Jessica Scharf

Miyu-a real Life 9

Wie meistens hatte Angie mal wieder unglaubliches Glück, anstatt sie nen Termin bekam, nein musste sie nur fünf Minuten im Wartezimmer warten bis sie schon dran kam
„du kannst auch eben hier warten wenn du möchtest?“ sah Angie Miyu an, doch ihre Augen sprachen komm mit
„ne schon in Ordnung, ich komm mit rein“ lachte Miyu deswegen und Angie sah sie erleichtert an.
„hallo“ betrat sie unsicher das Zimmer, wo der Arzt hinter seinen Schreibtisch saß
„ja hallo“ gab er uns beide die Hand und bat das wir doch Platz nehmen.
„womit kann ich ihnen helfen Frau Robert( Angie hatte den Nachname ihres Vaters)
„ich möchte mir die Pille verschreiben lassen!“ sah sie den Arzt ernst an
„haben sie den schon ihre Periode gehabt?“, Angie schüttelte mit dem Kopf
„na gut, dann untersuchen wir sie eben und dann kann ich ihnen die Pille verschreiben“ Angie nickte, das mit ihren Regeln war immer ne Sache für sich, mal kamen sie zu früh, dann mal zu spät oder auch mal gar nicht! Deswegen hatte sie erst gezögert sie sich wieder verschreiben zu lassen, weil es dadurch so gekommen ist…

 

 Total mit der Situation überfordert und genau so glücklich war Angie total in sich zurückgezogen, als sie den Weg zurück antraten
"ich glaubs nicht!“ jubelte Miyu immer noch fassungslos
„Miyu!“ wurde Angies Schritt plötzlich langsamer
„was?“ sah Miyu nach Vorne und musste unwillkürlich bei diesen Anblick erstarren!
„Angie!!“ griff sie mechanisch nach ihren Arm und hielt sie fest
„lass mich, ich will das jetzt beenden!“ riss Angie sich hysterisch los, blieb jedoch nur angewurzelt stehen, den Blick auf Miyu gerichtet, wobei es in ihren Augen nun zu glitzern anfing
„er ist es nicht wert!“ sprach sie weinerlich
„los komm den werden wir jetzt mal was anderes erzählen!“ wollte Miyu doch hin, damit Angie ihren Frust raus lassen konnte
„Angie?“ drehte sie sich wieder um, als sie bemerkte das Angie ihr nicht folgte, sondern noch immer dort nur so stand
„nein, ich kann das nicht!“ zitterte ihre Stimme. Hilflos sah Miyu wieder nach Vorne, ein Anblick der grausam war. Da stand er, etwas von der Eisdiele entfernt, wie er sie in seinen Arm hielt und nun langsam von ihr lies
„wieso küsst er sie?“ hörte Miyu Angie leise fragen
- warum? Ja das würde ich auch mal gerne wissen! -
„ich weiß nicht, vielleicht gibt sie ihm das Gefühl mal wieder richtig begehrt zu werden, das er sich bei ihr den Ausgleich holt „
„Ausgleich?“
„ja, weil man bei euch beiden nicht mehr viel von Liebe sieht, ihr schreit euch gegenseitig nur noch an! „ Miyu wusste nicht wieso sie versuchte Angie auch mal Jens seine Sicht zu schildern
Nichts Schlimmes ahnend ließ Jens Jenica los und schaute dabei zur anderen Straßenseite, wo sein Blick für Wörtlich wie Eis zerbrach, als sich seine und Angies Augen trafen. Seine Mimik war erschrocken und verzweifelt, Angies hingegen in diesen Moment Eiskalt und strafend. Sie hasste ihn nun und das sprachen ihre Augen schreiend, eine Drohung die nicht mehr Rückgängig gemacht werden kann, weil sie nun zu einem Versprechen wurde.
„Schatzzz!“ rief er schreiend, als er auf uns zu gerannt kam und Angie einfach umgedreht ist, sie hielt nicht an, wollte seine Lügen nicht hören und Miyu stand wie Entgleist nun zwischen zwei Gleisen. Sie wusste das sie immer in erster Linie hinter Angie stehen würde. Doch genau so war sie durch ihr Herz, durch ihr Mitleid anderen gegenüber und ihrer Art gezwungen auch Jens Gehör zu schenken, auch sein Herz irgendwie vom Schmerz zu befreien, selbst wenn diese Jenica nun auf sie zu gehen würde, wäre sie von ihrem Charakteristischen Verhalten gezwungen selbst ihr irgendwie zum gewissen Teil zu helfen!
„was soll der scheiß jetzt? Wieso läuft sie weg?“ blieb Jens vor Miyu stehen
„kannst du es dir nicht denken?“ sah Miyu ihn ernst an und doch irgendwie bitterlich
„warum? Weil ich Jenica umarmt habe? Das macht sie bei Angie auch immer!“ verteidigte Jens sich
„Umarmt Jens? Verarsch mich nicht, wir stehen schon länger hier!“ redete Miyu dunkel
„ja was?“ wurde Jens rau
„Jens was meinst du was Angie gesehen hat? Wieso sie nun Hass für dich empfindet?“ Miyu sprach es extra nicht aus, denn wenn er es nun ausspricht ist es Fakt, dann würde es heißen es hat nicht nur so ausgesehen, nein er hat es getan und so lange noch ein kleiner Zweifel in Miyu besteht, das es von weiten nur so ausgesehen hat(und das tat es wirklich) würde sie es nicht aus sprechen
„was soll sie den bitte schön gesehen haben?“ wie er dort stand? Völlig drauf bestehend das sie nicht gesehen haben könnte, Miyus Blick wurde Zornig und doch noch gut versteckt, den es war wichtig das sie ihre Ruhe beibehält, sonst könnte sie nicht mit ihm unbeeinflusst von ihren Empfindungen dieser Situation gegenüber reden
„ich sag mal so Jens, es sah verdächtig nach etwas mehr als einer Umarmung aus und nicht nur für sie, sondern für mich ebenso und ich glaube kaum, das wir beide mal eben irrtümlicherweise dasselbe dann gesehen hätten, wenn es nicht wahr ist“
„was soll das jetzt? „ machte Jens wieder dicht, doch Miyu sah an seiner Kreidebleichen Mimik das es wirklich so gewesen sein musste. Und das war Beweis genug für sie um ihn gegenüber nun Fakt zu reden
„pass mal auf Jens, wie würdest du dich fühlen, wenn du gesehen hättest das Angie einen anderen Küsst? Am besten du antwortest mir gar nicht, denkst es dir selber und versuchst mit ihr zu reden! Den ich werde dir diesmal nicht mehr helfen, den mein Versprechen dir gegenüber galt den Situation wo du es verdient hast das man dir hilft, doch diesmal sehe ich das Gegenteil Jens, tut mir leid!“ Jens sein Blick wurde zwar durchbohrend, doch er traute sich nicht und würde es auch nicht, Miyu gegenüber das Wort wirklich zu erheben, die Angst sie dann im bösen Sinne zu erleben war zu groß, den das hatte er einmal, jemand anderen gegenüber erlebt und das nur ansatzweise, was schon genug des guten für ihn war.
