Yvonne Asch

Küsse wie Eis Kapitel 3

 

Sie rannte so schnell sie konnte den Weg nach Hause entlang, sie wollte alleine sein, sie wollte nicht dass man sie noch als verrückt abstempelte. Niemand durfte von dieser Stimme in ihren Kopf erfahren sie war doch nicht verrückt, oder?Ihre Füße wollten gar nicht mehr auf hören über den Sandweg zu donnern, es war fast so als wollte sie vor der Stimme in ihren Kopf davon laufen, aber sie wusste es war unmöglich.Was würde denn jetzt Rico von ihr halten?
<3 Prinzessin, bitte gibt mir eine Antwort, ich bin es leid, es kostet mir doch so viel Kraft <3, schon wieder diese helle aber zu gleich freundliche Stimme, die nun leicht verzweifelt klang. Zivo lief weiter sie hatte nicht vor anzuhalten und mit jeden Schritt den sie tat wurde sie schneller.
Geh weg, geh aus meinen Kopf… ich bin nicht verrückt, nein, das bin ich einfach nicht!
<3 Oh Zivo? Endlich ihr spricht zu mir <3
was??? Wurden ihre Augen groß und sie stoppte in ihrer Bewegung starrte nach vorne den langen graden Sandweg entlang, der an so vielen Feldern vorbei führte.
<3 Bitte, sagt mir wo ihr seit? <3
es redet mit mir….. sie stützte ihre Hände auf den Knien  ab und atmete tief durch, das laufen hatte ihr doch ganz schön viel Kraft geraubt.
<3 Aber natürlich rede ich mit dir, das versuche ich doch schon die ganze Zeit! <3, fauchte die Stimme in ihren Kopf nun.
Wer bist du?
<3 Wer ich bin? Hat man dich denn nicht aufgeklärt? Oh nein, das ist überhaupt nicht gut, ganz und gar nicht gut <3
wer bist du verdammt noch mal?!
<3 Hey!!!!!! Das ist kein Grund gleich unfreundlich zu werden, Fräulein! <3
scheinbar fühlte „es“ sich angegriffen.
Aber ich habe jawohl ein Recht zu erfahren wer du bist, immerhin spukst du in meinem Kopf rum…. Oh nein, ich rede mit einer Stimme in meinen Kopf, ich werde verrückt!
Die helle freundliche und weiblich klingende Stimme lachte Herzlich.
Das ist nicht witzig ich will nicht ein gesperrt werden und in die Klapse kommen!
<3 Beruhig dich Zivo, sag mir wo ihr seit und ich komme so schnell ich kann zu dir, okay? <3
Naja, ich weiß nicht ob ich dich nun auch noch sehen möchte, nachher fang ich dann noch an rosa rote Elefanten zu sehen, dass kann ich nun wirklich nicht gebr…
<3 Zivooooo!! Verdammt hör auf damit, sag mir wo du bist! <3, wurde sie unterbrochen.
Zivo rollte mit den Augen, nun stand sie hier, verlassen von ihren Eltern, mit blauen Lippen, Stimmen die in ihren Kopf rum schwirrten und sich jetzt auch noch mit ihr verabredeten.
Sagt klein Dell was?
<3 Nein gar nichts, in welcher Welt seit ihr denn? <3
wie in welcher Welt, veräppelst du mich, falls du das Land meinst,, Deutschland! <3
<3 Deutschland, sagst du?? Hmmm….. bei den Menschen, ach du Schreck, deswegen dein komisches Verhalten … was haben sich Lirona und Quentin nur dabei gedacht, oh je! <3
du bist echt komisch…
<3 Ja, ja, hör auf dich über mich auf zu regen, ich werde dich schon auf spüren kann nur etwas dauern, bei euch war ich nämlich noch nie… also bis dann und benehm dich bis dahin! <3
wie jetzt? Besuchst du mich jetzt echt?
Keine Antwort erklang.

Rede gefälligst ….

Ich weiß genau dass du mich hörst!

Erst in meinen Kopf eindringen und dann nicht einmal mehr mit mir reden!

Tzzz… du dummes etwas!

