Meike Schrut

Das vage Gefühl der Sehnsucht (3.)

Eingeschobenes zunächst:
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Sie erwachte aus diesem Traum über eine Filmstadt, die nun selbst ihr komisch-bedrohlich vorkam, um vorerst darüber nachzudenken, über wen sie eigentlich schrieb.. War nur gut, daß er nie auch nur eine Zeile zu Gesicht bekommen würde. "Come To Me"? Aber schon lange davor faszinierte sie jenes Gesicht eines Mannes, der unbedeutend älter war als sie. Wie würde gleich wieder ihr Sohn belustigt fragen: "Würdest Du den heiraten, Mutti?" Würde ein 17 Jahre alter Rotzlöffel tatsächlich so einen Ersatzvater haben wollen, wenn man mal den Star ausklammert, was man nur sehr schwer tun kann? "Mein lieber Sohn: 1.er ist ein Engländer, kann so gut wie kein Deutsch verstehen und auch mein Englisch würde kaum ausreichen, um mich locker mit ihm wenigstens zu unterhalten.2. soll ich mir echt jeden Tag anhören, daß ich zu dumm wäre, um mir anständige Arbeit zu besorgen? Rente muß nicht  zwangsläufig bedeuten, daß dieser Zustand ewig so andauern kann, denn geistig topfit und auch sonst nicht ohne Phantasie hatte sie Berufe, die sie leider noch nicht ausgeübt hatte. Dieses bewußte "Come To Me" von Air Supply führte sie unweigerlich auf jene Seite, auf der sie ganz Fan sein durfte: immer wieder gleiche Bilder bestaunend, die gleiche Stimme hörend und warum? Um unter anderem an jenem bewußten Tage eine Vorbereitung vorzunehmen, nur um zu verstehen, daß sie  einen anderen Mann wiedersehen würde, der sie gar seltsam ansah, als spürte er, wie sehr sie fühlte. Irgendwann hatte sie nur noch geheult, ja, ein wenig auch aus Wut und etwas Angst.. Ja, war ihr vor sich selbst peinlich aber dieses Weinen hatte sie irgendwann in die gelassene Aufbruchstimmung versetzt und beruhigt wie die Bilder, auf denen sie Ralph Fiennes gesehen hatte, auch beruhigt hatten. Ob er ahnte, daß er im Moment eher eine beruhigende als eine beängstigende Wirkung auf sie hatte? Natürlich nicht. Würde ihm sicher auch nicht gefallen. Einem Mann, der dabei war, seine Grenzen auszuloten, für den im Film öfters eine Szene der anderen glich (frei übersetzt), der noch viel vorhatte? Sie hatte auch noch viel vor aber nicht unbedingt ihm einige Szenen auf den Leib zu schreiben, vor denen er sich hüten würde. Sie würden nur weit entfernt den ähneln, die einen D.D. in "Zurück zu dir" zeigten, einen Mann, der um seine verunglückte Frau trauert. Ein heulendes Elend mochte sicher kein Star gern spielen und würde das Publikum ihm das überhaupt verzeihen? Besser spielen? Was war denn besser? Alles würde nie ein Schauspieler spielen können, allein schon deshalb nicht, weil andere Stars das auch wollten aber begriffen: irgendwo sind Grenzen. Dann nämlich, wenn eine Rolle psychisch und körperlich zuviel erfordern würde. Wobei man wieder meinen könnte: für jeden Star liegt die Grenze woanders..

neuer Teil: "Zu einer anderen Zeit am anderen Ort oder: wer ist hier noch echt?!"

Und sie wechselte wieder die Identität, jene Regisseurin, die sie vor Augen hatte als Chefin der ominösen Filmfabrik, schrieb nun an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit (Monate bevor R.F. in "IHRE" Stadt reiste) das Drehbuch weiter, welches den Arbeitstitel "Irrungen und Wirrungen im Liebesleben von Frauen und Männern, Schwulen und Lesben" trug.....

Sie riss jene Seite, auf welcher sich die idiotische Zwischenfälle und auch Peinlichkeiten, Grobheiten, ja sogar Perverses immer wieder langweilig aneinanderreihten, entnervt auseinander, schrieb neu, spannender, die zerrissenen Stücke blieben neben den neuen Seiten liegen, wo die Sekretärin sie fand. Normalerweise wanderten Seiten, die nicht mehr gebraucht wurden, im Papierkorb, diese? Sie las sie und weil sie wußte, wer mit R.F. gemeint war, wurde auch ihr heiß und kalt. “Nein, das hat sie wohl nur aus Versehen zerrissen, möchte das noch einarbeiten.” Und weil die Handlung gut dazwischen zu passen schien, schrieb sie Seiten neu, fügte die ursprüngliche Handlung aber so ein, dass nicht zum Beispiel eine Krankheit der anderen folgte. Die zerrissenen Seiten nahm sie ohne weiter drüber nach zu denken mit zu sich nach Hause, was streng verboten war.