„Angie, jetzt warte doch mal!“ rannte er ihr nach, doch Angie dachte erst gar nicht daran zu denken! Sie war fertig, eine Welt ist zusammen gebrochen die sich nicht einfach mehr so reparieren lässt
„weißt du was, mit dir kann man einfach nicht reden!“ schrie er wütend, wobei Angie nun der Kragen platzte
„es gibt nicht mehr zu bereden, rede mit deiner kleinen Schlampe und lass mich in Ruhe“
„sie ist keine Schlampe, schau dich an, dann weist du wer ne Schlampe ist!“
„ich bin also eine Schlampe ja? Schön wenn du es so siehst, wenn die Mutter deines noch ungeborenem Kindes eine Schlampe ist und jetzt verpiss dich!“
„was?“ wurde Jens kreidebleich,
„ja du hast schon richtig gehört! Sie ist schwanger!“ kam nun Miyu hinzu
„du bist schwanger`?“ sah Jens Angie an
„bist du taub oder was? Ja, ich war gerade beim Frauenarzt , hier siehst du!“ holte Angie den Mutterpass raus, den sie gerade bekommen hatte
„wir bekommen ein Kind?“ wurde sein Blick weich, Jens hatte sich schon immer ein Kind gewünscht und nun sollte es war werden?
„wir werden eine Familie`!“ stotterte er überglücklich
„nein Jens, wir werden nie eine Familie, den das mit uns hat sich erledigt, geh zu deiner kleinen Schlampe, den ich will von dir nichts mehr wissen, oh Sorry ich meine die Schlampe in Klammern ich, will von dir nichts mehr wissen“
„Angie!“ griff Jens nach ihren Arm, wollte sie daran hindern weiter zu gehen
„Jens?“ kam nun auch Jenica dazu, die von Angie finster angefunkelt wurde
„was willst du? Du hast doch schon genug kaputt gemacht!“
„sie hat gar nichts kaputt gemacht“ verteidigte Jens sie schon wieder, wobei Jenica mit dem Kinderwagen(ihre Tochter) neben ihm zum stehen kam
„ja ziehe sie ruhig weiter vor, das interessiert mich nun nicht mehr, denn mich kannst du vergessen! Und das Kind werde ich alleine groß ziehen!“ fügte sie voller Hass noch dabei, auch wenn sie sich niemals ihrem Kind und seinem Vater im Weg stellen würde, sollte er es zumindest in diesen Moment denken.
Bitter waren Jens seine Augen auf Angie gerichtet, der Moment lag still, niemand sagte etwas, alleine die Blicke waren es, die tausende von Worten schrien
„Angie, bitte!“ wollte Jens auf sie zu, doch Angie signalisierte mit ihrer Hand das er ihr bloß nicht näher kommen sollte und schüttelte dabei eindeutig den Kopf
„was soll das jetzt?“ sah Jens sie ernst an, er war wieder kurz davor zu platzen
„was das soll? Ich denke mal ich habe das recht diese Beziehung zu beenden, wenn ich sie nicht mehr will oder?“ überzog sich ihr Gesicht mit einer gleichgültigen Kälte
„verdammt Angie, du bekommst ein Kind von mir, hier geht es auch um mein Kind, klar man?!“
„Kind hin oder her! Ich will dich nicht mehr an meiner Seite, Jens ich hasse dich und daran wird auch ein Kind nichts mehr ändern!“ ging Angie weiter auf Abwehr, sie wollte nicht mehr und egal was er sagt, es würde nichts dran ändern.
Sie liebte ihn zwar noch immer, doch ihr kleines Herz war mittlerweile zu schwach geworden um noch durch zu halten, sie wollte einfach endlich nicht mehr leiden!
„meinst du nicht auch, dass dies etwas ist was wir beide entscheiden sollten?“ versuchte Jens es mit Hartnäckigkeit
„hast du mich mit entscheiden lassen, als du dich entschieden hast diese kleine Schlampe zu küssen?“ zeigte Angie vorwürfig auf Jenica
„sie ist keine Schlampe!“ verteidigte Jens sie immer noch
„ja und du kannst Angie nicht mehr dran hindern das sie dich nun verlässt, den du scheinst Jenica ja noch immer zu verteidigen und eins muss mal gesagt sein, wer Kerle dazu bringt ihre Freundin zu betrügen ist eine Schlampe!“ sah Miyu Jens nun ernst an, sein Gesicht zeigte zwar das er Miyu in diesem Moment hasste für das was sie sagte, doch er wagte es nicht etwas darauf zu sagen
„komm Angie!“ umfasste Miyu Angies Hand und wollte weiter gehen
„was soll das jetzt?“ schrie Jens
„Jens es ist vorbei? Du hast nun weder was in Angies Leben noch zu suchen, noch in unseren allgemein, hohl später deine Sachen ab und das war es dann“ drehte Miyu sich noch mal um
„Jens akzeptiere es!“ sah Angie ihn ein letztes Mal an, bevor die beiden nun wirklich weiter gingen.

 

Ne Zeit lang saß Angie still einfach nur auf dem Sessel, wo der Laptop auf ihren Schoß seinen Platz hatte.
Stunden waren vergangen, in denen Miyu sich die Frage verkniff, wie es nun weiter gehen sollte! Doch als sie sich geradezu durch gerungen hatte und es schlussendlich doch fragen wollte, klingelte ihr Handy.
Erschrocken sahen die beiden sich deswegen an, obwohl jeden gleich klar war wer dies sein musste
„nein ich gehe nicht dran!“ stellte sich Miyu quer und lies es klingeln.
Das durchgehende Klingeln machte die Nerven immer schwächer und die Gesichter genervt
„geh schon dran!“ lachte Angie verzweifelt, nickend tat Miyu das und verzog Ihr Gesicht dabei deprimiert
„ja?“
„ey Schatz, frag mal deinen Onkel was er macht ja?“ zwar klang seine Stimme diesmal nicht so bedrückt, dennoch leiernd und zwar richtig
„Sebastian, wir haben mitten in der Woche!“ versuchte Miyu ihm klar zu machen, das sie es nicht als gut ansah jetzt an zu rufen
„mach doch ma Schatz“ ließ er jedoch nicht locker, Miyu wollte jetzt auch nicht wirklich sich mit ihm auseinander setzten und so lange diskutieren, bis er endlich rafft das es mitten der Woche ist und kein Wochenende! Und für Angie wäre eine Ablenkung jetzt sowieso gut, also wieso nicht, dachte sie sich und gab ihr Okay, wobei sie sagte das sie gleich zurück ruft.
„kommst du mit?“ sah sie Angie mit großen flehenden Augen an, unanteilig nickte Angie einfach nur zu, worauf Miyu Uwe und Ela anrief und bescheid sagte das sie vorbei kommen(für Uwe und Ela war jeder Tag ein lustiger, wo man auch mal was trinken konnte).

 Zusammen mit Sebastian und Angie, wartete Miyu nun auf dem Bus, da fragt man sie sicherlich wieso sie nicht schon längst Führerschein gemacht hatte! Vielleicht aus den Grund das sie Angst vor dem Fahren hatte? Nein wohl kaum, es war das Desinteresse dran, die sich früher oder später (wenn ihr Vater richtig drauf besteht) nicht mehr als Ausrede anwenden lassen kann.
