Jessica Scharf

Ehre, Liebe und Verzwiflung

Gnurrig bewegte Dimitri seine beine , steine unter ihm , die mit der spitze nach oben lagen , stachen im rücken und leichtes wasser Geplätscher lies seine Augenbrauen zusammen ziehen , den es war schwer dieses Geplätscher wirklich als dieses auch zu deuten , die geräusche, vogelgetwitscher , wind , alles hörte sich an wie eine cd die plötzlich anfängt zu leiern oder die Batterien fast leer wären .

Für einen kurzen Augenblick , bevor er die Augen gleich wieder zu schlug , hatte er sie geöffnet ,wasser was seine form immer wieder zurück und vor zog , bäume die zu wackeln schienen , das ganze wurden von einem wirrwahn der farbe bösartig unterstrichen , hell wurde zu Neon ähnlichen Farben , die mehr oder weniger nur noch aus weiß, hell-blau , grau und eine eigenartige Mischung aus weiß und grün bestanden.

-das kann nicht sein , dieser dreckskerl - fluchte er innerlich , versuchend seine angst zu besiegen , er wusste das diese dinge nicht real waren , doch nicht in wie weit sie nicht real waren , lag er nun wirklich dort am fluss und hörte die ströhmung, so wie er auch die spitzen kanten der steine verspürrte ? Die sich immer noch fest in seinen rücken gruben ? Oder war dies auch nur eine fixion ? Herbeigeführt von den halluzinogenen der Injektion , die Herryison Danwan ihm verabreicht hatte ?

>>Dimitri , die sonne geht auf , die zeit rennt davon , du musst dich bereilen , alle sie , sie jagen dich , du kannst niemanden vertrauen << vernahm er eine innere Stimme , die wie die seiner verstorbenen mutter klang , die selbe ruhe und doch gleichzeitige hastig tragend

Sie werden mich finden wenn ich nicht schnell mache das ich hir weg komme , es ist schon wieder hell ! nahm er durch die geschlossenen glieder noch immer die strahlen der sonne war, die langsam ihre langen arme immer mehr über alles hinweg strichen , das prasseln des wassern drängte durch seine gedanken , dieses runtergeleierte Geräusch ,irgendwie so als ob man eine tolletenspühle betätigt und es leierhaft wiedergibt .

Vorsichtig , weil jeder knochen im leid schmerzte , versuchte er sich erst einmal aufrecht hin zu setzen , das wenigstens diese verfluchten steine keine Qual mehr waren , wobei er bei der zu schnellen Bewegung für seinen kopf, die polsierenden schmerzen im Hinterkopf zuerst zu spüren bekam , tausende von stiche die durch seine Schädeldecke bis hin zur schläfe zogen und sein Gesicht zu einer schmerz verzehrten Fratze machten , dennoch gab er das klare blau seiner Augen wieder frei , wenn auch seine sicht , die art die dinge nun wahr zu nehmen alles andere als klar war.

Taumelnd versuchte er so grade wie es seiner schiefen Haltung gelang den bach aufwärts endlang zu gehen ohne vom weg ab zu kommen .

Unter sorgen hatte Amy die ganze Nacht kein schlaf bekommen , nicht einmal den versuch gemacht sich hin zu legen , unter sorgen im Wohnzimmer immer wieder auf und ab zu gehen , wo man meinen könnte nach ner zeit dort laufspuren wieder zu finden zu müssen , doch so oft sie auch zum fenster hin ging und hoffend ihn endlich zu sehen , war einfach keine spur von Dimitri zu sehen

-oh Dimitri - zischte sie enttäuscht zwischen ihre zähne empor .

Kann wahre liebe einfach so verschwinden ? Ihre liebe war jedenfalls immer noch so wie am anfang , stark und einnehmend , sie wollte und konnte einfach nicht wahr haben das es ihm nicht so erging , versuchte eine Erklärung dafür zu finden , doch womit konnte man es beantworten ? Die frage wieso seine liebe verblasste und starb und ihre nicht ? Der berühmte Wolf im Schafspelz ? Das seine liebe nur als liebe getant war? Und im intefeckt nicht mehr als bloße Verliebtheit?

