Thomas Frohmader

augenblicksgeschichten

Die Drehtür


Meine Schritte beschleunigten etwas und dies geschah - wie unbewußt. Sie blieb ganz stehen und legte  beide Hände, außen - an den längsliegenden Griff. Bis  die Drehtür in Bewegung kam, schien alles wie - eingefroren in  einer kleinen Zeitlupe-  Als das nächste Viertel der Türe ganz herausschwang, glitt ich in das winzige Räumchen hinein. Ich mochte keine Drehtüren, nie drehten sie nach meinem Schritt. Wieder, wie ohne mein Dazutun, ging meine Hand an den Bügel und begann die Drehung der Tür ganz sanft abzudämpfen. Ihr kastanienbraunes Haar fiel lang über ihre Schultern, über den schwarzen Wollmantel. Wenn nicht die dicke, frischgeputzte Scheibe zwischen ihr und mir gewesen wäre, meine Finger hätten  ihr Haar berühren können. Ich behielt die Hand am Griff und  spürte, wie sie den Druck zunächst erhöhte, dann zurücknahm. Wie  forschend nach der Quelle der Hemmnisses, wandte sie sich - fast mit ihrem gesamten Körper - um. Ihre klaren, großen, dunklen Augen  blickten direkt auf mich hin, ihr Blick fragte nicht, hatte nichts von Ärger oder Angst, ja der Hauch eines Lächelns durchschlug die Scheibe. Dies alles aber geschah fließend , ohne Ruck und Gewalt, keinem Betrachter wäre in den Sinn gekommen die Türe hätte gestockt, sie selbst würde nie wissen,  ob ich gebremst hatte -  oder nicht. Aber ich wußte es - jetzt und damals und daß ich ihren Blick gewollt hatte. 

Gleichzeitig zu ihrem Umwenden, hatte ich die Drehung der Tür wieder ganz freigegeben. Sie wandte sich nach vorne und trat mit dem nächsten Schritt in das Foyer. Ohne sich umzublicken strebte sie den Aufzügen zu.


Desert Junktion


Eine Liedzeile von Clapton zog mir schon eine ganze Weile durch's  Gemüt: " .. before you accuse me - take a look to yourself .." Für  den Augenblick schien mir dieser  Rat - diese Strategie, herzlich wenig fruchtbar. Wenn ich die Worte ändern würde in: ..accuse anybody..dann könnte mir <der Schuh>   schon besser passen.  Auf der Bahnlinie, etwa drei - vier Kilometer im Süden,  tauchte ein Eisenbahnzug auf und es dauerte eine gute Weile bis er, ein Güterzug, auf meiner Höhe war und - bis er wieder verschwand. Wenn es hier noch Dampfloks gäbe, hätte ich den Zug in dieser weiten Ebene  wohl eine halbe Stunde lang gesehen.

Seit Halbneun heute Morgen, war dies der este Zug, ich hatte zumindest keinen gesehen oder gehört. Naja - ich hatte einmal geschlafen, ein Stündchen vielleicht, keine Möglichkeit für viele Züge.  Seit  geraumer Zeit war neben  dem Wagen, auf der Beifahrerseite, ein schmaler Schattenstreifen  gewachsen. Dort lag ich nun auf dem Rücken und blickte geradewegs in das große Knalleblau. Nichts störte diese ungeheuerliche Farbe, keine Wolke, kein Vogel, kein Garnichts.  Ich lächelte, und dann stieg einer jener kleinen Lacher in mir hoch, einer von jenen, die einfach so hochkommen  - manchmal sogar, wenn es gar nichts zu lachen gab - so wie jetzt. 

Rachel war nun seit über fünf Stunden weg, wir waren gegen Neun hier liegengeblieben.  Seit John sie in seinem blauen  Pickup mitgenommen hatte, waren noch drei  Fahrzeuge hier vorbei gekommen, zwei Trucks in meiner Richtung, ein quietschgelber Camaro von Westen. Alle hatten, ohne daß ich einen Finger hob angehalten und ihre Hilfe angeboten und alle fuhren beruhigt weiter - meine Hilfe würde ja jeden Moment eintreffen.

