Yvonne Asch

Jägerin der Nacht *verwelktes Röslein* Kapitel 4

 

*Verwelktes Röslein* Kapitel 4

 

Seine Augen waren voller Zorn, er hatte noch immer die Glassplitter in seiner Handfläche, kümmerte sich jedoch nicht im Geringsten darum. Denn seine Augen hatten Lana fest im Visier. Wie sie innig mit Daniel sprach. Ohne weiter drüber nach zu denken, ging er durch die Menge, die Menschen machten ihn Platz, so als wüssten sie um seine Kraft und seine Wut. Man schaute den dunkel gekleideten Mann hinter her, der mit festen Schritten auf die junge Frau zu ging, ohne ein Wort packte er sie an den Arm und wirbelte sie mit viel Schwung zu sich, das sie in seinen Armen landete und seinen festen Griff sich nicht wieder setzen konnte, dabei fraßen sich die Scherben tiefer in seine Haut, bis sie fast ganz verschwunden warem, er blickte völlig kühl zu ihr hinab und ein unbeschreiblicher Schauer legte sich über ihren Körper, sie fühlte sich gefangen und obwohl alle sie anschauten und sie wusste, das sie nicht alleine waren, fühlte sie, das sie keine Hilfe von irgendwen bekommen würde. ohne ein Wort verfestigte sich sein Griff um ihr Handgelenk und zog sie, wie ein Höhlenmensch, seine grad erkämpfte Frau, hinter sich her. Sie versuchte sich  gegen ihn auf zu lehnen aber sie war machtlos und noch dazu schnitten auch ihr, langsam die Glasscherben in die Haut und hinterließen zarte Blut spuren. Daniel folgte den Beiden völlig verwundert, er hatte doch gedacht John hätte sein okay, dazu gegeben.
Natürlich stellte sich ihnen der Türsteher in den Weg und versperrte ihn somit den Weg nach Draußen in die Freiheit. Wie musste es auch schon aussehen, Lana wehrte sich gegen ihn, aber er zog sie einfach grob mit sich. Nun musterte der Sch rank von einem Securitymann die Beiden, um die Lage etwas zu durch schauen. „Brauchen sie Hilfe?“, das war an Lana gerichtet. John schenkte den Menschen einen vernichteten Blick, doch dieser ließ sich nicht einschüchtern. Leicht hilflos schaute Lana den Türsteher an, der von Südlicher Herkunft war. Ja, sie brauchte Hilfe, aber nein, von ihm würde sie keinen erwarten können, sollte dieser Mann sich John in den Weg stellen, würde es nicht gut enden. Da musste sie nun ganz alleine durch, noch bevor sie etwas sagen konnte war Daniel zu den Dreien geeilt und antwortete nun für sie. „Nein, es ist alles in Ordnung!“, irgendwie nahm Lana ihn das krumm, Daniel würde ihr nun wirklich gleich nicht bei stehen, wie konnte er für sie also antworten? Der Securitymann beäugte Daniel misstrauisch. Dann wandte er den Blick wieder zu ihr. „Ist wirklich alles okay?“, er klang wirklich besorgt. Sie nickte, obwohl sie es doch eigentlich nicht wollte, Lana wollte einfach nur schreiend davon laufen. Also trat der Mann, wenn auch widerwillig, aus den Weg und somit zog John Lana mit hinaus, kaum waren sie alleine vor der Diskothek, explodierte er förmlich, wie ein Tornado drehte er sich zu ihr um, seine Augen waren Wut entbrannt.
„Was bildest du dir ein?? Du verdammtes Miststück!“, er achtete nicht mehr auf seine Wortwahl, sondern holte grade sogar Schwung mit seiner freien Hand, als jemand seinen Schlag abbremste, der Lana eigentlich mitten ins Gesicht hätte treffen sollen.
Daniel schaute John völlig gelassen an. „Man schlägt keine Frauen!“, sagte dieser. John wusste nun würde er auch mit Daniel abrechnen, alles nur wegen eines Weibes, sie lehnte sich auf und brachte die ganze Rangordnung durch einander. Zähne knirschend wandte sich John von Lana ab. „Seit wann hast du hier das sagen?“, fragte er nun fast lachend und musterte Daniel kühl. „Ich weiß dass ich es nicht habe, aber ich werde auch nicht mit ansehen wie du Lana behandelst, das hat sie nicht verdient!“  „Hör mir gut zu Daniel, du weist ich kann dich einfach vernichten, dann wann ich es will und wann immer ich Zeit und Lust dazu habe und das schöne ist, es kostet mir nicht einmal viel Kraft! Halte dich einfach daraus, schwing dich auf dein nettes Motorrad und trete mir heute nicht noch einmal unter die Augen, haben wir uns verstanden? Vielleicht bin ich dann ja Morgen besser gestimmt!“, noch bevor Daniel etwas dazu sagen konnte trat Lana hervor und lächelte Daniel sanft an, sie wollte nicht das er wegen ihr Probleme bekam, immer hin war das ihre Schuld, sie hatte gesagt, es wäre okay. „Schon in Ordnung Daniel, fahr bitte nach Hause, ich melde mich bei dir, er wird mir nichts tun…“, wie konnte sie das behaupten wenn sie es doch gar nicht wusste? Daniel wollte sie nicht alleine lassen, aber er wusste, das er schon genug den Zorn von seinen Herren auf sich gelenkt hatte und das es vielleicht wirklich schlauer wäre zu fahren und sich nicht ein zu mischen. Aber wie hieß es doch immer so schön: mit gehangen, mit gefangen! Aber das hier war etwas anderes, John würde Lana nicht umbringen, denn selbst Daniel hatte bemerkt das Lana etwas hatte was John anzog, jede Andere hätte er schon vernichtet. Also schaute er Beide noch einmal an.
„Na gut, aber ich warne dich John, wehe du krümmst ihr auch nur ein Haar!“, John passte es überhaupt nicht das er ihn drohte aber komischerweise nahm er es einfach so hin und sah zu wie Daniel davon fuhr, dann wandte er sich an die junge Frau. „Steig ins Auto!“.