„kommt der Bus“ war Angie mal wieder die erste die den Bus gesichtet hatte und alle drauf aufmerksam machte. Miyü würde ihn sicherlich erst dann bemerken, wenn er an ihr vorbei fährt.
Fröhlich wie immer wurden alle drei empfangen, Sebastian wurde gleich mit einem Bier versorgt, Angie zu Ela in die Küche zum reden geordert(weil sie ohne Jens war) und Miyu? Ja Miyu stand nun allein im Türrahmen zum Wohnzimmer und blickte überrascht auf die Situation! Uwe saß auf dem Stuhl direkt neben dem PC und Tisch, mit seiner vier jährigen Tochter auf dem Schoß. Auf dem Sofa saß Sebastian und neben ihm direkt Noel und wie nicht anders zu erwarten Jenny(mit Herzchen förmigen Augen)
„alles klar Miyu?“ lachte sie Miyu gleich entgegen
-alles klar? Na ja im Gegensatz zu deinem Oberstübchen wohl ja!- sah Miyu Jenny lieb lächelnd an und nickte stumm
„setzt dich Schatz!“ es klang nicht wie eine Bitte, sondern wie ein Befehl aus Sebastians Mund, was auch Noel sofort bemerkte. Seine blauen Augen sahen Miyu eindringlich an, er war neugierig wie sie drauf reagieren würde, ob sie sich dem fügen würde, oder aufsässig streikt
„Schatz!“ sah Sebastian sie auffordernd an
-ich reiß dir gleich deine fette Nase ab!- sah Miyu in mit einer Mine an, die das Wort unakzeptabel deutlich Buchstabierte
„Komm schon Miyu, setzt dich! Oder hast du Angst wir beißen dich?“ grinste Noel schlichtend, es würde ihm nicht bringen wenn er nun zu lassen würde das sie sich streiten, nicht wenn die Möglichkeit offen steht das sie dann gleich wieder ab hauen!
Böse funkelte Miyu Sebastian noch mal an und setzte sich aus trotz neben Jenny, anstatt neben ihn.
„was soll das jetzt Schatz?“ wirkte Sebastian seinen nur noch halb realisierenden Blick ihr entgegen
„Sebastian es reicht!“, würde dieser Satz ausreichen? Nein und Miyu war bereit auf feindliche Situation um zu steigen
„Schatz komm her!“ versuchte Sebastian es weiter
„Sebastian richtig?“ sah Noel ihn ruhig an, seine ganze Haltung war ruhig, er passte nicht in dieses Bild rein, nicht zwischen Jenny und Sebastian, die wie zwei unwissende Kinder neben ihm wirkten.
Abwartend was jetzt geschieht schränkte Sebastian die Arme in einander und nickte Noel ankuckend zu
„also Sebastian, bleib doch locker, trinke dein Bier und genieße den Abend!“
„aber…“ wollte er gegen gehen, bekam aber wieder mal kein weiteres Wort raus, Sebastian brach seine Sätze immer mitten drin ab wenn er angetrunken oder total zu gesoffen war. Wobei sein in durch aus normal funktionierendes Gehirn wahrscheinlich die ganzen Eindrücke die es zu verarbeiten hat nicht mehr unter einem Hut bekommt und dadurch für einen kurzen Moment sich auslogt und somit den Riss des Redens hervorruft.
Noel hatte es war registriert aber wollte nicht weiter drauf eingehen, in seinen Augen war es gut so und er wollte beim besten Willen jetzt auch keine Kindliche Argumente von ihm hören, warum Miyu sich zu ihm hin setzten sollte, geschweige warum sie auf seinen herrschenden Ton hätte hören sollen!
„was ist los Angie?“ sah Ela ihre Nichte ernst, aber auch genau so sanft an, wobei sie das Fleisch von einer Seite auf die andere in der Pfanne drehte.
„nichts!“ lächelte Angie unsicher, sie wollte nicht wirklich drüber reden, doch Ela hatte so eine Art an sich jeden alles aus der Nase zu ziehen, sie gab erst immer auf, wenn sie wusste was sie wissen wollte!
„sollst du lügen Angie „ lachte sie und stellte den Herz niedriger
„nein“ lachte Angie mit
„also?“
„ich und Jens haben uns getrennt „ sah sie ihre Tante unwissend ob sie noch mehr sagen sollte, an
„wieso das denn? „ Ela hatte Jens immer als lieben und sehr zurück haltenden Menschen gesehen, so wie er es eigentlich auch war, doch leider hatte jeder Mensch auch eine Seite ans ich die nicht so schön war und wie sollte Angie ihr nun diese unschöne Seite repräsentieren?
Sie wollte nicht zu weit ins Detail gehen, nicht noch mal drüber reden, dazu schmerzte es zu viel, sie wollte diese Jenica einfach nur vergessen und mit ihr auch all den Schmerz denn sie verursacht hatte.
„wir haben uns einfach nicht mehr verstanden!“ schloss Angie das Thema ab, was sie mit einem verletzten und doch rauen Blick auch so signalisierte
„Miyu“ nahm Angie ihre Cousine beim Hinsetzen in den Arm und lehnte sich mit ihrem Kopf an ihre Schulter an
„was ist los? „ flüsterte Miyu leise
„hey Angie? Lust auf nen dreier?“ erschrocken sah Miyu Sebastian an und Angie runzelte nur angewidert mit der Stirn
„sag mal hast du sie noch alle Junge?“ sah Miyu ihn sauer an, der Spruch hatte gesessen und war anwidernd zu gleich, niemals würde sie jemanden erlauben sich zwischen ihr und die Freundschaft zu Angie zu stellen.
„wieso denn?“ sah Sebastian die beiden mit seinen ausdruckslosen Augen an
„ich glaube der hat gar keinen Schimmer mit wem, geschweige über was er gerade redet“ lachte Noel, er nahm diesen kleinen Alkohol- Mülleimer überhaupt nicht für voll, für ihn war Sebastian nicht einmal einen ernsthafteren Gedanken wert
„Was geht dich das an?“ leierte Sebastian sauer und sah mit seinem Gesicht wieder so verwirrend aus, er schaffte es einfach nicht den Kopf dabei gerade zu haben, es war als ob er leicht mit kreisen würde, wobei er sein Kopf an hob, tief neigte und dem entsprechend mit seinen Augen immer auf und ab gehen musste.
„ja Sebastian hat wirklich überhaupt nix mehr so wirklich oben in seinem Gehirn drin“ sprach Miyu es zynisch aus,
„ha, ha, ha“ machte Sebastian auf seine langsam aufkommende Eingeschnapptheit aufmerksam
„was ist los? Wirst du etwa vollkommen falsch verstanden Junge?“ spottete Jenny mit Fröhlichkeit, sie mochte Sebastian nicht und hatte auch keine wirkliche Lust es irgendwie so verheimlichen. Wieso auch? Er behandelte andere ja auch nicht gerade mit Vorbilds Funktion“ wieso also sollte man sich ihm gegen über benehmen? Überlegte Miyu und sah langsam immer klarer wie unterentwickelt und peinlich Sebastians Verhalten war
„er ist es nicht wert Miyu“ flüsterte Angie ihr leise zu, als sie das verkrampfen ihrer Hände bemerkte, Miyu war auf Streitkurz und wenn Sebastian
„Ist gut Angie, aber den Spruch hätte er sich wirklich ersparen können“ Miyu hatte es mit Absicht so gesprochen das Sebastian meinen könnte es bloß durch sein gutes Gehör mitbekommen zu haben, er sollte drauf ein gehen!
