Yvonne Asch

So tief das Herz..... Kapitel 4

 

Gedanken verloren und voller Reue, hatte sie sich in das Gras gesetzt in der Nähe des Zaunes, der Hengst fraß genüsslich den Hafer und schaute ab und an mal zu den Mädchen hinüber, deutliche Neugier lag in seinen sonst so panischen Augen, doch Keity nahm dies nicht war, sie war zu vertieft in sich. was hatte sie nur gestern Abend getan?  Chris… verträumt schloss sie ihre Augen, um noch einmal die Wärme, die Nähe und die Geborgenheit zu sich zurück zu rufen, die er ihr letzten Abend gegeben hatte. Chris war kein ARschl**ch, er war kein schlechter Mensch und schon wieder stieg ihr die Hitze in die Wangen und färbte diese rot. Was war los mit ihr? Schnell verdrängte sie die Erinnerungen daran, wie sie in Chris Armen gelegen hatte, wie er ihre Tante sagte, es wäre nicht ihre Schuld gewesen, sie irgendwie aus den Ärger redete und sie dann vorsichtig ins Bett gelegt hatte, er war nicht sofort verschwunden, warum eigentlich nicht? sie wusste das sie etwas zu ihn gesagt hatte, als sie da im Bett gelegen hatte, aber sie wusste einfach nicht mehr was es gewesen war und das machte sie nachdenklich. Er hatte sich wirklich zur ihr gesetzt, ihr zärtlich über die Wange gestichen und sie angesehen, dass war das letzte was sie mit bekommen hatte, dann war sie nämlich eingeschlafen.

Was habe ich getan??  Hämmerte es immer wieder in ihren Kopf, sie wusste selber, dass sie auf den Besten Weg war, sich in ihn zu verlieben, oder hatte sie es schon längst getan?

Aber sie wollte nie wieder einen Mann lieben und vertrauen, denn man hatte es schon einmal ausgenutzt, sie hatte diesen Kerl unwahrscheinlich gern gehabt, hatte ihn geliebt und dieser?

Wütend, verletzt und geknickt, kniff sie ihre großen Augen zusammen, wollte somit die nahe stehenden Tränen verdrängen.

Das Schnauben des jungen Pferdes, lenkte ihre Aufmerksamkeit auf das Tier und sie bewunderte den im Dreck gehüllten Hengst, der Trotz der ganzen Narben und des Schmutzes, so edel und hübsch aussah, solch eine Ausstrahlung hatte und seine Augen, sie waren keines Wegs Kraftlos, sie sprühten fast Funken so lebendig waren sie. An einigen Stellen, schimmerte etwas Hellfell hin durch, es sah aus wie das pure Sonnenlicht, hell und freundlich, Creme Farbend und an Sahne erinnert.

Der Anblick dieses Tieres zauberte Keity ein Lächeln auf die Lippen, ließ ihren Kummer verfliegen, vorsichtig stand sie auf und ging zu dem Zaun hin, betrachtete das Pferd ausgiebig. „Ich habe noch immer keinen Namen für dich, Kleiner…“, murmelte sie leise, das Tier hatte seine Ohren auf sie gerichtet und lauschte ihrer Stimme neugierig.

„Aber welcher Name könnte dir auch schon gerecht werden? Es muss ein Wort sein, was all deine Schönheit, deine Kraft und deine Freiheit ausdrückt… Jap Freiheit… da nach sehnst du dich doch oder Kleiner?“. Langsam aber sicher wurde der Hengst immer neugieriger, er spürte die Traurigkeit in dem Herzen des Mädchen, er fühlte das auch sie sich einsam fühlte und gefangen.