-nein - schrie ihr Herz , was sich von ihrem verstand einfach nicht unterkriegen lassen wollte

Er ist fremd gegangen ! Ja gut, so etwas kommt auch in den besten Ehen vor ! Das kann man doch verzeihen , er muss nur sehen das es eine Affäre war , mehr nicht, das er mich noch liebt .

Und jetzt da sie tot ist …hör auf , verdammt noch mal hör endlich auf , schrie ihr gewissen das sie still sein solle , was sie auch tat , ihre gedanken verstummten schlagartig als sie erkannte was sie zu denken begann , der tot eines menschen war nie als eine gute lage zu betrachten und schon gar nicht um sich zu freuen !

Schockiert und bleich geworden , weil sie sich so nicht wieder erkannte lies sie sich auf dem Sofa nieder sinken , ihre beine einfach auf dem boden ausgestreckt

-außerdem wirst du sterben Amy - musste sie gegen die Tränen ankämpfen , als der artzt es ihr sagte , in diesem Moment waren es nur worte , sie nahm es hin , nickte und brach das zuhören einfach nur ab , lies aus aktiven zuhören passives werden , draußen ! Da hatte sie , auf dem weg nach hause , erst begriffen was dies wirklich bedeutete , was der artzt ihr versuchte klar zu machen , ein paar Monate oder im besten falle noch ein Jahr , was war das schon ? Die letzten siebenundzwanzig jahre, die sie alt war , waren plötzlich so nichtig, waren wie ein Atemzug schnell einfach vergangen , doch nun ..nur noch ein Jahr , bitterheit kam über ihr gemüt , sie konnte es nicht fassen , was hatte sie im leben so schlimmes verbrochen ? Erst musste sie es ertragen niemals auch nur ein kind gebären zu können , den traum von eigener Familie vergessen und nun sollte sie sterben ? Sie war doch erst siebenundzwanzig , war das den schon ein alter? Nein das war es nicht und das wusste sie , die Erinnerung an ihre hochzeit, die nun knapp acht jahre zurück lag , war immer noch eine Möglichkeit ein lächeln auf ihre Lippen zu zaubern , was es nun auch tat , mit so viel Hoffnung und wünsche war sie in die ehe gegangen , was alles mit einen schlag nun zerschmettert wurde .

Wieder mit den füßen , die überkreuz lagen , auf dem Schreibtisch , den Chefsessel zu einer wippenden gefahr umfunktioniert , schweifte Darlsens Blick über alles in diesem büro hinweg , dem teuren bücheregal , was aus massiven kieferholz war , mit deraus dem gleichen holz bestehenden Stehleiter , die immer noch auf dem platz war, wo er zuletzt ein buch entnommen und zurück gelegt hatte , die alte (antik ) weintruhe mit dem gewölbten aufklabaren deckel und den Metallzierbeschlagen , dem schweren Schreibtisch , was aus bester fichte besteht , wo sein Blick schlussendlich an dem rollo-Aktenschrank hängen blieb , dessen Jalousien noch immer offen standen

-wieso hast du ausgerechnet die akte von Herryison Danwan gestohlen ? War sie dir wirklich so viel wert , so wichtig das du riskiert hast geschnappt zu werden ? Schlisslich droht dir der galgen - legte Darlsen die Stirn in falten , falten die aus unausgesprochenden sorgen bestanden

Siebzehn auf brutal begangener morde konnten ihm nachgewissen werden und das auch nur dank Drews , doch weitere zweiundsechzig blieben unaufgeklärt , auch wenn es ein offenes geheimniss war , jeder wusste das es dieses Schwein war , konnte man diese ihm ohne nachhaltige beweise nicht anheften und die verwanten dieser opfer einfach keine Gewissheit bekommen , sollte dies tatsächlich auch noch auf sein konto gehen ? seufzte Darlsen resignierend vor den fakten , den alles sprach einfach dagegen , das erste opfer , sue , ihre Augen waren unverletzt , auch wenn es das gleiche Symbol war (wo nie aufgeklärt werden konnte was es bedeuten soll ) , das zweite opfer , karl tiffins , wurde erschossen , auch wenn ausgeschlossen ist , dass sich dabei um die waffe von karl handelt, die Drews ihm gestohlen hatte , glaubte Darlsen , oder meinte es zu glauben , das Drews ihn einfach mit ner anderen waffe erschossen hatte .