  Daß Rachel unsere Panne -als Abflug- benutzt haben könnte, war mir in all den Stunden  keinen Moment in den Sinn gekommen -  erst jetzt . Ihre Tasche war  im Kofferraum  und die hintere Sitzbank war von einigen ihrer Sachen belagert, sie hatte nur eben ihre Lieblingslederjacke gegriffen.

Ich war aufgestanden und trat an die angelehnte Beifahrertür.  Neben ihrem  halboffenen, braunen Umhängetäschchen, lag ihr  kleiner Spiegel - mit dem Gesicht auf dem Polster.  Ich kippte die Tasche, bis alles herausgerollt war -  alles Schminke.  Ich wendete den Spiegel, drauf stand mit Kajal geschrieben: "sorry"



More than - Swing


Sie hatte eine alte Swingplatte. Wer darauf die Musik machte,  war wohl nicht so wichtig, es waren lauter unbekannte  Interpreten.  Mit glattem CD-Sound, konnte der abgeschrabbte Klang nicht mithalten, es war aber etwas drann an der Platte  und es war etwas drinn in ihr, das war - Musik. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit sie nach Hause kam, zuerst wurde diese Musik angestellt.  Seltsam war, daß sie nicht mehr wußte, wie die Platte in ihre Sammlung geraten war -  auf jeden Fall war es  länger her als zehn Jahre, denn so lange wohnte sie hier in dieser, ihrer ersten Wohnung.  Sie war wirklich kein Swingfan , denn was sie vom Swing so gehört hatte war diese Scheibe und wenn was im Radio lief. Sie kannte jede Phrase, jedes Solo, jedes dazwischengerufene Wort -  sie kannte jeden Kratzer.  Rauschen und  Kratzer hatten sich nicht vermehrt, denn sie hatte schon gleich am Anfang die Platte auf eine Kassette überspielt Nur zu ganz besonderen Gelegenheiten kam die Platte richtig auf den Teller. Schnell gewendet hatte die Platte ein Laufzeit von: 42:3O Min.  Abgesehen von zwei , drei Titeln enthielt die Scheibe wenig Einprägsames. Liveatmosphäre zwischen den Nummern und  besonders  "hervorstechend" - die Unaufdringlichkeit.  Sie wäre herrlich geeignet als Hintergrundmusik in einer Bar, oder  in einem Modegeschäft - klassisch oder englisch.

In ihren Freundschaften und Beziehungen hatte die Swingliebhaberin Gleichmaß, wenig Hektik. Sie lebte stets allein in ihrer Wohnung und dies wollte sie auch auf keinen Fall ändern. Stand sie einmal wieder vor der Lage, einen neuen  Partner  kennenzulernen, so geschah dies zunächst aushäusig.  Hatte der Kandidat hierbei nicht wesentlich gefehlt, dann durfte er  zum ersten Mal mit in ihre Wohnung . Hier fand nun die eigentliche Tauglichkeitsprüfung statt.  Betrat man die Wohnung, so setzte ja nach wenigen Augenblicken eine gewisse Musik ein, nicht laut -  sondern sehr dezent.

Schaffte es der  Prüfling, ohne daß er es wußte, die Musik entweder  zu überhören, oder  sie sogar irgendwie nett zu finden, dann konnte alles möglich werden.  Machte er  aber eine herablassende oder gar blöde Bemerkung zur Musik   …es fand sich schnell ein Vorwand, den Abend  und auch alles weitere, rasch zu beenden .


 Neulich habe ich mir  auf dem Flohmarkt  zwei ältere Langspielplatten gekauft, den Anfang der einen Scheibe,  habe ich wohl  schon irgendwo einmal  gehört.





