Egbert Schmitt

… die Weihnachtscracks & Cocoks-Päckchen Story

 


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

ANgeDACHT als Weihnachts-Denkzettel 
für subversive fränkische AZUBIS:
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Kurz vor'm 1.Advent, zur Auftakt-Eröffnung 
des weltweit berühmtesten Christkindlesmarktes.
 
Heute am Freitag, in knapp zwei Stunden, 
da wird das neue Nürnberger Christkind,
festgezurrt an der Empore der Frauenkirche, 
seinen Prolog „zur entfesselten Konsumlust”
in alle Welt, bis nach Chicago (= die Dependance) 
getreu-buchstäblich „wie immer” hinausposaunen.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Jene Mastermessage vom Arbeiterdichter 
Karl Bröger (1896-1944) auf den Woodway 
eurer Years of Learning:
 
Prolog: 
Ihr Herrn und Frau'n, die Ihr einst Kinder wart,
Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt,
Ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt:
Hört alle zu, was Euch „DAS CHRISTKIND” sagt!
 
Tatsächlich stammt dieser Christkind'l-Prolog 
„vom Bröger's Koarli”. Plus sieben Vierzeiler.
Hätte ER doch NUR solch' seichte SPD-Sätze verfasst,
statt subversive zur HJ-Zeit, so hätte man ihn dafür 
wohl kaum ins KZ-Dachau verfrachtet.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Darauf, keinen Dujardin, sondern erst 
mal nen' ungereimten Advent's-Zusatztext 
an Schlafhauben- Schnarchzapfen-Azubiester.
 
a.) Advent Advent, euer Kittl brennt.
Der Christmas Tree a. – Au-weia-la.
 
b.) Obacht, Hirnstrom einschalten, DANN
loses Mundwerk (= fränk. Waff'l) öffnen.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Tja, Ist dass bei Ihnen auch so,
kurz vor den Festtagen in der Firma
oder zu Hause … ?!
 
Nein, SO meinte ich dass nicht,
wie SIE das jetzt interpretieren.
 
IrgendHEINER wird jährlich verdonnert,
Weihnachts-Päckchen zu verschnüren.
 
Fachmännisch. Betonung auf MANN.
Somit Schnauze halten „Fury”.
Hühner satteln. Ab nach Laramie.
 
Zu Haus, z.B. bei mir, in den Nachtstunden 
zum 23zigsten Dez., bestimmt das meine Holde 
als galoppierende Furie. – Wacht über'n güldenen 
Vorverpackungsmüll beim Stubendurchgang's-Check.
 
Hinzu kommt, das mein patent-unheiliger Sohn
zudem am 24zigsten seinen 17ten Geburtstag hat.
 
Sch … ade, dass ich nicht finanziel 
potenter bin. Sodann wurden WIR kein 
Reis-Gebäck back'n, sondern die Reisekoffer …
 
Seis's wie's sei:
Weihnachten geht DA-heim einem gehörig auf … … !
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Denn, um zurück auf „den Keks” zu kommen.
 
So halten „ersteres” in den meisten Betrieben 
(am Rande bemerkt) AZBIS den vorlauten selben,
weil Sie übernommen werden möchten.
 
„Zweitens” halten Sie, von DENEN final 
diese fränk. AZUBI-Christmas-Story ver'zählt,
ihr vererbtes weiches Biscuithirn hin. 
 
Vorweg. Es ereignete sich nicht 
in unserer altwürdigen Firma.
 
Obwohl jene süßen ver-Sendungs-Gaben 
der unbestechlichen Kundenart, AUCH HIER
locker flockig sich bis zur Decke stapeln.
 
Selbstderfreilich gerade in Krisenzeiten,
werden unsre bedachten Kunden aus dem gut
situierten Südbayern, stehts auf Firmenkosten 
in Restaurant IHRER WAHL chauffiert & hofiert.
 
Noch vor 15 Jahren war das umgekehrt, 
bei guter Arbeitsleistung im Medien-Gewerbe.
 
Demnach gibt's … danach (siehe unten).
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Sprich: 1A-Wein in fränkischen Bocksbeuteln.
Dazu stets die Obblat-stoischen Lebkuchen
vom allerbesten Konditor, „zum Versenden”.
 
Obwohl WIR sonst nix zum verschenken, 
oder „goor ummmersunst” unter'm Jahr 
sendungsbewußt & scheinheilig preisgeben.
 
Nürnberg/Pegnitz ist immer schon lutherischer, 
als die meineidige Rest-Regierung CSU-Bayerns.
Letztere Kulturbanausen sind DIE, welche an Ihren 
Christkinds-Plagiatmärkten Waschpulfer verkaufen.
 
Nebenbei hektoliterweise Munich-Oktoberfestsbear 
durch ihre Aterien pumpen. So göttlich abgefüllt,  
Regierungs-Ratschläge über Franken und final 
unbeobachtet „den Rest” in die Isar schiffen.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Nun, DASS ist in Franken ja das Fatale.
Unser Bestes veräußern WIR in alle Welt.
Nürnberger Tand geht (eben) in alle Land,
seit dem ausgehenden Mittelalter.
 