Keity senkte den Blick und seufzte, wie gerne hätte sie den Tier seine Freiheit gegeben. Plötzlich zuckte sie innerlich zusammen, etwas weiches, warmes hatte sich an ihre Hand gedrückt, verwundert schaute sie auf und sah nun wie der Hengst nicht weit weg von ihr stand, aber sein ganzer Körper war angespannt, so als wollte er sich auf einen Sprung vorbereiten, seinen Hals hatte ganz lang gestreckt, damit er mit den Nüstern an ihrer Hand riechen konnte und nun hatte er seine samtweiche Schnauze in ihre Handfläche gedrückt. Ein Moment den Keitys Herz schneller schlagen ließ, sie wagte es nicht sich zu bewegen oder gar zu atmen. Es vergingen mal grade einige Sekunden, vielleicht eine Minute, doch ihr kam es wie eine Ewigkeit vor, bis der Hengst seine Nüstern von ihrer Haut entwendete und dann sich um drehte um wieder etwas mehr Abstand zu gewinnen, in sicherer Entfernung blieb er dann stehen und beobachtete sie wieder. Das junge Mädchen konnte nicht anders als zu lächeln und plötzlich verwandelte dieses Lächeln sich in ein zufriedenes Strahlen, für diesen Moment leuchteten ihre Augen wieder und der Glanz war in ihnen wieder zurückgekehrt.

 

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„Hey Dornröschen!“, Chris stimme hallte freudig durch die Stallgasse, wo Keity grade dabei war, eine von vielen Ställen auszumisten, um somit ihrer Tante etwas zu helfen. Erschrocken hätte sie fast die Mistgabel fallen gelassen, mit Chris hatte sie nun nicht gerechnet.

Er trat zu ihr an die Stahltür die ganz weit offen stand, Keity selbst stand grade ganz hinten und schaute nun Chris an, er hatte also wirklich sie mit Dornröschen gemeint und wieder spürte sie wie sich ihre Wangen rot färbten. Was Chris keineswegs entging und schon wieder viel ihn auf wie süß und unschuldig sie doch aussah. „Hey…“, gab sie schüchtern von sich, denn der Abend gestern hatte sich nicht aus ihren Kopf verdrängen lassen und ihr war ihr kleiner Auftritt sichtlich unangenehm.

„Hast du gleich Zeit?“, fragte er sie in einen Ton die sie nicht deuten konnte, irgendwie wirkte er nachdenklich. Keity nickte. „Ich muss noch 5 Ställe machen, dann hätte ich Zeit“.

Chris nickte musterte sie, sie war wirklich auf ihre ganz eigene Art und Weise hübsch, selbst in dieser Latzhose und den weisen, dreckigen T- Shirt, sah sie gut aus. Ihr Mondgesicht und die blonden, welligen, langen Harre… umso länger er sie ansehen würde, um so mehr gefallen würde er an sie finden. „Gut, dann mach ich Nasim fertig und dann kannste ja einfach zu mir kommen, ich bin Draußen am Putzplatz!“.

Somit verschwand er auch einfach wieder und ließ sie alleine zurück, was er wohl wollte? Wollte er mit ihr über den gestrigen Abend reden, hatte sie noch irgendwas Blödes getan, woran sie sich nun ganz und gar nicht mehr erinnern konnte?

 

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Sie zögerte eine ganze weile damit zu ihn zu gehen, beobachtete ihn lieber erst einmal dabei wie er den schweren Westernsattel auf das Pferd hinauf legte, es war ein schönes Pferd, welches er besaß, Schneeweiß und eine edle Ausstrahlung, sowie  es sich für einen Vollblutaraber auch gehörte und irgendwie passte das Pferd zu den jungen Mann, der genauso temperamentvoll wirkte wie dieses Pferd.

Sie musterte die Beiden so Gedanken verloren das sie gar nicht bemerkte dass Chris nun zu ihr rüber schaute.

„Sag mal, Naseweis, willst du da Wurzeln schlagen?“, rief er ihr lachend zu. Keity fühlte sich leicht ertappt. „Nein… Nein… sicherlich nicht!“, schrie sie ihn hektisch zu und gesellte sich dann zu ihn. Musternd sah Chris sie an und das so auffällig das es ihr auf viel.

„Was?!“, fragte sie ihn energisch, sofort musste er keck grinsen. „Gut, du hast dich nicht umgezogen!“

„Warum sollte ich denn auch?“

„Na wegen den treffen mit mir?“, sagte leicht neckisch. Keity verdrehte die Augen. „Sicher und dafür soll ich mich dann hübsch machen?“, fragte sie ihn leicht ironisch.