Fast wie sonst


Es war Mittwoch. Wie an jedem Werktag, egal ob Montag, Freitag oder eben Mittwoch - lief  beim Aufstehen alles wie immer ab.  Nach dem dem Wecker wurde das Radio eingeschaltet, es stand eigentlich immer auf -Radio 3 -, ganz selten wurde es tagsüber mal auf einen anderen Sender gestellt. Während  das Kaffeewasser anfing zu bollern, liefen die Nachrichten. Beim Wetter dachte sie, daß man den ganzen Nachrichtenquatsch hätte weglassen können - das Wetter aber nicht, dem schenkte sie immer Gehör. Sie hatte zwar keine Riesengarderobe, aber doch eine ganz schöne Auswahl und nach dem Wetterbericht wußte sie stets innerhalb von zehn Sekunden ganz genau, was sie heute anziehen würde. Inzwischen war nicht nur der Kaffee fertig und das Müsli angerührt, sie saß auf der Bettkante und hatte die Frühstückssachen auf einem Hocker abgestellt. Nun kam das eigentliche Ereignis - weshalb sie so früh aufstand - sie könnte jeden Morgen leicht 30 Minuten später loslegen, aber sie brauchte die halbe Stunde für  - Radio 3 - , für die Sendung  "Am Morgen vorgelesen". Sie nahm sich diese halbe Stunde, sie hatte sie ja auch, denn wie lang war sonst manche Frau bei der Kleiderauswahl gebunden.Heute lief die sechzehnte Folge, von zweiundzwanzig.  Es las ein ziemlich bekannter Schauspieler, sie mochte ihn eigendlich nicht besonders, er las aber wirklich gut, man mußte ihn ja nicht vor sich sehen. Die  derzeitigen Folgen bestanden aus frühen Erzählungen von T. Mann. Ihn liebte sie auch nicht gerade, aber  seit der neunten Lesung begann sich etwas in ihrem Verhältnis zu Mann in Bewegung zu setzen. Sie war nun seit etlichen Jahren dabei, doch noch nie hatte sie eine Lesereihe abgebrochen, es hatte aber Kämpfe gegeben und immer wieder Überwindungen.

 Als sie regelmäßig mit dem Bücherhören angefangen hatte, lief alles noch etwas nebenbei, aber  schon lange  saß sie - ohne andere Tätigkeit und lauschte.  Sie las seit jener Zeit  mehr und eine Reihe der Bücher, die sie sich gekauft hatte,  waren schon vorher  durch - ihr Ohr - gegangen. Der heutige Text sprach sie weniger an, vielleicht war auch ihr schlechter Schlaf schuld. Nach dem Ende der Sendung gab es nur wenige Handgriffe zu tun und schon war sie auf der Stiege im Treppenhaus. Vom Absatz  des Erdgeschosses kam man direkt in die Durchfahrt zum Hinterhaus, hier stieß sie mit Matthias zusammen. Viel mehr als seinen Namen wußte sie nicht, er  kam immer zu ihrer Zeit hier durch und etwa einmal in der Woche trafen ihre Schritte ziemlich genau zusammen. Matthias war vor einem halben Jahr ins Hinterhaus gezogen  - B 3 -. Kamen sie gleichauf in die Durchfahrt, so hatten sie genau neun Schritte gemeinsam Außen auf dem Bürgersteig angekommen,  ging sie nach links, er  nach rechts. Außer "Guten Morgen" und neun Schritte später: "Einen guten Tag"  - war neben der Namensnennung und einigen Floskeln über das Wetter  bisher kein die Schritte hemmendes Gespräch entstanden. 

Wie gesagt, heute hatten sie eine Konjunktion und etwa beim fünften Schritt sorgten ihre Pumps, es waren ihre höchsten, für ungeplante Annäherung. Sie strauchelte und drohte nach rechts zu fallen und da war glücklicherweise  Matthias aus dem Hinterhof.  Heute ging er mit nach links, die drei Minuten an die Bushaltestelle, ihrem Fuß ging es schon besser. Er lies es sich aber nicht ausreden,  sie um fünf an der Firma abzuholen und ihren Heimweg zu geleiten.  Drei Abende später,  saßen beide in einem kleinen, gemütlichen Lokal in der Innenstadt. Sie erzählte von ihrer  halbgeliebten Firma, Matthias berichtete, daß er dabei  sei  sich selbstständig zu machen -  einen Buchladen zu eröffnen.


