise, wieder genau so eingeschüchtert wie vorher auch

"na ja ich denke mal nicht hier oben , aber das weißt du und wusstest du sicherlich selber, suchst du vielleicht mich?" da war es wieder dieses überhebliche Grinsen , aber eigentlich hätte sie es wirklich wissen müssen !

-hat er recht?- runzelte sie unangenehm die Stirn , war sie wegen ihm ohne es zu merken hoch gegangen ?

"SO EIN QUATSCH!!" schrie sie jedoch dem nicht einstimmig mit ihm seien

"wieso bist du sonst hier oben ?"stützte er sich an der Wand links von ihm ab , wo Meredec noch immer vor der zuen Tür stand

-wieso bin ich hier hoch gegangen ?- schaute diese das Schloss verzweifelt an , sie log sich selber an wenn sie sagen würde wegen Steffi, sicher die war der Grund des zurück Kehrens , aber nicht das sie hier hoch ging

"und?" gab er seiner Frage den gewissen Nachdruck um sie zum antworten zu zwingen , Meredec zuckte mit den Schultern , sie konnte keine Antwort geben

-du bist hier hoch gegangen weil du hofftest ihn , Johan wieder zu sehen - sagte eine unscheinbare Stimme in ihrem Kopf

"ich wollte meinen Bruder suchen !" sprach sie , jedoch nicht zu Julian , sondern zu sich selbst

"deinen Bruder?" fragte Julian jedoch irritiert , wieso ihren Bruder? Er verstand nur Bahnhof

"ehm …nein schon gut ..nein das.. Schuldigung " ging sie plötzlich total durcheinander wirkend den Flur zurück endlang um einfach wie geplant Steffi zu suchen .

Julian lies sie auch ohne ein weiteres Wort gehen , das was sie sagte , das sie ihren Bruder suchte , es wirkte nicht als ob sie es zu ihm sprach , doch zu wem dann ? ratterte sein Verstand unangenehm, weil er einfach keinen Reim drauf fand

"sie suchte ihren Bruder ?!" ging er nun auch zurück in seinem Zimmer , niemand würde in so einer Situation so eine dumm hergeholte Ausrede zum besten geben , nein sie musste diesen Bruder wirklich gesucht haben

"so ein Unsinn " verwarf er diese Gedanken aber wieder ,

-ihren Bruder , na klar, warum sollte sie hier oben ihren Bruder suchen ?- schloss er seine Tür um sich wieder zurück ins Bett zu begeben und den berichten der Mappe wieder zu widmen , wo sie ihm bei gestört hatte , es war wichtig das jede auch noch so kleine Information wie ein Schwamm auf saugt , um sie im entschiedenen Augenblick zu nutzen .

Steffi war gerade dabei ein par banale und wenn man’s auf den Punkt brachte unwichtige Unterhaltungen mit einigen dieser Gäste zu tätigen , wenn man in eine reiche Familie mit ansehen hinein geboren wird , muss man sich diesen Pflichten leider auch stellen , hatte ihr Vater immer gepredigt , was mit der Zeit zur normalen Routine wurde , als sie Meredec durch die Menge laufen sah , sie wirkte als ob sie nicht wissen würde was sie tat

"entschuldigt mich bitte " nickte sie den drei Frauen zu , die lächelnd das nicken erwiderten und lief auf Meredec zu

"Steffi" schaute diese auf als plötzlich sich jemand vor ihr stellte

"alles in Ordnung mit dir?" fragte Steffi besorgt , Meredec war ganz weiß im Gesicht, ihr Körper schien Teils zu zittern und die Augen waren glasig , das war nicht die Meredec die Steffi kannte , sondern etwas was ihr Sorgen bereitete , Unmengen von panischen Sorgen

"ich ..ehm.. Ja .." versuchte Meredec zu lügen , doch Steffi wusste genau so wie auch Meredec , das lügen zwischen den beiden überhaupt keinen Fuß fassen konnten

"willst du reden? "

Meredec musste leicht lächeln , es war wie an dem ersten Tag als sie sich sahen , nur das diesmal Steffi das zu hören an bot , unter nun langsam tröpfelnden tränen nickte sie einfach nur zu , ja sie wollte reden , sie musste endlich mal drüber reden , wo ihr Herz mit lauter Stimme einfach nur noch ja schrie

"sollen wir hoch gehen ?" strich Steffi ihrer Freundin die Tränen von der Wange , ein Teil von Meredec wollte nicht wieder dort hoch , doch der andere Teil steuerte einfach ihr tun und lies sie abermals einfach nur nicken .

