Klemens Czechner

Das kleine Christbäumchen

Eines Nachts als es bereits viel geschneit hatte begab sich im Dezember ein Junge und ein Mädchen, beide von zierlicher Gestalt auf die Suche nach ihrem Christbäumchen. Hand in Hand stapften sie durch den Schnee. Im Wald war es sehr ruhig geworden wohl wegen der kalten Jahreszeit und so hatten sie beschlossen auch nach ihren Vogelfreunden den Kleiber, und Spechten Ausschau zu halten. Sie statteten ihren Häuschen einen Besuch ab und siehe da, es war kaum mehr Futter für ihre gefiederten Freunde, Eichhörnchen und das im Winter hungernde Rotwild in der der Krippe. Sachte öffneten sie den mitgebrachten Sack und füllten den Trog mit Nüssen, Brot, Sonnenblumen und Kürbiskernen.Kastanien und Eicheln Als das fellige Tierchen, das gesehen hatte, bekam es ganz leuchtende Augen, huschte raschelnd aus seinem Versteck und ließ sich vor den Kindern nieder. Gar herzig machte es Männchen für Männchen, ehe es sich aus Dankbarkeit verbeugte und mit seinem buschigen Schwanz auf einen bereits ab gefällten Baumstumpf kräftig zu trommeln begann. Die anderen roten und braunen Kleintiere wussten Bescheid, was dies zu bedeuten hieß, bloß die Kinder schauten sich ratlos gegenseitig an und schon kam der Rest der Eichmiezenhorde, denn Pimkie hatte sie mit seinem Laut zur Hilfe gerufen. Rasch erklärte das flinke Kerlchen ihnen, worum es ging. Seine Kameraden folgten ihm und auch die beiden Kinder liefen hinter her. Hui das Kleintier hatte es gar eilig. Als sie plötzlich vor einem kleinen Tannenbaum stehen blieben und zu nagen begannen, ahnten die Geschwister welch großmütiges Geschenk ihnen ihre Freunde zu machen gedachten.Sie warteten voller Bescheidenheit auf ihr Bäumchen. Überglücklich klatschten sie in die Händchen und hüpften von einen Beinchen auf das andere. Nun war es so weit sie hatten endlich das was ihnen noch fehlte ihr Weihnachtsbäumchen. Voller Freude und maßlos beeindruckt, ob des Wunders, verabschiedeten sie sich von den Tieren und kehrten in ihr tief im Wald wohl verborgenes Lebkuchenhaus zurück.

Autor: Monika Pekarek

monikapekarek@gmx.at

 

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