Der Flieger


Wilhelm - Helmut  wollte schon immer fliegen. Kaum daß der Racker  der Wiege entstiegen war und sich einigermaßen sicher auf seinen schlanken Beinchen durch den Garten bewegen konnte, rannte er am liebsten krächzend und armflügelschlagend über die Wiese.  Er liebte den Ausblick vom Dachfenster und er liebte alle Bäume - je höher, desto  schöner . Die Familie gewöhnte sich langsam an seine Aussichtspunkte, es war auch noch nie etwas eindrückliches passiert ---  außerdem wirkte sicher vorbeugend, daß hier Jedermann  an  Schutzengel  glaubte.    Der  liebste  Platz  für 

 Wilhelm - Helmut  wurde das Dach des Schuppens, es war zwar nicht  hoch, aber der eine Teil war schön flach, man konnte gut Anlauf nehmen.  Im zarten Alter von Viereinhalb- hatte mein Bruder, Wilhelm - Helmut, anläßlich seiner Flugversuche schon einiges Material verarbeitet. Seit dieser Zeit hat es für lange Zeit keinen funktionstüchtigen Regenschirm in unserem Haus mehr gegeben. Auf der Verlustliste (total) - summierten sich Bettlaken jeder Güte, zich Bogen Packpapier, schön gehobelte Latten aus Großvaters Werkstatt abgezweigt, ungenutzte Vorhänge und natürlich jede Menge Riemen, Schnüre und Bänder. Hatte ein Gerät den Jungfernflug  überstanden und war einigermaßen wieder zusammenzubinden, rief mein  Bruder alle Mitglieder der Familie zusammen die gerade aufzutreiben waren.  Mir als kleine Schwester, war es meist beschieden herumzugehen und einzuladen. Ich kann mich nicht erinnern, daß sich Wilhelm - Helmut jemals bös' verletzt  hätte, dies lag bestimmt auch daran, daß Großvater heimlich eine Bahn mit aufgeschütteten Laub neben dem Schuppen unterhielt.

Als Penäler wußte mein Bruder alles, was man über fliegende Objekte  und deren Eigenschaften und Erschaffer  wissen konnte. Hatte in unserer Nähe ein Luftsportverein - Tag der offenen Tür, so gab es kein Hemmniss das  Wilhelm - Helmut  hätte abhalten können.

Bei solch einer Gelegenheit hatte er seinen ersten Flug, ein herrlich gelber Doppeldecker - elf Minuten! Ich stand unten auf dem Wiesenplatz -  die kleine Schwester, zitterte mit Bewunderung und keimendem, zarten Neid für den großen Bruder.  Er redete für viele Wochen von nichts anderem.  

Mein Bruder wird nun schon bald fünfzig, er ist Makler für alles mögliche geworden, hat zwei Kinder und noch seine erste Frau. Seit seiner frühen „Flugzeit“ ist er nie mehr so richtig geflogen, nur noch Business Class.   Tagsüber  sitzt er in einem gläsernen Büro im 37. Stockwerk ,  mit einer „zum Springen“ herrlichen  Aussicht.

Bis zu  meinem Fünfzigsten habe ich noch ein Weilchen Zeit, ich bin immer noch Single und fliege seit 12 Jahren als Berufspilotin für Delta Airlines.



Nasenglanz


Früher war ich Fotograf.  Schwarzweiß mit richtigem Film - zum entwickeln. Und Bilder auf Papier. Wenn an einem Foto retuschiert werden musste, mit feinstem Marderpinsel und besonderer Tusche, ging leicht mal der Glanz des Fotos flöten. Man glitt dann mit der Fingerspitze durch die Falte des Nasenflügels und strich dieses feine Fett auf die matte Stelle. Neuer Glanz und fertig. Seither brauchte ich meinen Nasenglanz nicht mehr. Ansonsten funktioniert meine Nase prima, beinahe glänzend.

Sie wurde im Laufe der Jahre eigentlich immer besser. Besonders als das Rauchen wegfiel und nun - seit einigen Jahren - noch jeden Morgen eine Stunde Dauerlauf. Gut gelüftet! - nicht nur die Nase.