Zusammen gekauert saß Meredec auf Steffis Bett , diese gerade die Tür wieder hinter sich zu schloss, aus Sicherheit das Julian oder sonst wer auch wirklich nicht stören konnten

"nun erzähle was ist los " setzte Steffi sich zu ihr , das Bett war so weich das es unter ihr Gewicht nach gab und nun eine zweite Wölbung aufwies

"ich weiß nicht wie " liefen Meredec erneut wieder Tränen über das Gesicht, es tat gut endlich mal weinen zu können , alles endlich raus zu lassen , doch tat es auch genau so weh

"fang an wo du meinst zu können Meredec" lächelte Steffi vertrauungsvoll

"OK" holte Meredec tief Luft , ihr Körper verkrampfte sich und so viele Erinnerungen kamen wieder ans Tageslicht zurück

"ich habe dir doch erzählt das meine Eltern nicht wirklich mehr zu wissen scheinen das ich noch überhaupt existiere oder " versuchte Meredec zu lächeln , ein schiefes entrüstendes Lächeln , Steffi nickte

"doch ich hatte dir nie den Grund erzählt " erklang nun auch ein unsicheres Lächeln , was den tief hoch kommenden Schmerz verbergen sollte und die Tränen überspielen

"ich dachte immer das wäre ironisch gemeint " runzelte Steffi die Stirn , den das klang zu jener Zeit als Meredec es ihr sagte wie eine sarkastische Bemerkung , doch Meredec schüttelte den Kopf

"nein seid jenen Tag , es war das Jahr 1988 , diese Zahl hat sich wie eine Brandmal in mein Kopf eingebrannt " lächelte sie wieder dieses hilflose Lächeln , Steffi nickte wieder nur um zu signalisieren das sie zu hörte

"weißt du , es ist Morgen genau fünf Jahre her , ich hatte , ich meine ich habe einen kleinen Bruder, sein Name ist Johan , er wollte unbedingt Indianer werden " brach Meredec mit einem schweren auflachen den Satz wieder ab , es kostete ihr viel Kraft und Überwindung es zu erzählen , ihr Unterbewusstsein hatte all die Jahre hartnäckig abgestritten was sie nun erzählen würde und versuchte es immer noch

"als ich noch klein war dachte ich immer ein Monster sei vorm Fenster und an diesen Abend der 22.12.1988 hatte mein Bruder fürchterliche Angst vor einem Monster was auch vor diesem Fenster sein sollte , ich sagte ihm natürlich da sei Nichts und meinte wenn ein echter Indianer würde nach schauen , natürlich wusste ich das er es nicht tun würde, war auch irgendwann ein geschlafen , doch ..Steffi ..er tat es doch , als ich am schlafen war , ich konnte im Traum eine schwach erklingende fremde Stimme hören und mein Bruder, sie redeten über Indianer und Pferde, ich konnte sogar das Pferd hören und wie eine Männerstimme sagte er soll noch ein Stück mehr auf die Fensterbank kommen , dann holte ein fürchterlich lauter Schrei meines Bruders mich aus dem Schlaf raus , doch als ich zur Fensterbank schaute war diese leer und das Fenster weit offen , aber von meinen Bruder fehlte seid diesem Tag jegliche Spur , meine Eltern hatten seid diesen Tag die Erinnerungen am mich verdrängt , sie lebten nur noch um meinen Bruder zu finden , irgendwann zerbrach die Ehe meiner Eltern und sie ließen sich scheiden , mein Vater wanderte mit einer jüngeren aus und meine Mutter lebt seid her in der Vergangenheit, wo sie meinen Bruder noch bei sich hat , nur mich schien sich nicht mehr zu kennen " wie erleichtert atmete Meredec nun tief ein und wieder aus , ihre Augen waren zerbrochen auf Steffi gerichtet , doch Steffi wusste nicht was sie sagen sollte, das ganze war ein riesiger Schock für sie , eigentlich sollte so was einen doch fast schon kalt lassen , wie oft hört man in den Nachrichten und liest in der Zeitung das ein Kind verschwunden ist , für den Augenblick ist man endsetzt , doch dann auch gleich wieder drüber gedanklich weg , doch wenn einen so was selber passiert , oder man eine betroffene kennt , dann ist es etwas ganz anderes, dann kommt diese Angst auf , die Frage wieso , die Panik weil man nichts tun kann und Tränen sind unvermeidlich , wie genau Steffi nun auch mit diesen kämpfen musste

