Marion Gantenberg

Maria und der Weihnachtsmann

 

Maria war schon voller Vorfreunde. Weihnachten stand vor der Tür. Ob sie wohl die Geschenke bekam, die sie sich gewünscht hatte? Ganz oben auf dem Wunschzettel standen Schlittschuhe, damit sie endlich mit Andrea öfter zur Eisbahn gehen konnte. Ja, und eine Puppenstube war ihr großer Traum. Wie jedes Jahr sollte Weihnachten bei Oma gefeiert werden. Am frühen Abend des Weihnachtstages saß Maria mit ihren Geschwistern Eva und Jörg noch am Tisch ihres Zuhauses und trank heißen Kakao. Aber sie konnte nicht still sitzen. Wieder stand sie auf, ging zum Fenster und sah nach draußen. Wie oft sie das heute schon getan hatte. Langsam legte sich die Dunkelheit über die Stadt. Der Schnee glänzte silbern im Licht der Straßenlaternen. Der geschmückte Weihnachtsbaum im Garten des Nachbarhauses erstrahlte festlich. „Ob ich wohl irgendwann den Weihnachtsmann sehe?“, dachte Maria und schaute sehnsüchtig hinauf in den mit Sternen besetzten Himmel. Es war ein kalter, klarer Abend. Langsam kam auch der Mond über den Horizont. Für einen kurzen Moment war ihr so, als hätte sie etwas gesehen, das am Himmel vorüberzog. Jörg drehte sich zu Maria um und fragte: „ Meinst du, dass der Weihnachtsmann mir meine Eisenbahn bringt?“ Maria wandte sich ihm zu und antwortete:“ Keine Ahnung! An deiner Stelle würde ich mal überlegen, ob ich das Jahr über so benommen habe, um Geschenke zu bekommen!“ Jörg entgegnete ein wenig verärgert:“ Das musst du gerade sagen! Wer stört denn in der Schule dauernd den Unterricht, dass die Lehrerin Papa anrufen muss?“ Maria setzte sich an den Tisch zurück und trank einen Schluck Kakao. Auf ihren Bruder schauend sagte sie:“ Meine Lehrerin hat aber auch zu Papa und Oma gesagt, dass das schon viel besser geworden ist. Aber was viel wichtiger ist: Ich kümmere mich um meine behinderten Mitschüler! Und das weiß bestimmt der Weihnachtsmann.“ „Davon habe ich schon gehört“, sagte Jörg. “Kannst du mir mal sagen, was mit dir passiert ist? Warst ja sonst recht eklig zu ihnen.“ „Ach lass mich doch in Ruhe“, murmelte Maria und dachte an Alana. Doch das war ihr Geheimnis. „Hört auf euch zu streiten“, mischte sich Eva, die bisher schweigend zugehört hatte, in das Gespräch ein. „Wenn der Weihnachtsmann euren Streit hört, fliegt er womöglich mit seinem Schlitten einfach bei Oma vorbei und dann hat sich was mit Geschenken. Und ich will endlich meine Inlineskates. Ihr habt schon welche.“ Da erschien der Papa der Geschwister im Wohnzimmer. Er war in seinem Zimmer gewesen und hatte sich schick angezogen. Nun rief er: “ Na, ihr drei! Habt ihr euren Kakao getrunken? Dann zieht mal eure Jacken an. Wir machen uns auf den Weg zur Oma. Sie wird schon auf uns warten!“ Mit Indianergeheul stürmten die Kinder in die Diele, um Jacken, Mützen, Schals und Handschuhe anzuziehen. Als sie vor die Haustür traten, spürten sie die kalte, klare Nachtluft und sahen die Sterne am Himmel leuchten. Fast war es, als strahlten sie zu Weihnachten noch ein kleines bisschen heller. „Ich bin gespannt, ob Oma wieder so einen großen Weihnachtsbaum hat“, sagte Eva. „Hat sie doch jedes Jahr!