Billigen Lebkuchen-Bruch oder vorgebrühte
„Broodwärscht” aus den Discounter-Fabriken 
„um's Eck” (pardon) fressen wir Einheimische 
in rauen beobachteten Lidl-Mengen. 
 
Süffeln dazu Industrie-Glühwein 
aus glühenden Papp-Bechern,
statt prämierten Franken aus 
bester Veitshöcheimer Hang-Lage.
 
Spielzeug oder Elektronik hiesiger Produktion,
kauft der Nürnberger/Fürther „ab Hintertür-Fabrik” 
mit Hau-Wech'Fehlern leichter Transportschäden.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Wen wundert's da, dass heimische AZUBI-Kinder
gelinde gesagt „a'ra weng an Batscher oder 
an Schloch vo derham mitbringa, odder herham” ! 
 
Ihren vererbten Hau in Firmen einbringen, 
in der Sie WAS fürs Leben lernen sollten, 
wie ihre Altvorderen selbst-der-freilich.
 
Weil diese Kevin's, Justin's, plus Chantal-Zeuger
seit Generationen den Weih.-Sekondhand-Müll 
selbst verputzen, statt diesen bio-logisch mit 
der Schubkarren-Lore (= Robbern) entsorgen.
 
Siehe Beispiel Rolex. Aufgekaufter Plagiate 
werden medienwirksam Dampfwalzend geplättet.
 
Gerade jetzt könnten Bäcker/Konditorinnungen
ein Zwetschgenmännler/Hutzelbrot-Zeichen setzen. 
Na, das wäre wieder ne' braune Pampe, am Hauptmarkt.
Wie um 1933, als der Adolf H. diesen hiesigen Platz
pamplet-namentlich in seinen umbenannte.  
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Nichts-pesto-trotz verscherbeln Nbg-Klevere 
„diese braunen Backbuden-Gaben” an Muschelschubser 
oder debile kukident-langlebige Schwiegermütter.
 
Gewinnbringend, von Bussfahrern-Dealern herangekarrt.
 
Welche an mafiosen Lebkuchenfabriken „zufällig” stoppen, 
palettenweise „das gestreckte Zeugs”, – auch wir waren 
nur Teig, (=Slogan) – an zitternden Fahrgäste vertickern.
 
DER Rest (m.Ausnahmen) landet, na wo wohl !?
 
Genau, am Grinskistlershauptmarkt. In den glitzernden 
„a weng Fengschui”-Buden. Fällt unter noch-essbare 
Besucher-Volk-Lore, und den Mägen Nippon's anheim.
 
Sondermüll-Entsorgung unter'm Deckmäntelchen 
des Nbg-Christkindlein's, ohne teure Endlagerung.
 
Die wirklichen köstlichen Spezialitäten
die unsere Stadt hervorbringt, bekommt
man nur in Hinterhöfen; und nur dann, 
wenn WIR „wirklich'e Gäste” einladen.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Ein veritabler Mirus-Lebkuchen kostet eben
im Stück ab 1.90 Euro, wo der Rent-ner-a-table 
Busreisende dafür fünf billige, ohne geheime 
Ingredienzien zum Glüh-Verschnitt vertilgt.
 
Dagegen Gestacker-Himbeerglühwein. Ein Gedicht. 
Eine Ode. Da räuscht der Goldengel und tiriliert.
 
Diese natürliche geheimen Zutaten, 
seit Jahrhunderten in Elisen-Lebkuchen, 
sauren Zipfeln, (= kein Sex auf Kraut)
zum anständigen Frankenwein/Bier 
klammheimlich beigemengt …
 
… machen vermutlich genauso süchtig, 
wie illegale Hanfkekse, Cookies genannt, 
die unter Zusetzung von Haschisch oder 
Marihuana in Holland vertrieben werden.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Tja, Franken im Süden der Republik 
hat mit Süd-Frankreich oder dem Elsass 
viel Gemeinsamkeiten. Siehe Partnerstädte.
 
Schon die calvinistischen Hugenotten, 
sesshaft geworden in Uni-Erlangen,
teilten die fränk. Vorlieben, dass wirklein 
NUR AN besonderen Tagen „woos G'scheits”
aufgetischt wird, was die fränkische Schweiz
schmackhaftes aufbieten kann, wenn gewillt.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Ansonsten kochen frankofile Volksstämme kaum.
Tun nur so, als ob Sie ständig Gourmets wären.
 
Zum Frühstück „zwa Bambercher” (= Crossants),
die HIER KEINER im Instand-Kaba ertränkt.
 
Futtern Mittags „a halbe Sau in an Weck'ler”
( = fränkisches Bratwurstbrötchen) ODER 
„a Dönner-Bagged” mit allem, obber Schaaf.
 