Dann legte sich auf einmal ein Lächeln auf ihr Gesicht, sie war doch wirklich nicht mehr ganz dicht oder? Nun stand sie hier und redete mit sich selbst.
Langsam kam sie wieder zu Atem und diese Stimme drang einfach nicht mehr zu ihr, vielleicht war dieser Spuk jetzt ja zu Ende?
Sie setzte ihren Weg ganz gemütlich fort, ihre Klamotten klebten ja noch an ihren Leib, sie war genug gelaufen.
„Wohin des Weges meine Liebe?“, diese Stimme sie kam ihr bekannt vor aber sie konnte sie nicht unter ordnen, vorsichtig drehte sie sich zu ihn hin und blickte nun in Diegos blauen Augen, dies sie seltsam musterte. Jetzt erkannte sie ihn auch gleich wieder, das war der Kerl, von der Kneipe. Hatte er sie nicht auch die Lebendige genannt und hatte er nicht auch gefragt was sie in dieser Menschenwelt suchte, irgendwie fand sie das auf eine Art und Weise ganz schön unheimlich. „Was wollen sie?“, fragte sie mit einer harten Stimme, denn er sollte ja nicht denken, dass sie ihn fürchten würde. er lächelte sie nun leicht dreckig an. „Sei ehrlich, in Moment hast du ganz schon viele Fragen die dir im Kopf stecken und die du dir nicht zu beantworten weißt. Zum Beispiel, wieso sind deine Lippen blau und warum hast du dieses Amulett… und auch wenn du es mir nicht glaubst aber ich kann dir das alles erklären!“, sagte er ernst, sein Blick hielt sie gefangen, er sah wirklich hübsch aus, aber er hatte eine Ausstrahlung die irgendwie böse wirkte, die ihn etwas gab, das man ihn fürchten musste.
„Du willst mir das also alles erklären können?“; fragte sie ihn leicht verunsichert denn sie wusste wirklich nicht was grade mit ihr passierte. Diego nickte und sein blondes Haar glänzte wie pures Gold in der Sonne.
„Sicher kann ich dir das alles erklären“, versicherte er ihr und trat einen Schritt auf sie zu, was sie leicht einschüchterte. „Aber nicht hier, wir gehen zu dir!“, sagte er nun bestimmend.
„Ja, klar, ich gehe mit einen wild fremden Kerl zu mir nach Hause, entweder du erzählst es mir hier oder wir lassen es!“, auch obwohl er sie ganz schön einschüchterte, ließ sie es sich nicht anmerken. Ihre Himmelblauen großen Augen, die mit dunklen langen Wimpern umrandet waren, schauten ihn selbstbewusst an und ihr fast weißes Haar, welche silbrig glänzten hatte sie locker zusammen gebunden, sie war eine wirkliche Schönheit und Diego konnte nicht anders, als sich immer zu in ihr zu verlieren, in seinen Gedanken, gehörte sie ihn, doch er wusste das dies ein verbotener Gedanke war, der ihn sogar den Tod bringen konnte.
„Hier also?“, fragte er leicht abwesend.
Zivo nickte nur, sie war mehr als einen Kopf kleiner als er, er war wirklich groß und sehr Muskellöß,  sie hätte auch hier Draußen nicht die geringste Chance gegen ihn.
„Ja hier…“, sagte sie trotzig. „Kommst du dann wenigstens mit auf die Wiese?“
sie sah sich die prachtvolle grüne Wiese mit den vielen kleinen Gänseblümchen an und nickte, warum nicht, ob sie nun hier rum standen oder dort saßen.
Als Beide es sich bequem gemacht hatten im satten Gras, er saß ihr gegenüber. Konnte sie auch nicht mehr ihre Neugierde zurück halten.„Also erzähl!“
er schmunzelte leicht, wie sie da so vor ihn saß, wirkte fast wie ein kleines unschuldiges Mädchen, ob sie noch unschuldig war? Schnell verdrängte er diesen Gedanken und konzentrierte sich auf wesentliche.„Du wirst mir wohl nicht wirklich glauben wenn ich dir erzählen werde, dass du kein Mensch bist…“, er sah ihr deutlich an, dass sie ihn grade unterbrechen wollte. Doch er schüttelte den Kopf „lass mich erst ausreden und dann stell mir deine Fragen!“ damit sah er sie ausdrucksstark an und sie sah ihn leicht motzig wie ein kleines Kind an.„Du hast unsagbare Kostbare Kräfte und du bist der Schlüssel den wir brauchen,die Menschen schaden uns immer zu schaden sie uns und sie schaden den Planeten, es wurde vor raus gesagt, dass wenn wir noch länger zu schauen, die Menschen ihren Planeten vernichten und auf den, für euch noch unbekannten, Lonavu fliehen, den sie dann wohl auch nicht pfleglicher behandeln. Worauf ich hinaus möchte du bist kein Mensch, du bist einer von uns und uns wurde auch her raus gesagt das ein Mädchen, mit silbernen Haaren, Kristallblauen Augen, einer unglaublichen Aura, mit einer Elfenhaftenerscheinung, geboren werden würde, die uns vor genau den Unglück beschützen würde … Du weißt das du nicht vorher in den Spiegel schauen musst, um fest zu stellen das du das bist, wovon ich spreche oder?“; fragte er sie völlig ernst und sie versuchte seine Worte alle zusammen zu fassen, aber so wirklich schlau wurde sie nicht daraus, ja sie wusste sehr gut, das sie anders aus sah, das sie wirklich seltsam blass war und das ihre Haare keine normale Farbe hatte und dann war da noch ein Punkt sie aß schon seit sie klein war, kein Fleisch, nicht weil ihre Eltern sie so erzogen hatte, nein, weil sie es immer wieder ausspukte, ihr Magen es irgendwie nicht verarbeiten konnte und sie sich davor richtig ekelte, die Ärzte stellten mit wirklich verwirrten Blicken fest, das ihr nichts fehlte überhaupt nicht, sie schien überhaupt kein Fleisch zu brauchen. „Langsam wirst du zu dem was du eigentlich bist, deine Kräfte die in deinem Amulett aufbewahrt wurden, gehen nun in deinen Körper zurück und das kommt nur weil du es auf Herz Höhe trägst.“Sie schaute ihn nun fast lachend an. „Du meinst ich glaube dir all das Zeug was du mir da erzählst?“, er hatte sich schon gedacht dass sie ihn nicht glauben würde.„Ja das hatte ich gehofft!“, gab er zu, sie erhob sich plötzlich und war nun endlich mal größer als er, dann schaute sie zu ihm hinunter. „Bei dir tickt es doch! Und dafür verschwendest du meine Zeit?! Idiot!“, er blieb ganz ruhig, denn er hatte damit ja schon gerechnet. „Komm mir ja nicht wieder unter die Augen, du Spinner!“, zischte sie. und wandte sich dann fast stampfend um. „Bitte pass auf die Dämonen auf, die wird sicherlich bald eines erscheinen, höre nicht auf seine Worte und lass dich nicht von seiner niedlichen Gestalt täuschen!Ja na klar, Dämonen und Planeten und Kräfte, was redet der nur! Der ist doch völlig bekloppt und wenn ich nicht aufpasse werde ich auch noch so peinlich!