Die Sekretärin nahm eine Korrekturfahne zur weiteren Überarbeitung mit nach Hause, es würde schon nicht in falsche Hände geraten. War ja auch noch nie der Fall gewesen. Diesmal hatte sie sich geirrt: bei ihr wurde eingebrochen und über seltsame Wege erreichte das Material einen Reporter, der es ausschlachten wollte. Dabei waren  gewissen Seiten  nur so geschrieben, als  Schreibübung. Eine größere Serie - und eben kein einzelner Film - schwebte ihr vor, aber noch standen Namen nicht richtig fest, sie hatte jene Abkürzungen von Superstars genommen, die sie erst kürzlich in anderen großartigen Filmen bewundert hatte und dachte nie daran, diese original zu besetzen, geschweige diese überhaupt zu fragen. Orte waren auch nur wage genannt. An den bekannten Abkürzungen, die eben nicht viele Stars zu Beginn ihrer Namen trugen (verwendete sie immer, um den Spaß, die reine Freude am Schreiben und Beschreiben anhaltend zu haben) konnte man sehr leicht herauslesen, welche Stars sie meinte, vor denen hatte sie zuviel Ehrfurcht, liebte gar R.F. über alles, (als Schauspieler, den Mann in ihm schob sie irgendwohin in eine Ecke, denn privat wußte sie so gut wie nichts über ihn und legte auch keinen gesteigerten Wert drauf, sie selbst wollte privat in Ruhe gelassen werden. Wenn sie eines nicht ahnen konnte: Realität sollte über Umwegen die Fiktion einholen.

Den letzten Film hatte sie erfolgreich abgeschlossen, auch Preise bekommen und verbeugte sich fast scheu, ihre dunkle Brille wie e und je vor den blau-grauen Augen. Da beugte sich ein Reporter zu ihr herüber und fragte flüsternd, wen sie vorgesehen habe für die Rollen der gewissen Männer, wo doch allerhand Peinliches geschehen solle, man munkelte, es würde einen sehr spannenden Streifen geben. “Wüßte nicht..” Da hielt der Reporter ihr eine schlechte Kopie genau jener Muster-Seiten entgegen, die nie an die Öffentlichkeit gelangen sollten, sie verbarg ihr Erschrecken. “Da ist noch nichts spruchreif, soll eine Überraschung für das nächste Jahr werden.” Damit war auch für andere Reporter das Thema zwar vorläufig beendet aber nun kursierte die Frage: welcher männliche Star für gewisse Rollen vorgesehen sei, denn große gefühlvolle Szenen, die nur in Grobheit und in Übergriffen endeten wurden fast nur bei weiblichen Stars fast völlig gezeigt, aber Männer blieben da unangetastet, was sicher auch gut war? Ihre Sekretärin wurde zwar entlassen, denn nur sie konnte das prekäre Material weitergegeben haben, aber sie durfte als Putzkraft immer dann sauber machen, wenn alle Papiere - vollständig oder in Arbeit - in den Tresoren lagerten. Auch die männlichen Stars, angefangen von .. bis ...fragten sich, wen sie wohl aussuchen würde. R.F. gerade wieder zurück von Arbeiten am Theater, ging aufs Ganze, informierte seinen Doppelgänger, was er immer tat, wenn er privat ganz andere Ideen hatte. Also suchte dieser sie auf, stellte sich aber der Fairneßhalber auch als Doppelgänger oder Double vor. Sie lachte schallend. "Habe ich mir aber auch gleich gedacht, Sie unterscheiden sich in einem gewissen Detail, haben Sie das gewußt? Die Augen: andere Farbe.." Der Mann der ewigen Zweitbesetzungen nickte, er hatte auch gerade was anderes vorgehabt, als jene Frau aufzusuchen, die die Stars an der langen Leine so lange laufen ließ, bis die Rolle so rüberkam, wie eben nur sie das wollte: war kein angenehmes Arbeiten mit ihr, wenn sie jede Geste genau so haben wollte und auch keine Abweichung duldete.

Wie er da etwas unsicher dastand, wie ein Schuljunge oder wie ein Bittsteller, noch den 3-Tage-Bart, wußte sie nicht sogleich was sagen und bat ihn erst einmal sehr freundlich, Platz zu nehmen, sie würde ihm etwas zu trinken bereiten und sich auch.

Ihre Einrichtung war deshalb so unbekannt in der Öffentlichkeit, weil sie kaum Gästen gestattete, alle Räume zu betreten. Nicht nur in der Küche hatte sie ganz einfache Gegenstände, die allerdings mehr nostalgischen als praktischen Wert hatten und auch in anderen Räumen bis hin zum Wellnessbereich für sie und die zahlreichen Angestellten fand man immer wieder merkwürdige Dinge, die entweder aus Filmen stammten, die sie herausgebracht hatte oder die einen Bezug zu ihrer Kindheit hatten, ein Foto in Lebensgröße von IHM, das würde sie natürlich unter keinen Umständen dulden, dass er es sah und sich fragte, weshalb gerade ER..