Halt, – unser süffig-dunkles Landbier aus 
222 Brauereien mit je 5 Dorf-Häusern im 
nahen Umfeld, trink' mer' gewissenlos selber.  
 
Nun, wir wollen nicht allzusehr abschweifen.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Zwei dieser AZUBI Früh- Spätauslese-Schafe 
der staaden Vorverpackungs-Weihnachtszeit, 
werkeln zurzeit im 2ten Lehrjahr ihres Heils, 
in ner' Hinterhof-Druckerei unseres Vertrauens.
 
Weil dies seit Äonen USO so ist, 
werden Sie, (batsch – du bist's) – 
(widderbatsch gilt net), „freiwillig” 
dazu auserkoren, den deliziösen Inhalt, 
den Sie nur vom Hörenschmecken kennen, 
fachmännisch zu konfekt-tionieren.
 
400 Päcken für: 
Frau und Herr Mustermann
Irgendwostr. 9
in 99999 Musterstadt
 
Nach knapp 200 Päcken für die FESTten Stammkunden, 
sowie weiteren Manager-Neukunden in Spe, die nicht 
AUCH NOCH „unbedacht pleite” gehen sollen … (siehe Quelle) …
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
… entfährt es dem fränkischen nuschelnden 
Kevin-Buben beim nachmittäglichem Dachboden-
Verpackfrust, halblaut aus dem Munde:
 
(… wie der herbei-zitierte Tele-Kurier gerade 
die erste Fuhre im Planwagen-Kombi verzurrt …: )
 
Waast woos Alder (=Domminik), sin mer ezzert 
net bald fertig mit den „Coks-Päckchen” !?
Die anne Hälft ham' mir Cracks bereits beim Kurier.
Den Rest der Alk-Drogen mach mer morg'n fertig.
 
Was der lauschende Kurier, ein ehem. Ossi 
sich-ooch dialektmäßig fatal zusammenreimte.
 
Stasi-sich keeeenesfalls zum Drogenkurier
„mit Gefangen – Mitgehangen” benützten lies.
 
Nach 20 Jahre Mauerfall „mal sicherhalber”
Kriminaler- plus Drogenfander informierte.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Welche „in der Tat” in 11.5 Minuten
zu sechst den Firmenkomplex umstellten.
Tja, nicht umsonst hat Nürnberg die höchste 
Straftat-Aufklärungsqote in Deutschland.
 
Ein Fahnder-Kommando zerlegte flugs 
„zum Entsetzten” minutiös DIE 200 Pakete.
Aber wurden in dieser Vorweihn-Auspack-Orgie
(diesmal) NICHT „Cokain & Crack” FÜNDIG.
 
Fanden nur „legale Drogen” ab 18 Jahren,
bei denen die Staatsmacht Steuer-beteiligt ist.
Krankenkassenzahler dies Beitrags-auslöffeln.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Der Sachsen-Kurier entschuldigte sich für den 
vorschnellen Eifer; und der Fussballkrack Kevin 
versuchte auch sich noch auf den fränkischen
Tat-iv-Dialekt rauszureden, mit den Worten:
 
Von wegen, iiich und Drogen. Ich hob doch nur 
zum Dommy g'soocht, dass ich gern aramol a boor 
von den Cokosplätzchen-Lebkoung ausprobiert hätt' …
 
… und jetzt MUSS ICH „no amoll”
dey ganz'n Weihnachts-Bäckler zamback'n. 
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
Wohrscheids gräch iich garantiert widder nix ab, 
den goud'n brauner Koksplätzler, zum Probieren.
 
Wall', euern Waffel-Bruch könnt d'selber fress'n.
 
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
… und PS-wehe: (=Schluss-mono-log) 
 
Wenn irgendHEINER dey G'schicht weitererzählt,
dann bekommt DER vo' mir an Weihnacht'n
a Trümmer BOMBon-Schachtl auf sei' Waffl !!! 
  
>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<
 
  
 

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Egbert Schmitt).
Der Beitrag wurde von Egbert Schmitt auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.11.2009. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Leben zwischen zwei Welten von Helga Eberle



Vom Schwarzwald nach New York
Ein Zeitdokument, Romantik und eine Geschichte starker Frauen.

Das Leben der Schwestern Hanna und Anna
Ehrlich, spannend und berührend.
Das Schicksal von Hanna und Anna nimmt durch den Krieg und danach seinen Lauf. Oberkirch, Offenburg, Rottweil, Freiburg und New-York ist der vorgezeichnete Weg von Hanna.
Der biografische Roman ist nicht nur ein Zeitdokument, sondern er greift auch die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs auf und stellt das Werk somit in einen allgemeingeschichtlichen Kontext.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (8)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Egbert Schmitt

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

… die Geschichte vom Maffeiplatz ! von Egbert Schmitt (Autobiografisches)
… schöne BESCHERUNG !? von Egbert Schmitt (Weihnachten)
Stanniolvögel von Ingrid Drewing (Liebesgeschichten)