Jessica Scharf

Ehre,Liebe und Verzweiflung (ende)

"dreh dich um " ertönte plötzlich eine hönisch verzweifelte Stimme hart , langsam , die Stimme sofort erkannt , drehte Danwan sich um und Blickte nun in den lauf einer waffe, seiner geliebten waffe, die in emelies händen lag , ein paar schritte von ihm entfernt, ihr Blick ging immer wieder schweifend zwischen dem toten auf dem boden und Danwan , an dem ihre Augen sich nun festigten

"wieso? Wieso? Du verdammtes Schwein wieso?" schrie sie leise , Danwan lachte

"rache " gab er immer noch lachend von sich , ein kapputes lachen

"rache? Was hatte mein mann und meine Tochter dir getan du Schwein ? Was? Mussten sie genau so sterben wie " das > er < verschluckte sie unsanft , als sie sah das es sich dabei um den alten Tom schams handelte

"oh gott du verdammtes Schwein , hatte er es auch verdint? HATTE ER ES?" Schrie sie, abermals lachte Danwan

"ja , er hatte es verdient , doch deine kleine Tochter! Sie war nur mittel zum zweck " erklärte er kühl

"wolltest du mich auch töten?" sie wusste nicht wieso sie es fragte und eigentlich spielte dies auch keine rolle , doch sie musste es einfach wissen , eine kurze pause trat ein , Danwan wusste nicht ob er es sagen sollte oder nicht , entschied sich aber es doch zu tun

"nein dich wollte ich nicht .." wurd ihm das wort abgeschnitten

"es ist mir egal , alles ist mir egal , doch du wirst dafür büssen " hob sie die waffe ein kleines stück , so das der lauf direkt auf sein Herz zeigte und wollte abdrücken, doch ihre hand zitterte zu viel , Danwan fing an zu lachen , laut und schrill und wollte gerade einen schritt von den zweien die sie trennten auf sie zu gehen , als plötzlich eine weitere Stimme drohend erklang

"wag es dich nicht du mieses Schwein , du willst doch mich !" stand Drews keuchend vor den beiden , erschrocken drehte emelie sich um , wobei der griff um die waffe sich lockerte , ein fataler fehler, ein Moment nur in dem sie sie nicht aufpasste, der ihr zum Verhängnis wurde , Danwan griff nach seiner tasche, lies blitzschnell den abstand zwischen sich und emelie verschwinden "ich liebe dich " hörte sie ihn plötzlich sagen , wollte sich umdrehen als er auch schon mit preziser Zielgenauigkeit zu stach , die spitze des bleistfftes bohrte sich durch ihren hals , ein kurzes Geräusch als ob man Fleisch zerquetscht erklang und ihre Augen wurden groß , blut rang dem hals herrab , ihre beine ließen nach und sie sackte zusammen , wo Danwan sie zärtlich auffing und mit kuzen verzweifelten Blick anstarrte , um zärtlich mit den fingern ihre Augen zu schlissen

"du Schwein !" hauchte Drews fassungslos

"DU VERDAMMTES SCHWEIN " schrie er darauf und rannte auf ihn zu , er hollte das alte Brotmesser aus seiner tasche, was er in der holzhütte fand, versuchte auf Danwan Herz zu stechen, es ihm direkt durch die brust zu rammen , doch Danwan wich leicht zur seite, so das Drews arm nach unten sauste und mit voller kraft in Danwan wade vom rechten bein .er schrie fürchterlich auf , nahm einen bleistifft dem er Drews mit einem hieb in die schulter rein borte , dieser ebendfals schreiend zu boden ging , ein AugenBlick des schweigens trat ein , wo beide ausschnaufend am boden waren, er liegend und Danwan auf die knie gestützt

"nun werden wir sehen wer besser ist Drews!" lachte Danwan das Gesicht schmerz verzerrt

"warum du all dies tatest ..weiß ich ..deine Verhaftung, schon verstanden " murmelte Drews, alles drehte sich und das Gesicht von Danwan, was er da seine auge zu gekniefen vor schmerz durch dem einen anblickte, verzerrt in allen Richtungen sah

"doch wieso hatte Sue die Augen…" er brach ab , hustete vor schmerz , wobei er sich ruckartig den bleistifft raus zog und die wunde fürchterlich zu bluten begang ,

-stahlkappe- musste er innerlich hönisch grinsen , diese bleistiffte waren alle immer noch mit einer messerscharfen stahlspitze verkleidet !

"warum sie unverletzt blieben? Das hatte ich dir doch schon gesagt, weil du ihre angst drin sehen solltest " lachte Danwan und erhob sich wieder , was Drews ihm gleich tat , beide standen nun wacklig auf den füßen , dennoch mit einem deutlichen grinsen auf beiden Seiten auch verteilt .