„Reichts Schatz?“ biss er auch sofort bei dem ausgelegten Köder an
„Wieso? Hab ich etwa Unrecht? Sebastian?“ fragte Miyu es mit überspitzter Freundlichkeit
„Willste wieder meckern ja? Willste wieder meckern?“ holte Sebastian die Wut in Miyu immer mehr auf, sie wollte es aber auch so, sie wollte das es außer Kontrolle geriet
„Ich glaube Sebastian, das der einzige der auf irgendeiner Art und Weise sich hier unpassend Artikuliert, oder für dich in deinen Worten ausgedrückt, meckert! Bist du!“ lehnte Noel sich gegen die Sofalehne, uninteressiert daran das Jenny sich wie gerade gleich wieder mit zurück gehen ließ und an seiner Schulter klebte, ein verliebtes Huhn was Körperkontakt suchte, verzog Miyu innerlich das Gesicht, ließ sich nach außen hin aber nichts anmerken.
„reichts?“ sah Sebastian nun Noel an, der das ganze äußerst amüsant fand, er konnte einfach nicht nachvollziehen wie Miyu mit so jemanden zusammen sein konnte, schließlich fängt man mit jemanden nicht einfach so mal eben eine Beziehung an, er muss wohl schon etwas an sich gehabt haben, was sie anzog! Grübelte er, aber konnte sich nicht dazu denken.
„Sebastian mit dir reicht es langsam!“ sah Miyu ihn wütend an, sie hatte die Nase wirklich voll von ihm, doch so sehr sie ihn jetzt auch verlassen wollte, sie konnte einfach nicht! Brachte es einfach nicht übers Herz ihn zu verlassen.
Deswegen stand sie einfach nur auf und ging aus dem Zimmer, um sich im Kinderzimmer von Miriam, die beim Uwe noch auf dem Schoß saß, etwas ab zu lenken, wieder ruhiger zu werden.
„Noel?“ sah Jenny ihn fragend an, als er sich nach ein paar Minuten ebenfalls erhob
„eurer Klo ruft nach mir!“ stand grinste er und ging weiter, den Flur bis zur Tür, wo das Badezimmer sich befand.
Gelangweilt ging Angie zu Ela in die Küche, die immer mehr Fleisch zubereitete, was aber auch alles immer sofort weg ging.
„was los Ela?“ sah sie den Nachdenklichen und traurigen Blick von Ela, die vertuschend versuchte zu lächeln, was ihr jedoch nicht ganz so gelingen wollte
„komm schon Ela, ich habe es dir auch gesagt!“ stellte Angie sich zu ihrer Tante hin, an der Spüle angelehnt
„ich hatte mich mal wieder richtig mit Uwe in die Haare, weil dieses Mistvieh wieder meinte ihn gegen mich aufspielen zu müssen“ sahen Elas große kugeligen braune Augen Angie traurig und verzweifelt an, sie wusste einfach nicht mehr was sie machen sollte.
Jenny hatte immer wenn Uwe arbeiten war die größte Fresse an sich. Wenn Ela sie mal bat zu spülen, bekam sie gleich zu hören das sie nicht ihre Mutter sei und ihr nichts zu sagen hat, oder das sie ihren Arsch selber bewegen sollte.
Natürlich ließ Ela sich so was von so einem Balg nicht gefallen und bot ihr die Stirn, wobei sie auch drohte es natürlich den Uwe mit zu teilen, daraufhin flogen gleich solche Worte wie du fette Sau und andere diverse Beleidigungen, die Ela jedes Mal tief trafen.
Aber als ob das nicht genug wäre, nein Jenny ging später natürlich auch noch zu ihren Vater hin und erzählte die Geschichte ganz anders, in etwa in der Art, das Ela sie beleidigte und als faule Sau betitelte.
„wieso was ist den passiert?“ sah Angie ihre Tante mitleidig an, sie konnte sich gut vorstellen wie Ela leiden musste, den Uwe war Momentan die Augen einfach nicht zu öffnen, er war so froh seine Tochter nach all den Jahren wieder zu sehen, hatte so viel von verlorenerer Zeit nach zu holen, das er in ihr einfach das kleine Engel sehen wollte, was sie einfach nicht war.
„sie hat Uwe erzählt das ich ihr eine klatschen wollte, was natürlich überhaupt nicht wahr ist!“ atmete Ela betrübt tief ein und aus. Angie kannte Ela gut und sie wusste das sie niemals Handgreiflich werden würde. Doch was sollte sie tun? Sie selbst war nicht gut ihm reden und schlichten erst recht nicht, sie konnte gut zu hören, Aktiv und das Stunden lang, doch in reden war Miyu gut, also musste sie helfen!
Von der Toilette runter, wollte Noel erst gleich wieder ins Wohnzimmer zurück, doch die offene Kinderzimmertür war zu verlockend, erst recht mit dem Wissen das Miyu dort drin war.
„Hallo!?“ ging er vorsichtig rein, wollte sie nicht erschrecken
„oh ja hi!“ lächelte Miyu
„wieso nicht bei den anderen?“ blieb er neben ihr stehen und ließ sein Blick in die Weite der Sterne gehen
„ich kann mir Sebastian nicht mehr rein ziehen!“ war sie ehrlich, dabei ging es ihm ja eigentlich nicht mal was an, leider war es aber auch offensichtlich gewesen
„ja aber du hast ihn als Freund dir ausgesucht!“ sprach er ohne sie an zu sehen.
Ohne was drauf gesagt zu haben, hatte Miyu das Zimmer wieder verlassen.
Mit Angie zusammen betrat Miyu nun die Küche und ließ sich alles wichtige noch mal von ihr selbst erklären
„okay ich rede mit ihm!“ entschied sie ernst, den so konnte es nicht angehen. Uwe und Ela waren verheiratet, ein Kind nannten sie gemeinsam das ihre. Sie waren eine Familie und das sollte auch von so einer daher gelaufenen Jenny nicht kaputt gemacht werden.
Nur wie sollte Miyu es nun taktisch anstellen, ohne das Uwe auf die Barrikaden geht, sicher sie müsste sich auch erst einmal seine Version anhören und eigentlich auch die von Jenny, doch zusammen? Nein, es musste schon getrennt ablaufen.
Also hieß es zuerst Jenny ansprechen, genau das versuchte Miyu auch Ela klar zu machen, die zwar nicht begeistert von war, aber es einsah, den Miyu musste alle Seiten kennen um einen Weg zu finden es unter einem Hut zu bringen.
„Jenny?“ ging sie auf das Sofa zu und wurde gleich wieder wegen Noel, seinem Blick und erst recht wegen dem was sie ihm versprach nervös.
„was denn?“ fragte Jenny wie immer mit Lieblichkeit
„ich würde mich mal gerne mit dir von Cousine zu Cousine unterhalten, hast du Lust?“ lachte Miyu unbekümmert, harmlos und noch viel mehr vertrauensselig
„ja klar, schließlich bist du ja jetzt meine große Cousine!“ lachte Jenny zurück, sie hatte den Köder geschluckt und fraß ihr nun aus der Hand. Miyu hatte mit Absicht das Wort Cousine benutzt, den Jenny schien auf seltsamer Weise auch einsam zu wirken.
