Es war ein Tag, wie jeder andere auch, als ich abends da saß und einer wunderschönen Melodie lauschte. Sie war mir auf eine seltsame Art furchtbar vertraut, doch andererseits auch furchtbar fremd. Ich spürte, wie mir die Tränen kamen, weil sie so schön war und umso öfter ich sie hörte, umso mehr verspürte ich die Traurigkeit, die in mir aufstieg. Es war, als würde es mir mein Herz zerreißen, als würde dieses Lied mir meinen Verstand verändern. Ich war nicht gerade glücklich mit meiner Beziehung und auf einmal hatte ich dass starke Bedürfnis alles weg zu schmeißen. In meinen Gedanken tobte ein Kampf. Eine Stimme brüllte, leise aber bestimmt: „Neu anfangen! Neu anfangen! Du musst dich nur noch aufraffen und leben!“. Eine andere Stimme brüllte: „ Tu es nicht, es ist falsch, alles aufzugeben. Lebe deinen Traum, aber behalte deine Freunde.“. Bei diesen Worten wuchs meine Sehnsucht. Ich wollte weg aus meinem alten Leben. Ich wollte neu anfangen. Ich wollte raus und alles vergessen. In dieser Nacht lag ich lange wach und überlegte, was dieser Tumult in mir zu bedeuten hatte. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. In meinen Gedanken war die Freiheit die ich mir erträumte zum Greifen nah, doch in der Realität war ich gefangen. Mein Herz schlug, doch ich fühlte nichts, als Schmerzen. Ich weinte. Ich weinte so lange bis meine Tränen versiegten und meine Augen geschwollen waren. Die Schmerzen in meiner Brust konnte ich nicht verstehen. Wo kamen sie her? Was bedeutete das alles für mich? Wie konnte so eine einfache Klaviermelodie so eine Reaktion auslösen. Als ich am nächsten Morgen immer noch in Tränen aufstand um dieses Lied zu hören, fiel mir wieder ein, woher ich es kannte. Ich sah wieder die Stelle in Twilight, in der Edward Cullen seiner geliebten Bella, ein Lied spielte. Von diesem Moment an, wusste ich woher diese Schmerzen rührten. Mir fehlte diese tiefe innige Liebe, die in dieser Szene den Raum erfüllte und ich zerbrach an den Erinnerungen.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.01.2009.
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