 

Es war eine seltsame Auto fahrt, sie sprachen nicht mit einander und erst als John den Wagen, vor den Haus ihrer Mutter zum stehen brachte, schaute er sie wieder an und brach nach langen das Schweigen. „Das heute, hat ein Nachspiel!“, seine Stimme klang nicht mehr so kalt und dies beruhigte sie einwenig. Lana schnallte sich ab und wollte grade die Tür öffnen, da verriegelte er sie von Innen. Lana bekam Angst, sie hasste es eingesperrt zu sein.
„Du bist eine Kämpferin Lana und genau das ist es was ich an dir mag, aber auch das hat irgendwann einmal seine Grenzen und du kannst dich nicht ewig über mich hinweg setzen. Die Kette die du mir gebracht hast, es war nicht alles gewesen was dabei gewesen war, was hast du noch aus den Tresor geholt?“, Lana verstand nicht recht, wie er nun darauf kam und es kam ihr seltsam vor, das sie alle so viel Wind um die Fotos machten, also log sie ihn einfach an. „Nur die Kette, wieso?“, er packte wieder ihr Handgelenk und zog sie zu sich fast auf den Sitz, sie konnte seinen Atem spüren, er wirkte wie eine Zeitbombe die gleich explodieren würde. „Lüg mich nicht an! arbeite endlich mit mir zusammen und gib mir das was du noch gefunden hast!“ „Aber es sind doch bloß unbedeutende Fotos für uns!“, sagte sie mit zitternder Stimme, wieder spürte sie die Glassplitter die in seiner Hand steckten und ihr wieder Schmerz zu fügten. „Sie sind nicht unbedeutend, bring sie mir auf der Stelle!“, damit schubste er sie regelrecht zurück, so das sie fast mit den Kopf gegen das Beifahrerfenster knallte. Er öffnete die Türen und Lana war zum weinen zu mute, sie wollte das alles nicht. schnell stieg sie aus, sie wusste, sie müsste ihn die Bilder geben, bevor er völlig die nerven verlieren würde.

