Hartmut Pollack

Die Kunst der Mütter

 

Die Kunst der Mütter

Mit schlafe mein Kindchen, schlaf ein, überträgt sie Ruhe in ihr Kind.

Ein Lächeln des Kindes dankt ihr.

Das Streicheln über den Kopf lässt jeden kleinen Klaps auf den Po vergessen.

Nur ihre Ungeduld, wenn ihr Kind nicht genügend und nicht schnell genug isst, verärgert das kleine Wesen.

Voller  Aufmerksamkeit wird das Heranwachsen beobachtet. Das bringt ja so viel Stolz ins Mutterherz.

„Du Lausebengel, siehst heute wieder wie ein Schmutzfink aus“.  

„Ach Mama, da war eine Pfütze und nachher bin ich in den Sandkasten spielen gegangen“.

„Kannst du denn nicht besser aufpassen“?

„In Pfützen zu springen, macht aber Freude.“  

„Ich könnte dir ein paar heiße Ohren verpassen“.

Die Liebe der Mutter liegt in ihrer Sprechweise.

Ihr Sohn ruft nur:“ Mama“!

Nach einer Weile beginnt die Zeit des Kindergartens.

Selbst wenn die Zeit knapp ist, wird das Kind hingebracht. So behütet wächst das Selbstvertrauen, die Sicherheit in dem kleinen Wesen.

Einmal kommt  er heulend nach Hause: „Mama, der Erwin hat mich im Kindergarten gehauen. Ich habe doch gar nichts gemacht, nur ihm die Zunge rausgestreckt“.

„Ach Junge, du wirst im Leben noch manche Schläge einstecken und ertragen müssen““.

Die Hand der Mutter streichelt seine Tränen weg.

„Geh nach draußen und spiele mit den Nachbarskindern“.

Die Trauer war verflogen. Man hört  das Hüpfen auf der Treppe, kurze Zeit später das Lachen des Sohnes auf dem Spielplatz zwischen den Häusern.

Wie schnell doch ein Streicheln das Weinen in Lachen verwandeln kann.

©pk 04/09

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Hier ist ein Buch geschrieben worden, welches versucht, Romantik in Worten zu malen. Gefühle in Worte zu fassen, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie zu überschreiten, ist immer wieder für den Poeten eine große Herausforderung. Zur Romantik gehört auch die Liebe, welche im zweiten Teil des Buches Platz findet. Liebe und Romantik sind und werden stets die treibenden Kräfte im menschlichen Leben sein. Hartmut Pollack legt ein neues poetisches Büchlein vor, das die große Bandbreite seiner lyrischen Schaffenskraft aufzeigt. Der Poet wohnt in der Nähe von Northeim in Südniedersachsen in der Ortschaft Echte am Harz. Die Ruhe der Landschaft hilft ihm beim Schreiben. Nach seinem beruflichen Leben genießt er die Zeit als lyrischer Poet. In kurzer Zeit hat er im Engelsdorfer Verlag schon vier Bände mit Gedichten veröffentlicht.

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