"und keiner weiß wer… also wer ihn.." sie schaffte es einfach nicht es aus zu sprechen , Meredec wusste natürlich was Steffi meinte

-soll ich es ihr sagen `?- fragte ihr Herz , sollte sie es wirklich wagen drüber zu sprechen ? Sie war ihre Freundin , doch was ist wenn sie denkt ich sei verrückt

-nein ich bin nicht verrückt - kniff sie verzweifelt in Depressivität verfallend die Augen fest zu

"Meredec?" legte Steffi ihr bei stehend die Hand auf den Rücken

"doch ich weiß es , ich weiß wer es war , ich habe ihn gesehen , doch das würde mir nie jemand glauben nie !!!" vergrub sie ihr Gesicht an Steffis Brust , was sie deutlich sehr schnell schlagen hörte , doch von ihrem eigenem weinen übertönt wurde .

Trostlos stand Meredec vor einem alten grauen haus , wo der Vorgarten vernachlässigt wurde und ihr Herz laut ums umdrehen bat , es war der 24.12 , Heiligabend , überall wo man hinsah war Weihnachtstimung zu vernehmen , auch dieses Haus war mit bunten Lichtern an den Fenstern bestickt und leichter Plätzchen duft strömte durch das offene Fenster heraus

-sie ist meine Mutter, heute ist Weihnachten - tadelte Meredec sich selber um endlich dort an zu schellen , ihre Hand zitterte , doch sie musste schellen !, wieder erklang dieses vertraute Glocken ähnliche Geräusch , was ihre Mutter immer so sehr geliebt hatte , Nervosität und Angst lies die paar Sekunden bis aufgemacht wurde unerträglich erscheinen

"ja bitte?" schaute eine ordentlich zu recht gemachte Frau Meredec fragend an , eine blaue Schürze war um ihre Hüften gebunden und ein blaues Kleid darunter , Meredec Herz schrie so laut es konnte , denn die blauen Augen ihrer Mutter sahen so distanziert und fremd aus

"Fräulein? Ich habe nicht viel Zeit , was wollen sie? Ich mache gerade für meinen Sohn Kekse " das Lächeln ihrer Mutter lies jeden Gedanke an Aussprache ersterben und das was sie sagte das Herz zerbrechen

-meinen Sohn ? Ich bin auch ihr Kind - ging es getroffen in ihr , eine schleifenartige Ansage aus der es einfach keinen entrinnen gab , bildete sich in Meredec

"ich bin’s Meredec , Mama !" sprach sie heiser

"Meredec?" die Frau überlegte einen Moment

-ich kenne diesen Name - ihr Herz wollte etwas wiedergeben, ein Gefühl von Trauer und Schmerz , gegen das sie sich wehren wollte

-woher kenne ich diesen Name nur - schaute sie in die Augen von Meredec

"wissen sie das sie die gleichen Augen haben wie mein kleiner Sohn ? " lächelte sie hilflos , wieder verdrängen was sie gerade dachte

"Mama" schrie Meredec schon fast

"endschuldigen sie , aber wieso sagen sie die ganze Zeit Mama zu mir?" Meredec war so sehr nach weinen zu mute, sie wusste einfach nicht mehr weiter

"Mama , ich bin es Meredec, verdammt Johan ist seid fünf Jahren verschwunden , ich bin auch dein Kind , verdammt Mama , ich brauche dich auch !!"