Als sie endlich alleine in ihren Bett lag, grübelte sie überall das nach, warum und wozu brauchte John die Fotos? Hatte er etwa auch angst, wie Daniel, das jemand die Fotos finden könnte und sie dann gegen sie verwehrten könnte? Oder hatte es einen Anderen Grund? Irgendetwas faul, nur was? Früher war alles so schön einfach gewesen, da hatte sie sich nie über so etwas den Kopf zerbrechen müssen und sie hatte nicht an Dämonen geglaubt genau so wenig wie an den Teufel. Da jetzt wusste sie es besser und wenn es Dämonen gab, gab es dann auch einen Teufel und einen Gott? Sie fragte sich wie viel mehr es noch gab, von den sie nicht einmal die leiseste Vermutung hatte. Völlig aufgewühlt schlief sie ein. Ihr letzter Gedanke galt John, denn sie hatte sein schmieriges Grinsen gesehen als sie ihn die Fotos übergeben hatte, so als würde er das Leid anderer genießen. Doch irgendwann, das Schwor sie sich, würde sie sich an ihn rächen!

 

Tore schaute schon eine weile aus den Fenster, seine Frau beobachte ihn besorgt, während sie den Abwasch tätigte. Er war so verbissen in seine schlecht bezahlte Arbeit, sie konnte es gar nicht verstehen und sie wünschte sich, er würde mehr Zeit mit ihr verbringen.
„Schatz?“, fragte sie dann zaghaft, in der Hoffnung seine Aufmerksamkeit zu erlangen.
Tore schaute kurz vom Fenster weg und warf der Brünetten einen abwesenden Blick zu.
„Ja?“, seine Stimme klang müde und sein Erscheinungsbild, passte überhaupt nicht zu dem Bild eines Ehemanns. „Ich dachte mir, wir könnten doch heute einfach mal an den See fahren, nur wir Beide, so wie früher weist du…“, erst machte sich Zorn in ihn breit, wieso konnte sie ihn nicht einfach in seiner Arbeit unterstützen, dann jedoch kam die Einsicht, das sie wirklich schon eine Menge weg stecken musste und auch jetzt, würde sie dies wieder müssen.
„Nein, es geht nicht, ich habe noch eine Menge zu tun“, das war alles was er sagte und sie erwartete auch nichts weiter, sie erwartete auch nicht das er sich weiter mit ihr Unterhalten würde, sie würde nichts mehr sagen, sie würde einfach weiter abwaschen und dann würde sie sich wieder daran machen, einen Job für sich zu finden, sie wusste, das ihr Ehemann es nicht mochte wenn sie ihn in seinen Gedanken unterbrach, also tat sie es auch nicht.
Tore kam einfach nicht hinter diesen Sinn. Bei den letzten Einbruch, wurde eine Weißgoldkette geklaut und noch dazu ein paar Fotos, er verstand den Sinn darin einfach nicht, was möchte ein Dieb mit Familienbilder?
Er erhob sich von seinen Stuhl gab seiner Frau noch schnell einen Kuss auf die Wange und ging dann hinaus aus der Küche, Tina fragte nicht wohin er nun gehen würde, sie wusste er mochte es nicht wenn sie ihn zu viel fragte, so nahm sie einfach an, er würde wieder ins Büro fahren oder irgendwas machen, was mit seiner Arbeit zu tun hatte.
Tore war 31 Jahre alt, er sah an manchen Tag älter aus, als er es war, aber das lag nur daran das seine Arbeit ihn zu schaffen machte und er den Job viel zu ernst nahm, dabei war er nur ein Aushilfspolizist, nicht einmal ein richtiger Bulle, man hatte ihn eingestellt aufgrund das, es auf den Revier zu viel zu tun gab und man ab und an mal eine kleine Hilfe brauchte. Doch Tore hatte sich den Beruf zu seinen Leben gemacht.
Er stieg in seinen kleinen VW Polo schaute in den Rückspiegel und betrachtete seine lange Narbe die seine rechte Wange schmückte, er seufzte, schon wieder hatte er tiefe Augenringe. Aber was sollte er denn sonst schon tun? Er wollte unbedingt wissen was dahinter steckte, warum jemand wertlose Fotos klaute.