“; erwiderte Jörg, und Evas Augen strahlten. Die Geschwister feierten gern bei Oma Weihnachten. Mit leisem Stimmchen meldete sich Maria zu Wort: „Schade, dass Mama nicht kommt. Wenn sie dabei ist, ist Weihnachten immer ein bisschen schöner.“ Eine heimliche Träne rollte über ihre vor Kälte gerötete Wange. Papa und Mama hatten sich scheiden lassen, und die Geschwister waren beim Vater geblieben. Heute musste die Mutter arbeiten. „Komm, sei nicht traurig! Sie kommt doch morgen“, versuchte Eva sie zu trösten. „Morgen können wir ihr dann unsere Geschenke zeigen und gemeinsam etwas unternehmen.“ Dankbar nahm Maria Evas Arm. Sie litt am meisten unter der Trennung von ihrer Mutter. Dann waren sie endlich vor Omas Haus. Maria klingelte, es ertönte der Summer und sie fuhren mit dem Fahrstuhl in den neunten Stock. Oma hatte vor vielen Jahren einen Autounfall gehabt und saß seit dem im Rollstuhl. Aber das machte nichts. Oma war Oma. Nun stand sie mit ihrem Rollstuhl in der offenen Tür und begrüßte die Ankömmlinge: „Na, dann kommt mal schnell rein. Ihr seid doch bestimmt total durchgefroren.“ „Oma, war der Weihnachtsmann schon da ?“, riefen die Geschwister fast wie aus einem Mund. „Ist der Weihnachtsbaum wieder so groß?“, fragte Maria erwartungsvoll. Langsam kam die Weihnachtsfreude zurück. Oma bremste die Kinder. „Nicht so schnell, ihr drei. Zieht erst mal eure Jacken aus! Dann sehen wir weiter. Die Wohnzimmertür ist zu. Also kann ich euch nicht sagen, ob der Weihnachtsmann schon da war. Ihr wißt doch, dass er bei seiner Arbeit nicht gesehen werden will. Er braucht Ruhe, um alle Geschenke richtig zu verteilen. Wenn er mit den Kindern noch reden würde, würde er es nie schaffen, in einer Nacht alle Kinder zu beschenken.“ Karin war aus der Küche gekommen. Sie war eine von Omas Helferinnen. Oma war auf Hilfe angewiesen, da sie nicht mehr viel vom Rollstuhl aus machen konnte. Karin begrüßte die Kinder und deren Papa, und schob Oma dann zur Wohnzimmertür. Sie wollte die Tür gerade öffnen als Maria rief: „Wartet noch einen Moment. Ich hole nur schnell Melis.“ Bevor jemand sie zurückhalten konnte, hatte sie schon die Haustür geöffnet und war davon gestürmt. „Gut“, sagte Oma“, warten wir noch einen Moment. Gökhan ist auch noch nicht da. Jörg, sieh bitte nach, wo er bleibt.“ Melis war Marias Freundin und Gökhan Jörg Freund. Beide kamen aus der Türkei. Sie feierten zu Hause kein Weihnachtsfest, und so hatte Oma sie wie jedes Jahr eingeladen. Alle vier waren fast jeden Tag bei Oma. Sie aßen bei ihr zu Mittag, machten zusammen die Hausaufgaben und spielten danach. Maria hatte seit einiger Zeit begonnen, sich zu verändern. Stand sie früher Behinderten und Menschen die nicht die gleiche Hautfarbe hatten wie sie, fast feindselig gegenüber, war aus ihr ein offenes, hilfsbereites Mädchen geworden. Es klingelte. Melis und Gökhan waren eingetroffen und mit ihnen Maria und Jörg. „So, jetzt wollen wir mal sehen, ob der Weihnachtsmann da war“, sagte Karin. Sie öffnete die Tür und schob Oma ins Wohnzimmer. Die fünf Kinder folgten mit leisen Schritten und großen Augen. „Ohh“, klang es gleichzeitig aus allen Mündern. Im Zimmer stand eine wunderschön geschmückte Tanne mit einer silbernen Spitze, die fast bis zur Zimmerdecke reichte. Der Christbaum erglänzte im Kerzenschein. Im