Egbert Schmitt

… „Deux Vacances Histoires” für Daheimgebliebene

 

 
… i-wo, (diesmal) NICHTS MÜSTISCHES.
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Keinerlei Rollenspiele zu irgendwelchen
imaginären Toren, in fremde Parallel-Welten.
 
Nur teils humorige Berachtungen über den
verzwickte Alltag, zu frühen Zeitschienen.
 
Passierender-weise von meiner Ehe-Susanne,
als wir uns noch nicht kannten; oder mir ES
ohne Sie erging, im selbigen Zeitraume.
 
Verblüffend, was dabei herauskommt,
zumal meine Frau 7 Jahre jünger ist.

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Was sich Explizit-etwa genau vor 35 Jahren
an jungen Jahren vergessenderweise zutrug.
 
Parallel verlaufende Erzähl-Geschichten,
welche mir erst zu Bewustsein kamen,
als ich die Holyday-Filmchen meiner
Mother-in-MUHlaw-Family für die 50er-Sister-
in-law Celebration-digital sicherte.
 
„Auch gleich” die meinigen in Angriff nahm,
bevor ES dem alte Chinema-Projektor, oder dem
raren Birnchen das Zeit-Licht aushaucht.
 
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Lange Rede kurzer Un-Sinn.
 
ES stellte sich Anhand des Entwicklungs-Datums
heraus, dass uns beiden auf den Tag genau,
zwei skurile Geschichten ereilten.
 
Am besten erzähle ich's gleich standepede.

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Es war wie jetzt „August”. Ferien standen an.
 
2009 genauso wie 1975 wo ich mit 17zehn
(ja, der Esel nennt sich zuerst) UND
meine spätere Ehe-Eselin, sage und schreibe
zum Zeitpunkt, erst-mal knapp 10 Jahre lenzte.
 
SchwiegerMUH & Co flogen somit „zu fünft”
zur sünd-teuren Algarve, in ein fünf Sterne Hotel.
Since 1965, wo man noch „unter sich” weilte.
 
Jene vermeindlich gehobene WIWU-Gesellschaft,
durchmischt mit der des alten Age of Empires.

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Wo Kinder in blauen Matrosen-Anzügen
wie Donald Ducks Neffen noch einen Diener,
sowie die kleinen Mädchen, wie meine Frau,
noch einen Knicks machten; und ohne Buffet
bei einen 5-Gänge-Menue alles aufaßen,
was in Livrée serviert wurde.
 
Keine Kinderteller mit Pommes und Eis,
sondern GENAU DAS, was auch die feine
Gesellschaft zukünftig für richtig einstufte.
 
In der Tanzbar spielte Stéphane Grappelli
mit dem Jazz-Quintette du Hot Club de France
dezent und weitgehend unerkannt. Traumhaft !
 
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Das wäre in Jetztzeit zu damals so,
als wenn in Fuerteventura Tina Turner tag-
täglich die Miniclub-Strand-Disco aufmischte.
 
Mein SchwiegerPA, immerhin Begründer-Chef
einer Bekleidungsfabrik (300 Näherinnen)
hatte da noch keineswegs die Fernost-Pleite
am Rever's, sondern florierte hinlänglich.
 
Dementsprechen waren die Reise-Urlaube.
 
Dort, wo Smoking sowie lange Garderobe ab 17 Uhr,
nicht nur in dem alten britischen Lissabon-Hotel
„als Standard”, als auch gute Manieren „nicht nur”
mit Essbesteck, unabdingbar waren.

 
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NUR WIR, die spätere langjährige Verlobte
( = heute ein geflügeltes Wort und sonstswo … ), –
sowie ihr jüngerer Bruder und seine Freundin, –
drahtesel-pedalten 1975, „kostengünstiger”.
 
Mit Gepäck-Rädern ins verregnete Elsaß.
 
Bis Kehl mit der Bahn, dann Strasbourg,
Molsheim in Richtung Colmar und „mal sehen”,
was noch so ansteht, mit 150 DM Reisekasse
meiner Person plus 2 Reserve-Shirts,
einer weiteren Cordhose und 9 paar Socken
mit entsprechender Unterwäsche.
 
Wobei ich die kleidertechnischen Inhalte
der zwei wirklich kleinen Satteltaschen
(garantiert ungebraucht) wieder mit-heim
gebrachte hätte, wenn ES nicht permanent
geschüttet hätte, siehe Heute-Wetter.
 