"ich sollte ihre angst sehen " lächelte Drews verzweifelt, in Erinnerung an sue und rannte mit dem messer, was er Danwan vorher wieder heraus gezogen hatte , auf ihn erneut zu und lies es wie durch butter, in die seite von Danwan hinein gleiten, dessen völlig schwarz vor Augen wurde , Drews wusste egal was nun geschehen würde, egal wie dies nun ausgeht, dies würde nun Danwan tot bedeuten, er wollte ihn qualvoll sterben lassen, was auch der Grund war wieso er nicht die Dienstwaffe von karl benutzte , viel er kraftlos nach vorne , wo Danwan trotz dieser wunde schaffte im gleichen Moment einen bleistifft aus seiner tasche noch heraus zu ziehen und diesen Drews so schnell das dieser es nicht einmal erahnen konnte , in den rücken rammte , aufschreiend ging Dimitri zu boden .

"jetzt kommt die Abrechnung " lachte Danwan , humpelnd einen schritt nach vorne gesetzt , sich mit mit einer hand die wunde der seite haltend, um zu verhindern das er zu schnell zu viel blut verliert , er wollte wenigstens seine rache .

Schwerfällig drehte Danwan mit letzter kraft Drews auf dem rücken und musste keuchend nach luft schnappen

"der ist für den knast " zückte er einen weiteren bleistifft und stach ihn Drews direkt in den magen hinein , dieser hustend sich aufbäumte und für den Moment vor schmerz schwarz vor Augen wurde, schweiß lief über seine Stirn und das bild war leicht verschwämmt , da seine Wahrnehmung langsam schwindete, wogegen er mit aller kraft noch versuchte ankämpfte

"und dieser dafür das ich Emelie töten musste !!!" schrie er außer sich und wollte auf seine Halsschlagader einstechen, im den letzten tödlichen hieb verpassen , doch ertönte im gleichen Moment ein lauter Schuss , eine Ladung schrot durchbohrte Danwans brustkorp , dieser durch den Aufprall etwas zurück gedrückt wurde, die Augen weit auf gerissen Amy anschaute, die mit der flinte in der hand , einen fuß nach hinten gesetzt , gerade mal einen guten Meter von den beiden entfernt stand und viel zu Boden .

Stehen geblieben befürchtete Darlsen das schlimmste , er konnte diesen Schuss deutlich vernehmen

"der Marktplatz " setzte er seine Beine in Bewegung und rannte drauf zu

"Dimitri , Dimitri " wurde Amys Stimme immer leiser, sie hielt ihren Mann fest in ihre arme , blut rang im aus den Mundwinkeln und die Augen Blickten Amy glasig an , doch sie erkannte ganz genau das er sie nicht mehr wirklich sehen konnte, ihre Gegenwart nur noch spürte .

Ein schwaches lächeln legte sich auf seine Lippen , heiße Tränen benetzten Amys Gesicht

"du bist so wunderschön " sprach er ruhig, das bild seiner hochzeit noch vor sich sehend

"Dimitri " musste Amy sich zusammen reißen um nicht richtig zu weinen zu beginnen , sie wollte stark sein , stark für ihn , auch wenn ihr kleinen , schon zerbrochenes Herz nicht mehr stark sein wollte .

Langsam erhob Drews die hand , er war zu schwach um sie weiter zu heben , um sie ihr , so wie er wollte auf die Wange zu legen , doch Amy umfasse seine hand fest und spürte wie kraftlos seine war , er konnte dieses drücken nicht einmal erwidern , nur kurz schaffte er es seine hand um ihre zu schlissen

"ich hatte nie aufgehört dich zu lieben , ich war nur so blind, ich konnte es nicht sehen , es tut mir so unendlich leid Amy , es tut mir so leid, doch ich habe euch beiden geliebt und ich tue es immer noch , ich werde dich immer lieben ..immer " schloss er nun langsam die Augen , er fühlte sich so müde, so unendlich müde und kraftlos .

Seine hand wurde immer schwächer, bis sie schlapp in die ihre lag , weinend zog sie Drews ganz an ihren Körper ran , vergrub ihr Gesicht an seinen schultern und begann lautlos an zu weinen , ein weinen was tief durch ihre Knochen ging , sie hatte nie einen anderen Mann geliebt , hatte nie mehr gewollt als mit ihm glücklich zu sein , war dies etwa zu viel verlangt , auch wenn sie nun wusste das er sie liebte , auch wenn sie schöne , glückliche Jahre hatten , es war ein zu frühes ende gekommen , zu viel leid gewesen , dabei hatte sie doch nie mehr gewollt als glücklich zu sein.