"hören sie auf , hören sie auf , das ist nicht war , hören sie auf , mein Sohn , mein Johan sitzt brav in der Küche und schaut mir mein Plätzchen machen zu " drückte sie beide Hände fest gegen die Ohren , unter Tränen schob Meredec sich einfach an ihrer Mutter vorbei , rannte durch den Flur in die Küche rein , der Backoffen war zur helfe auf, so das ein herrlicher duft nach Plätzchen die Küche einhüllte, das kannte Meredec nur zu gut, das hatte sie mit ihr auch immer als Kind getan , doch der Stuhl auf dem sie oder Johan saß , direkt am Küchentisch , er war leer !

"da ist niemand , siehst du , verdammt noch mal, da ist niemand " wurde ihre Stimme immer weinerlicher .

Als ob ihre Mutter Meredec Worte überhaupt nicht wahr nehmen würde lächelte sie in Richtung des leeren Holz Stuhles, wo sie mit ihren Augen den kleinen Sohn brav sitzen sah , mit seinen großen Kinderaugen genau die Plätzchen fixiert , um ja mit zu bekommen wann sie verstieg sind

"endschuldigen sie , wer sind sie ? Und was machen sie in meiner Küche ?" schaute die Frau plötzlich zu Meredec auf

"ich…" Meredec stoppte, sie musste sich zwingen um wieder ruhiger zu werden , um es auf ruhiger Art noch mal zu versuchen

"ich bin’s Mama , Meredec, erkennst du mich etwa nicht?"

-Meredec ?- schlug die Mutter die Augen ein paar mal auf und zu

-Meredec ? Meredec! - sie sah plötzlich für einen Moment ein kleines dreizehn jähriges Mädchen vor sich , was mit einem glücklichen Lächeln die Mutter im arm nahm

>>herzlichen Glückwunsch Mama << lachte sie mit funkelnden Augen

-" ich dachte schon du hättest es vergessen "- lachte sie ihre kleine Tochter an , doch dann schaltete sich das Bild um , sie hörte ihren kleinen Sohn schreien , rannte ins Kinderzimmer , wo sie jedoch nur das leere Bett vor fand

-Johan - rollte ihre eine Träne übers Gesicht

"Mama" wurde Meredec Stimme dünn, es war seid Jahren das erste mal das sie ihre Mutter wieder hat weinen gesehen und ein kleiner Hoffnungsfunke belegte ihre Augen

-Johan - sah sie jedoch den kleinen jungen wieder dort auf den Stuhl sitzend , sein Blick auf die duftenden Plätzchen im backoffen gerichtet , blickte er plötzlich zu ihr auf und fing zu frieden und glücklich an zu lachen , doch das bild es wackelte , verzerrte sich

"Johan " rollte panisch wieder Tränen über ihr Gesicht

"Mama" wollte Meredec auf sie zu

"wer sind sie ?" war jedoch dann das übliche Traumwelt Lächeln wieder auf ihre Lippen , wo sie zufrieden ihren kleinen Sohn wieder auf dem Stuhl sitzen sah .

"wer sind sie?" fragte Meredec ´s Mutter überrascht, als ihr Blick auf Meredec fiel

"Entschuldigen sie , ich wollte bloß nach Zucker fragen und die Tür war auf " fragte Meredec traurig , so wie sie es jedes Mal tat , auch wenn die Hoffnung diesmal für einen Moment zurück kehrte

"oh , dann habe ich wohl vergessen sie zu zu machen , Zucker sagten sie? Ja sicher, das habe ich , wissen sie , sie haben die gleichen Augen wie mein Sohn , merkwürdig " Meredec lächelte

"bitte schön " gab sie ihr den Zucker, nach dem sie ihn aus dem Schrenkschen geholt hatte und begleitete sie raus zur Tür

"soll ich ihnen mal etwas sagen , ich und mein Mann wir haben uns auch immer eine Tochter gewünscht, wenn es so gekommen wäre , wünschte ich mir sie wäre so ausgesehen wie sie " lächelte die Mutter mit einem Herzlichen traurigen Lächeln , Meredec Gesicht verlor jegliche Maske und fast hätte sie hoffnungslos wieder zu weinen angefangen , nickte aber legendlich nur und lief den kleinen weg zur Straße wieder zurück .

"hübsches Kind " lächelte Meredec Mutter kurz und ging zurück ins Haus , zurück zu ihren kleinen Sohn , der immer noch für sie auf den kleinen leeren Stuhl saß und die Plätzchen im backoffen beobachtete .