Und das letzte opfer , Brünos , er besaß dieses Symbol auch nicht , dennoch waren alle mit einem Bleistift hingerichtet worden (bis auf karl Tiffins).

Danwan hat dazu einfach nicht das passende profil .

Erhob Darlsen sich aus seiner Position wieder heraus , ging um den Schreibtisch herum und blieb vor dem fenster wieder stehen , mit auf dem rücken verschränkter Haltung , die er immer annahm wenn er scharf am nachdenken war, die alten Gehirnzellen auf volle kraft rotierten

Wo bist du nur Drews , das ganze kann einfach kein zufall mehr sein , ob du wusstes das Danwan ausgebrochen ist ? Hast du deswegen seine akte gestohlen , was suchst du nur in dieser akte ? Was?

"herr Darlsen , ihre frau , am Telefon " kam die Sekretärin hinein

"komme ja schon " schnaufte Darlsen , wenn seine frau sich die ehre macht um an zu rufen , konnte dies meist keinen guten hintergrund besitzen , lies er die schultern fallen und ging zum Schreibtisch zurück , wo sich das Telefon befand um ab zu nehmen

"ja?" meldete er sich ranzig , er und seine frau waren geschieden , was ihr Verhältnis zu einander nur agresiver werden lies

"Henry ?"

"ja?" brummte er , jedes mal fragte sie dies , obwohl sie genau wusste das er es war, es brachte ihn jedes mal aufs neue in rage

"dirk hat eine Einladung für ein wichtiges geschäftsessen bekommen , du weißt doch wie so etwas ist , da muss ich ihn begleiten , das heißt du .."

"ich kann nicht " schnitt er ihr das wort böse ab , so sehr er seine beiden Kinder (zwei Mädchen von sieben und fünf ) auch liebte, wollte er ihr diesen gefalle absolut nicht tuen , hätte er nämlich von alleine dort angerufen und gebeten die Kinder zu bekommen , hatte seine exfrau ihn mit irgend etwas abgespeist , nur um ihn dieses vergnügen nicht zu machen

"Henry es ist wirklich wichtig , du musst sie übers Wochenende nehmen , Henry es sind auch deine Kinder und sie vermissen ihren vater " wurd ihe Stimme zornig , was sie noch gut unterdrücken konnte, doch Darlsen kannte seine frau und hörte es ohne weiteres sofort heraus , acht jahre waren sie verheiratet gewesen , wo die letzten zwei jahre eine komplette Katastrophe waren

"ich habe keine zeit, muss arbeiten und zum Thema vermissen , wenn ich sie haben wollte hast du es nicht zu gelassen " legte er ohne ein weiteres wort stinkig auf , obwohl sie nun getrennte wege gingen , sie sogar in eine andere stadt zu ihrem neuen gezogen ist , war der hass in hm immer noch abgrundtief , vielleicht auch ein wenig auf sich selbst , weil er in sache ehe hingebungsvoll gescheitert ist .

Wie erwartet fing das Telefon sofort wieder an zu klingen , ohne auch die bloße reue zu haben , lies er es klingeln bis seine sekritärin drann ging , sie kannte das spiel schon und wimmelte sie gekonnt ab .

Der tag war mittlerweile schon in der Mittagszeit fortgeschritten , obwohl Amy absolut nicht danach war, ging sie wie gewohnt über den markt, um bloß nicht auf zu fallen , nicht von ihrer ursprünglicher weise abzuweichen .

Von allen Seiten konnte man die Marktschreier ihre waren preisen hören , der konkorenz Kampf gegen einander, was meist in ein skandalöses Schauspiel an Beleidigungen gegen einander endete , auch wenn jeder von ihnen selbst eine liebe Persönlichkeit war

"miss Drews" vernahm sie eine freundlich klingende Männer Stimme

"ja guten tag herr schams " lächelte Amy den alten bergüssend an , Tom schams war ein alter halbgaziger mann , dessen haare nur noch hinten um den kopf herum reichten und der leib mehr an einer dicken zwiebel als an einen menschen erinnerte , reichlich mit ein sanftes Gesicht bestückt