Das Double wagte auch nicht, sich großartig umzusehen, aber gefesselt wurde er dann doch durch einen Gegenstand, den der ANDERE in einem sinnlichen märchenhaften Film in Händen gehalten hatte: die Hundeleine zu jenem Filmhund, der nun schon das Zeitliche gesegnet hatte und kaum zu sehen erblickte er auch genau jene Abbildung in Posterqualität des Rückentatoos aus dem “Roten Drachen”, ihm wurde heiß und kalt, was hatte das zu bedeuten? Gab es da etwa eine heimliche Schwärmerei, über die keiner Bescheid wissen sollte? Neugierig stand er nun doch auf, fand Kopien sämtlicher Drehbücher, nicht ihrer Filme, sondern jener Filme, in denen der ANDERE mitwirkte, auch Skripte von allen und noch so unwichtigen Theateraufführungen..? Er hatte mitbekommen, wie sein Arbeitgeber mal 2 Tage hindurch einen Schal suchte, es war ein ganz simples Stück, aber Ralph bedauerte wortreich, daß er sich nun einen anderen Schal zulegen mußte als bevorzugten Schutz für die Stimme. Hier fand er ihn wieder: in einer Vitrine..? Ging das nicht ein wenig zu weit, ein quasi Museum bevor der Betreffende das Zeitliche gesegnet hätte? “Lassen Sie sich von den Requisiten nicht irritieren, ein Angestellter hat sie mir besorgt, weil ich mich von ihnen inspirieren lasse.“ “Von meinem anderen ICH oder von den Gegenständen?“ “Wenn Sie so wollen: von beiden.. ” Sie ließ sich auf keine weitere Diskussion ein, was die Dinge betraf, die er von und über die Rollen sah. “Es fällt mir gleich etwas schwerer, sie im Auftrage um etwas zu bitten.” “Nur heraus..” “Ich weiß, dass ein romantischer Film geplant sein muß, indem Stars arge Probleme bekommen, um es vorsichtig auszudrücken, er würde sich gerne selbst spielen.” “Wie kommen Sie auf die ziemlich weit hergeholte Idee, ich hätte IHN gemeint?” “Da sehen Sie: es stimmt einfach alles..” er zeigte ihr die charakteristischen Eigenschaften des Stars, der das Kürzel R.F. trug. “Es stimmt aber nicht alles, kann es gar nicht, weil er sehr gekonnt den für die Presse Uninteressanten mimt. Wenn Sie Pressemitteilungen richtig verfolgt haben: Fehler einer meiner Sekretärinnen, die Musterseiten sind ein 1.Versuch, mal etwas Neues zu probieren, nun nötigt man mich fast, es so zu verfilmen, wie ich es im 1.Entwurf geschrieben habe. Dabei wollte ich mir mehr Zeit lassen, es scheint mir selbst so banal und langweilig, je länger ich es lese. Er scheint überaus zufrieden mit seiner jetzigen Freundin zu sein, den unbestimmten Gerüchten zufolge, die man nebenbei so aufschnapt.” “Ja. Aber was ich auch mitbekam , (da ich öfters zu Gast bei ihm sein darf, weil er mir ermöglichen möchte einen Star in fast allen Lebenslagen kennenzulernen) einige Dinge sind wenigstens so umschrieben, als hätten sie sich bereits zugetragen, würden sich noch zutragen .Als würden Sie Sein Privatleben sehr genau kennen wie eine Familienangehörige.” “Auch das mehr Phantastereien, die ich eigentlich für mich behalten wollte, für die Er mich sogar belangen könnte, weil sie die Privatsphäre zu sehr verletzen, unverzeihlich von meiner Angestellten, die Korrekturfahnen mit nach Hause zu nehmen, es darf nur alles hier im Hause bearbeitet werden. Hat sie gewußt. Ich hoffe, Sie plaudern ihm gegenüber nicht gleich aus dem Nähkästchen?” Sie gestattete sich nun ein sehr hinterhältiges Schmunzeln. “Wer würde Ihnen nicht verzeihen, also darf er?” “Natürlich nicht, ich lasse nicht zu, dass mein Favorit unter den Stars (- sie atmete etwas erschrocken schneller aus und ein, jetzt war es ja heraus und er würde es kaum für sich behalten können -) in irgendeinem fiktiven Film derart leiden soll, bei D. lasse ich es evtl. noch zu, aber bitte: will Er sich das denn echt antun lassen, selbst wenn es alles nur halb zu sehen sein wird?” Jene geschriebenen Seiten strotzten über vor Grobheiten aller Art, dabei konnte sie IHN nicht mal im Film zusammenbrechen sehen, ihre Schreibübungen hätte sie irgendwo verbrennen sollen. Sie sah ihn besorgt an, konnte nicht wissen, dass er mit seiner Bitte ein Vorkommnis aus seiner eigenen (also nicht Ralph betreffend!) frühsten Jugend endlich innerlich verarbeiten wollte, denn kein Psychologe, keine Psychotherapie konnte ihn von jenem Trauma befreien, was sich so in echt abgespielt hatte: man hatte ihn als 16 Jährigen erst zusammengeschlagen und dann genötigt Dinge zu tun, die er nie tun wollte. “Dann muß er das so hinnehmen, tut mir leid, dass ich Sie belästigt habe.” “Das haben Sie nicht, ich wünsche Ihnen ganz persönlich mehr Erfolg , aber er hätte in dieser Angelegenheit  selbst vorbeikommen müssen, verärgert mich doch sehr, wenn er in Ihnen eine Art Stellvertreter für fast Privates sieht!” Sie reichte ihm sehr freundlich die Hand und er sah sie nicht direkt an, denn in seinem Inneren war schon ein  Plan gereift..