Wettbewerbsfilmisch belegt. Zum Kringeln.
Mein „drittes Auge”, immer dabei, wie dies
Nichtfilmer mir jahrelang unterstellten.
 
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Aber dunemals hat die 70er-Liebe so-manches
ausgeglichen, was heute ein Ehe-Fiasko darstellt.
 
Das Fiasko war u.a. die Jugendherberge
der einfachsten Art „in Schdroosburi”.
 
Jeden Morgen sattelten wir; nur am frühen Abend
spülte uns der Dauerregen promt zurück in die
umliegenden Fernfahrer-Rastgaststätten.
 
Speisten immer vorzüglich. Auch deshalb,
da alle in der (heutigen) Landessprache
bestellten, und Fernfahrer sowieso nur
dort halten, wo's gut schmeckt.
 
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Meine Klein-Susanne lernte ich erst 15 Jahre
später kennen, mit ihren sonderbaren Einfällen
manigfaltiger Couloir, die Folianten füllen.
 
Auch diesen Auszugstext, den ich ihr besser
vorenthalte, aber dem Leser zugänglich mache.
 
Sie, die dies ungern erzählt, war gerade 10 geworden.
Hatte den Sonnencremtag ausschließlich im salzigen Meere
und gegen Abend am Pool mit dem jüngeren Bruder verbracht …
 
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Während wir nochmals mit den Rädern ne' Visite-Tour
durchs alt-frankonische anmutende Straßburg andachten.
 
Gen Abends passte das Wetter anscheinend für
beide Ferienbedürftigen Nah- und Heimatfernen.
 
… und ab 16 Uhr ist das weiche Licht zum Filmen
immer schon opti-ideal.
 
So, und jetzt-nun treffen sich unsere beiden
absurden-surilen Erzählungen beim Sonnenuntergang.
 
Wir „FANTAstischen Vier” versuchten
im feuchten Strasbourg mit den Vélocipèdes
den „Place de Kleber” zu überqueren,
wie Dutzend andere vor uns auch …
 
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Das kleine Mädi-Susannchen in Portugal, wollte sich
„nicht schon wieder” schick machen, zum Dinner
(völlig undenkbar heute, aus meiner Warte-Stellung).
 
Blieb somit als letzte in mitten des leeren Pools.
 
Macht' nicht zu, (wie meine Mündel heute …)
während andere britisch-stocksteif in der
täglich wechselnden Abendrobe dem Tanz-Saale
gelassenen Schrittes zustrebten.

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Nun, WIR im Elsass gerieten an einen,
der an diesem Tag so wie WIR auch,
noch kein Abend-Brot hatte.
 
Nein, kein blöder Hund oder Clochard,
sondern an einen blöden Flick (Polizist),
an den gerieten wir, der seinen Touri-Frust
an uns schadlos ausleben wollte.
 
Aus seiner Straf(zettel)versetzt-Sicht meinte
(ER war bestimmt Legionär, wie viele verhasste Flicks),
sein Un-Mütchen an uns „Radfahrer im Abend-Rot” auslebte.
 
Wir es wagten, über seinen Place de la … Dingsbums…,
wie täglich hunderte andere, Zweirad-zu-flanieren,
ohne abzusteigen, was nirgendwo lesbar.
 
Den Ersten den Er erwischte, war der Bruder
meiner Freundin, den er grob vom Rad zog.
Dann mich. Pässe einforderte. Hier und jetzt
ein Exempel statuierte, unterm Denkmal „vom Kleber”.
 
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Ha, Sie sind natulement Allemand. Typisch.
(schon verloren, ohne Kenntnis der Sprache).
Machen' Sie das bei Ihnen drüben 'ausch so.
Isch bringe Sie beidè auf Ihrè Botschaft.
 
I're weiblisch'en Accompagnateur ebenfalls, –
die ER ruppig mit Stopp-Fuß in die Speichen,
vom 3-Gang-Velo holte.
 
Moment mal, sagt da die Freundin des Bruders
meiner Freundin, fließend in der Landessprache:
ICH NICHT, ich möchte zur ungarischen Botschaft.
 
Hier haben Sie „meinè Pass”, 'allo,
jetzt wird's joyeusement !
 
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Ja, lustig war's auch für „Susanne im Bade”-Pool.
 
Sie machte sich einen Spass daraus,
in der untergehenden Algarve-Abendsonne
am Rücken treibend, das Spiel „dead infantryman”,
bzw. totes blondes Mädchen „zu simulieren”.
 
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Der Flick in Strasbourg simulierte nicht.
 