"ich habe gehört das , Schuldigung wenn ich es so ausdrücke miss Drews, zu einen wahnsinnigen Monster geworden ist " sprach er aus was sich sonst niemand traute und gleich tausendfach Ohren das Gespräch mit verfolgten , Amys Herz sang ein ganzes stück tiefer, am liebsten hätte sie nun laut angefangen zu schreien , Blickte stattdessen abert nur das frische brott von tot schams an

"Tom " kam auch gleich seine frau hinter der zeltartigen Abdeckung hervor , wo sich zwei stühle und ein kleiner tisch befanden , direkt vor dem stand und neben dem kleinen Bulli , entschuldigend schaute Tom schams seine frau an , die nervös den Blick immer noch auf Amy hatte

"ich würde gerne dieses brot hier kaufen " zeigte Amy auf ein frisch duftendes Kassler Brot

"aber gerne " antwortete Tom schams frau und packte es in eine kleine durchsichtige folientüte

"darf es sonst noch etwas sein ?" fragte sie höflich , auch wenn der ton eine leichte zurückhaltende Bissigkeit auf wies , was Amy für einen Moment zusammen zucken lies , den normalerweise war die frau von Tom schams immer sehr freundlich und Amy hatte es immer sehr gemocht mit ihr zu reden

"nein danke " antwortete sie leise

"wenn sie mich jetzt endschuldigen " wollte die frau sich wieder zurück ziehen , wobei Amy total der kragen platze, als sie das sie hörte

"verdammt habe ich ihnen irgend etwas getan ? Womit habe ich diese kalte abweisende art verdient ? " musste sie sich wirkürlich im griff halten um nicht gleich ganz zu schreien

"entschuldige Amy , aber dein mann hatte menschen hier getötet die wir und damit meinte ich alle , sehr mochten " versuchte Tom sanft und konkret zu erklären

"lass mal gut sein Tom " schob seine frau ihn mit der hand leicht hinter sich und machte einen schritt vor ihm

"er hat Karl , Brünos und sogar die kleine Sue getötet , ist das kein Grund ? Gibt es uns nicht das recht mit der frau eines Mörders, mit so einem pack wie euch , mit Mördern so um zu springen ?" wurd die frau von Tom schams deutlich im reden , Amys Augen füllten sich gleich schier mit Tränen

"mein Mann hat dies nicht getan und soll ich euch mal was sagen ! Mehr als euch gegenseitig auf zu hetzen seid ihr nicht im stande , den logischen Menschenverstand hat man euch wohl nicht in die wiege gelegt , nein ihr seid nur schaulustige ängstliche Parasiten , die jubeln und ketzerisch werden wenn jemand am Galgen steht, da ist euch ganz egal ob schuld oder Unschuld je geklärt wurde , hauptsache eure angst kann genommen werden , oder? Aber das der ware täter, der Mörder von den ihr spricht , noch frei rum läuft , das seht ihr nicht ! Aber wie auch , ihr seid doch nur ein haufen dummer schafe, die alles glauben was man ihnen sagt , ohne auch nur einmal etwas zu hinterfragen plädiert ihr auf schuldig, ich bete für euch das nicht ihr mal die unschuldigen seid , die mal dort am galgen hängen werden " zeigte sie mit ausgestreckter hand und lauter Stimme zu dem Schafott was zum galgen umfunktioniert wurde und etwas von den ständen entfernd stand .

Tom schams musste schwer schlucken , wenn er sich vorstellen müsste dort an diesen galgen zu hängen, die knotenschlinge sich fest um seinen hals zieht und ihm das leben nimmt ,dessen dunkles holz noch leicht vom gestrigen regen glänzte .

und das unschuldig !, ihm wurde nun bewusst was Amy meinte , die gefahr einen unschuldigen drauf stehen zu haben war immer anwesend, doch niemand fragte danach , nein sie wollten alle bloß das sehen weswegen sie gekommen waren ! Herzloses pack , würde wohl hier der bemessene audruck für sein , dachte er reumütig an die letzte Hinrichtung, wo der mann auch schrie er sei unschuldig und bloß mit steinen traktiert wurde und so etwas wie zum teufel mit ihm , hängen soll er , aus der menge erklang , kam zurück in sein gedächnis , es war auch ein junger mann gewesen , dem man vorher nie etwas hätte nach sgen können .