„Ich find dich wunderschön, so wie du bist“

Zack! Sofort waren ihre Wangen wieder Puderrot und sie verstummt. Chris belustigte es etwas sie so zu sehen. „Komm steig auf!“, lenkte er ab. „Wie? Was? Aufsteigen?“, fragte sie nun verwirrt. Sah dann das Pferd an, welches leicht von einen Fuß auf den anderen trat. „Na ich möchte dir was zeigen, also hoch jetzt!“, sagte er leicht lachend weil ihn, ihr nervöser Eindruck nicht entgangen war. „oder soll ich dir rauf helfen?“, sofort schüttelte Keity den Kopf. Und trat ruhig an das Pferd ran, eine Hand in die Mähne und an die Zügel, die andere Hand an das Sattelhorn, dann mit den linken Fuß in den Steigbügel und schnell zog sie sich hoch. Als sie oben saß, stand das Pferd ruhig und Chris schwang sich ebenfalls hinauf, er saß jedoch nicht im Sattel sondern, dich dahinter, dann nahm er die Zügel aus ihren Händen und als sich ihre Hände berührten, spürte Keity am ganzen Körper eine Gänsehaut, jedoch war es zu ihrer Verwunderung nicht mit Angst und Ekel begeleitet, es fühlte sich einfach noch kribbelnd und schön an. er hatte sie nun mit seinen Armen umschlossen und schon allein wie er hinter ihr saß, sein Oberkörper sich an ihren Rücken schmiegte, sie seine Wärme und Nähe fühlte und sein Atem durch ihr Haar streifte, fühlte sie sich sicher und geborgen, was ihr selbst ein Rätsel war.

Sie ritten nicht an den Weiden vorbei, sondern in die andere Richtung in den Wald hinein der mit jeden Schritt tiefer und dichter wurde, fast wirkte er bedrohlich, doch Keity hatte keine Angst, nicht einmal obwohl es ganz schon dunkel dort im Wald war, den nur an ganzen wenigen Stellen, schaffte es die Sonne durch das dichte Blätterdach zu brechen.

„Wohin reiten wir?“, fragte sie leise, so als hätte sie Angst, die Ruhe des Waldes zu stören.

„Lass dich einfach überraschen“, sagte er ebenfalls leise. Mehr redeten sie auch Beide nicht mit einander, denn es war viel zu schön diese Ruhe, die Nähe einander und die Gedanken, die in den Köpfen rum gingen, sie hatten Beide kein Verlangen danach, diese Stille und Ruhe zu brechen.  Es war also ein angenehmes Schweigen und Keity hätte niemals gedacht, je wieder solch ein Vertrauen zu einem Mann aufbauen zu können.

Chris ritt den Schimmel einen kleinen Hang hinauf dort oben gelangten sie an eine große Lichtung und man könnte meinen man wäre im Paradies gelandet, ein kleiner hübscher See, geschmückt mit Wasserrosen die in voller Blüten waren, zierten die Lichtung, und hohes, saftiges grünes Gras, war Knie hoch gewachsen, die Sonne strahlte auf das glatte Wasser hinab und ließ es Azurblau schimmern. „wow…“, war das Einzige was Keity nun her raus brachte, denn es war einfach ein Atemberaubend schöner Anblick. Chris lächelte erleichtert. Er hatte gehofft gehabt das es ihr hier gefallen würde. vorsichtig sprang er aus den Sattel und legte ihr eine Hand aufs Bein, unter dieser doch sehr vertrauten Berührung schreckte Keity auf und ein Schauer lief ihr durch den Körper, mit weit geweiteten Augen schaute sie ihn an.

Doch als sie sein sanftes und zufriedenes Lächeln sah, verschwand ihr Missmut und auch sie musste lächeln, wir er da so vor ihr unten auf den Boden stand, sie auf einen hübschen Schimmel saß und umgeben von dieser Fabelhaften Landschaft waren, fühlte sie sich wie in einen Märchen und Chris gab den auch noch einen perfekten Schliff.

„Darf ich dir runter helfen, mein Dornröschen?“, fragte er sie leise, wieder stieg diese Röte in ihr Gesicht, wieso nannte er sie immer so seit heute? Aber irgendwie gefiel ihr es.