Fenster stand eine dicke rote Kerze. Oma hatte den Kindern erzählt, dass dort, wo in der Christnacht eine Kerze im Fenster brennt, immer ein Platz für Leute ist, die in Not sind, denn auch Maria und Josef hatten vor langer Zeit keine Unterkunft gefunden als sie auf Reisen waren. Und so war ihr Sohn Jesus in einem Stall zur Welt gekommen. Es war Marias Wunsch, dass diese Kerze dort brannte. Die Blicke der Kinder schweiften über die bunten Päckchen, die unter dem Weihnachtsbaum lagen. Bevor die Geschenke ausgepackt wurden, stellten sich alle im Halbkreis auf und sangen Weihnachtslieder. Dann war es endlich soweit. Die Geschenke durften ausgepackt werden. „Schau mal, Eva, endlich habe ich meine Schlittschuhe!“, rief Maria. Eva war gerade dabei, ihren Puppenwagen durchs Zimmer zu schieben und Jörg saß andächtig vor seiner Eisenbahn. Wie ein kleiner Junge half sein Vater sie aufzubauen. Oma sah den Kindern zu und freute sich, dass sie das passende für jeden gefunden hatte. Eva kletterte auf Omas Schoß, schlang die Arme um ihren Hals und flüsterte ihr leise ins Ohr: „Danke, Oma, ich freue mich so über meine Geschenke.“ Maria und die anderen Kinder kamen ebenfalls, um sich bei Oma zu bedanken. Karin war nach dem Singen gleich wieder in der Küche verschwunden, um nach dem Festessen zu sehen. Es roch köstlich. Maria, die zu den Schlittschuhen auch noch eine Puppenstube bekommen hatte, suchte nun ein Plätzchen, um sie aufzubauen. Und das fand sie in der Nähe der Balkontür. Melis und Maria waren in ihr Spiel vertieft, als Maria plötzlich glaubte, ein Geräusch auf dem Balkon gehört zu haben. Sie dachte an das vergangene Jahr, als Alana, das Engelchen, ihr am Weihnachtsabend begegnet war. Maria sah nach draußen. Da war doch eine dicke rote Kugel mit weißem Schal auf Omas Bank auf dem Balkon. Was war das denn? „Melis, komm doch mal her“, flüsterte Maria ihrer Freundin leise zu. Melis stand vom Boden auf und kam zur Balkontür. „Sieh mal hinaus!“, sagte Maria ganz leise. „Kannst du erkennen, was das ist?“ „Nee“, flüsterte Melis zurück. „Ich erkenne nichts!“ „Nach was schaut ihr denn da?“, fragte Jörg und auch Gökhan redete mit. „Spielt weiter“, sagte Maria. „Wir sehen uns nur die Sterne an.“ „Puh, Sterne“, sagte Jörg, „die sehen wir doch jeden Abend. Das ist doch nichts besonderes.“ Dann wandte er sich wieder seiner Eisenbahn zu. „Komm, wir gehen mal nachsehen, was das ist!“, forderte Maria Melis leise auf. „Aber ich habe Angst!“, flüsterte Melis. „Wir können doch rufen, wenn es was Schlimmes sein sollte. Es sind doch genug Leute hier“, beruhigte sie Melis. Laut sagte sie zu den anderen: “Wir gehen mal kurz nach draußen. Da können wir die Sterne besser sehen.“ Maria öffnete die Balkontür, und traten hinaus in die Dunkelheit. Von einem erleuchteten Zimmer fiel etwas Licht auf den Balkon. Die beiden Mädchen fröstelten leicht. Maria und Melis erkannten nicht gleich, was dort war, was dort auf der Bank saß. Und als sie es erkannten, konnten sie es kaum glauben. Konnte es sein, dass der Weihnachtsmann dort saß? Maria, die nie Schwierigkeiten hatte, auf fremde Menschen zuzugehen, machte die ersten Schritte in Richtung des Mannes im roten Anzug. Der weiße Schal stellte sich als weißer, langer Bart heraus. Er hielt eine Pfeife in der Hand und ein paar Rauchwölkchen stießen in die Luft Als er die Mädchen sah, legte er den Finger auf den Mund. So deutete er ihnen an, leise zu sein. Maria setzte sich neben ihn auf die Bank und betrachtete den alten Mann. Sie hatte sich sosehr gewünscht, den Weihnachtsmann kennenzulernen, dass sie ihn endlich aus der Nähe betrachten wollte. „Bist du der Weihnachtsmann?