Daniel Heinen

Unser erstes Mal

Gemeinsam kochen und einen Film schauen.

Schon den ganzen Tag freue ich mich auf dich.

Seit Montag haben wir uns nicht gesehen.

Und jetzt ist endlich Feierabend!

Ich hole dich zu Hause ab.

Du hast eine Plastikflasche auf dem Gepäckträger.

„Willst du alle Pfandflaschen einzeln wegbringen?“

Da ist es wieder. Dein warmes und herzliches Lachen, in das ich mich vor einer knappen Woche verliebt habe.

 

Schon beim Einkaufen haben wir so viel Spaß.

Du bist ewig nicht im Aldi gewesen.

Finden wir hier auch alles? Denn heute wird vegetarisch und gesund gekocht.

Aber das ist schön, denn du bist da. Nichts könnte jetzt schöner sein.

Ich will dich in die Kühltheke schubsen.

Ununterbrochen lachen wir. Und zum Schluss ist der Wagen voll mit tollen Sachen.

An der Kasse werden wir gefragt: „Schaut ihr heute Fußball?“

„Ich mag kein Fußball!“ sage ich.

Da strahlst du mich an. „Du bist toll!“ zauberst ein Lächeln auf mein Gesicht und nimmst mich fest in den Arm.

„Hast du mich vermisst?“ frage ich.

„Ja!“ flüsterst du sanft in mein Ohr.

 

Kurz darauf stehen wir in meiner kleinen Küche.

Du wuselst herum, schneidest Salat, kochst Nudeln. Wie ein kleiner Wirbelwind.

Ich könnte dir stundenlang zusehen.

Und du reißt mich mit, machst mir Freude, machst mich glücklich!

Ganz egal, was wir tun. Wir sind einfach zusammen.

Auch beim Essen lachen wir die ganze Zeit, freuen uns übereinander, wollen nur hier und jetzt sein. Nur an diesem Ort – zusammen.

„Magst du noch Wein?“

Es soll der schönste Abend für uns sein.

 

Der Film beginnt.

Aber wir haben andere Dinge im Sinn.

Du verführst mich.

Fordernd und doch zurückhaltend – ich fühle mich wie ein Teenager und doch ist das alles so reif, so groß.

So ein Gefühl habe ich noch nie erlebt.

Du streichelst mich, knabberst an meinem Ohr, ganz langsam, ziehst mich an dich.

Auf einmal – und ich weiß nicht einmal, wie es passiert ist – sind wir nackt.

Deine Hände wandern über meinen Körper.

Dann gleite ich in dich.

Vorsichtig und doch bestimmt.

Es ist wunderschön und noch nie habe ich mich so geborgen gefühlt.

Nichts ist schmutzig und nichts daran ist falsch.

Es ist wundervoll und etwas ganz Besonderes, das wir uns schenken.

So besonders, dass wir es nicht in Worte fassen können.

Einfach fallen lassen und genießen!

 

Ich halte dich im Arm.

Der Film ist vorbei, wir haben nichts davon mitbekommen.

Aber das ist egal.

Du und ich, nur das ist wichtig.

Du bist mein Sonnenschein,

mein Strahlen, das mich zum Lachen bringt;

meine Muse,

meine Inspiration.

Es war unser erstes Mal!

 

Es ist so schön, dass du da bist.“ denke ich, als wir morgens aufwachen.

Du bist so wunderschön.

Du bist du, etwas ganz Besonderes für mich –

mein Sonnenschein!

 

 

17.09.2009

Stellt niemals in Frage, was euch gut tut und hört auf euer Herz.
Denn dann ist ein solcher Moment vielleicht nur eine Erinnerung, die nicht zurück kommt.
Daniel Heinen, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.09.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Lebenseindrücke: Gedichte von Annette Messerschmidt



Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

Das Leben ist zu kurz, um es mit Nichtigkeiten zu vergeuden oder um sich über die Schlechtigkeit der Welt allzu viele Gedanken zu machen. Wichtig ist, dass man sich selbst nicht vergiften lässt und so lebt, dass man jederzeit in den Spiegel schauen kann.

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