Wenn ich die alten Kinderfotos anschaue sehe ich nur mein trauriges Gesicht. Es gab so wenig schöne Ereignisse.
Meine
Kindheit war eine einzige Katastrophe, da ich vieles nicht durfte hatte ich
keine Freunde. Mit 10 Jahren lernte ich schwimmen und kaum probierte ich es
alleine wurde ich von jemandem untergetaucht. Er drückte mir nicht nur den Kopf
unter Wasser, sondern trat auch noch mit dem Fuß auf meine Schulter, sodass ich
eine lange Zeit unter Wasser blieb. Als ich endlich wieder Luft atmete fehlte mir
jede Orientierung. Ich schaute mich verzweifelt nach der kürzesten Strecke um,
um in Sicherheit zu schwimmen und klammerte mich voller Angst an eine Stange.
Jetzt erst sah ich, dass diese Stange das Schwimmerbecken vom Nichtschwimmer
trennte. Nun gab es zwei Möglichkeiten entweder ich kletterte über die Stange,
die mir aber sehr hoch vorkam, sicherlich würden die Leute über mich lachen.
Ich konnte auch unten durch tauchen, doch das war mir nicht möglich, sogleich
ergriff mich wieder die Panik. Nach einer Ewigkeit sah ich noch eine
Möglichkeit: Ich hangelte mich bis zum Beckenrand an der Stange entlang und
dann das kleine Stück bis zur Treppe. Hatte das niemand beobachtet? Wo war der
Bademeister? Warum hat mir niemand geholfen?
Bis
heute bekomme ich Angst, wenn mir jemand beim Schwimmen zu nah kommt. Ich
schwimme nur noch in Becken, in denen man stehen kann mit dem Kopf über Wasser
und dicht am Rand.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.07.2009.
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Ein diabolischer Plan
von Doris E. M. Bulenda
„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“
Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater.
Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...
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