 

John sah sich die Fotos an seinen Schreibtisch an, dann lächelte er zu frieden, es hatte begonnen, nun würde er seinen Vertrag endlich einlösen können, das war nun das erste Teil seines Puzzel’s. Lang genug hatte er darauf warten müssen, doch jetzt hatte er sie gefunden, ganz Sicher hatte er seinen Schlüssel gefunden, der ihn die Türen zu seinen Träumen öffnen würde.
Er legte die Bilder in das Schließfach und steckte den Schlüssel wieder ein. Er überlegte sich ob er sie ein weihen sollte, aber dann verlor er diesen Gedanken auch gleich wieder, denn sie würde niemals freiwillig mit machen, sie hatte schließlich dieses reine Herz, welches er Jahre lang gesucht hatte und noch dazu war sie eine unglaubliche Schönheit, er hatte niemals zu vor ein solch wunderschönes Mädchen gesehen, sie war hübsche 19 Jahre alt,  wirkte aber nicht so wie die 19 Jährigen heut zu Tage, die Älter aus sahen, als sie waren, sie wirkte eher noch etwas jünger und unschuldiger, aber keineswegs unreif.
Er hatte auch schon ihr nächstes Opfer, nur wie sollte er Lana erklären, dass sie diesmal nur eine vertrocknete, alte Rose stehlen sollte? Er würde sich schon noch was einfallen lassen.

 

„Ich soll was?!“, Lana war fassungslos und an liebsten hätte sie einfach los gelacht, da es so lächerlich klang das sie es fast für einen Scherz hielt, doch es war kein Scherz, sondern er meinte es ernst. „Was möchtest du mit einer Rose?“, fragte sie völlig verwundert und schon fast wütend, schließlich riskierte sie es, ins Gefängnis zu kommen und das nur für eine alte Blume? Sie setzte sich auf die Parkbank und starrte auf den Spielplatz, wo ein Junge und ein Mädchen grade im Sandkasten spielten und sich dann plötzlich um eine Schaufel stritten.
John versuchte ihr weis zu machen, das die Rose einen unheimlichen hohen Wert hätte, da sie einst mal aus einer Adligenfamilie stammte, doch Lana glaubte ihn kein Wort, doch sie wusste, das sie auch diesen Auftrag erfüllen musste, sie war nun einmal von ihn abhängig.
Sie war ja schon erleichtert das er den Vorfall vom Abend zu vor nicht erwähnte.
Also ließ sie sich die Adresse geben und die Uhrzeit wann sie da sein sollte.
Als sie auflegte seufzte sie schwer, sie verfluchte den Tag, wo sie ihn über den Weg gelaufen war und sie würde es niemals vergessen, wie er sie einfach zu das gemacht hatte was sie nun war.
Sie stand von der Bank auf und ging den Sandweg entlang, noch immer war sie Gedanken versunken und bemerkte nicht einmal das ihr ein Mann entgegen kam, der genau so wie sie, abwesend zu sein schien, sein Blick war ebenfalls wie ihrer auf den Boden gerichtet, so war es nicht vermeidbar gewesen das sie sich anrempelten.
Erschrocken schaute Lana auf, es war ihr sichtlich peinlich und als sie in diese tiefen blauen Augen blickte, die so unendlich verträumt schienen, blieb ihr ganz und gar die Sprache weg.
In Gegensatz zu Tore, der sie lieb anlächelte und dafür entschuldigte sie angestoßen zu haben. Er schaute ihr fest in die Augen und stellte sofort fest, das sie eine wirkliche Schönheit war, eine Frau die man unter 100 von Anderen wieder erkennen würden und sie hatte einen angenehmen Geruch, es erinnerte ihn leicht an Honig, er mochte Honig.
„Mir auch…“, sagte sie dann knapp, versuchte noch immer sich zu sammeln. Er hatte zwar eine Narbe in seinem Gesicht, aber sie machte ihn irgendwie nur noch interessanter, fast so als gehörte sie dort hin. Seine schmalen Lippen verformten sich zu einen Lächeln. Er wollte etwas sagen, nur damit er noch etwas ihre Nähe genießen konnte, aber er wusste nicht was er sagen sollte, wie alt mochte sie wohl sein? 16, vielleicht aber auch 18, auf jeden fall war sie zu jung für ihn, machte er sich klar, aber auch wenn sein Verstand ihn sagte sie wäre zu jung, fand ein anderer Teil, sie einfach nur fasziniert und anziehend. Da sie ihn genau so wenig zu sagen hatte und ihn nicht die ganze Zeit anstarren wollte, lächelte sie ihn noch einmal lieb an und ging dann an ihn vorüber ohne ein weiteres Wort, doch sie spürte ganz genau, das er ihr noch lange nach sah…

 