Monate vergingen, die richtigen Musterseiten in einem ganz neuen Drehbuch zusammengefaßt und die Auswahl jener Stars begann, die eben die tragenden Rollen bekommen sollten, Dy Dy und Gey Ann. waren sofort bereit gewesen, sich selbst zu spielen, Christian Cyees. auch, nur der Darsteller des R.F. fehlte noch. Bis ein großer Mann mit Vollbart und Brille, blondem Haar lässig vorsprach in einem französischen Akzent. Etwas faszinierte sie an genau jenem Typen und sie gab ihm die Rolle. Was sie nicht ahnen konnte, war es R.F. selbst, der es nun doch geschafft hatte, sich selbst spielen zu können. Das er nicht viel benötigen würde, um sein überhaupt-nicht ICH zu zeigen, durfte sie nicht erfahren. Denn eigentlich würde es Stunden brauchen um einen Original-blonden Darsteller, der auch allerlei Hässlichkeiten aufwies, (nur um einige Besonderheiten zu nennen: wie ein starkes Hinken und einen Augenfehler - angeblich schielend -) zum recht ansehnlichen R.F. hinzuzaubern. Und auch hier wieder die Frage aller Fragen: hatte R.F. sich diesmal selbst auf den Weg gemacht oder wegen anderer Arbeiten Fredericks eine der wenigen Chancen gelassen, die das Leben so zu bieten hat? 

Abgesprochen war es aber von seiner Seite her mit den Mitarbeitern der Maske. Die wurden auch eingeweiht in die Tatsache, daß er aus Zeitnot seinen Doppelgänger des Öfteren vorbeischicken würde.Über Vollbart und blondem Haar konnte er kaum wieder etwas an Maske und Perücke tragen, brauchte auch sein entstelltes 2.Gesicht nicht verbergen. Er ließ sich von einem eingeweihten Bekannten bis zum Tor fahren, zeigte den falschen Ausweis vor um sich dann in der Maske von all der überflüssigen Schminke, Perücke und dem falschen Gesicht befreien zu lassen, restliche Zeit nutzte er, um den Akzent einzuüben und auch noch etwas zu ruhen. Weil sie an derlei Täuschung nicht geglaubt hätte tauchte sie lange nicht in der Maske auf.

R.F.`s Streß mit der Filmehefrau war am 124.Drehtag in vollem Gange, als ihr etwas auffiel: genau jene Geste wie sie nur der echte R.F. in .. spielen konnte? Galant? Übertrieben und dann voller Verachtung stieß er sie von sich, beugte sich bedrohlich über sie.. Und wie R.F. nur sein konnte im entweder original oder doubelmäßig, (behutsam, vorsichtig, sparsam, immer darauf bedacht, dass der Filmpartner die gleiche Ausstrahlung herüberbringen konnte wie er selbst) wer konnte sich selbst so perfekt darstellen wenn es nicht das Original selbst es tat? Verschiedene Bewegungen, stimmten genau, da gab es keine Unsicherheiten,  nur lässige Präsenz? Ganz anders, wie sie es bei einem Newcomer vermutete und der französische Akzent war natürlich auch gespielt?! Wer anders als R.F. direkt spielte sich..? Sie hatte auch sämtliche Papiere jenes “Peter Kirsch” angeblich aus Frankreich, gebürtiger Norweger angefordert und die Filmagentur sowohl in Frankreich als auch in Norwegen mußte passen, auch kein Laiendarsteller, kein Theaterdarsteller, erst recht kein Statist sah so aus und das war es, was sie rasend vor Zorn werden ließ. Oder hatte ihr das Unterbewußtsein nicht schon längst mitgeteilt, daß er alles tun würde, um unbedingt das spielen zu können, was er wollte, ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste? Sie gestaltete das Drehbuch einfach großzügig und stückchenweise um, sodass kein Darsteller mehr wußte, welche Änderungen noch hinzukommen würden, ähnlich wie innerhalb von “Tootsie”. “Wir werden sehen, wie lange du Demütigungen aushälst.” Seelische Grausamkeiten aller Art, Dialoge, die jedem am Set das blanke Entsetzen und Tränen des Mitleids ins Gesicht treiben mußte, Übergriffe und zu guter Letzt körperliche Aktivitäten, die man dann doch alle nur Kaskadeuren geben konnte (und auch die hatten wenig Zeit zur Vorbereitung), all das ließ R.F. erahnen, dass sie sehr wohl seine Verkleidung durchschaut hatte. Und immer dann, wenn der wahre R.F. ins Straucheln geriet, bat er sein Double für ihn am nächsten Tag einzuspringen, gemeinsam besprachen sie dieses eine Mal die Drehbuchvorgaben für den folgenden Tag und redete auch intensiv über Abgedrehtes. R. Fiennes schüttelte fast ärgerlich den Kopf, als die Szene besprochen wurde, die schon 2 Tage zuvor im Kasten landete: "Hast du je gesehen, daß ich eine Frau so grob anfasse, daß sie blaue Stellen davonträgt?! Bemühe dich bitte auch in diesem Ding nicht grober und aggressiver als ich zu sein, man weiß, daß ich eine fast übertriebene Höflichkeit an den Tag lege.." 

