Andreas Rüdig

Beruf: Kaufmann im Gesundheitswesen

"....weil Nähe zählt." So lautet der Wahlspruch des St. Anna-Krankenhauses (na ja, genau genommen heißt es jetzt "Malteser Krankenhaus St. Anna"). Doch dort gehen nicht nur Patienten hin. "Seit 2004 bilden wir auch Kaufleute im Gesundheitswesen aus," berichtet Daniela Nöchel. Sie ist nicht nur Leiterin der Patientenverwaltung; sie betreut auch nebenbei die Auszubildenden.

Wer Informationen zu dem kaufmännischen Beruf sucht, sei an dieser Stelle an BerufeNet, die berufskundliche Datenbank im Internet, verwiesen. Dort sind alle relevanten Daten zu dem Beruf enthalten. "Eine Sache ist allerdings wichtig," berichtet Nöchel. "Der Kaufmann im Gesundheitswesen gehört in die duale Ausbildung. Die Auszubildenden gehen also in die Berufsschule und erhalten eine Ausbildungsvergütung."

Chirurgie, Gynäkologie und HNO sind einige der Bereich, in denen St. Anna medizinische Leistungen erbringt (wer detailliertere Informationen dazu oder zur Unterbringung wünscht, sie an die im Krankenhaus erhältliche Broschüre "Patienteninformation" verwiesen). Es hat schon einen ganz konkreten Grund, warum ich dies erwähne. "Bis zum Jahre 2004 bildeten wir Bürokaufleute aus. Deren Ausbildung war aber sehr allgemein; diverse krankenhaustypische Elemente kamen dort nicht vor," berichtet Nöchel. "Es kommt uns sehr entgegen, daß es diesen neuen kaufmännischen Ausbildungsberuf gibt. Er ist auf das Gesundheitswesen zugeschnitten und paßt sehr gut zu dem, was wir anbieten. Als wir umschwenkten, kamen auch auf einmal ganz andere Bewerber, nämlich Abiturienten und Leute aus der Höheren Handelsschule."

Und wie sieht der ideale Lehrling aus? "Wer als Patient zu uns kommt, befindet sich in einer besonderen Lebenssituation. Die Patienten haben Schmerzen und Angst. Offenheit und Einfühlungsvermögen ist also angesagt. Ein gutes Abgangszeugnis ohne unentschuldigte Fehlzeiten gehören genauso zum guten Bewerber wie Sekundärtugenden wie Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit und Genauigkeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Gesamteindruck muß stimmen. Pro Jahr wird ein angehender Kaufmann im Gesundheitswesen eingestellt. Soweit möglich, übernehmen wir die ausgelernten Kaufleute auch. Möchte ich nach der Ausbildung Kontakt zu Menschen? Dann kann ich beispielsweise in die Patientenaufnahme. Oder möchte ich lieber Kontakt zu Zahlen? Dann gehe ich beispielsweise besser in die Buchhaltung. Wir haben bislang nur gute Erfahrungen mit unseren Lehrlingen gemacht."

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.08.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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