„wo warst du eigentlich vorher?“ sah Miyu sie lächelnd an und setzte sich in gemütlicher Position aufs Bett
„ich war in einem Heim“ antwortete Jenny kalt, ihre ganze Ausdrucksweise war mit offensichtlicher Kälte belagert und doch mit unglaublicher gespielter Lieblichkeit
„ich war von vierzehn an in einem heim, bin dort dann abgehauen! Zu meinen damaligen Freund gezogen, der mich geschlagen hat, ja ehrlich der hat mich nur geschlagen. Seine Eifersucht war so krass, das er mir alles verbieten wollte..“
„kann das sein das du dich mit Ela nicht verstehst?“ fragte Miyu nun direkt, womit sie ihr das Wort ab schnitt, sie wollte jetzt nicht ihre ganze Vergangenheit hören, so interessant es auch sein könnte, wollte sie auch gar nicht von einer Thematik in die nächste hinein greifen, nicht es so aussehen lassen als ob es neben bei erwähnt worden wäre. Nein bei ihr brauchte sie es nicht, denn Jenny schien ein unglaubliches Redebedürfnis zu haben und das mehr im Beschwerden Sinne.  
„ja wir kommen irgendwie nicht klar, ich weiß auch nicht wieso Mama so schnell sauer wird“
- Mama? Wieso nennt sie Ela schon Mama? Gut sie hat Uwe geheiratet, aber wenn ich doch zu jemanden die offensichtliche Ablehnung besitzen würde, sie Jenny Ela gegen über hat, nenne ich sie doch nicht Mama!- überlegte Miyu und beschaute sich dabei noch mal genaustens wie Jenny sich gab, wie sie kuckte und wie ihre Körpersprache dabei war.
„wieso streitet ihr immer?“ fragte Miyu weiter hin völlig Zusammenhangslos, sie wollte das Jenny vorerst einmal weiter redet, Miyu wollte anhand wie sie über gewisse Dinge redet, welche Worte sie unbewusst und unwillkürlich benutzt erst einmal sehen, wie sie überhaupt tickt, um sie dann einschätzen zu können.
„ich weiß nicht, eigentlich über alles, tut mir leid wenn ich es so sage, aber Mama ist nicht gerade die sauberste und wenn ich ihr dann helfen will, fängst sie trotzdem wieder Streit mit mir an, sie mag es einfach nicht das ich bei Papa bin“
- sich drückt sich wie ein Kind aus!-
„vielleicht solltest du mal versuchen einfach etwas netter zu Ela zu sein“ benutzte Miyu mit Absicht das Wort Mama nicht in Zusammenhang mit ihr, den es würde nicht passen und so lange Ela sich selber nicht als dies ansieht, würde sie ihre Tante auch nicht so betiteln.
„ja aber sie müsste es auch versuchen!“ ging Jenny drauf ein, Miyu nickte und erhob sich
„ja ich werde mit ihr auch noch mal reden, hey aber mal was anderes, hast du Noel nun schon gesagt das du…?“ grinste Miyu einnehmend. Jenny schüttelte verlegen den Kopf
„ich weiß nicht wie ich das machen soll!“ gab sie offen zu,
„also weiß jeder bis auch ihn es?“ wieder schüttelte sie den Kopf
„Papa hatte auch schon versucht mit ihm zu reden!“
„und?“
„na ja Papa hatte mir nur gesagt das ich es ihm mal selber sagen sollte. Ich glaube das Noel es einfach von mir selbst hören will, das er es noch nicht so richtig glaubt!“ grinste Jenny
„soll ich dir helfen? Und mal mit ihm reden?“ im gleichen Augenblick wie Miyu es aussprach bereute sie ihren Satz auch wieder. Der Drang anderen irgendwie Mechanisch ihre Hilfe an zu bieten war mal wieder mit ihr durch gegangen, doch es war schon zu spät um es zurück zu nehmen, den Jenny Augen funkelten schon wie die eines Kindes was unglaublich dankbar war.
„würdest du das wirklich für mich tun?“ stand sie auf und schien sie jeden Moment zu umarmen wollen
„ja sicher, mach ich doch gern!“ ergab sich Miyu ihrem vorlauten Mundwerk und würde auch tun was sie versprach, sie war nun gezwungen ihr soweit es in ihren Kräften lag zu helfen und dies sollte ein langer Steiniger Weg werden.
„redest du jetzt gleich mit ihm?“ sah Jenny sie plötzlich flehend an. Jenny war wirklich total verliebt in ihn und wollte mit allen Mitteln an ihr Ziel ran kommen.
„ich? Ehm… ja sicher kann ich machen“ musste das Gespräch mit Uwe nach hinten verschoben werden, aber dazu hatte sie sowieso noch nicht genug Informationen, sie würde erst noch mal mit Ela reden müssen, damit sie bei Jenny gewisse Situationen ansprechen konnte und dann erst könnte sie auch mit Uwe reden und zwar wenn Ela und Jenny dabei sind, denn nur so konnte sie es klären, wenn alle drei jedes Wort mit bekommen würden, so konnte nämlich keiner sagen das irgendwelche Lügen verbreitet worden sind, schließlich musste Miyu sich bei so etwas auch immer selber schützen, genauso wie sie ihre eigene Meinung niemals direkt sagen darf, sondern nur indirekt mit offener Kunde, den sonst wäre sie am Ende noch die doofe mit der Schuld.
Wieder zurück im Wohnzimmer setzte Jenny sich gleich wieder zu Noel hin, Uwe war noch immer fröhlich mit Miriam am kebbeln, die mit großer Freude ihren Spaß dran hatte.
Wo Sebastian immer noch mit eingeschnapptem Blick an einer Flasche Bier hing.
Wo Jennys Blick gleich tausend von bittenden Blicken zu Miyu sprachen, alle Worte die nur ein Thema besaßen und zwar Noel.
„Noel?“ sah Miyu den jungen Mann an, wobei sie es nun noch mehr bereute
„ja?“ grinste Noel
„könnte ich mal mit dir reden?“, das Grinsen von Noel wurde in diesem Moment unerträglich, so attraktiv wie es auch war, sprach es jedoch das sie etwas von ihm wollte und was genau er darüber dachte wollte Miyu sich gar nicht erst vorstellen.
Und der nun böse und nicht akzeptierende Blick von Sebastian klebte förmlich in ihren Augen, er versuchte sie damit zu beeinflussen, dass sie nach seiner Nase tanzt
„Schaaatz?!“ wurde seine Stimme Vorwürfig, doch Miyu beachtete ihn gar nicht, er war betrunken, sein Blick wieder total Hilflos und das leiern seine Stimme machte Miyu verrückt.
„bitte können wir eben reden?“ ging Miyu nur weiter auf Noel ein, Sebastian schränkte die Arme ineinander und bedrohte Miyu förmlich mit seinen Blicken
„was soll das Schatz?“
-hört auf mich Schatz zu nennen!- schrie Miyu innerlich Krampfhaft
„na aber sicher!“ stand Noel grinsend auf, blickte einmal kurz zu Sebastian und folgte Miyu ins Kinderzimmer.