Wenn er oder sein Doppelgänger mit neuen Anweisungen absolut nicht klarkam, durfte er ab einem gewissen Moment sie nicht einmal ansprechen. Dieses ihn nicht zur Kenntnis nehmen, weil er ja eigentlich auch nicht dasein sollte, machte die Arbeit der Regieassistentin schwerer, als sie es sich vorstellen konnte. Einem berühmten Mann sagen, er solle einfach so sein gewohntes Bestes geben, es würde ausreichen? Das heulende Elend war für ihn (R.F. in echt) unvorstellbar und er ahnte dunkel, dass die Rolle ursprünglich so gar nicht angelegt worden war, extra für IHN änderte sie nicht nur Handlungsabläufe, sondern auch Orte, Nebendarstellerinnen ließ sie kurzerhand austauschen, wenn sie sich vor zuviel Ehrfurcht vergaßen und ihren Text schlecht rüberbrachten. “Hier wird nicht die nächste Miß Universum gesucht, sondern Film gemacht! Bitte mal einen Moment vergessen, daß Ralph hier ist, ja?” Das verhaltene Lachen irgendeines Menschen kommentierte sie nicht. Dass Zerbrechen eines Mannes nicht nur seelisch sondern auch körperlich bis in die Fingerspitzen dar zu stellen spornte ihn aber mehr denn je an, er bemühte sich eins zu werden mit der literarischen Vorlage..Doch halt: die existierte eigentlich nur in den seltsamen Gedanken jener geheimnisvollen Regisseurin?! Die vom Double geschilderten Erinnerungen kamen quälend wieder an die Oberfläche, ließen ihn des Nachts kaum noch schlafen, geschweige Abstand nehmen vom Dreh. Ja, er nahm eben diese Mitteilungen mit hinein in diese Arbeit. Hörte sich Dokumentationen an, die genau das betrafen, was geschah. Entsetzt ahnte er, warum sie sich geweigert hatte, gerade ihm diese Rolle zu geben und sie schien Recht zu behalten: ohne Hilfe seines Doubles würde er es diesmal keineswegs bewältigen und allein das erfüllte ihn mit nie gekannter Scham. 

 Das gesamte Team schwieg bedrückt, denn mittlerweile wussten alle, dass es R.F. selbst war, der sich spielte, denn seinen französischen Akzent hatte er in den Pausen nicht lange durchgehalten, man hatte so lange gespaßt und Witze über den blonden Norweger gerissen, bis man mitbekam, dass die Chefin immer genauer hinhörte, wenn Text gesprochen wurde.