Eine Antwort brachte sie nicht her raus, doch das brauchte sie auch gar nicht, ihr Gesichtsausdruck sagte alles aus, dieses kleine zufriedene und erwartungsvolle Strahlen, ja sie strahlte und Chris hatte sie noch nie so gesehen. Als legte er auch seine andere Hand auf ihre Oberschenkel und streichelte mit Beiden gleichzeitig hinauf zu ihrer Hüfte, was ein sanftes Kribbeln in Keitys Körper verursachte. Dann hielt er sie fest und zog sie aus dem Sattel hinaus, als würde sie nichts wiegen.

Als sie mit ihren Füßen den Boden berührte, fühlten diese sich Butterweich an.

Sie standen sich so nahe, wie lange stand sie einen Kerl nicht mehr so nahe? War sie einen Mann überhaupt mal so nah gewesen, jetzt nicht vom Körperlichen gesehen, sondern von fühlen her, vom Bauchgefühl, vom Herzen? sie schauten sich einfach stumm in die Augen, dann schloss er seine Augen und nährte sich ihren Kopf. Ein großes Ausrufungszeichen ertönte in ihren Kopf und plötzlich schien eine große Mauer ihr vertrauen und ihr Empfinden für ihn einzusperren, die Mauer konnte man auch Selbstschutz nennen. Sie wollte nie wieder so verletzt werden!
schnell schubste sie ihn mit aller Kraft von sich, Chris wusste gar nicht wie ihn geschah, prompt landete er auch schon auf den Boden und stieß mit seinen Kopf an einen Baum an. „Sch…e!!!“, schrie er launisch auf und seine Augen schauten die junge Frau für einen Moment lang zornig an. Keity führte einen Kampf mit sich selber an liebsten wäre sie jetzt weg gerannt, aber sie wollte nicht, sie mochte Chris doch.

Dieser fasste sich an seinen Kopf und schaute sich dann das Blut an seinen Händen an. Keity die nun auch das Blut zur Kenntnis nahm, traf es wie ein Blitz, was hatte sie schon wieder getan, Blut, schon wieder Blut, schon wieder nur wegen ihr!

Keuchend brach sie zusammen und in ihr drehte sich alles, Erinnerungen kamen wie eine riesige Welle auf sie zu gedonnert und schienen sie in nu zu überrollen und unterzutauchen, an ihr zu zerren. Völlig machtlos musste sie sich ihnen hingeben:

 

*„Keity Schatz, schläfst du schon?“, verschwommen nahm sie die Stimme ihres Vaters war, doch seine Stimme klang anders nicht so wie sonst, er schien getrunken zu haben.

„Was ist?“, fragte sie leicht verschlafen und genervt, wie spät schien es wohl zu sein?  4 Uhr Morgens musste es bestimmt schon gewesen sein, normalerweise kam er doch nie in ihr Zimmer, warum denn ausgerechnet jetzt? „Du solltest doch noch zu mir kommen!“, sagte er in dir Dunkelheit hinein, ja, er hatte zu ihr gesagt, als sie nach der Party von ihrer Freund nach Haus gekommen war, dass er mit ihr reden müsste, doch es war zu Spät und sie war müde. Plötzlich spürte sie wie die Matratze sich neigte. Warum setzte er sich zu ihr aufs Bett? Das tat er doch sonst nie. „Ich bin müde…“, gab sie ihn nur zurück und wollte sich gemütlicher in ihren Kissen kuscheln, doch plötzlich spürte sie wie er ihr Decke zurück zog und seine Hand auf ihren Oberschenkel legte, dort wo ihr Nachthemd endete. „Geh!“, schrie sie ihn nun plötzlich heißer an und Panik spiegelte sich in ihrer Stimme wieder, es war nicht normal das ein Vater seine Tochter so berührte und er stank so unerträglich nach Alkohol. „Wie redest du mit mir?“, fragte er sie ruhig und schob nun seine Hand höher und höher. Keity schob völlig angewidert seine Hand bei Seite und setzte sich aufrecht hin, sie wollte aus den Bett stürzen doch es war zu spät, er hatte einfach ihre beiden Händen mit den seinen gepackt und sie nieder auf das Bett gedrückt. „Was fällt dir ein, ich werde dir Manieren bei bringen!“, schrie sie laut Hals an und sein Atem pochte in ihr Gesicht. „Du kleines L*der ziehst dir einen kurzen Rock an, du provozierst so etwas doch richtig mit deinen Kleidungssachen!“. Sie fühlte sich machtlos und Klein, sie fühlte sich ekelhaft und beschmutzt, wie konnte ihr Vater ihr nur so etwas an tun? Sie spürte wie er seinen Körper zwischen ihre Beine presste und wie er sein ganzes Gewicht auf ihren Körper legte. „Du kleins Stück, sollst spüren wie das ist gequält zu werden… du willst es doch so, du bist doch selber dran schuld“, immer wieder warf er ihr diese Worte entgegen. Als sie anfing zu schreien und zu zappeln, schlug er ihr mit voller Kraft ins Gesicht und dann öffnete er seine Hose. Pure Panik war in Keity am brodeln, wie konnte ihr Vater nur sein?