"ich kann einfach nicht mehr " sackte sie ein paar Straßen weiter runter in die Knie , sie war immer so stark gewesen , doch in Wirklichkeit war sie bloß schwach , alleine und im stich gelassen , das war sie

"wann hört das endlich auf " schrie sie , doch ihre Stimme war zu heiser um wirklich laut zu sein .

Verwundert blieb Julian stehen , als er die junge Frau dort auf der Straße, an der Hauswand zusammen gekniet erblicken musste

"Meredec?" erkannte er sie , als nur noch wenige Schritte zwischen ihnen war , ein Bild was regelrecht schon gar nicht zu ihr zu passen schien , er hatte sie zwar schüchtern und zurückhaltend erlebt, aber auch aufbrausend , stur und mit einer verdammt großen Klappe !und nun musste er sie so zerbrechlich dort sitzen sehen

-was ist bloß geschehen?- ging er runter zu ihr in die Knie und legte vorsichtig eine Hand auf ihr Kopf , unter der Berührung zusammen gezuckt blickte Meredec nun in die Augen von Julian , die sie deprimiert an schauten

"was ist los?" fragte er sanft , einige Sekunden schaute sie ihn einfach nur stumm an , ein riesiger Strick hatte sich um ihren Hals gelegt und lies einfach nicht zu das sie sprechen konnte

"Meredec, wieso weinst du ?" fragte er erneut , Meredec versuchte langsamer zu atmen , es war schwer, kostete viel Kraft , zu reden obwohl die Tränen es nicht erlaubten , es war nicht einfach mit dem Willen zu sprechen getan

"nichts alles in- in Ordnung " log sie , sich die Tränen wieder weg wischen, Julian glaubte kein Wort, wegen nichts weinte eine Frau nicht , auch wenn es viele frauen gab , was er aus Erfahrung wusste , die auch ohne Grund plötzlich , einfach so weinen konnten , doch in diesen Fall , nein Meredec wollte es wahrscheinlich einfach nicht sagen und er konnte sie ja wohl auch schlecht zu zwingen , dennoch war das Braun seiner Augen in einem wartenden Blick auf sie geformt, die Iris leicht auf blitzend, fingen seine Gedanken an zu rotieren , sie war schön , wirklich schön , doch nicht die Art schön die er bei anderen Frauen kannte, so wie seine Ex- Frau , nein es war nicht diese Art von bloßer Attraktivität, ihre Schönheit besaß etwas von Reinheit und Anmut und doch die einer Puppe zu gleich , ein süffisantes Grinsen bildete sich in seinem Herzen , ein Gefühl als ob das Herz über den Gedanke lachen würde, daran wie sie ihn vorher hat angeschnauzt , verlegen zurück wich und nun saß sie mit großen weinerlichen Augen vor ihm und versuchte überzeugend darin zu sein das sie nicht weinen würde

"bist du gerade auf den Weg zu deinen Eltern? Du weißt schon Heiligabend und so " strich er ihr den leichten Schnee vom Haar , was ihn nun erst wirklich realisieren lies das es rieselte, wie Puderzucker über einen Kuchen .

Meredec senkte den Kopf, ihr Blick sah nur noch den weißen Boden , wo der graue Stein kaum noch zu erkennen war

-Heiligabend - wollte sie am liebsten dieses Wort aus ihrem wissen streichen , die letzten Jahre hatte sie gearbeitet an diesen Tag , doch dieses Jahr hatte ihr Chef entschieden nicht offen zu lassen , seine Frau hatte ihren weihnachtlichen Willen endlich durch gesetzt gehabt

"alles in Ordnung?" er war sich nicht sicher wie er mit ihr um gehen sollte, er kannte die Ursachen ihrer Verfassung nicht und wollte nicht noch ein drauf legen

"wenn du möchtest kannst du mit mir und Steffi den Abend verbringen ?" keine Antwort folgte , nicht einmal eine Regung, ihre blauen Augen wurden stattdessen noch einen Tacken dunkler

"Meredec?" nun hob sie ihren Kopf an , neue Tränen konnte er in ihren blauen Augen aufquellen sehen , was einen Stich in die linke Brust versetzte

"komm schon was ist los?" eigentlich würde er nicht weiter nach bohren wenn jemand nicht freiwillig sprach , doch diesmal entschied er einfach eine Ausnahme zu machen

"komm mit " zog er sie an der Hand hoch , wie eine leblose Hülle lies sie sich einfach mit ziehen , das Haus der Kibians war nur einige Straßen entfernt, die sie ohne ein Wort zu sprechen einfach mit ihm zusammen ging

-irgendwas stimmt doch nicht - schaute er sie immer wieder flüchtig an , hatte er nur das Gefühl oder schienen ihren Augen wirklich leer zu sein ?