Er zog gleich noch einen Anderen bös' vom Bike,
der ihn fluchend als fucking Franzman' beschimpfte
und zudem „auf die britische Botschaft” beharrte.
 
Creasy, absolut-creasy brüllte da einer von hinten,
der angesäuselte Kumpel von dem Engländer;
und weil der eigentlich Schotte war und der Flick
nun bereits zu vier Botschaften musste …
 
Lies der Fremdenhasser-Legionär die MERDE-Turis
all'samt stehen. Verfluchte Sie laufend zum Teufel,
während ER sich in den R4-Renault mit der hakeligen
Revolverschaltung vertrollte …

Wie Loui de Funes, der Flick mit einem irren Blick,
jetzt ersatzweise die Einheimischen aufs Korn nahm,
die ihn aber indigniert stehen ließen.
 
Fast alles belegt-dies von meinem dritten Auge,
später am Film-Wettbewerb mit Jazz-unterlegt
zu Quincy Jones und seinem Orchestra.
 
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Nur Susanne, alias Susi oder Sunny, war simultantechnisch
noch nicht so fitt, bis ich Sie später „kennenlernte”.
 
Sie hätte heute DEN FLICK in alle Einzelteile argumentiert.
 
Damals mit 10 war Sie aber-höchstens Sprachlos-Fitt,
im Fersengeld geben, DENN …
 
Jungfraulein Sunny versuchte mit dem blonden
Langhaar-Kopf unter Wasser treibend, luftanhaltend,
anscheinend die Bodenfließen abzuzählen.
 
Bekam somit nicht mit, wie viele Prinzesschen,
wenn ein rettender Prinz als solcher, zu Hilfe eilt,
DASS …
 
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NEIN Leut's, NICHT ICH, …
 
WIR waren damals NOCH NICHT „füreinander bestimmt”.
Meiner-einer durfte noch, wie&wen ER wollte – retten.
 
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IHR RETTER hatte einen weißen First-Class Smoking
und versuchte SIE, das kleine blonde Mädchen
aus dem Pool, mit einem Hechtsprung zu retten.
 
Aus der ersten Etage, in voller Montur.
 
Das helle Lachen seine wunderschönen
jungen Begleiterin, hat meine Ehe-Sunny
heute noch im verstopften Gehörgang,
(wenn ich mal Rettung benötige), …
 
Als dieser aristokratischer „Prinz-Klatschnass”
seine First-Class Ritter-Roobe ruinierte,
als ER zu Ihr kraul-helfend hinrobbte !
 
So abbruppt Susis-Tauchrekord, unvermittelt
durch seinen Sprung-Wellengang jäh unterbrach.
 
Sunny-Susis geistesgegenwärtige, unerkannte
verdünnisierte Flucht in die umliegenden gepflegten
Rasenanlagen, ersparte Ihren Eltern einiges …
 
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Gefilmt hat ES keiner. Leider !

Denn selbst bei wochenlanger nerviger Magulatur-Durchsicht
der vielen - nie gezeigten - Filmrollen am Dachboden der Schwieger-MUH; 
UND einer dokumentalen digital-langwierigen thematischen Neu & Alt
Überarbeitung mit Nachdreh-Filmumsetzung meinerseits ...

Zu professioneller Schauspieler-Hilfe u.a. unseres Patenkindes,
Sohn der äteren Schwester Nancy, meiner Ehe-Sunny, (und das alles nur)
für den 50zigsten Geburtstag besagter Schwägerin; um die feine Münchner
Haute-Volaute Bildungsbürger-Bagage nachhaltig zu beindrucken.

Weiteres-jenes - Fundus-Filmisches - aus meiner fränkonisch-verblichenen Jugend,
ich weder Ihnen, noch meiner Frau Susanne mit unseren Kindern erzählen werde.

Was nur evtl. einem methapysischen Planer und „der ehemaligen Verlobten”
letztendlich was angeht, falls WIR UNS - so-oder-so - zufällig noch-mal
im Diesseits begegnen sollten ... ... ...
 
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Nur soviel:
Meine Jetz-Tiger Prinzessin hatte - domols - „da erst” ihr Seepferdchen,
mit einem Jungfräulein-Abschluss-Sprung vom Einmeter-Brett ...
 
… und Prinz-ICH, bin da bereits vom Fensterbrett ins …
( ja, genau – WAS geht eigentlich DAS EUCH an … !?! )
 
 
Zum 101ten Gruße vom
Wickingerkönig Egbert
(= der Schwertträger)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.08.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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