"geh Amy , es ist besser wenn du gehst , hier will dich niemand haben " wurde die alte frau kleinlaut , dem Amy mit einem letzten zornigen funkeln der Augen sich auch fügte ,es hatt ihr einfach zu viel kraft gekostet ,die Krankheit machte ihr einfach zu schaffen , sonst wäre sie richtig auf die Barrikaden gegangen und hätte diesen haufen von dummen schafen gezeigt was es heißt so ein pack genannt zu werden .

Langsam kam eine frau ende der vierziger , der man das alter apsulut nicht ansah , zum stehen , erleichtert ausatmen zog sie den zundschlüssel heraus , setzte einen unberuhigten und noch immer sauren Blick auf das haus vor dem sie nun stand und stieg aus

Emelie Tiffins hatte zu ihrem mann eigentlich wöchentlich durch anrufe noch Kontakt geflegt, eine art freundschaft hatte noch zwischen ihnen bestanden , die man wahrscheinlich auf der Tochter der beiden zurück führen konnte , doch seid fast einer woche nun , nahm keiner mehr bei ihm ab , auch andersherum erreichte sie nichts mehr von den beiden , was sie nun hier her kommen lies .

Erst hatte sie anstandsweise nur einmal geschellt , gewartet und dann noch mals geschellt , aber als nach wenigen minuten immer noch niemand auf machte , schellte sie sturm , fluchte und wurde noch wütender

-was mach ich jetzt ?- Blickten ihre Augen die lange straße herunter, wo die Häuser ausnehmungslos aus holz bestanden und nah aneinander gereit waren

Suchen gehen ? Nein warf sie diesen gedanken gleich wieder ab

Der Sheriff , begann sich ein zufriedenes lächeln auf ihre Lippen zu bilden , wenn jemand wissen sollte wo ihr ex-mann war , dann sein Chef und dies war nun mal der scheriff .

"Miss schams " gab Darlsen der alten frau die hand zur Begrüßung, ihr Gesicht war vor sorgen weiß wie ihr kittel , an dem noch immer etwas brotstaub zu sehen war

"womit kann ich ihnen helfen miss schams?" wies er der alten frau sich am Schreibtisch im gegen über platz zu nehmen , wo zwei holzstühle standen

"Sheriff mein mann ist über Nacht nicht nach hause gekommen , er wollte eigentlich nur denn laden abschlissen und dann nach kommen , doch kam er nie zu hause an , ich kenne meinen mann und das passt nicht zu ihm "

Darlsen verzog leicht den mund, er kannte Tom und dies schien wirklich nicht seine Art zu sein , Tom schams war ein Mensch der jeden nicht nur zwei Chancen gab , sondern tausende , er glaubte einfach an das gute in allen und er würde niemals seine frau solchen sorgen aussetzen und über Nacht wortlos einfach nicht nach hause kommen

"haben sie irgendeine Ahnung miss schams wo ihr mann jetzt vielleicht sein könnte? Hat er feinde oder so etwas ähnliches?" fragte Darlsen bestimmt

"soll das heißen das ihm was passiert sein könnte?" schrie Panik aus ihrem mund

"nein nein miss schams, wir können nur nichts ausschließen , sie wissen das in letzter zeit schlimme dinge geschehen sind und.." sie unterbrach ihm

"sie meinen Dimitri Drews ?" fragte sie entsetzt , angst davor das sie nun für das was sie Amy gegen über sagten büssen mussten

"es steht noch gar nicht fest ob er es war , die ermitlungen werden gerade noch mal völlig neu koordiniert " sprach Darlsen mit erhlichkeit , es war als ob der teil aus ihm sprach , der an Drews Unschuld glauben wollte

"was? Das soll heißen das Drews vielleicht unschuldig ist ?" fragte sie kleinlich , Darlsen nickte , schlechtes gewissen fing für den Moment die sorge um ihren mann zu verdrängen , wenn auch nur kurz , denn dann hatten sie Amy ungerecht so behandelt gehabt .

