Pierre Heinen

Eine Buchstaben-Familie

 A KOMMT HEREIN.

NEHMEN SIE PLatz!

a,

wie geht es den buchstaben?

b,

meine freundin, ist im siebten Monat und

c,

unser sohn, kann schon aufrecht sitzen.

d,

meine schwester, will eine op machen lassen wegen ihrem hinterteil und

e,

der nachbarjunge, hat sich gestern den arm gebrochen.

f,

meine mutter, kann nur noch essen mit dem strohhalm zu sich nehmen, ihre zähne sind nicht mehr zu gebrauchen und

g,

mein vater, sitzt den ganzen tag lang im schaukelstuhl.

h

passt seit zwei tagen auf das stadttor auf und läßt nicht jeden rein.

i und j

versuchen noch immer ihre klebezettel an den mann zu bringen und

k

ist trägerin des schwarzen gürtels geworden.

l,

mein nachbar, hat einen job in der softwarebranche gekriegt und kann den ganzen tag im liegen verbringen. anscheinend verkleinert er sachen. merkwürdige sache.

m und n

die schokoladenverkäufer zeigen mir noch immer die kalte schulter wegen dem vorfall im kino.

o

verliert nicht gern gegen x, regt sich aber nicht auf, ist ja nur ein spiel.

p und q,

die spiegelverkehrten zwillinge, besuchen immer noch regelmäßig die messe und hoffen auf ein wunder.

r,

der pfarrer, erteilt ihnen gern den segen.

s

ist topmodel geworden. wen wundert das, bei den kurven!

t

hat meiner mutter letztens für den geburtstag rosen geschenkt ... das hätte papa auch tun können!

u

arbeitet bei der stadtverwaltung und entleert Mülleimer.

v

ist für das design von sägeblättern verantwortlich und

w

hilft ihm die sägezähne zu zeichnen.

x

arbeitet noch immer bei der amerikanischen Fensterfirma. er hat sein eigenes kleines büro und das einzige was er zu tun hat, sind Fenster zu schließen. ungaublich.

y

ist als flaschenöffner in den clubs gesichtet worden, ansonsten sieht man ihn nicht viel.

z

ist in der textilbranche beschäftigt.

DANKE FÜR DAS GESPRÄCH a UND KOMMEN SIE GUT NACH HAUSE INS FONT-FOLDER.

A steht auf und geht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.08.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Payla – Die Goldinsel I von Pierre Heinen



Auf Payla, der lukrativsten Provinz des Königreiches Lotanko, neigt sich der Sommer des Jahres 962 dem Ende entgegen. Die schier unerschöpflichen Goldvorräte der Insel lassen Machthungrige Pläne schmieden und ihre gierigen Klauen ausfahren. Wer den Winter überstehen will, muss um sein Leben kämpfen, wer über die Goldinsel herrschen will, muss in den Krieg ziehen.

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