Die kurze Begegnung mit dem Double hatte sie deshalb genau in Erinnerung, weil in ihrer Wohnung Mikrofone und Kameras ständig eingeschaltet waren, auch zur Aufdeckung von möglichen Einbrüchen dienen sollten. Diese veränderte Stimme? War es R.F. oder Fredericks? Immer, wenn sie erkannte, daß R.F. möglicherweise aus Eitelkeit sein Double ans Set geschickt hatte, behandelte sie Fredericks fast heiter und etwas nachlässiger, trat R.F. selbst an, dann  machte sie  sich einen Spaß daraus, ihn unaufhörlich zu verbessern, bat, noch elender auszusehen, nicht ganz so männlich. Was auf Dauer gar nicht möglich war! Er war privat kein Looser, nun hier so rüberkommen?! Dieses sehr genaue Zuhören war es, was R.F. aus der Fasssung brachte. So ließ er sich vor einer besonders  prekären Szene nicht wieder von ihr abwimmeln , drängte die Assistentin beiseite und sagte der nervös hin und hergehenden Chefin ziemlich erschöpft und auch ahnend, dass was Schlimmes passieren würde:”Ja, ich gebe gern zu: ich fühle mich total unwohl, aber ich möchte mich schon so spielen, wie Sie mich sehr fiktiv - und ich bin heifroh, daß nichts so stimmt wie erdacht-hingeschrieben haben, auch wenn Sie mir meine blöde Maskerade sicher nie verzeihen werden und ich sicherlich bei Ihnen in egal welchem Film keine einzige simple Nebenrolle mehr bekommen werde.” Sie blickte ihn kopfschüttelnd an, nicht in dem Sinne von:“Habe ich dir nicht mitteilen lassem, dich aus diesem Film raus zu halten?“ eher im Sinne von: “Du irrst dich, zu deinem Selbstschutz wollte ich dir diesen Mist ersparen, aber mein Gesicht werde ich auch vor dir nicht verlieren!“ Seine dunklen Augen ruhten minutenlang auf ihr, als erwarte er eine Antwort. Leise sagte sie endlich: “Dann hätten Sie den Mut besitzen sollen und nicht des Öfteren Ihren Stellvertreter schicken dürfen. Ich scheine die Einzige hier zu sein, die erkennt, daß diesmal tatsächlich Sie am Set sind aber sei es drum: reden wir ganz kurz miteinander, kommen Sie!” “Pause!” gebot sie den anderen und führte ihn in das kleine Cafe innerhalb des Studiogeländes. “Was erwarten Sie denn von mir JETZT, wo der Film fast abgedreht ist: 2 Szenen noch und dann können Sie mich hassen, wenn Sie durchaus wollen!” “Mich wundert, warum Sie sich wegen mir soviel Umstände gemacht haben: die Kosten sind angestiegen, weil Orte kurzfristig geändert wurden, nach neuen Komparsen wurde gesucht, aus welchen Gründen auch immer, Handlungen total geändert und das alles nur, weil Sie mich eigentlich gar nicht dabei haben wollten?!” “Sie irren sich, nicht wegen Ihnen, es geschah um zu sehen, was Ihr Double imstande ist zu spielen. Ich behandle meine Lieblinge normalerweise wie rohe Eier aber einen Doppelgänger vorbei zu schicken, nur um zu fragen, ob man genau diese Rolle spielen könne: war für mich so ziemlich das Unverschämteste, was mir je passiert ist. Ja, ich hatte gehofft, Sie hätten sich niemals beworben, nicht für diese diskriminierende, wsl. sogar schädliche Rolle.” “Ich habe noch nie Gelegenheit gehabt, einen totalen Versager zu spielen.” Er lachte, wenn ihm auch in kürzeren Abständen immer wieder schwindlig wurde, er ahnte, dass sich so eine Erkältung ankündigte, da konnte er nur hoffen, dass die Arbeit ein schnelles Ende fand. Sein Imunsystem war schon stark angeschlagen, aber es interessierte ihn Null. Sein etwas gezwungenes Auflachen, der umnachtete Blick ließ sie Angst um ihn bekommen: seine verzweifelte Art, dem vorgegebenen und immer wieder geänderten Drehbuch gerecht zu werden, er spürte, dass ihm diese Rolle so schnell keiner abnehmen würde: Flop? Egal: er begann seine Rolle zu fühlen, zu leben, liebte sie, mochte seine Fangemeinde entrüstet aufbegehren, er paßte nicht in Schema F hinein!