"endschuldigen sie zir , die frau von karl Tiffins ist hier " erklang erst ein klopfen , nach dem die sekritärin herein trat um Darlsen davon zu unterrichten

-Karls frau?- hob er die Augenbraue , das er das noch erleben durfte , war ein verblüffter Blick nicht zu übersehen

"sagen sie ihr das ich sofort bei ihr bin " die sekritärin nickte kurz zu und verlies den raum wieder, die Tür sorgfältig schlissen

"Miss schams, ich werde mich unverzüglich bei dir melden , sobald ich etwas in Erfahrung gebracht habe " erhob er sich und reichte ihr zum abschied die hand , wobei er versuchte ihr etwas mut zu machen , doch als er das wort laden hörte , fing sich ein böser verdacht in ihm an zu stricken , den er vor erst noch zurück hielt, noch fehlten einfach gewisse Informationen .

Ungeduldig lief emelie immer wieder auf einer kleinen stelle hin und her , als sie erwartungsvoll den Sheriff zu ihr kommen sah

"wissen sie wo ich meinen Exmann finde?" platze sie auch gleich mit der Tür ins haus , der Sheriff senkte den kopf, diese Momente waren immer die schlimmsten , trotzdem blieben sie einem nie erspart

"miss Tiffins .." begann er mit bedrückter Stimme , emelie roch gleich das irgendetwas nicht stimmte und schlug auf innerlichen Alarm um

"was ist ? Was ist los?" wurde ihre Stimme dünn und ihre Haltung nervöser, sie fuchtelte mit den händen leicht auf und ab , wie ein kind was nicht verhindern kann nun eine schlechte Erfahrung zu vernehmen

"wollen sie sich nicht erst einmal setzen ?" wies er ´Richtung seines Büros .

Nickend begab sich emelie in das büro und setzte sich abwartend auf einen der beiden stühle

"was wollen sie mir nun sagen ?" hetzte sie ihn endlich ihre frage zu beantworten .

Darlsen musste schwer schlucken , wenn er könnte würde er sich diese Situation nun ersparren , genau so wie er es ihr gerne ersparen würde

"emelie , dein mann und deine Tochter "

"was ist mit ihnen ?" wurde ihre Stimme zittrig

"sie sind opfer eines mordes geworden " tränen schossen ihr in den Augen , schock legte sich über ihren Körper und schreiend verfiel sie in unendliche Tränen .

Darlsen hatte versucht sie zu trösten , sie behutsam in seine arme geschlossen , doch wie sollte man jemanden Trost spenden der seine Familie verloren hatte ? Genau so kam er nicht drum herum ihr alle Informationen offen zu legen , von Drews angefangen bis zu den anderen morden , davon das seine Unschuld noch nicht bewiesen ist , wollte sie nichts hören .

Immer wenn frau schams irgend jemand hörte , schritte die auf der straße verhallten , sprang sie auf und hoffte ihren Mann zu sehen , doch musste bei aufgerissener Tür immer wieder die Enttäuschung ertragen das es nicht der fall war , bloß mal ein nachtbar oder ein Spaziergänger war .

Die angst und die Ungewissheit machten sie krank , sie musste an Amys worte denken , daran das es mal einen von ihnen treffen könnte, auch wenn sie den galgen meinte, musste frau schams mit angst immer wieder ihre worte im kopf wachrufen

Was ist wenn ihm…ihre gedanken stopten , erneute Tränen klempten ihr die kehle zu , die halbe Nacht hatte sie verzweifelt aus sorgen und Ungewissheit damit verbracht sich die Tränen zu verkneifen , die nun unaufhörlich ihren lauf nahmen und das Gesicht mit Salzwasser benetzten .

Wie unter tronce lief emelie an ihrem auto vorbei zum haus hin , der Sheriff hatte ihr die schlüssel von karl überlassen gehabt .

Alles in diesem haus schien sie hönisch aus zu lachen , ihre Unterlippe zitterte vor leid und sie drohte schreiend jeden Moment zusammen zu brechen und wieder richtig in Tränen aus zu brechen .

Als keiner ihrer anrufe entgegen genommen wurde und auch kein rückrüf erfolgte, hatte sie schon schlimmstes befürchtet , ein gefühl von unbändiger angst , was sie die ganze zeit hindurch unterdrückt und ignoriert hatte , was jetzt nicht mehr ging, jetzt hatte sie Gewissheit , nun wusste sie was geschehen ist und konnte sich nicht mehr anlügen , aus dem unguten angst gefühl war unendlicher leid , schmerz vom verlust geworden , der jede kraft aus ihrem Körper zog und erlischen lies , wie eine fast abgebrannte kerze, die zu schwach war um alles noch in ihrem hellen schein zu hüllen .