“, fragte sie. „Ich denke schon“, sagte er und sah sie aus gütigen Augen an. Zu Melis gewandt, die noch immer an der Balkontür stand, sagte er: „Komm doch näher, Melis. Ich weiß, du kennst mich nicht. Aber du musst keine Angst haben. Hat dir dein Geschenk gefallen, das ich dir unter den Baum gelegt habe?“ Zögernd trat Melis näher und nickte. Da mischte sich Maria wieder ein. „Oma sagt, dass du dich nicht gern bei den Kindern sehen lässt Wo sind den dein Schlitten, die Engel und die Rentiere?“ „Deine Oma hat im Grunde recht mit dem was sie sagt“, lachte der Weihnachtsmann leise. „Aber war es nicht schon immer dein Wunsch, mich zu sehen? Der Schlitten mit den Hilfsengel ist schnell zum Futterplatz gefahren. Die Tiere brauchen eine Pause Und ich auch. Ich dachte, ich rauche ein Pfeifchen, bis sie wiederkommen. Einen der Engel kennst du ja. Alana schickt dir viele Grüße. Es war lieb von dir, ihr letztes Jahr deine Mütze, deine Handschuhe und deinen Schal zu geben. Inzwischen weiß ich, dass sich dein Problem in der Schule mit den behinderten Mitschülern gelegt hat. Was du vielleicht nicht weißt, ist, dass viele der Kinder in der Schule deinem Beispiel gefolgt sind. Da dachte ich, ich erfülle dir deinen Wunsch.“ Melis hatte dem Gespräch mit immer größer werdenden Augen gelauscht. Nun schüttelte sie sich leicht. Man sah, dass ihr kalt war. „Wollt ihr nicht hinein gehen, Maria? Deine Freundin friert sehr.“ „Sie kann doch hineingehen. Wer weiß, ob ich dich noch mal wiedersehe. Stimmt alles, was Alana mir von dir erzählt hat? Gehst du wirklich schlafen, wenn du alle Kinder beschenkt hast?“ Melis machte trotz der Kälte keine Anstalten zu gehen. Sie wollte hören, über was Maria mit dem Weihnachtsmann sprach. Der lachte wieder leise. „Ja, wenn ich meine Arbeit gemacht habe, gehe ich in mein Bett, decke mich mit einer himmlisch dicken Federdecke zu und schlafe bis zum Sommer. Dann ruft die Weihnachtswerkstatt. Alle Geschenke müssen hergestellt werden. Die Heinzelmännchen sägen, schrauben, kleben und was nicht alles. Die Engel helfen zwar auch, aber du weißt ja, was sie noch an Arbeit haben. Alana hat es dir ja erzählt. Doch bevor ich schlafen gehe, werde ich noch eine Tasse heißen Tee trinken.“ Maria stutzte einen Augenblick, dann sagte sie: “Ich habe eine Idee. Aber du musst sitzen bleiben. Wir kommen gleich wieder.“ Und zu Melis sagte sie: „Komm, wir gehen in die Küche.“ Beide liefen durchs Wohnzimmer in die Küche. „Oma, wir haben uns die Sterne auf dem Balkon angesehen. Nun ist uns kalt. Können wir bitte einen Tee haben?“ „Seit wann trinkst du Tee?“, wollte Oma wissen. „Na, seit jetzt“, sagte Maria. „Ich könnte eine große Tasse gebrauchen.“ „Ihr habt Glück“, erwiderte Oma. „Karin hat gerade welchen gekocht. Geh zu ihr und lass dir eine Tasse voll geben. Möchtest du auch eine Tasse, Melis?