Lucia Hahn

4 Tage

„ich
muss dir was sagen“
„ich
weiß“
ich
wollte es nicht hören. Seit Tagen schon wusste ich, das es
geschehen würde, aber abgefunden hatte ich mich damit immer noch
nicht!
„ich
will dir nicht wehtun“
Das
war nicht gelogen. Das wusste ich. Wir kannten uns nun schon lange.
Waren einander vertraut. Deshalb wusste ich auch das es geschehen
würde.
„schau
mich doch mal an“
meinen
Blick auf ihn zu richten gelang mir erst nach mehreren Versuchen.
Ich
sah seine großen traurigen, braunen Augen, die ich einst so
eindrucksvoll fand. Heute sah ich nichts mehr in ihnen.
„ich,
es tut mir so leid“
Auch
das war keine Lüge. Ich sah nun wie die Trauer der Angst wich.
Ich war eine große Hilf für ihn. Er hatte Angst vor dem
Alltag ohne mich. Aber ich wollte es ihm leicht machen. Also stand
ich auf und ging.
„Tabea!“
ich
verließ sein Zimmer, sein Haus, seinen Garten, Sein Dorf. Ich
weiß nicht wie lang ich gegangen war, als der Regen aufhörte.
Ich sah hoch und war auf einer Wiese, die ich nur zu gut kannte. Hier
hatte vor 2 Jahren alles begonnen. Hier, zwischen all den
Maulwurfshügeln, Blumen und was eben sonst noch auf so ´ner
Wiese steht.
Ich
setzte mich und blickte auf die kleine Stadt unter mir.
Ich
dachte an unseren 1. Kuss... „ähmm, kannst du mir sagen wo der
nächste Zigarettenautomat steht?“ „ja warte ich komm mit
dir...“
an
unseren ersten gemeinsamen Tag: Eiskaffee, Auto. Unsere gemeinsamen
Poketbike-Touren... unsere gemeinsame Zeit. Sollte es nun wirklich
vorbei sein. Was sollte ich nun dienstags machen?“he Schatz es ist
Dienstag. Bis nach der Arbeit. Pizza und Fernsehen ja?“
ich
wollte an die vielen neuen Möglichkeiten denken. Aber es gelang
mir nicht.
Es
kam mir vor als schliefe ich aber als sie mich fanden waren sie
besorgt.
Es
waren 4 Tage vergangen.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Lucia Hahn).
Der Beitrag wurde von Lucia Hahn auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.12.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Diese Augenblicke - Lyrische Sichtweisen von Rainer Tiemann



Aneinander gereihte Augenblicke sind es, die letztlich das ausmachen, was man Leben nennt. Es gibt die schönen und die weniger schönen Augenblicke. Alle jedoch tragen dazu bei, dass sich Menschen erinnern. An manches gern, an manches weniger gern. Oft sind es die schönen Augenblicke, die uns Mut machen und nach vorn schauen lassen. In "Diese Augenblicke" setzt Rainer Tiemann seine Gedankenspiele des Lebens facettenreich durch diverse, unterschiedliche lyrische Formen um. Neben Prosa und Reimen in deutscher Sprache sind in diesem Lyrik-Band erstmals auch einige seiner fremdsprachlichen Gedichte zu finden. "Diese Augenblicke" ist Tiemanns drittes Buch, das im Engelsdorfer Verlag erscheint.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Abschied" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Lucia Hahn

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Bennys Weihnachten von Monika Klemmstein (Abschied)
Schau mich an und ich sage dir, was du isst von Norbert Wittke (Satire)