"ich dachte schon du .." wollte Steffi gerade zu meckern anfangen , als sie dann jedoch sah das Julian Meredec mit an der Hand rein führte

"Meredec? Was ist los?" ging sie auf die junge Dame zu , eigentlich hatte Julian gehofft das sie wenigstens mit ihr reden würde, doch auch Steffi gegen über blickte sie nur Ziel los gerade aus weiter, ihr Gesicht war teilnahmslos

"was hat sie?" fragte Steffi ihren Bruder, beide Hände auf Meredec Schultern abgelegt

"ich weiß es nicht, ich habe sie weinend vor gefunden " erklärte er, die Hände hilflos ausgestreckt

"weinend? Ich habe sie noch nie weinen gesehen " murmelte Steffi fassungslos (bis auf Gestern)

"Meredec hat dir jemand etwas angetan ?"

>>dann wünschte ich sie wäre so ausgesehen wie sie << hatten die Worte ihrer Munter noch immer Einfluss auf ihr Herz

-ich bin doch aber ihre Tochter - wollte sie sich gegen wehren , ging immer wieder diese Situation durch mit anderen Worten , anderen versuchen , doch es half nichts, kam immer wieder auf das gleiche hinaus , ihre Mutter fragte einfach immer wieder wer sie sei

"Steffi?" funkelte plötzlich ein Hilfeschrei in Meredec auf

"Meredec" versuchte Steffi zu ihr durch zu dringen , sie an zu sprechen

"ich bin so müde " wurden ihre Augenlider bloß schwer

"sie kann sich bei mir hin legen " wand Julian ein , Steffi blickte einmal prüfend zu ihm auf , er schien keine weitere Absicht mit zu verbinden , sein Ausdruck war nur wie ihrer besorgt

"hmm" nickte sie und führte Meredec in Julians Zimmer, der vorging um das Bett fertig zu machen

"leg dich etwas hin Meredec" drückte sie die junge Dame am Oberkörper zurück, sachte viel sie ins Bett , lies sie zu decken und schloss einfach nur die Augen

"sie erkennt mich nicht mehr " Meredec sprach es mit geschlossenen augen unter Tränen

"schlaf " strich Steffi ihr über das Haar , wobei ihre Hand zur Stirn rüber ging

"sie hat Fieber " sprach sie leise zu ihrem Bruder, der aufmerksam die Augenbraue an hob

"komm lassen wir sie schlafen "

"Julian?" erstarrte Meredec wie gefangen im eigenen Körper , der aus Stein bestand

"bitte , ich bitte dich , Teräs , das bist nicht du , ich will dir helfen, bitte lass mich dir helfen Teräs" hörte sie Julians Stimme bitter , er stand in einem großen Raum , es sah aus wie ein Labor aus, nur viel größer , mit viel ,mehr Bewegungsfreiheit, große graue Granit kacheln ergaben den Boden , wo alles andere ebend so grau wie Trostlos aussah ,

-dieser Mann - ging ihr Blick von Julian zu dem jungen Mann ihm gegenüber, ein paar Fuß von Julian entfernt , seine Augen sahen verzweifelt und nachdenklich aus und doch war diese grausame Schärfe voller Hass in ihnen unverkennbar zu sehen

"bitte , ich werde niemals zu lassen das sie dir, das irgendwer dir etwas an tut , Teräs , wir sind doch freunde !"ging er einen Schritt auf ihn zu , die Hand vorsichtig nach ihm ausgestreckt , er wollte und konnte nicht anders, Teräs war sein bester Freund , ein Mensch der ihm so wichtig war das die Konsequenzen keine Rolle spielten

"nein, nicht , hör auf " wich Teräs zurück , erfurcht und angst übersäht war sein Gesicht , Meredec war unsicher, es sah aus als ob er Angst hätte das Julian ihn berühren würde