 Während des Dreh`s  spielte er immer besser und überzeugender den verzweifelten Mann, der nicht verhindern kann, dass die Geliebte ihn verläßt und in Folge dessen er total abrutscht in Alkohol, Drogen und Sexaffären.. Außerhalb der Dreharbeiten hielt er sich still für sich und sie ahnte nicht einmal den wahren Grund..Sein Ausbruch JETZT mit dem totalen Versager-Spruch? In diesem erkannte sie seine unerklärliche Scheu, vielleicht Angst vor einer entscheidenden Szene, nahm sich vor, der Mannschaft wenigstens 4 Tage Pause zu gönnen. Als sie das am gleichen Tage mitteilte, zog der Hühne, der den Pfleger spielen sollte, nur die Schultern hoch, nun würde er ja für 2 halbe Drehtage bezahlt, nicht nur für einen. Es wurde eine Drehpause von eben diesen 4 Tagen eingeschoben. Und trotzdem mußte die Szene dann mehr als nötig wiederholt werden: 6 halbe Tage wurden für das Besondere verwendet. Ungewöhnliches, welches man natürlich noch am Computer bearbeiten konnte, wenn nötig. Für etwas, was ihm noch in keinem Film zugestoßen war..Eine Szene, die er so noch nie gesehen hatte! Keinem war mehr zum Lachen zumute, wohl kam Verschiedenes unfreiwillig komisch rüber, wenn der Hühne und sein Opfer sich vorher noch absprachen, wie man am besten gucken könne, obwohl man sich schon Jahre hindurch kannte. Der Darsteller des Hühnen sagte sehr leise: "Mach aber mal einen Punkt, wir könnten alle schon zu Hause sein, wenn Du dich mehr konzentrieren würdest.." Aber R.F. sah an ihm vorbei, und es hatte nicht den Eindruck, daß die Folgen von ständigem Hungergefühl eine bessere Konzentration ermöglichen wollten. Es schien, als wäre er innerlich nicht mehr bei der Sache, noch nie schlug ihm seltsamer Haß (?!) entgegen und dabei ahnte niemand, wie sehr er gerade in der Szene lebte! Zwischendurch stimmte nichts mehr  richtig, jeder achtete nur auf die unterschwellige Verachtung, die sie dem Hauptdarsteller R.F. entgegenbrachte. Daher lief es zu schleppend, dann stimmte das Licht nicht, dann waren zu laute Nebengeräusche vorhanden, jemand hatte seinen Text nicht richtig behalten können, so dass man schließlich vom Band Stimme dazuschneiden würde. Die Arbeit wurde bereits um einen Monat verlängert usw.,usf.. Es sah alles so aus, als wisse irgendwann keiner mehr, wie man mit R.F. ,der vor Unsicherheit stumm geworden war umgehen solle. Und ebenfalls richtig: seelisch ging es ihm dermaßen schlecht, dass er immer wieder für Minuten vergaß, dass es keine Realität war. Der Typ mit der Klappe versprach sich auch schon nach der 10.Wiederholung und starrte ihn erschrocken an als er ganz kurz benommen taumelte, ebenfalls noch nie vorgekommen! Endlich hatte sie die perfekte Szene .

“Man, das war die Tortur des Jahres,” maulte sie, um das betroffene Schweigen endlich zu brechen.” Tut mir das nicht noch mal an, meine Lieben.” Denn auch das stimmte: wenn sie einmal kleine und große Stars in ihr Herz geschlossen hatte und wenn die Rolle noch so unbedeutend sein mochte: sie liebte sie wie leibliche große und kleine Kinder. Sie wünschte dem Pflegerdarsteller bald mal eine bessere größere Rolle, scherzte nicht nur mit ihm herum, um der Mannschaft die große Anspannung zu nehmen. Er küßte ihr dankbar und sehr galant die Hand, bevor er nach Hause fuhr.

Und einen letzten Beweis hatte sie kurze Zeit vorher bekommen, als sie ihre Regieassistentin bat, sie für knapp 2 Stunden zu vertreten, in dem Raum der Maske gründlichst nachsah, an einem Schrank vorbeikam, der zu war. Sie erbat sich von der leitenden Maskenbildnerin den Schlüssel. “Ich weiß nicht, ob es ihm recht sein wird.” “Es wird ihm recht sein müssen, ich habe sein Geheimnis durchschaut, er konnte doch froh sein, dass keiner sich bereit fand, ihn zu spielen.” Sie wußte nicht, dass R.F. genügend Freunde hatte, die wieder Freunde hatten usw., so dass eben diese Rolle wie zufällig ewig unbesetzt blieb.. Und sie sah, was sie längst vermutete: Bart, Brille, in einer Plaste die blauen Kontaktlinsen und schlußendlich die künstliche entstellte Haut..”Lassen Sie alles so, wie es liegt,” bat sie die Bildnerin. “Sie tauschen ihn nicht aus? Er ist bereits körperlich und seelisch am Ende.” “Ich tausche ihn nicht aus, es wird heute der Schluß gedreht, ich lasse ihn sterben im Film.” Die Idee zu genau diesem Ende war auch wie nebenher aus dem Hut herbeigezaubert..

R.F. ließ sie als Filmfigur sterben an den Folgen von Alkohol und Drogenmißbrauch in den Armen einer Prostituierten..Diese perfide Art, sich zu rächen, tat ihr aber mittlerweile leid und auskosten konnte sie den Triumph auch nicht mehr.

Vor ihren Augen spielte sich das Drama ab: wie sagte man über Romy Schneider? "Bin nichts im Leben, aber alles auf der Leinwand." Hier wiederholte sich das!

