Alexander Wiewel

Die Flucht aus dem Süden

 
Das Leben in Afrika ist eigentlich wunderschön und jeder hat
dort seine ruhe wenn da nicht diese ganzen Bürgerkriege währen und Wasser und
Lebensmittel knapp  währen.  Ich heiße
Bürgerkrieg kämpfen getötet. Aber das haben wir schon alle
so gut wie vergessen und auch verdrängt. Ich hatte immer vor in die Stadt zu
ziehen, aber das Geld fehlte immer um dort zu Studieren. Zur Zeit baue ich, mit
ein paar Freunden, die auch später meine Arbeitskollegen werden, 3 km von
meinem Dorf eine Safari Ranch auf. Ich möchte nämlich so viel Tiere wie möglich
einen Lebensraum schaffen ohne das Menschen sie dabei stören, am meisten meine
ich damit Jäger, die sind besonderes auf die Elefanten scharf, wegen ihren
Stoßzähnen, aber sie jagen auch Affen und Leoparden wegen ihren Fellen und noch
viele andere Arten die vom Aussterben bedroht sind. Das einzige was ich jetzt
noch machen muss, sind alle Tiere in mein Gehege führen. Also ich mag ja am
liebsten den Leopard, weil er bis zu über 140 km laufen kann und weil er so ein
schönes Muster auf seinem Fell hat. Aber ich bevorzuge natürlich keinen, da
Tiere ja auch merken das sie vernachlässigt werden, wo nur meine Mitarbeiter
und ich drauf achten müssen, ist das die Tiere sich nicht an die Menschen
gewöhnen. Sie müssen Wild und Ungezähmte Tiere bleiben. Wir haben hier bei uns
im Safaripark auch eine Touristik Aktion anzubieten. Wir fahren mit den
Touristen in einem großen Geländewagen durch den Park und erklären dann etwas
zu jedem Tier, falls wir es zu Gesicht bekommen sollten. Am Abend,  wo der Himmel schon so langsam rot wird  fahren wir dann mit den Touristen auf eine
Annhöhe um den wunderbaren Sonnenuntergang zu sehen, auch wenn ich ihn schon so
oft gesehen habe, ist es für mich immer noch die Krönung des ganzen Tages.
Inzwischen sind jetzt schon zwei Jahre vergangen und meine
Arbeit könnte nicht besser laufen. Das schlimme ist nur und das ist auch das
einzige was sich für jeden hier verändert hat ist, dass der Bürgerkrieg
ziemlich schlimm und brutal geworden ist. Und mich hat es auch getroffen, sie brannten
von mir eine Scheune ab und in dieser Scheune standen meine ganzen
Geländewagen. Und sie drohten mir, wenn ich  kein Geld an sie nicht bezahle, zerstören sie
die ganze Ranch, töten die Tiere und  uns. Wo ich diese Nachricht per Post erhielt,
packte meine Familie und ich die Sachen und machten uns früh am Morgen mit
unserem privat Auto auf dem Weg zum nächst gelegenen Hafen. Der Hafen liegt
ungefähr 50 km von meiner Ranch entfernt, da wir ja auch durch den Aufbau der
Ranch nicht mehr so viel Geld zu Verfügung haben sind wir dann mit vielen
anderen, so um die hundert Menschen von Kongo nach Europa mit einem Kutter
geflüchtet, aus der angst das sie im Bürgerkrieg um kommen würden oder das die
Armut noch größer anwächst. Jeder von uns im Kutter weis das wir eine geringe
schanze haben es heile und ohne tote zu überleben. Übrigens meine Familie
besteht aus fünf Leuten, meinen Vater Agu (Löwe), mein Bruder Abdul (Diener
Gottes) und meine zwei Schwestern Abla (Wilde Rose) und Abadet (Tröster).
Wir sind jetzt bereits schon fast eine Woche auf dem Wasser
und das auf engstem Raum und die Lebensmittel werden auch immer geringer.
Leider sind uns zwei Menschen vom Kutter gefallen, eine Frau namens Awiti (sie
wurde fort geschigt) wollte einmal aufstehen und kam dann dabei aus dem
Gleichgewicht und ein anderer Mann namens Adjatay (Prinz) hat versucht sie zu
retten und sprang ins Wasser. Der kutter war nur zu hoch um dort wieder hoch zu
gelangen und um Menschen aus dem Wasser zu ziehen. Viele von uns machen sich
sorgen, weil  im Norden direkt vor uns
eine riesige Gewitterfront vor sich zusammen braut. Viel von uns haben zu viel
angst um dort durch zu fahren und sprangen vom Kutter, ich denke mal das sie es
versuchen zur nächsten Insel hinter uns zu schwimmen, aber das ist sehr
unwerscheinlich  das man da noch lebend
ankommt. Kurz bevor wir dann in das Unwetter rein fuhren habe ich noch mal
daran gedacht wie schön mein Lebe eigentlich vor der Drohung gewesen ist und
ich hoffe das meine Familie und ich da heil durch kommen.
Ich fühle mich irgendwie ganz schlecht und habe einen ganz
trockenen Mund und ich habe einen strengen Salz Geschmack darin. Ich mache
meine Augen auf und sehe über all nur weiße Menschen die mit Blaulicht hier
waren und rot Kleidung an hatten. Anscheint liege ich hier am Strand, ich
dachte ich wer angekommen und bin vor glück am Strand eingeschlafen
Dann habe ich wieder die Augen auf gemacht und plötzlich war
ich in einem Raum der ganz weiß ist, ich hab das Gefühl das ich im Himmel bin.
Aber so ist es nicht, ich kam wieder richtig zu verstand und habe bemerkt das
ich im Krankenhaus liege und weil ich einen Deutschen Freund habe der ab und zu
bei mir in Afrika zu besuch war, kann ich einigermaßen gut deutsch. Überall
sind deutsche Schriften  und Zeitungen zu
sehen, mir war klar das ich doch das Ziel erreicht habe. Nur irgendwie wird mir
klar das meine Familie nicht bei mir ist und ich kann mir gut vorstellen das
wir gekentert sind und so war es auch, wir sind in dem Unwetter verunglückt,
ich kann es in der deutschen Zeitung lesen und ich war geschockt. Wir waren
auch nicht die einzigen die es versucht haben zu flüchten es sind noch mehrere
Schiffe Richtung Europa gefahren, manche sind verschwunden und manche konnte
man noch retten. Später dann als es im Krankenhaus das Abendessen gab, kamen
zwei Leute mit grüner Kleidung und sagten sie währen die Polizei, ich habe
sofort gedacht das ich nach dem Krankenhaus ins Gefängnis gebracht werde. Nein
so war es nicht, sie sagten mir, dass meine anderen Familienmitglieder auf
anderen Stationen liegen und stabil sind. Ich bin natürlich über diese
Nachricht überglücklich geworden und schlief nach kurzer Zeit wieder ein.
Ich bin jetzt schon seit 3 Monaten aus dem Krankenhaus
entlassen und darf mit Asyl in Deutschland bleiben, aber nur weil es mein
deutscher Freund bestätigt hat und weil bewiesen wurde das ich kein zu Hause
mehr in Afrika habe. Ich weis das alle anderen überlebenden die nicht so ein
Glück wie ich haben wieder zurück nach Afrika müssen und Einwanderungs-
 

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