Abwartend sah er sie unschlüssig über das was er ihrem Blick hätte ablesen können ins Gesicht, das geradige noch unzufrieden, gar schon wutüberlaufende Gesicht, wirkte mit einen mal freundlich, so wie es ein Dackel tut, der zuvor noch die Zähne fleißig am fletschen war und plötzlich Futter wittert.
"Ich sag es einfach mal direkt geradeaus!" lächelte Miyiu unbekümmert, auch wenn sie ihr Versprechen halten wollte und ihrer irgendwie Cousine dem bezüglich etwas helfen wollte, sollte es nicht mehr als das Ansprechen dessen sein, Überzeugungskunst wollte sie nicht reinsetzen, sondern legendlich den Stein ins Rollen bringen und schauen in welcher Richtung er sich bewegt.
Abschätzend sah Noel der jungen Dame in die Augen, sowohl das Grinsen was ihre Mundwinkel nun umspiele, wie auch dieser undeutbare und doch auf merkwürdigerweise belächelnd wirkende Ausdruck in ihren Augen schien ihm nicht gefallen zu wollen.
"Jenny hatte mich gebeten mit dir zu reden!" da war es, dachte Noel sich, schon wieder wollte jemand mit ihm über diese absurde Idee von Liebe zu diesem noch Kind reden. Was ging in ihren Köpfen nicht richtig? Sie könnte seine Tochter sein, sahen sie es denn nicht?
"Ich weiß zwar nicht was du dir davon nun versprichst, aber ich kann dir sagen, dass sie definitiv als Möglichkeit in dieser Richtung für mich nicht in Frage kommt!" konnte Miyu den ersten Ton der schneidend jedes weitere Wort in diese Richtung verbieten wollte, genau hören.
"Schatz!?" leierte es Miyu entgegen, als die Tür zum Kinderzimmer weiter aufgeschoben wurde und zwei glanzlose Augen sie eingeschnappt und auffordernd ansahen
-Oh Gott...wenn der noch mehr torkelt wird der gleich Seekrank- dachte Miyu sich deprimiert, als sie sah wie Sebastian mit der Tür zusammen hin und her schwenkte.
"Ich glaube dein Freund versteht das hier ein wenig falsch!" grinste Noel, ohne Sebastian an zu sehen, der als Bestätigung darauf von der Tür ab lies und die Arme ineinander verschränkte
"Alles klar hier?" drängte Jenny sich an Sebastian vorbei
"ja!" sah Miyu zuerst sie dann wieder Sebastian an "Und du halt die Tür weiterhin fest, damit sie nicht umfällt!" sprach sie Tonlos
"Was?" wackelte sein Kopf wie der eines dieser Wackeldackel hin und her
"halt sie einfach fest!" wiederholte Miyu tonlos,
"Wieso?" sah Sebastian sie eindringlich auf seiner eiernden Bewegungsweise an, erst sie, dann die Tür, dann wieder sie
"Halt sie fest, damit du beschäftigt bist!" brummte Miyu fast schon, während Jenny in schallendes Lachen ausbrach und Noel zur Seite weg grinste, nur Sebastian sah sie noch immer unwissend an.
"Halt sie einfach fest!" ging sie an ihm vorbei, aus dem Kinderzimmer mit seinem dunkel blauen Teppich heraus und in die Küche zu Angi und Ela
"Was los klene?" sah Ela sie mit Augen wie zwei große braune Murmeln an
"Ich..."
"Schatz!" unterbrach Sebastian sie, während ihr von hinten der unangenehme Geruch von Alkohol in die Nase stieg, ein Geruch an den sie sich dank ihm mittlerweile beinahe schon gewöhnt hatte.
"Was?" drehte sie sich um, synchron die Schultern dabei sacken lassend
"Mir tun die Ohrn weh!" war er nun nicht nur am leiern, sondern fing auch noch an die Buchstaben zu verschlucken
-Ohren, es heisst Ohren- sah sie ihn für den Moment tadelnd an, dann jedoch mittleidig, weil er das Gesicht schmerz verzehrt ein bemitleidenswertes Bild da bot.
"Ohrenschmerzen?" fragte Ela mütterlich, "Welches Ohr ist es?", Wortlos zeigte er auf sein linkes Ohr.
"Ich weiß was dagegen Hilft" lachte sie und schickte Miyu mit Sebastian zurück ins Wohnzimmer, wo sie sich wiederwillig mit ihm zusammen auf die Couch setzte.

Entsetzt starrte Angi ihr Handy an, als es unaufhörlich zu klingeln anfing
-Jens- schrien ihre Gedanken, sie wollte nicht dran gehen, nicht mit ihm reden, weswegen sie hilfesuchend Miyu ansah, welche sich gerade seufzend mit ihrem Freund auf das Sofa setzte.
"Jens?" fragte sie, Angie nickte, während ihre Hände zu zittern begannen, sie wollte doch wirklich stark bleiben, doch wusste sie nicht wie.
"Gib her!" wank Miyu sie mit der Hand zu sich, nahm das Handy und wies sie bei Sebastian sitzen zu bleiben um mit dem Handy sich im Flur zurück zu ziehen.
Hass voll fixierten ihre Augen für den Moment das Handy, sie war so oder so schon am Reißpunkt ihrer Nerven, da kam dieses -ich-bin-so-geil-Ar*** ihre gerade gerecht.
Sich noch mal räuspern nahm sie das Gespräch entgegen "ja?" erhellte sie ihre Stimme ein wenig um wie Angi zu klingen, da die beiden am Telefon sowieso meistens so gut wie niemand auseinander halten konnte, fiel auch Jens drauf rein.
"Schatz bitte!" erklang die Stimme am anderen Ende vorsichtig, wie der Jens den sie zuvor kennen gelernt hatten. Traurig schloss Miyu für den Moment die Augen, als ob sie sich damit bei dem Jens der mal existierte endschuldigen wollte, bevor sie ihre Augen mit kalten Blick wieder aufschlug
"Was willst du?" fragte sie Tonlos, wenn es gehen würde, hätte sie jetzt ihre dunkelste Stimme angewendet und ihn Wörtlich zur Hölle geschickt, doch so einfach wollte sie es ihm nicht machen, nein, er sollte leiden, wenigstens ein bisschen.
"Mit dir reden, bitte Schatz, ja man, es tut mir leid!"
-Bis wann? Bis die nächste an dir vorbei rennt?- dachte Miyu sich
"Was erhoffst du dir jetzt von mir?" blieb ihr Umgangston rau, eine kurze Pause trat ein, in der Jens nichts sagte, nach Worten suchte und Miyu mit angeekelten Blick mit ansah wie Ela mit einer Pfanne erhitztem Fett auf ihren Freund zu ging, dem Angie schon den Kopf etwas schief hielt und Taschentücher unters Ohr bereit legte.
-Wenn was in der Birne drin bleiben sollte, wäre es ne Bereicherung!- verzog sie den Mund, zwei Striche die so fest aufeinander gepresst waren, das es in ihrem weiß angelaufenem Gesicht wie ein gemalter Strich aussah
"Schatz, wir werden eine Familie, bitte! Können wir nicht von vorne anfangen?"