War sie wirklich daran schuld? Hatte sie ihn provoziert.

Während er an hantieren an seinen Reisverschluss der Hose war, nutzte sie dies und taste ihren Nachttisch ab, schließlich bekam sie die kleine Nachttischlampe zu packen und donnerte diese ohne zu überlegen ihn auf seinen Kopf, grade wo der Gegenstand seinen Kopf berührte wurde die Tür geöffnet und das Licht angemacht.

Danas Augen starrten völlig verwirrt auf das Bett ihrer Tochter, die nun fast unter den Körper ihres Mannes begraben war. Der ganze angestaute Frust kam in ihr hoch, Wut und angst breiteten sich in ihr auf, wie konnte dieser Mann es wagen ihre Tochter anzufassen?

Vor 4 Monaten hatte er seinen Job verloren und nun t rank er jeden Tag, machte dumme Bemerkungen und hatte sich von einen liebenswerten Ehemann und Vater in einen Trinker verwandelt. Voller Hass geleitet, packte Dana ihren Ehemann mit solcher ein Kraft am Hals und schleuderte ihn regelrecht von ihrer Tochter hinunter, die wimmernd und völlig zerstört auf ihren Bett wie ein Haufen elend hockte.

„Du mieser Kerl!“, schrie sie ihn nun heulend an und trat ihn immer wieder mit den Fuß in den Bauch, ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen, dieser Kerl sollte nie wieder ihre Tochter, ihr eigenes Fleisch  und Blut anfassen!

Das Blut an seiner Stirn nahm Dana in ihren blinden Wut gar nicht war, doch als Keity voller Panik die Blut verschmierte Lampe weg warf und diesen mit einen lauten Knall gegen die Wand flog und in alle Einzelteile zerfiel. Hielt ihre Mutter inne und schaute nun auf den regungslosen Körper ihres Mannes nieder. Dann hörte sie endlich das jämmerliche weinen ihrer Tochter und versuchte sich wieder zu fassen.

„Keity, Keity!!“, sagte sie leise und so lieblich als würde sie mit einen Baby sprechen, dann kam sie auf ihr völlig zerstörte Tochter zu und nahm diese ohne ein weiteres Wort ganz fest in den Arm und drückte sie ganz fest an sich, kämpfte mit sich selbst, nicht zu weinen.

Ich habe es provoziert, ich habe ihn dazu getrieben, ich habe alles zerstört… hämmerte es immer wieder durch ihren Kopf*

 

Keity?? Was ist los mit ihr? … der Schmerz an seinen Hinterkopf schien nebensächlich zu sein, als er die junge Frau dort auf den Boden kauern sah, in sich völlig zusammen gefallen, ihre Augen völlig lehr und ihr süßer Mund war stets am Zucken. Ihre Hände hatte sie auf ihre Oberschenkel gelegt und ihre Fingerkuppen hatten sich so fest in ihre Haut gedrückt das es angefangen hatte zu bluten. Doch sie schien den Schmerz überhaupt nicht wahr zu nehmen.

Sofort erhob Chris sich und ging völlig verwirrt und durch einander auf das Häufchen elend zu. Was ist mit ihr? Was ist nur verdammt noch mal mit diesen Mädchen los??!

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.04.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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