Rache , hass oder war es Wut? Sie wusste nicht mehr was sie denken oder fühlen sollte, im einen Moment hatte sie voller hass die hände zu grausamm schmerzenden fäusten geballt, wo ihre Fingernägel strimmen in der innen hand bildeten .

Und in der nächsten verlies sie von der Verzweiflung getrieben alles Wut wieder und ihr Körper erschlafte sich hilflos vor der tatsache das sie den mann , der mal ihr mann war und ihre Tochter verloren hatte , lange hatte stolz und Bitterkeit das band zwischen ihr und karl immer weiter auseinander gezogen , sie sagte Sue sei der Grund wieso sie die freundschaft aufrecht erhielt, nein zu ihr hatte sie Kontakt, zu ihm wollte und hielt sie ihn weil ihr Herz nie vergessen hatte , erst mit der zeit, erst mit den jahren vergass sie die liebe in ihrem Herzen , geriet sein Gesicht in Vergessenheit und nun sah sie die bilder, hochzeitsfotos , familienfotos , sie hingen dort im Wohnzimmer an der wand, nun sah sie wieder sein Gesicht , ihre Tochter , in der mitte des raumes stehend , wo aus allen Richtungen Erinnerungen auf sie zu einschlagen schienen, mit einer Gewaltigkeit die ihr Herz erschütterte und nicht wahr haben wollte .

Das leise klingeln der Tür was eigentlich laut durch das kleine haus dröhnte , nur in ihren gedanken sie ganz leise erreichte , hatte sie wieder aus ihren Erinnerungen heraus gerissen , so das sie erschrocken zusammen zuckte und Richtung Tür Blickte .

Amy wollte sich nicht unterkriegen lassen , sie musste über den markt und sie stellte dies auch in die tat um , Amy war noch nie ein Mensch der aufgab oder schwach wurde in solchen dingen , sie war starrköpfig und mutig , auch wenn sie nach außen hin so sehr zerbrechlich wirkte .

Langsam lief sie durch die menge , menschen die ihr merkwürdiger weise sofort platz machten , einen bogen um sie herum und hasserfüllt mit angst getränkt anBlickten , ein schwerer Klotz der sich in ihrem halz bildete , innerlich schrie sie das ihr mann unschuldig war, doch nach außen gelang nichts über ihre Lippen , sie lief einfach nur weiter, feste die hände an ihrem körp gekrallt, den sie selber geflochten hatte , kein Meisterwerk doch ihr ganzer stolz in dieser Richtung .

Angst und Panik machte aus eins guten freunden und bekannten nun nun feinde, menschen die sie geächtet hatten und nun mieden , es brachte ihr aber auch nichts drüber nach zu denken , sie machte sich zu viele sorgen , von ihrem mann hatte sie immer noch nichts gehört und sie mochte sich gar nicht erst vorstellen was sie mit ihm machen würden wenn sie ihn fänden , ächten? Nein ihr verstand malte sich da ganz andere dinge aus .

"Amy " entsetzte Blicke hatte die junge frau nun auf sich liegen , langsam mit hartem Blick, der so gleich weich und fragend wurde drehte Amy sich um , die alte frau schaute sie voller Traurigkeit an , ihre hände, mit denen sie einen kleinen korp voll brote hielt , zitterten und im Gesicht war sie völlig bleich

"ich glaube dir , ja ich glaube dir und ich glaube das dein mann unschuldig ist , er war ein aufrechter mann und hat jeden von uns schon geholfen , war immer da wenn man ihm brauchte , hollte uns aus der klemme wenn wir in Not waren , nun ist er in der Not und du sollst wissen das nun ich bereit bin ihm zu helfen " überreichte frau schams Amy den kleinen korb voll brott, es war eine Entschuldigung das wusste Amy, das war die art solcher menschen sich zu entschuldigen und zu zeigen das sie ihm unrecht waren

"stimmt irgend etwas nicht mit dir?" viel Amy das dutzen noch sichtlich schwer, doch sie sah der alten frau das leid und die sorgen an , das zittern ihrer hände hatte noch immer nicht nach gelassen und es hatte sicherlich nichts mit ihr zu tun .