 

<3+<3+<3                                                                                                            <3+<3+<3

 

Die Nacht breitete sich über die Landschaft aus und tauchte alles in ihre Dunkelheit, die Sterne legten sich wie ein großes zelt über die Welt und Zivo lehnte am Balkongeländer, sah den Geschehen mit gemischten Gefühlen zu, ihre Eltern hatten sich nicht bei ihr gemeldet, ob sie sich wirklich noch melden würden? Es stimmte sie traurig, nun hatte sie doch keinen mehr, klar, eins, zwei Freunde hatte sie auch, aber mit denen hatte sie kaum mehr Kontakt denn die waren zu sehr zu Partypuppen und dazu noch wurden sie ziemlich hinterlistig und Lästerten viel, das war nichts für sie. Jetzt wo sie hier so ganz alleine im Dunklen auf den Balkon stand, fühlte sie sich noch viel einsamer und sie fragte sich, ob sie sich irgendwann nicht mehr allein gelassen fühlen müsste. Plötzlich klingelte es an der Tür und riss sie richtig aus ihren Gedanken, denn mit Besuch  hatte sie nun wirklich nicht mehr gerechnet. Als sie die Tür öffnete staunte sie nicht schlecht, Rico stand mit einer Flasche Sauren und ein Six Pack Bier vor ihr und lächelte sie bittend an. „Stör ich dich?“, fragte er sie lieb. Natürlich störte er sie nicht, sie hätte nur niemals mit seinen Besuch gerechnet. „nein ganz und gar nicht!“ sie fragte sich nur woher er ihre Adresse hatte und wie sah sie überhaupt aus? Noch immer hatte sie nur diese Jogginghose und das blaue Top an, ihre Haare, war völlig wirr zusammen gebunden und er… er sah so unglaublich gut aus, in seiner dunkel blauen Jeans und den schwarzen knitter Hemd noch dazu wieder diese perfekt gestylten Haare, einfach nur unglaublich schön. „Darf ich rein kommen?“, unterbrach er sie dann aus ihren Gedanken und sie nickte nur. Wenig später saßen sie in der Küche, warum eigentlich in der Küche und  nicht im Wohnzimmer? Irgendwie kam es einfach dazu weil sie zwei Gläser holen wollte und dann hatten sie sich hier schon fest gequatscht und nun es sich bequem auf den Stühlen gemacht. Sie vergaß ihre Sorgen und den komischen Mann, erst recht diese seltsame Stimme, sie war einfach wieder ein ganz normaler Stimmloser Teeni.Und da er ihr so viel über die Partys erzählte, auf die er immer ging und über die ganzen völlig überstylten Mädels dort, bekam sie selber Lust so etwas mit zu erleben. Und um so mehr sie einen Kurzen t rank und das Bier zum nachspülen nahm, umso bessere Laune bekam sie. außerdem sehnte sie sich immer mehr danach noch einmal seinen Finger auf ihren Lippen zu spüren, denn das hatte sich doch soooo unglaublich gut angefühlt…. „Sag mal Zivo, hast du nicht Lust noch ein bisschen mit mir weg zu gehen?“, fragte er sie dann, obwohl er ihr eben noch etwas über seine Vorliebe für Motorrads erzählt hatte, sie sah ihn eine weile an dann schüttelte sie den Kopf.„Ne, lad sie doch hier hin ein!“, schlug sie grinsend vor.Aber ob das so eine gute Idee war? Fragte sie sich dann sofort, doch Rico hatte schon nach seinen Handy gezuckt und außerdem wollte sie es doch gar nicht mehr Rückgängig machen.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.05.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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