Erstarrt stockte Sheriff Darlsen auf dem Pflaster des Markplatzes , verzweifelt zog er seinen Hut ab

"ja alter junge , du hast es zu ende gebracht, du hast es geschafft und zu ende gebracht " blieb er dort stehen , etwas von den drei leblosen Körpern entfernt, es war ein Moment, der trotz der Erkenntnis, der Grausamkeit auch bewegend für Darlsen war, trotz der Tatsache das Drews tot war, das Emelie , die wahrscheinlich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war, nun dort tot lag , hatte er geschafft was kein anderer schaffte , er hatte dieses Monster gestoppt und musste leider mit seinen eigenen leben dafür büssen .

-wieso müssen Helden immer solch einen preis zahlen , wieso bist du so grausam? - Blickte er hoch zum himmel , den Hut fest vor seiner Brust .

Die Stadt hatte einen Helden , einen wahrhaftigen einzigen Helden , der mutig und aufrecht war , allem trotzte und seinen weg ging , einen Helden denn wir böses antaten und der dennoch die rolle des Helden beibehielt und bis zum bitteren ende kämpfe, wie sehr hätte ich ihm doch gewünscht dieses bittere ende zu ersparen , doch es war nicht zu ersparen , ja alter junge , du bist nun auch mein Held geworden… Blickte Darlsen ehrfürchtig und respektvoll auf Drews herunter , dessen Augen geschlossen waren , die Hände übereinander gefaltet, als ob er nun einfach nur schlafen würde .

 

 

 

Ihr Blick war starr , das Herz so unendlich schwer, eine leere, was mehr zu wiegen schien als alles leid der welt , Tränen , die sie innerlich weite und doch über ihr Gesicht rangen , sie lief die kleine Landstraße endlang die aus dem Dorf heraus führte , lief einfach so , ohne ein ziel zu besitzen , ohne noch wirklich eine Kenntnis davon zu nehmen oder zu haben , wie weit oder wohin sie gelaufen war .

Wind blies ihr sachte ins Gesicht, der Abend hatte platz gemacht und die Nacht zog herein , klar war der Sternenhimmel und klar auch ihre Gedanken , den nicht einmal der drückende schmerz in ihrem bauch trügen konnte, was ihr magen schmerzvoll zusammen zog und wieder auseinander, sie wusste das sie nicht mehr viel zeit hatte , doch spielte dies noch eine rolle? Ihr Herz war tot! Konnte man mit einem toten Herz noch leben ? Ein Herz was zu schwach zum schlagen ist ? Und in dem Moment als sie alles verlor auf hörte zu schlagen ?.

Erneut liefen Tränen über ihre wangen, heiße spuren die wie eine strafe auf der Seele brannten , verzweifelt immer wieder das Herz runter zogen und erneut zu weinen verleiteten , ein bitterliches weinen , wo das Herz im tackt mit schrie und sich immer weiter runter drückte, von den stricken des Lebens abreißen will , die letzten bindenden Fäden zum > sein <

-er liebte mich , er hatte nie aufgehört mich zu lieben - legte sich ein grausam trauriges lächeln auf ihre Lippen , als ob man sich selber belügen wolle, zeigen das es einen gut geht und man das kleine licht im dunkeln , was die Gefahr und das leid tilgen kann sieht , nein Amy sah dieses licht nicht, sie sah überhaupt kein licht mehr , all dies , alles was geschahr , es wirkte wie ein langer böser Traum aus dem es kein entringen gab , man nicht aufwachen könnte .

Sie wusste das sie ihr Herz mit diesen Bildern immer weiter quälen würde, doch sie wollte es , Amy wollte es so , sie wollte diese Bilder immer wieder vor sich sehen , wie er in ihren armen lag , keuchend , die Augen glasig und man genau sehen konnte das er sie nicht mehr wirklich sah , das seine Augen immer mehr die Lebendigkeit zu endweichen drohten und es auch taten , seine letzten worte ihr sagte das er sie liebe und danach seine Augen für immer schloss , in ihren Gedanken sah es so aus als ob er nur eingeschlafen sei , seine Stimme so schwach erklang weil die Müdigkeit ihn besiegte , ihren großen Helden besiegte , doch in diesem Moment als es geschah , da wusste sie das es ein schlaf für die Ewigkeit sein würde, aus dem er nie wieder erwachen würde, genau so wie sie nie wieder aus diesem Alptraum erwachen könne .

Keuchend musste sie nach Atem ringen , war für den Bruchteil einer Sekunde gezwungen stehen zu bleiben , schmerzen dessen Außmases in all der zeit nie so schlimm waren , mit beiden Händen hielt sie sich den bauch fest , drückte so fest sie konnte , um gleich wieder weiter zu gehen , jeder schritt war so unendlich schwer, jeder schritt lies erneut Tränen aufkeimen und schmerzen sie spüren , doch sie rannte, ihre Füße trugen sie so leicht wie sie es zuvor nie taten , leicht wie das leben sich aus ihrem Körper entweichte und sie mit letzten Tränen zu Boden viel , ihre liebe war so stark ,war so verdammt stark …das ihr Körper sich dem nun einfach willen los fügte .

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.09.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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