Unter Tränen brach die alte frau nun zusammen , bitterlich am weinen , noch nie hatte Amy jemanden so am boden zerstörrt gesehen , ein schauer lief ihr über den rücken und ohne zu überlegen ging sie zu der alten frau runter, strich ihr über den zittrigen rücken und fragte vorsichtig was den los sei

"m-mein ..mein mann ..Tom..e-er ist verschwunden " konnte die alte dame kaum reden , das schlurzen lies sie immer wieder stoppen und Tränen verschwämmen ihr die sicht

"dein mann ist verschwunden ?" wurden Amys Augen groß .

Mit fragenden Augen , die immer noch rot waren stand emelie vor der offenen Tür, ein junger mann , vielleicht in ihrem alter, lächelte sie traurig an , er wirkte leicht hilflos, das grau seiner Augen war überrascht in ihren gerichtet und die arme auf dem rücken verschränkt, die Kleidung zeugte von geld und die Haltung von guten manieren , kannte sie ihn? Kannte er sie?,

"es tut mir leid , ist es ein schlechter Zeitpunkt?" seine Stimme war weich und Amy vergass für den Moment ihren schmerz

"es ist schon gut " versuchte sie entschuldigend für ihre Tränen zu lächeln , was nur sehr schwer gelang

"darf ich rein kommen ? Ich war ein sehr guter freund ihres.." der fremde mann stoppte

"mein name ist Herryison " hielt er ihre seine hand hin , es dauerte einen Moment bis emelie die ihre rein reichte und sich ebenfalls vorstellte

"es tut mir wirklich leid was geschehen ist , ich wünschte ich könnte etwas tun was dies ungeschehe macht " trat er auf ihre Aufforderung, in dem sie ein stück zur seite ging , in die Wohnung hinein , emelie schwieg , drückte nur wieder die Tür ins schloss und folgte dem mann ins Wohnzimmer

"sie waren ein guter freund? Mister Herryison , so war doch ihr name oder?=" das leichte zittern ihrer Stimme war noch immer zu hören , Herryison nickte lächelnd , das grau seiner Augen schien jeden gedanke zu verstecken , eine art die emelie richtig zu fazieren schien , in seinen bann zog und jeden vernümpftigen gedanke zerschlug

"nennen sie mich bitte nur Herryison , dann nenne ich sie einfach emelie , ja wir waren gute freunde und ich weiß auch wo sein Mörder und der ihrer Tochter sich im Moment aufhällt , er steht unter drogen ist nun leicht zu überwältigen , ich glaube das sie ihr Herz so erlösen können emelie , den wer außer ihnen hat nun schon das recht zur rache?" wie er es sprach , es klang so verlockend , sie war immer noch nicht in der lage die gefahr zu entdecken , das Drews unter drogen stand , ja das stimmte und auch das er wusste wo er ist , doch was sie nicht wusste war das Herryison sie nur benutzte , heimtückisch und grausam , den er wusste auch das Drews niemals eine unschuldige schlagen , gar töten würde, er wäre hilflos und dieser gedanke gefiel ihm , den ihn hat ja auch nicht nur Drews gejagt , nein es waren alle !!!

"aber dazu später, wollen wir uns nicht erst einmal setzen ?" nutzte er die tatsache aus , das emelie wie machtlos gegen seinen Scham zu sein schien , wortlos setzte sie sich zu ihm auf das blaue Sofa , etwas von ihm entfernt, hingerissen zwischen leid, trauer und nervösität .

Einen Moment Blickte Herryison sie einfach nur stumm an , sie war immer noch so schön ,obwohl Jahre vergangen waren , sie strahlte immer noch dieses gewisse etwas aus und auch in ihm schien sich etwas zu ändern , nicht von der Haltung oder vom denken her, nein seine Augen , sie wurden etwas weicher und sein Herz etwas lauter, das Herz was bis her immer fest vernagelt und verschlossen blieb , es versuchte nun langsam aus zu brechen , was Herryison dennoch gut kontrollieren konnte, er war kein mann der sich von irrgend etwas aus der bahn werfen lies , auch wenn sie eine leichte Blauäugigkeit für den Moment in ihm verursachte , hatte er keine sekunde seinen plan außer tracht gelassen .

 

 

Fortsetzung folgt ...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.09.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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