 Dieser Film absolut SF, aber als seine Frau nicht länger mit ansehen konnte, wie er sich gemeinsam mit seinem Double die Seele aus dem Leib übte, dabei alles um sich herum vergaß, (abnahm, wie es im Film vorgesehen war, hungerte, immer elender aussah, (sich nicht mehr rasierte) und seine Erkrankung mußte er nicht spielen: in jener Zeit erkältete er sich , fieberte echt) fuhr sie vorübergehend zu ihrer Schwester.. Die absolut letzte Einstellung für ihn, in der er nur den Kranken zu spielen hatte, hätte wiederholt werden sollen, weil er ihr etwas seltsam vorkam: zu echt! Denn das Rote im Gesicht, so hatte sie beobachtet, hatte nicht die Maske auf sein Antlitz gezaubert... Er erhob sich zwar lässig, aber eben stark übertrieben...In diesen wenigen zu zaghaft gewordenen Bewegungen stimmte nichts mehr, sie paßten nicht zur Szene. Sie veranlaßte, dass der Arzt herzugeholt wurde, der sich stets in einem der anliegenden Gebäude aufhalten mußte. Der Doktor sah sich die Spielweise des Mannes genau an und als R.F. immer unsicherer agierte und reagierte, bestätigte er, dass dieser seine Krankheit nicht spielte. Sie sagte gar nichts mehr, merkte nur, dass sie zu weit gegangen war. Sie ließ ihn sofort nach Hause bringen, er solle aufhören, auf diese Art seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen... Andere Stars durften an den umgestellten Drehtagen ihre Parts zum Besten geben.

Sie hatte nicht das Gefühl, beim Schreiben übertrieben zu haben, denn es war HIER ja nicht mehr auszumachen, ob dieser fitkive" R.F. " sich selbst spielen würde - wenn sein Namensvetter es denn in einem echten Film so tun würde - oder wann es ein Newcomer tun würde, dem ziemlich egal sein konnte, ob die Fangemeinde ihm verzieh oder nicht. Nicht alles ist spielbar und so sollte es auch sein und bleiben. Hades zu spielen ..? Wenn sie las, was nun der wirklich echte R.Fiennes vorhatte? Hades darstellen zu können, bösartig, gemein und wsl. auch hinterhältig? Welcher Star träumt nicht von Superbesetzung, dies Beschriebene aber? Gefühl, nur pures Gefühl, Tränen ohne Ende, kaum auszuhaltendes Leid, Schmerz und Kummer, das mochte für manchen greatest Actor oder jemanden, der mit allen Fasern danach strebte, zuviel des Guten sein. Fans sind wählerisch und nicht immer gnädig. Und Hades? Gegenüber einer grausamen Synphonie von herzzerreißenden Mitleid erregenden Szenen und Bildern würde die Hades-Darstellung nun wirklich ein Spaziergang durch den Wald sein, selbst wenn es regnete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Surrealismus bedeutet für mich auch nur irreal, etwas, was nie eintreten wird und auch nicht soll. Ist auch als sehr profozierende Meinung gedacht zu den Worten (sinngemäß!)"Szenen im Film wiederholen sich", soll Filme geben, die leben davon. Denn warum gibt es sonst Neuverfilmungen, wo das Original schon nicht mehr zu toppen ist? Favorit unter meinen Lieblingsdarstellern, wenn ich Stars gern - zu gern sehe -? Ja,kann man so behaupten. Grenzen ausloten ist eine oft zu spannende Angelegenheit, nicht wahr? Und natürlich dient es auch meinem ganz privaten Schutz, wenn ich Personen fiktiv handeln lasse, wie sie im realen Leben nie sein würden, Handlung (ja, sie wurde so abgeschwächt, denn Übergriffe zu beschreiben in wirklich ALLEN Details, die will 1.keiner lesen und 2.würde die Story dann wohl gelöscht, in ein Drehbuch (Frage allerdings, wer mich dazu überreden könnte eines zu schreiben, (Lust und Laune habe ich nicht nur am Film ansehen, gebe gern zu: verschiedene selbstgeschriebene Szenen (auch jene, die hier nicht drinne vorkommen!) laufen in meinem Kopf vorher und auch beim Verbessern ab, als würde dieser Film gedreht) denn spielen wollen würde es KEINER, bin ich sicher)müßte man das natürlich penibel einbauen und dann hätte ich auch kein Problem damit, so darf aber alles angedeutet stehen gelassen werden, trotzdem: vielen lieben Dank für den 1.Kommentar!)verdreht und in sich verkehrt nur ansatzweise erinnernd an Echtes. Lediglich Gesichter (besser das eine Gesicht) der beiden Hauptpersonen wurden so geschildert, um es dem Leser zu erleichtern, sich hineinzufinden in eine skurile Story, wo Stars ein Double benötigen, weil sie keine Zeit haben, was wohl sehr an den Haaren herbeigezogen ist..

Herausgesucht aus dem www: über "Rollen und Rituale" Ralph Fiennes spricht sich aus, anläßlich der 59. Berlinale und Vorstellung "Der Vorleser".(Anmerkung von mir: genau den Film sehe ich mir auch noch an!): "Irgendeine Szene erinnert einen immer an etwas und war schon einmal da."

Wozu dieser profozierende - sicher stimmige Satz..- mich im wahrsten Sinne inspiriert hat: Szenen eben so zu schreiben, daß man sie nicht spielen will, um das Publikum nicht zu verschrecken oder gar abzustoßen und alles ausschreiben, was ich fühle? Werde ich HIER nicht tun..
Meike Schrut, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.08.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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