"Teräs " sprach Julian ruhig, einen weiteren Schritt zu ihm gesetzt

"Julian " es klang als ob er ihn einer seits erkennen würde und anderseits nicht weiß was er sieht, plötzlich waren endlose Schritte zu hören , sie versuchte sich um zu drehen , die Füße wollten sich nicht bewegen , sie konnte nur Geradeaus weiter schauen , wo sie mit einen mal Männer hinter sich wahr nahm , die Augen entsetzt weitete und vor Angst aufschreien wollte, als geschossen wurde und sie die panischen Augen von Julian sah ,

"neeeeeeeeeeeiiiiiiiiin" schrie sie hysterisch , aus ihren Traum erwachen

"nur ein Traum " musste sie ihr Herz vor dieser Panik wieder befreien

-aber wieso träume ich so etwas?- das ergab für Meredec keinen Sinn , dieser Mann , sie würde das Gesicht unter hunderten wieder erkennen , er hatte ihren Bruder, wieso sollte sie im Traum ihm die Rolle des Helden zu spielen? Und wieso war Julian dort ? Was hatte dies mit ihrem Unterbewusstsein zu tun ? , sie hasste diesen Mann so sehr , da würde sie ihm nie als Helden erträumen , stand sie Wut überbrannt auf , wo ihr nun erst auffiel das sie nicht in ihr Zimmer war

"oh Gott, " -Julian - ging es entsetzt und peinlich berührt in ihr , was und wie verdammt komme ich in sein Zimmer ??

"ich habe wirklich keine Ahnung was sie hatte " versuchte Julian seiner Schwester es langsam mal in die Birne zu hämmern

"OK ja ist gut " zickte sie

"sie erkennt mich nicht mehr , sagte sie ..ob sie ihre Mutter meinte " überlegte Steffi laut , Julian schwieg , was hätte er dazu auch sagen sollen ?

"wieso hast du dich eigentlich scheiden lassen ?" viel ihr wieder in diesem Moment ein das er es noch nicht preis gab , Julians Blick verfinsterte sich , auch wenn er noch immer lächelte

"ich würde mal sagen wenn ich nach hause komme ..einen fremden Mann mit nacktem Oberkörper und sie oben rum auch nackt antreffe , spricht dies doch wohl wirklich für sich oder?" lehnte er sich im Stuhl zurück

"und wie hat sie reagiert als du rein kamst ?" Steffi wusste das sie mit dieser Frage in der Wunde weiter stocherte , doch sie verstand den ganzen Zusammenhang noch nicht so ganz , was ihr Bruder natürlich wusste

"ja pass auf , also.. ich kam unerwartet für sie er von der Arbeit zurück und musste sie so antreffen ..ich habe zu dem Kerl gesagt das wenn ich bis drei zähle und er dann noch da ist , das er dann was erleben kann"

"und er ist dann sofort abgehauen?"

Julian grinste leicht und nickte

"hat seine Sachen unter die Arme gepackt und ist schnell raus …."

"weiter"

"na ja ich habe ihr dann ein paar unfreundliche Dinge gesagt ..Worte vor dem Kopf gestoßen ..und seid zwei Monaten läuft nun das Trennungsjahr …die Wohnung und alles habe ich ihr natürlich wegen den beiden Kindern gelassen " senkte er reumütig den Blick , Julian hatte mit seiner Exfrau zwei Kinder, eines von Acht und eines von Vier , wo er bei dem älteren zweifelte ob es wirklich sein Kind war, doch wollte er keine Gewissheit haben , denn für ihn würde und bleibt es sein Sohn ,egal was Wirklichkeit ist

"hallo kam Meredec genau in diesen Moment herein , Steffi und Julian saßen in der Küche am Tisch , der Duft von frischen Kaffee stieg ihr in die Nase und musste sie gleich an ihre Arbeit denken lassen

"geht’s dir besser?" fragte Steffi noch immer besorgt , Meredec nickte und setzte sich zu den beiden am Tisch ,Julian lehnte zurück im Stuhl ,was Meredec blick auf die Jacke , die drüber gehängt war werfen lies

