Neue Baustelle!
Freitag zum Mittag!
Das Richt –oder Aufstellfest des Dixie-Clo´s rundete die Vorbereitung zur aktuellen Baustellenplanung perferkt ab! Der Bauzaun wurde noch am selben Tag unter Strom gesetzt. Zur Vermeidung von ungebeten nichtsnützigen und klauenden Strolchen.
Die Vorbereitung zu diesem Bauvorhaben war also professionell.
Am Montag sollte es losgehen! Sechs Wochen Planung und die maximale Bauphase sollte in etwa 24 Wochen betragen.
Wir waren also vorbereitet.
Jeder Arbeitsschritt war klinisch genau festgelegt.
Unser Team bestand aus sechs Mitarbeiter. Alle hochqualifiziert um den Ablauf in der vorgegeben Zeit zu bewerkstelligen.
Na gut, ein Hilfsarbeiter war dabei, welcher mir zur Hand gehen sollte! Ich sprach noch an diesem Clo-aufstellenden Tag mit ihm. Er solle keine Panik haben und genau das machen was ihm gesagt wird! Er hieß Alfonks! Alfonks mit „K“
Er nahm es hin, wie ein Bauarbeiter, aber ein selten dämlicher.
Ich fasste mir an den Kopf und bedauerte mich bereits zwei Tage vor Baubeginn.
„Er ist ein Nichtsnutz“ kamen mir spontane Gedanken seiner Person wegen.
Der Montag kam in aller Frühe und wir Sechs waren allesamt pünktlich. Die Arbeitsabläufe für diesen Montag wurden noch schnell , aber genau durchgesprochen. Jeder wusste was zu tun ist.
Ich schnappte mir also Alfonks, der an seinem Kaffeebecher nippte.
„ bring mir mal die Wasserwaage rüber“, sagte ich zu ihm.
„Moment ich muss mal eben“, war seine Antwort!
Ganz schnell verschwand er!
Das zehn Meter neben ihm stehende Baumanns-Klo verschmähte er !So stand er am Bauzaun und ließ gerade einen Strahl aus seinem freigelegten Piepmatz los!
Ich vernahm nur einen lauten Aufschrei, wie die anderen vier Kollegen! Wir versammelten uns um Alfonks, der an den Strom durchfließendem Zaun pinkelte! Alfonks krümmte sich vor schmerzen.
Einige Mitarbeiter konnten sich das Lachen nicht verkneifen. Ich gehörte wohl auch dazu!
Ein Schlag vor den Piepmatz und Alfonks lag flach!
Ich schaute zum Himmel, der wolkenlos war! Nahm mir im gleichen Augenblick Alfonks zur Seite. Redete ihm gut zu und sagte ihm,
„Wenn du hier an der Baustelle an den Zaun strullst, bekommst du einen gewischt. Dein Schniedel dann sowieso. Also Vorsicht beim nächsten mal! Wir haben doch das begehbare Kasten-Klo“.
Irgendwie schien Alfonks das verstanden zu haben. Er trank zwischendurch Kaffee.
Hin und wieder sah er zum Dixie-Klo. Sah darin seine Kollegen verschwinden und schöpfte neuen Mut.
Der erste Tag wurde länger und länger!
Überschicht war angesagt! Für Alfonks , die vier Mitarbeiter und für mich!
Alfonks schien einen zehn –Liter Kanister gefüllt mit Kaffee bei sich zu haben. Ein Kaffee jagte den anderen. Er gab auch keinen ab.
Irgendwann in der Nachspielzeit an diesem ersten Montag auf der Baustelle, musste Alfonks wieder mal schiffen. Wieder mal!
Er schaute sich wohl Günther , Herbert, Dennis und Baggerfüher Emil an! Sie traten den Weg zur bereitgestellten Toilette professionell an. Genauso tat es ihnen Alfonks nach! Mit absoluter Selbstsicherheit riss er die Tür des abgeheneden Glückes auf und schloss diese in Manier eines Baustellenjongleurs.
Er riss die Tür des Einmachsbeckens auf, weitete sich die Hose und schoss seinen Stahl milimetergenau auf die braunen Klumpen! Diese können gewesen sein von Günther, Herbert, Dennis, Baggerführer Emil oder aber auch von mir.
Ein Schrei schallte aus diesen Meter mal Meter großen Pipi-AA -Raum, welcher die gesamte Baustelle samt ihren Mitarbeitern zu Tode erschrak.
Alfonks traf mit seinem kaffeedurchtränktem Strahl ein Stück braune Fäkalie von Günther, Herbert, Dennis, Baggerführer Emil oder auch von mir.
War somit mit AA verbunden, dachte sich Alfonks und malte sich das Schlimmste dadurch aus!
( C ) by uli garschagen
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.06.2009.
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