“ Doch Melis schüttelte den Kopf und sagte: “Nein, danke, Oma. Ich trinke lieber gleich einen Kakao.“ Karin war inzwischen vom Tisch aufgestanden und hatte Maria eine Tasse Tee eingeschenkt. Sie hielt sie ihr hin und sagte: „Pass auf, der Tee ist heiß. Verbrenn dich nicht.“ Beim Verlassen der Küche sagte Maria: „Melis und ich gehen noch mal auf den Balkon. Heute strahlen die Sterne wirklich hell.“ Jörg, der den Satz gehört hatte, sagte zu Gökhan: „Mädchen sind doch albern. Gehen bei der Kälte Sterne ansehen. Das müsste mir einfallen.“ Gökhan lachte. Maria grinste zu Melis als wolle sie sagen: „Die wissen gar nicht, was ihnen entgeht.“ Melis öffnete die Balkontür, damit Maria mit der Teetasse hinaus gehen konnte. Und wirklich, der Weihnachtsmann war noch da. Maria reichte ihm die Tasse. „Ich habe dir eine Tasse Tee geholt. Aber pass auf, er ist heiß.“ Der Weihnachtsmann machte ein verwundertes Gesicht. „Das ist aber eine Überraschung. Du bist ein liebes Mädchen. Ich wusste, dass du dich ändern kannst. Alana freut sich auch darüber.“ Nun hielt es Melis nicht mehr aus. Über wen redeten die beiden denn? Und so nahm sie ihren Mut zusammen und fragte:“ Wer ist Alana?“ Maria sah den Weihnachtsmann fragend an. Der lachte und sagte: „ Erzähle ihr ruhig alles. Ich glaube nicht, dass euch einer glauben wird, wenn ihr jemandem sagt, ihr hättet den Weihnachtsmann und einen Engel gesehen und auch noch mit ihnen gesprochen.“ „Gut, ich erzähle es ihr. Aber du erzählst auch noch ein bisschen von dir.“ Zwischen den einzelnen Schlucken Tee erzählte der alte Mann, wieviel Arbeit es war, all die vielen Wunschzettel zu lesen. Manche Kinder hatte furchtbar viele Wünsche, taten aber nichts, damit er sie erfüllen konnte. Und auch da halfen die Engel. Sie notierten in dicken Büchern, wie sich die Kinder benahmen. Maria und Melis hörten gespannt zu, als plötzlich das leise Läuten eines Glöckchens zu hören war, Der Weihnachtsmann erhob sich, verstaute seine Pfeife und reichte Maria die leere Tasse. „Der Tee hat mir gut getan. Aber nun solltet ihr hineingehen. Meine Rentiere sind Kinder nicht gewöhnt und würden scheuen. Ich wünsche euch noch ein schönes Fest.“ Die Mädchen gingen ins Wohnzimmer zurück. Im Rücken konnten sie gerade noch einen Blick auf den Schlitten werfen, der auf dem Balkon gelandet war. Der Weihnachtsmann bestieg ihn, sah zu den Mädchen und hob noch mal grüßend die Hand. Kurz darauf war er über dem nächsten Hochhaus verschwunden. “ Na, habt ihr genug von eurer Sternenguckerei?“, wollte Jörg die Mädchen ärgern. Doch sie kümmerten sich nicht darum. Zu schön war das Erlebnis, das sie gerade hatten. „Komm, Melis, wir bringen die Tasse in die Küche; dann spielen wir weiter, und ich erzähle dir von Alana.“ Sie gingen in die Küche und Maria gab Karin, die gerade den Tisch für das Festessen deckte, die Tasse. „Möchtest du noch Tee?“, fragte Oma. Im Hinausgehen sagte Maria: „Aber Oma, du weißt doch, dass ich keinen Tee trinke.“ Und so sah sie nicht mehr Omas erstauntes Gesicht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.07.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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