Wenn mir der Wind etwas zu Hilfe kommt, weiss ich manchmal schon, was mich hinter der nächsten Ecke erwartet. Ein Herr mit Hund riecht eben anders als eine Frau mit Hund oder gar eine Dame. Hauptklienten bei meinem Morgenlauf sind Schülermassen. Deos, billige Parfüms oder das Rasierwasser vom Vater. Es ist lästig, diese „Ruhestörung“.  Ein Komposthaufen hinterm Zaun, oder der Grundgeruch auf dem Friedhof attakiert dagegen überhaupt nicht. Da meine Laufstrecke Automief weitgehend ausklammert, ekeln nur die ständig zunehmenden Motorpüster oder gar Heckenscheren mit Knattermotor.  … jeder weiss, wie ich Motorräder liebe,  gottlob renn‘ ich da nie hinter mir her.



Liebesrasen


Lehne an einer Eiche, schlage mein Wasser ab. Der Baum hat zwei Stämme und mit der freien Hand könnte ich den zweiten Stamm erreichen. Die Blätter sind schon etwas schütter und ich sehe im Gegenlicht den Weg auf der anderen Seite des kleinen Sees. Enten heute keine, aber unter der Oberfläche immer mal wieder eine kleine Schar schwarzer Fischchen die das Wasser aufkräuseln. Will meine Geschäftigkeit gerade einstellen, ...es lärmt und zischt, direkt hinter mir. Ein roter Schatten  taucht neben meiner Schulter auf  und rauscht fauchend, geckernd in Spiralen den Stamm neben mir hinauf. Im Bruchteil dahinter -  eine Nummer zwei. Frag‘ mich nicht, ob Streit oder Liebe, ob Mann oder Frauchen - wer vorne wer hinten. Die wilde Eichhornjagd springt oben über, über auf meinen Stamm. Mein neugieriger Blick wird starrer, die roten Raser kommen jetzt herunter. Keine Spirale mehr, sondern geradewegs, ohne Umweg.   Kopfüber . Auf mein Gesicht zu. Rinde bröselt herunter. Just als mich ein Brösel ins Auge trifft, ist das vordere Tier nur noch zwei Armlängen von meiner Nase weg.

Auf einem Auge seh‘ ich nichts mehr, ich wanke …und auch das andere Auge dreht verschreckt. Weg ... beide weg ,  wo sie mir noch eben ins Gesicht rasten. Nichts geckert mehr, nichts zischt. Nur mein Auge tränt.            

daydream


Habe meinen Zweiundsechzigsten gerade vor mir und spiele, seit ein paar Monaten, in einer Rockband. Zum ersten Mal in meinem Leben. Und ich hab‘ doch wirklich so Einiges geklampft und geklimmpert, aber fast immer nur „solo“.

Rock&Roll - daß es richtig scheppert. Meine Kollegen sind außnahmslos „Teachers“ . So korke ich nun jeden Dienstag die Musiccorner meiner Erinnerungen auf. Da sprudeln, - nach vierzig Jahren die ganzen schönen Titel der 60er heraus. Und es tut unglaublich gut. Rolling Stones - klar , die kennt jeder noch. Aber wie wäre es mit Lovin‘ Spoonful, oder Small Faces oder Chuck Berry? Neulich hatte wir einen Auftritt beim Sommerfest, draußen auf den Schulhof. Die anderen Bandleute spielen schon über ein Jahr zusammen. Losgetreten hat die Kapelle:  Bruce, der Drummer -  unser neuer englischer Physiklehrer.

Ich habe mich schnell in die Stücke eingefummelt und bin nun als Rythmusguitarre kaum mehr wegzudenken. Die Mittelstufenschüler liebten den Lärm  und tobten. Die älteren Schüler schauten und hörten etwas verwundert hin, die „älteren“ Eltern aber - besonders einige „Großeltern“ bekamen leicht feuchte Augen. Tanzen traute sich leider keiner. So ist es wohl:  alter, echter, purer, schlichter Rock&Roll -  von Opas ….. für Omas.

 Gott - bin -  ich - alt!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.10.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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