"Ja, ich möchte von vorne anfangen!"
"Siehst du, ich auch, dann lass uns bitte von vorne anfangen!" erklang seine Stimme schon wieder etwas erleichterter
"Finde ich ne gute Idee, fangen wir beide von vorne an, du für dich und ich für mich!" war ihre Stimme viel zu kalt als das es Angi sein könnte, doch Jens realisierte es nicht. Was Miyu nicht verstand, wieso erkannte er den Unterschied nicht? Er war nun so offensichtlich und trotzdem erkannte er es einfach nicht.
"Schatz bitte, verzeih mir doch!" zitterte seine Stimme, Yeah der Ententanz, dachte Miyu sich belustigend als sie das Zittern seiner Stimme wahr nahm
"Verzeihen? Dir könnte man nicht einmal vertrauen wenn du im Kloster eintreten würdest, also wach auf und realisiere das dein Spiel hier vorbei ist!" lächelte sie bei der Aussage
"Hör doch auf mit dem Scheiß man, das ist nicht witzig man ja!"
-Man, man, man- verzog Miyu den Mund, während ihre Augen an dem hässlichen Blumenmuster der Tapete und der Tür vom Badezimmer entlang streiften
"Was willst du? Kannst doch jetzt zu deiner kleinen Schlampe gehen!" erinnerte sich Miyu daran wie Jens auf dieses Wort reagiert hatte und wollte schauen wie er nun drauf reagieren würde
"Sie ist keine Schlampe, verstanden!" raute er, Miyu grinste, wie erwartet, sah sie für den Moment das Handy an, als ob sie damit Jens abschätzen wollte.
Sebastian schüttelte sich am ganzen Körper, das Fett war zwar nicht Heiß, aber widerlich.
"Stimmt du sagtest ja deutlich das die Mutter deines Kindes eine ist ne!" lachte Miyu nun
"Hör auf ja man!" wurde Jens lauter, aber Miyu war besser darin
"Wieso? " Schrie sie "Janika ist ne Schlampe!" normalisierte sie ihre Stimme wieder etwas.
Langsam tauchte die Sonne am anderen Ende unter und der Abend lies seine Trostlosigkeit über alles niederziehen.
"Weißt du was Jens, du hast es dir selbst zu zuschreiben und nun solltest du mit den Konsequenzen fertig werden. Wie gesagt, du bist das letzte und nichts wird meine Meinung daran mehr ändern und wenn du mir weiterhin jetzt auf die Nerven gehen solltest, kann ich auch noch anders!"
"Willst du mir drohen?" wütete seine Stimme
"Drohen? sieh es ehr als eine folgende Tatsache, sei doch froh, geh zu deiner Schlampe und verpiss dich einfach aus meinem Leben! Das einzige was wir in Zukunft noch mit einander zu tun haben werden ist die Tatsache das du Unterhalt zahlen darfst"
"Unterhalt? Von mir bekommst du gar nichts, klar? Und die einzige Schlampe hier bist du!" das war ein Fehler, verengten sich ihre Augen, das hätte er nicht sagen sollen, verkrampften sich ihre Finger um das Handy
"Pass mal auf du bemitleidenswertes Ar***, ich schwör dir bei Gott, wenn du noch einmal meine Wohnung betrittst, auch nur ein einziges Mal mir noch wagen solltest mir unter die Augen zu treten, werden ich dir nen Regenschirm so weit in dem Ar*** schieben das du meinst auf Stelzen zu laufen und ich mit einem Grinsen aufspannen, damit jeder sehen kann was für ein großes Arschloch du bist! Ich schwöre dir das du deine Worte noch bereuen wirst!" schrillte ihre Stimme.
Überrascht sah Noel von der Couch auf, aber auch die anderen (bis auf Sebastian der durfte den Kopf erst mal nicht bewegen) sahen sie erstaunt an
"Miyu?" fragte es entsetzt an der anderen Leitung
"Was? Bemerkt dass du den Teufel am Telefon hast?"
"Gib mir Angi!"
"Was soll ich? geh zum Seelenklemptner und lass mal untersuchen was mit dir nicht in Ordnung ist!" fauchte sie
"Ich will das du mir jetzt Angi gibst!"
"Ich will auch so vieles, zum Beispiel das du sterben gehst!" schaffte Miyu es nicht mehr ihre Worte im Zaun zu halten.
"Gib her!" kam Angi hinzu, der Miyu wiederwillig das Handy gab, aber noch indessen laut ins Handy hinein schrie das die Welt auf so etwas wie ihn verzichten kann.
"Jens ?" fragte Angie
"Angi?"
"Schüss!" sagte sie gehässig und legte auf.
"Reg dich über so was doch nicht auf, der ist es nicht wert!" lächelte Angi
"Nicht wert?" ging Miyu weiter die Barrikaden hoch "Ich werd dem geben, dem werd ich mit dem nächst besten Gegenstand alle Zähne raus schlagen!"
"Ich glaub unsere Miyu braucht etwas frisches Luft!" kam Noel grinsend hinzu und zog Miyu am Arm mit sich mit, ihren Arm erst wieder unten vor der Haustür wieder los gelassen.
Böse funkelte sie ihn an
"Dir scheint alles ein wenig über den Kopf gewachsen zu sein!" zog er eine Packung Zigaretten aus der Hosentasche und steckte sich eine an, während er Miyu noch immer direkt ansah.
"Was war denn da gerade los?" ließ er den Rauch langsam aus seinen Mund raus ziehen.
Miyu zuckte mit den Schultern, es ging ihn nichts an.
"Okay, du willst darüber nicht reden, ist in Ordnung, trotzdem solltest du dich etwas beruhigen" lehnte er sich gegen die Hausmauer
"Ich beruhige mich wenn ich es will!" trotzte Miyu wie ein kleines Kind, Noel prustete lachend aus
"Mäuschen!" ging er ein Schritt auf sie zu, wobei Miyu unwillkürlich zurück wich. Grinsend machte Noel noch ein weiteren Schritt auf sie zu, dem sie zurück weichend zu folgen wusste. Was Noel so lange tat bis die Seitenhauswand vom den Haus neben ihr jeden weiteren Schritt zurück unmöglich machte.
"Was soll das?" wurde sie nervös, noch ein Schritt auf sie zugesetzt zog er ein letztes Mal von seiner Zigarette, bevor sie achtlos weg schmiss und eine Hand rechts von ihr gegen die Wand absetzte.
"Vielleicht will ich dir ja bloß etwas näher kommen!" berührte sein Atmen Miyus Lippen, eine Gänsehaut zog sich über ihren Rücken.
"Mach ich dich nervös?" sah er ihr tief in die Augen, das stechende Blau lähmte ihren Verstand.
Er war ihr nun so nah, konnte seinen Parfum wahr nehmen und ihre Augen seinem direkten Blick nicht entziehen, der in diesem Moment so eindringlich in das Braun ihrer Augen gerichtet war.
"Also ja!" lächelte er eigen, wobei sich etwas in seinem Blick wandelte, nicht mehr provokant sondern..., wurden ihre Augen groß, es war als ob er dem Moment selbst zu unterliegen schien, seine Augen so tief in ihre gingen und beide wussten was nun geschehen würde, als plötzlich das Fenster ruckartig über ihre Köpfe aufgezogen wurde.