"diese Jacke " sprach sie außer sich

"was ist mit der Jacke?" runzelte Julian die Stirn

"ich habe von ihr geträumt, irgendwas von einem Kerl mit dem du standest und auf euch wurde geschossen " lächelte sie drüber, weil es so dämlich klang und dazu nicht mal wusste wieso sie es überhaupt sagte

-geschossen ´?- Julian wurde bleich wie die Wand der Küche

"wie du hast das geträumt?" hackte er mit scharfen Blick nach , der genau aussagte jetzt nichts falsches zu sagen , seine Laune hatte von einem Moment auf den anderen , von gut auf wachsam und misstrauisch übergeschlagen , verwundert schaute Steffi sich Julians Reaktion an , er war komisch geworden, auch auf ihrem Geburtstag , eine eigenartige Kälte ging von ihm aus , genau wie nun .

Meredec lächelte bestürzt sich in die enge getrieben fühlen , es war doch nur ein Traum , auch wenn die Jacke ihr den Schrecken in die Knochen fahren lies, vielleicht hatte sie sie vorhin schon unbewusst wahr genommen ? Sie wusste es nicht

"Julian, es war nur ein Traum " ermahnte Steffi ihn wieder runter zu kommen , einen prüfenden Blick zu seiner Schwester gerichtet stand er auf ,

"ist gut " sprach er brummig , mit zügiger Schnelligkeit und verlies die Küche , zog sich einfach in sein Zimmer zurück und versuchte aus dem was sie sagte schlau zu werden .

Doch hatte das geradige Gespräch mit seiner Schwester den größten Teil seiner guten Laune auch wieder in den Wind geblasen , die Vergangenheit lag sowieso schon schwer wie ein Stein der das Gewicht eines Berges besaß , doch das Thema Exfrau! Es war noch immer nicht so ausgestanden wie er es sich gerne wünschte , er liebte seine Kinder , wurden seine Augen von Zorn und ankündigenden Tränen geteilt , Anfangs hatte er versucht den Kontakt zu gut es ihm gelang auf recht zu erhalten , war zu den vereinbarten Terminen hin gefahren , doch irgendwann lief alles nur noch schief , entweder war sie nicht da , machte nicht auf , oder stellte sich quer , was sollte er machen ? Seine Kinder mit dem Jugendamt heraus hohlen ? Würde dieses auf dauer gut gehen ? Ohne den Kindern Seelisch zu schaden ? Gewissheit würde er wohl nur drüber bekommen wenn er es versuchen würde, doch brachte Julian dies einfach nicht über sein Herz , das einzige was noch ein kleinen Hoffnungsschimmer in ihm aufrecht erhielt , war der Gedanke das wenn sie erst einmal alt genug waren , die Fragen nach dem Vater (weihnachten und Geburtstag fuhr er immer hin ) größer werden , würden sie auch irgendwann kommen und wenn es erst so weit sein würde , dann würden seine Türen offen stehen , er bereit sein all diese Fragen zu beantworten und zu erklären was gewesen war .

"Hatte ich irgend etwas falsches gesagt ?" machte Meredec gekränkte Augen , sie hatte doch legendlich ihren Traum erzählt , sollte dies etwa ein Fehler gewesen sein ?

"mach dir nichts draus , er reagiert immer wieder mal auf normale oder unbedeutende Sachen so komisch , der fängt sich auch gleich wieder " versuchte sie Meredec zu beruhigen , doch Julian fing sich nicht gleich wieder, verzweifelt hielt er die Akte mit dem Bild von Teräs in der Hand

-woher wusste sie es nur ? Das konnte doch kaum ein Traum gewesen sein , der es ihr sagte - sah er ich mit seinen alten Freund wieder in diesen Raum , wie er versuchte auf ihn ein zu reden , er war sich sicher einen Teil von ihm erreicht zu haben , doch kam ihm dieser verfluchte Kugelhagel im weg

"sie hätten mich ohne acht auf Verluste erschossen " schloss er ihm Stolz verletzt die Augen , doch so war sie nun mal , eine Organisation denen der Verlust eines Mitarbeiters genau so unwichtig war , wie der von hunderten , sie gingen über Leichen und das wusste Julian , trotzdem war er von diesem Ereignis entsetzt und überrascht gewesen .

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.09.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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