Adalbert Nagele

Die Muschel

 

Spaziere alleine, gedanklich losgelöst vom üblichen Leben, am Ufer des Meeres und greife nach einer Muschel. Sie ist flach, länglich und hat die Größe eines Buchenblattes.
Eine eigenartige Muschel, außen eher kratzbürstig mit in sich schlingende Lamellen, schön gezeichnet; innen wie von einer Patina überzogen, glänzend, glattes Perlmutt, das sich anfühlt wie feinste lebendige Haut.
Man fühlt, dass du vieles verbirgst und dass du nicht nur aus Materie bestehst, sondern dass viel Lebendiges und Geheimnisvolles in dir schlummert.
Es reizt mich, meinen Daumen über deine glatte Innenseite zu bewegen und deine gediegene, natürliche Form nachvollziehen zu können. Dabei spüre ich die Energie, die von dir ausgeht. Es heißt nicht umsonst: „Die Muschel“, bist du doch etwas Einzigartiges.
Du hast die Attribute des Weiblichen, aus Urzeiten geformt und entstanden aus dem Urmeer, wo dich die Natur zum Leben erweckt hat und das ewig Weibliche in dir weiterlebt.
Du wirst für mich immer ein Symbol bleiben für die Freiheit, der Hoffnung und dem Schönen.

© Adalbert Nagele

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