Lachend ging Noel mit dem Oberkörper wieder zurück und drehte sich wieder richtung Tür. Perplex sah Miyu ihn an, wollte er sie gerade wirklich küssen?
"Komm, ich glaube wir sollten so langsam rein gehen, bevor dein Freund raus kommt!" sah er Sebastian oben am Fenster stehen
"Schatz?" leierte er wieder. Er hatte das Fenster vom Kinderzimmer weit aufgerissen und seine Freundin gesucht, die er nun dort unten allein stehen sah, während Noel schon wieder rein gegangen war.
Miyus Gedanken zogen Kreise, wollte er sie wirklich küssen? Sie war sich beinahe schon sicher das er es getan hätte wenn Sebastian... Ging ihr Blick wieder hoch zum Fenster, wo er sie noch immer ansah.
Seufzend schob sie gerade die Haustür auf, die durch ein Seil was sowohl um die Innenklinke wie auch die Außenklinge gebunden war, nicht zuging. Als sie plötzlich rein gezogen wurde, mit dem Rücken gegen die Wand gedrückt und mit entsetzten Augen in die von Noel rein starrte, während seine Lippen fest auf ihre lagen und seine Hände fest um ihre geschlossen waren.
Innerlich schrie Miyu, ihr Herz ballerte gegen die Brust, sie konnte nur diese Augen ansehen, die ebenfalls geöffnet so tief in ihre rein gingen, während seine Lippen sich auf die ihre bewegten, ihre öffneten und den aufgezwungenen Kuss zu einem richtigen werden ließ.
Erschrocken gegen die Unwillkürlichkeit die Augen zu schließen ankämofend, versuchte sie ihre Finger zu bewegen, seine Hände weg zu drücken, mit dem Körper zur Seite weg zu gehen, doch sein rechtes Bein, was rechts von ihr mit dem Knie gegen die Wand gedrückt wurde, während das andere zwischen ihre Beine war, lies nicht zu das sie sich bewegte.
Ihr atmen ging schneller, der Druck auf ihre Lippen wurde fester, der Kuss intensiver. Sie wollte schreien, zubeißen, irgendetwas tun, doch als ihr Körper sich dem schlussendlich ergeben wollte, lies er plötzlich wieder von ihr los, wo sie im selben Moment schritte, schnell Schritte vernahm, die von Oben direkt nach unten kamen und nun Angie mit bleichem Gesicht vor ihnen zum Stehen kam.
"Sascha kommt hier her!" sah sie Miyu fassungslos an, indessen sie das entsetzte Gesicht von Miyu nun erblickte und fragend die Augenbrauen hob.
Grinsend schnaubte Noel aus, strich sich über das dunkle Haar und ging an Angi vorbei die Treppen wieder hoch.
"Miyu?" fragte Angie besorgt, die Augen ihrer Freundin sahen noch immer starr nur ins Leere, mit dem Körper noch immer gegen die Wand gelehnt.
Wie konnte nur alles so aus den Fugen laufen, sich so schlimm für die beiden entwickeln, glitt Miyu an der Wand herunter, sie fühlte sie so Kraftlos an, ihre Lippen wirkten als ob sie brennen würde, während ihr Herz sich selbst auseinander reißen wollte, nicht mehr aufhören wollten sein Ohrenbetäubendes Geräusch, wie es gegen die Brust knallte, erklingen zu lassen.
Schweigend lies nun auch Angi sich neben ihrer Freundin an der Wand runter gleiten, zwei junge Frauen die verzweifelt dort neben einander saßen und gegen die bitterlichen Tränen kämpften, die grausamer Gewalt über ihre Wangen laufen wollten.
"Was machen wir jetzt?" fragte Angie kaum hörbar, doch Miyu hatte sie gehört, eine gute Frage wie sie fand.
"Wieso kommt der? Und mit wem?"
"Sebastian hat ihn angerufen, damit sie euch abholen!"
"Okay?" lachte Miyu ohne wirklich zu lachen, ein aussageloses Lachen was durch den Flur erklang und von der Hohlheit des Flures weiter getragen wurde.
"Willst du mitgehen?"
Nein, Miyu wollte nicht mitgehen, sie wollte aus all dem nur noch raus, sich von Sebastian endlich trennen, Noel nie wieder über den Weg laufen und in das alte ruhige Leben was die beiden vorher hatten zurück.
Doch wie sollte dies möglich sein? Angi erwartete nun ein Kind, hallte es in ihren Gedanken, Jens sein Kind, höhnte ihre innerliche Stimme, während sie Angi aus dem Augenwinkel ansah. Sie saß wie ein Häufchen Elend neben ihr, den Tränen mindestens genau so nah wie sie, wenn nicht noch viel näher, den für sie war eine Welt zusammen gebrochen, wo Miyus Welt hingegen nur nie geschafft hatte sein Kartenhaus bis zum Ende fertig zu stellen. Sondern immer vorher schon zusammen brach.
Zwei Scherbenhaufen die unsagbar groß waren und im Schein der Lächerlichkeit so hell glänzten.
Ironie? Fragte Miyu sich, Witz des Lebens? Als mehr konnte man es nicht mehr sehen.
"Schatz, Sascha ist da, er will uns abholen!" kam Sebastian die Treppen runter getorkelt. Langsam sah sie ihn an, der widerliche Geruch vom Treppenhaus schaffte es schon gar nicht mehr sie zu erreichen. Das Bild wie er dort auf der letzten Stufe stand, das verblasste Grün der Wand hinter ihm und dazu seine wackelige Haltung, fing sie an zu lachen.
"Warum la lachst st du?" stotterte Sebastian nuschelnd, wie eine Kassette die nun nicht mehr nur leierte, sondern wie ein Discman dessen Batterie zu schwach sind und die CD dabei noch am Springen sei.
"weil du lächerlich bist!" gab sie mit lieblicher Stimme Antwort
"Was?" hatte er sie nicht verstanden.
"Weil ich mit Angie mit dem Bus fahre!" log sie bezüglich der Wortwiederholung.
Lächelnd sah Miyu Angie an, währen Sebastian gegen redete, einen leiernden Wortschwall von Befehlen auf sie niederregnen lies, von dem weder Miyu noch Angi auch nur wirklich mehr was hörten, ganz im Gegenteil, sie sahen sich nur lächelnd an, worauf immer mehr ein Lachen resultierte und sie das erste Mal seit langen mal wieder vollkommen unbekümmert lachen lies, womit sie das Treppenhaus verließen, Sebastian dort zurück ließen und mit glücklichen Gesichtern ohne es war zu nehmen an Sascha und denis vorbei gingen, die wartend auf eben genau die beiden und Sebastian da im Wagen eigentlich gesessen hatten.
Sascha wollte gerade die Scheibe runter fahren lassen und die beiden Mädels zurück rufen, als Denis ihn von abhielt.
"Ich glaube das sie ihre Gründe haben wieso sie nicht mit Sebastian zusammen kommen!" deutete Denis auf ihre glücklich wirkenden Gesichter, das Lachen was noch immer über ihre Lippen hallte.

Fortsetzung folgt^^...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.05.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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