 

Ihre Haut war wie geladen und ein schreckliches Gefühl machte sich in ihr breit, heute war es ihr richtig schwer gefallen den Dämonen nur bis zu einen gewissen Punkt hinaus zu lassen, fast hätte sie den Kampf verloren gehabt und irgendwas schien mit ihn nicht zu stimmen, denn ihre ganze Haut kribbelte, wie noch nie zuvor und sie fühlte sich noch viel stärker, vor allem fühlte sie sich auf einmal so beweglich, so als wäre es ihr möglich auf einmal sämtliche Gymnastikübungen zu machen, die sie sonst niemals hätte ausführen können.
Lana versuchte sich zu konzentrieren, sie hatte nicht große Lust hier lange zu bleiben und vor allem musste sie diesen Auftrag schaffen.
Mit gemischten Gefühlen schaute sie das kleine Haus an, es war kein Haus von jemanden der viel Geld besaß und es sah ehr baufällig aus. Es stand mitten in einen dichten Wald und Lana musste ihren Wagen etwas weiter weg stehen lassen, da keine Straße her führte, nur ein schmaler Weg, der nicht einmal gepflastert war. Sie machte ihre Taschenlampe an, denn wer sollte sie hier schon sehen? Hier war nichts, außer der Natur.
Dann öffnete sie vorsichtig die Gartenforke die ein furchtbares Knarren von sich gab.
Als sie die Haustür erreichte, brauchte sie nicht einmal ihre Dämonenkräfte ein zu setzen, denn die Tür ging schon nach den Türgriff auf und gewährte der Diebin einlass. Sie leuchtete mit der Taschenlampe das Flurinnere ab. Aber viel war nicht vor zu finden nur eine alte Kommode mit einer Bürste und ein paar weiteren Kleinigkeiten drauf. Sie trat unsicher weiter hin ein. Ein ungutes Gefühl beschlich sie, irgendetwas stimmte nicht, sagte ein Instinkt ihr. Doch sie konnte jetzt nicht abbrechen.
Es gab kein zweites Stockwerk, sondern nur diese eine Etage, das würde es für sie einfacher machen.
Sie öffnete die erste Tür und befand sich in einer Küche wieder, die leicht Bäuerlich eingerichtet war, aus allen Ecken glänzte und jedes noch so kleinste Detail an seinen Platz war, wo es auch hin gehörte. Lana wusste das sie in der Küche, sicherlich keine Rose finden würde, also verließ sie den Raum wieder und schlich zur nächsten Tür, wo sich ein kleines Badezimmer befand, ebenfalls sauber. Nun gab es nur noch 2 Türen, irgendwo musste sie ja sein. Lana war dankbar, das dieses kleine Hexenhäuschen nicht so groß war, sie öffnete also die vorletzte Tür und als sie diese auch nur einen kleinen Spalt offen hatte, er starrte sie zur Säule. Licht…! Sofort schien ihr schwindelig zu werden und sie fühlte sich ertappt, in diesem Haus war jemand und vielleicht hatte man sie schon längst bemerkt?
So viele Sachen gingen ihr durch den Kopf, doch sie musste sich zusammen nehmen.
Sollte sie die Mission abbrechen und mit lehren Händen nach Hause gehen? Oder sollte sie es wagen? Aber sie wollte keinen verletzen und wie sollte sie dies auch sie war nicht einmal bewaffnet.
„Ist da jemand?“, eine schrecklich alte schwach klingende Stimme, ließ Lana nur noch mehr erschaudern, man hatte sie entdeckt.
„Kerstin, bist du das?“, in der Stimme der alten Frau schwang leichte Hoffnung mit.
Lana versuchte auf zu hören zu atmen, was ihr auch gelang, sie hatte angst das nur das kleinste Geräusch sie verraten könnte. Sie hörte ein Knarren welches von einem Stuhl zu kommen schien, dann hörte sie dumpfe Schritte die sich ihr nährten, ganz langsam, aber sie kamen näher und in ihren Kopf war kein klarer Gedanke mehr, was sollte sie jetzt nur tun?
Weglaufen? Die Frau in ihre Gewalt nehmen, aber für so etwas war sie nicht geschaffen.
Wie versteinert stand sie da, während die Schritte sich der Tür, immer mehr nährten…

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.08.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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